Sicherheitskontrollen
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Ja deas stimmt! Die Empfindlichkeit solcher Metalldetektorn kann man verändern. Selbst die kleinen Hangeräte für den Haushalt zum Aufsuchen von Leitungen und Kabeln vor dem Bohren
sind verstellbar in ihrer Leistung, und damit verbunden mit der Reichweite und somit auch ihrer Empfindlichkeit. Bei ganz komfortablen Geräten ist sogar noch die Keulenform der Strahlung (niederfrequentes Magnetfeld) einstellbar zur genaueren Lokalisierung.Gruß Dieter
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Plejadi wrote:
Kann es sein, dass die Türbogen unterschiedlich senistiv anschlagen?
In München eine ewige Nerverei.Wurde dann mit der Handsonde und per Hand einer Mitarbeiterin schon fast peinlich abgesucht, dachte jetzt muß ich dann ins Büro und mich ganz ausziehen.....

Die Torsonden können unterschiedlich sensibel eingestellt werden, sie sind aber hierzulande alle gleich eingestellt, da gibt es vorgeschriebene Werte. Es kann aber aufgrund anderer Umstände negative Einflüsse auf die Torsonde geben, so dass unterschiedliche Ergebnisse produziert werden.
Die Nachsuche muss zwingend mit der Hand und natürlich auch in den unangenehmen Bereichen durchgeführt werden. Gerade dort würde man ja versuchen was zu verstecken. Wenn die Kontrolle gut war, dann ist es für den Fluggast unangenehm, leider. An vielen Fluhäfen dieser Welt werden Kontrollen durchgeführt, da schüttelt es mich. Von Kontrollen bei Discos und Konzerten mal ganz abgesehen, das ist reine Show und hat mit Sicherheit nix zu tun.
@ginus: Mein Beitrag sollte nicht negativ gemeint sein, falls es so angekommen ist

Kosten spielen für die Betreiber immer eine große Rolle, ob dies nun in Form der entsorgten Flüssigkeiten ist, des geringeren Verkaufs im öffentlichen Bereich oder auch der längeren Kontrollen an den Kontrollstellen und den damit verbundenen geringeren Durchfluss. -
hallo speedyd,
ich habe deinen Beitrag auch nicht negativ aufgefasst
keine Spur! Nur, wir sind halt in manchem leicht bis mittel unterschiedlicher Auffassung. Aber, warum sollten wir uns deshalb in die Haare kriegen
??
Daher ein
zurück.Vielleicht ergibt sich mal wieder Gelegenheit darüber zu diskutieren. Spätestens, wenn denn mal endlich der seit 2 Jahren wohl ausstehende Sicherheitsbericht der Si.-Kommission wegen der Londoner Vorkommnisse endlich mal vorliegt. Aber, ich glaube nicht mehr daran!!!!!!!!!
Ginus
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Kuriose Geschichte: Auf dem Weg nach Paris wurde unser Koffer ohne unser Wissen in Hamburg geöffnet. Koffer kam dann mit 8 Stunden Verspätung an. Ein Zettel verriet uns dann, dass sich ein Feuerzeug im Koffer befunden hatte. Das wußten wir. Als wir wieder zuhause waren und auspackten, fand ich in der letzten Ritze des Koffers noch ein Feuerzeug. Lag noch vom letzten Jahr dort drin.....
Was ist mit all den Duty-Free Flaschen...; Flasche leeren, Kopf abschlagen und schon hat man eine wunderbare Waffe? Alles kann man nach Herzenswunsch nach der Personenkontrolle bekommen! Warum gibt es dafür keine Erklärungen? -
Hallo,
die Suche und Verbot nach Flüssigkeiten ist schon lästig
und die Frage stellt sich auch noch Notwendigkeit,
fügen wir uns und sehen es als Beitrag zur Sicherheit.
Im Januar war ich in Madrid und bin mit der Bahn und Bus
kreuz und quer gefahren ohne Kontrolle ! -
JuttiHH wrote:
Was ist mit all den Duty-Free Flaschen...; Flasche leeren, Kopf abschlagen und schon hat man eine wunderbare Waffe? Alles kann man nach Herzenswunsch nach der Personenkontrolle bekommen! Warum gibt es dafür keine Erklärungen?Duty Free Waren unterliegen auch einer Sicherheitskontrolle, naja, über die Qualität jetzt kein Wort. :?
Das man diese Flaschen auch als Waffe nutzen kann ist klar, aber wollen wir auch dafür ein Verbot? Was ist mit ausgebildeten Kämpfern, welche ohne Waffen mit ihren Fäusten und Techniken töten können....
Der Weg zu mehr Verboten ist m.E. der falsche Weg...
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Strenge Sicherheitskontrollen sind wichtig und notwendig. Die Flüssigkeitsverordnung ist überflüssig und unsinnig.
Warum?
Ganz einfach: sie zeigt einen ganz ausgeprägten Sinn fürs Unwesentliche.
Aus chemischer Sicht sind Flüssigbomben atypisch, normalerweise sind sie aus Feststoffen.
Die Mitnahme Flüssigkeiten zu verbieten ist inetwa so plausibel wie eine Maßnahme zur Vermeidung des Ertinkungstodes durch weltweites Verbot von Nudelsuppen, weil vielleicht mal jemand mit dem Gesicht in eine Suppe gefallen und ertrunken ist.Richtig wäre es, regelmäßig nach einer Liste von Flüssig- und Festsubstanzen zu sniffen. Die entsprechnden Geräte gibt es, eine Liste der zu detektierenden Suibstanzen gibt es auch.
Aber so lange unsinnige Verordnungen bestehen, sieht offensichtlich niemand Handlungsbedarf, diese Testverfahren flächendeckend einzuführen.
Danke EU!Gruß Serramanna
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Im Prinzip gebe ich dir Recht, nur da ist noch ein Haken an der Sache!
Feste Sprengmittel kann man sehr gut "erschüffeln", weil sie ausnahmslos Nitroverbindungen enthalten. Und die ergeben in den Infrarotspektren ganz signifikante Merkmale! Wobei angemerkt werden muß, dass auch Nitroglycerin und noch einige andere zunächst einmal Flüssigkeiten sind. Erst durch Einlagern in z. B. Kieselgur oder Bimsstein wird es zu Dynamit in fester Form. Niemand wird auf die Idee verfallen einem Landwirt sein "Säckchen" mit Düngemitteln abzunehmen, trotzdem sie allesamt potentielle Hauptbestandteile von Sprengmitteln darstellen, wie z. B. Ammoniak und Stickstoffdüngemittel.
Bei den heutigen "kalten" Sprengmitteln in flüssiger Form sieht die Sache wesentlich komplizierter aus. Sie enthalten nämlich keine nitrosen Verbindungen, auch nicht die entstehenden Gase! Kalt deswegen weil bei ihrer Detonation nur sehr wenig Wärme freigesetzt wird, im Gegensatz zu den herkömmlichen Mitteln.
Acetonperoxid ist eines davon, das keine solchen leicht detektierbaren Verbindungen enthält und trotzdem ein sehr brisanter Sprengtoff ist!Das Auffinden aller solcher Substanzen stellt sehr hohe Anforderungen an die Messgeräte und -Verfahren. Gewiss gibt es sie im Labor, aber für den alltäglichen Gebrauch bei der Suche und dem Aufspüren solcher Substanzen sind sie noch lange nicht geeignet!
Wir reden hier über Probenkonzentrationen deren Wert sehr weit unterhalb der Geruchsschwelle auch des besten Spürhundes liegt. Ihr Wert ist fast unvorstellbar gering. Er liegt noch weit unter dem ppb - Bereich (ppb = parts per billion), also einen mm^3 auf einen m^3 und noch weit darunter!
Es ist vorstellbar, dass solche Geräte sehr kompliziert auch in der Handhabung sind und noch nicht für den routinemäßigen Einsatz an Gepäckbändern geeignet ist!
Und das macht die ganze Sache so gefährlich!
Also müssen die Kontrollen auch weiterhin in dieser Form bleiben. Es gibt augenblicklich keine andere Wahl.Gruß Dieter, der lange mit solchen Chromatographen, IR- und Massenenspektrometern "verheiratet" war und sich lange Jahre damit herumgeplagt hat!
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@ noki
endlich mal ein kompetenter Beitrag!
Ich gebe Dir Recht, dass chem. Analytik nicht einfach ist. Allerding sehe ich keine großen Schwierigkeiten Organik neben nitrosen Verbindungen in der Gasphase abzubilden.Ist alles eine Frage des Marktes. Wenn eine entsprechende Nachfrage bestünde, würden die großen Hersteller das sicher projektieren. Dass es dann auch schon mal zu falsch positiven Befunden kommen wird, wird wohl so sein. Und die MB Untergrenzen sind sicher auch ein Problem, das aber lösbar ist.
Sicher wird niemand ein IR oder GC-MS an der Sicherheitskontrolle aufbauen wollen. Hier müssen geeignete Screeningverfahren her, die stichprobenbasiert Nitoverbindungen und Organik anzeigen.
Gruß Serramanna
P.S. Ich plage mich heute noch mit solchen Analysengeräten rum- allerdings auf der Herstellerseite

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Plejadi wrote:
@Beitrag JuttiHH:Soll man das Feuerzeug lieber ins Handgepäck packen?
Danke Plejadi
Uns wurde immer gesagt, nicht im Handgepäck. Deswegen haben wir kurz zuvor das Feuerzeug, was ich gar nicht brauchte, aber auch nicht abgeben wollte, dann schnell in den Koffer verschwinden lassen. Versuch doch beides, einmal Handgepäck und einmal Koffer. Vielleicht habt ihr Glück.
Gruß Jutta
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plinze wrote:
Feuerzeug im Handgepäck ist wirklich erlaubt, aber wie gesagt, nur eins.Aber nicht auf allen Flughäfen.
In Erfurt werden die Koffer vor dem einchecken im Beisein der Fluggäste durchleuchtet. Ich hatte 3 Feuerzeuge im Koffer und musste sie herausnehmen, weil sie in der Nähe einer Sprayflasche lagen. Die Feuerzeuge im anderen Koffer wurden nicht beanstandet.
Da ich ein Feuerzeug schon in der Tasche hatte, hatte ich jetzt also 4. Auf Nachfrage erklärte man mir, die Anzahl der Feuerzeuge im Handgepäck spielt keine Rolle.
LG
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Hallo,
ich habe mein Feuerzeug da wo es sein muß. Nämlich in der Hosentasche bei der Zigarettenschachtel.
Bei der Sicherheitskontrolle lege ich diese Sachen in ein Körbchen und gut ist es.
Und meistens habe ich auch noch ein Feuerzeug in der Jacke, die ich ausziehe und aufs Band lege.
Gab noch nie irgendwelche Probleme.
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So, jetzt muss ich auch noch was dazu schreiben, weil mir dieses Problem bislang gar nicht bewusst war.
Wir sind in unserem Sommerurlaub jedes Jahr mit verschiedenen Fluggesellschaften unterwegs und beide, mein Mann und ich, rauchen. Wie der Aussteiger hat mein Mann seine Zigaretten und sein Feuerzeug in der Hosentasche und legt diese ins Körbchen bei der Kontrolle.
Ich hab immer eine Handtasche und dort gleich mehrere Feuerzeuge drin (ein einzelnes findet sich so schwer). Die Tasche kommt ins Körbchen und es wurde niemals auch nur ein Wort darüber verloren, dass ich mindestens 4 Feuerzeuge in der Tasche habe.Selbst wenn, die Dinger sind nicht teuer. Notfalls schmeiße ich 3 weg.
Und selbst ohne. Irgendjemand hat immer Feuer, wenn ich unbedingt irgendwo rauchen will. So ergeben sich auch oft nette Gespräche.P.S. Abflughäfen waren München oder Frankfurt
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Ich hab`s gewusst. Tausend Mann im Stadion und ich kriege den Ball an den Kopf. Ich verliere die Dinger reihenweise. Deswegen habe ich immer einen Vorrat dabei. Hatte im Oktober 6 Stück im Handgepäck. Die Kontrolleure haben mir 5 Stück abgenommen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass es überall verboten ist. Sorry.
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Habe in einer Zeitschrift gelesen, dass die EU nächstes Jahr beschliessen will, dass der Zoll auch Notebooks,Handys und MP3 Player bei der Einreise auf unerlaubte ( Raubkopien ) Inhalte prüfen soll. In Deutschland bedarf es aber, lt. dem Artikel, dann noch einer Gesetzesänderung. Bei der Vielzahl der Reisenden kann ich mir nur stichartige Proben vorstellen.
Viele Grüße
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Hallo Toro,
die Idee find ich gar nicht so schlecht ... nur auf der anderen Seite hat das ja eigentlich mit Flugsicherheit auch nix zu tun, oder?! Ich meine mit nem geklauten Song wird man ja wohl kaum ein Flugzeug in nennenswerte Gefahr bringen können

Dann würden die Kontrollen ja bestimmt stundenlang dauern ... was manche so auf Ihren Ipods rumschleppen ....
Aber wie du schon schriebst, Stichproben!Liebe Grüße
anni