Qantas - Loch im Jumbo
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Hallo Berthold
Auch wenn es per Definition keinen Unterschied gibt, werden die Passagiere ihn kennen.
Ryanair ist eine Fluglinie, die sich lediglich auf die Beförderung von A nach B ausgerichtet hat. Es gibt weder irgendein Unterhaltungssystem noch einen im Flugpreis enthaltenen Verpflegungsservice an Bord. Die Beförderung der Gepäckstücke ist extra zu entrichten, genau wie die Eincheckgebühr am Flughafen. Es gibt keine Sitzplatzreservierung in den Flugzeugen. Als Destinationen werden häufig "B-Flughäfen" gewählt, um Gebühren zu sparen.Diese Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen. Siehe hierzu die AGB der Ryanair.
Aus diesen Gründen ist m.E. die Ryanair weder mit anderen Liniengesellschaften (Qantas, LH etc.) noch mit den angesprochenen Charterlinien vergleichbar. Das wäre so, als wenn man Rainbow-Tours der TUI gegenüberstellen würde.
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hanfhaken wrote:
Na ist bestimmt richtig. TUI-Fly und Condor sind allerdings Chartermaschinen und Qantas bietet Linienflüge an. Die sind generell komfortabler.Hallo,
darf ich Dich daran erinnern, daß das hier Deine Aussage war. Hier heißt es, daß Linienflüge generell komfortabler sind als Charterflüge und das ist einfach verkehrt. Extremes Beispiel sind hier übrigens die Kreuzflüge von Hapag Lloyd. Charterflug in Reinkultur und komfortabel bis zum Abwinken!
Genau so verkehrt ist übrigens die Behauptung, daß TUIFly und Condor Charterflieger sind. Denn ein guter Teil der Flüge werden als Linienflüge Verkauft. Bei TUI Fly zum Beispiel, komplett alle "nicht Bade Ziele". Wenn Städteziele dann wieder als Pauschalreise auftauchen, dann auch nur weil der Veranstalter diese Flüge als Linienflüge eingekauft hat.
Ähnliches gilt auch für die Condor, bei der ebenfalls fast alle Flüge als Linie zu bekommen sind.
Beispiele Diene Aussage zu wiederlegen gibt es mehr als genug. Sag mir einfach, wieviele Du haben möchtest. Ist aber eigentlich nicht Thema dieses Threads.
Schau doch mal unter der Überschrift: Unterschiede Charterflug / Linienflug. Da findest Du auch von mir entsprechende Auflistungen, wenn ich mich recht erinnere.
Gruß
Berthold
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Hallo!

Um mal wieder zum Thema "Qantas - Loch im Jumbo" zurück zu kommen....
Das ist doch mal der beste Beweis dafür, dass Fliegen wirklich sicher ist!
Hoppla, Loch im Flugzeug.... - macht nix. Einfach sicher landen!
So einfach ist es vieleicht nicht, aber solche Ereignisse sollte man eher dafür "verwenden" um sich zu beruhigen als um sich aufzuregen.Ich persönlich halte sehr viel von der Qantas und bin schon einige Male international und in Australien mit denen unterwegs gewesen.
Die Piloten (und auch die Pilotinnen natürlich!!!) machen einfach einen unglaublich guten, sicheren Eindruck, der richtig gut auf die Passagiere übertragen wird.
Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man glaubt "der oder die da vorne im Cockpit würde zur Not auch einen Trabbi von Frankfurt nach Sydney fliegen können!
Nee, aber mal ernsthaft! Solche Dinge passieren und es ist ja alles gut gegangen!

Viel Spaß beim Fliegen allerseits!
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Erneut gab es einn kleinen Zwischenfall bei Qantas. Ingenieure am Flughafen von Singapur entdeckten an einer Boeing 747-400 eine fehlende Wartungsklappe. "Der Schaden hatte aber absolut keine Auswirkungen auf die Sicherheit", sagte eine Sprecherin am Freitag.
Die Maschine startete erst mit sechs Stunden Verspätung nach London. Am Mittwoch hatte bereits eine Qantas Boeing 767 bei der Landung auf dem Flughafen von Sydney Hydraulikflüssigkeit verloren. Daraufhin musste der Pilot die Maschine statt mit den Vorderreifen mit dem Steuerruder bremsen.
Quelle Aero.http://www.aero.de/Qantas_B747_verliert_Wartungsklappe_7045.htm
Ich finde das riecht schon fast nach Sabotage. Soviele Zwischefälle in so kurzer Zeit.
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Das ist mal wieder typisch welche "Experten" so einen Stuss in die Welt setzen! Soetwas sollte nicht auch noch verbreitet werden!
Die Bugräder tragen nur äußerst minimal zur Bremswirkung bei, die Steuerruder schon überhaupt nicht, außer den Bremsklappen.
"Daraufhin musste der Pilot die Maschine statt mit den Vorderreifen mit dem Steuerruder bremsen."
Sehr wahrscheinlich hat es heißen müssen, dass der Pilot die Maschine mit den Rudern, und dafür steht nur das Seitenruder zur Verfügung, steuerte. Das geht aber nur ab und bis zu einer bestimmten minimalen Geschwindigkeit, dann muß das Flugzeug auf den Haken!
Das ist auch fast der normale Verlauf nach einer Landung: Das vordere lenkbare Fahrwerk greift noch nicht bei hohen Geschwindigkeiten nach der Landung, es ist noch auf Nullstellung blockiert. Somit steht nur das Seitenruder zur Verfügung um kleine Korrekturen vorzunehmen. Die Vorderräder würden bei jeder kleinen Auslenkung von der Nullposition bei der Geschwindigkeit infolge der Reibung wahrscheinlich schnell platzen. Erst nachdem der Gegenschub voll wirksam geworden ist und die träge Masse der Maschine eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht hat, wird das Bugfahrwerk zum Lenken freigegeben.Gruß Dieter
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Vielleicht waren mit den Steuerklappen auch die Speed Brakes gemeint. und von Schubumkehr wird gar nichts erwähnt, mit der wird das Flugzeug dann schon bis max.60 Knoten, also 111km/h abgebremst.
Was mich aber auch wundert, am Main Gear sind doch auch Bremsen, davon wird auch nichts erwähnt.
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Hallo

Innerhalb einer woche waren 5 (!) Flugzeuge betroffen. Ein Vorfall ist u.a der von Marlo L. geschildert. Der letzte ereignete sich vor 3 Tagen in Sydney, mal wieder betroffen eine 747-400! Das Australische Rugby Team war gerade beim Boarding da fing es Feuer in Der First Class. (Im Fernsehen sah man eine leicht verkohlte B747 von außen)
Schon ungewöhnlich viele Vorfälle für Die Qantas.Aber noch ist ja keiner ums Leben gekommen und das ist was zählt!
puhhhh -
Hallo, klar habe ich nicht schlecht gestaunt aber naja was solls. Es ist halt passiert und es sind zum Glück alle heil wieder am Boden angekommen! Das finde ich viel wichtiger! Komischerweise wurden in den Tagen darauf weitere Quantas "Zwischenfälle" gemeldet! Aber das sidn die Medien! Es gibt jeden Tag Zwischenfälle von Flugzeugen worüber niemand berichtet aber nach so etwas muss man die Airline ja gleich in den Dreck ziehen! Aber wie gesagt so sind die Medien!!!
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Ich bin schon oft mit Quantas geflogen und hatte nie schlechte Erfahrungen gemacht. Was da war ist echt schlimm aber sollte einen nicht abhalten davon mit Quantas zu fliegen, letztlich könnte das jedem Flieger jeder Airline passieren!
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Hallo, liebe flug-technisch Interessierte!
Ich würde hier gerne anregen technische Details und Fachausdrücke doch in Deutsch zu schreiben und zu erklären! Was haltet ihr davon? Fachchinesisch führt oft in die Irre.
Es gibt immer wieder Verwirrungen und Missverständnisse mit den englischen Fachausdrücken, die überwiegend objektgebunden sind und demzufolge auch oftmals eine ganz andere oder mehrere Bedeutungen haben können.
Nehmen wir einfach einmal den flugtechnischen Begriff „main gears“! Dann wirft ein Wörterbuch des technischen Englisch sehr unterschiedliche Übersetzungen und Bedeutungen aus, denn es weiß ja nicht, dass ein Flugzeug gemeint ist! Allgemein kommt dann: Hauptantriebswelle, Hauptzahnrad, Hauptaggregat! Aber kaum Hauptfahrwerk, was es ja bei einem Flugzeug bedeutet und mit diesem Ausdruck gemeint ist.Ebenso irreweisend ist die Bezeichnung „speed brakes“ in diesem Zusammenhang. Frei übersetzt heißt es Geschwindigkeitsbremse, hier gemeint Luftbremse. Sie sind eine weiterführende Anwendung der früheren Sturzflugbremsen. Damit ist die Funktion dieses Aggregates nur sehr unvollkommen beschrieben. Sie funktionieren einmal als Spoiler, also Luftwiderstandsregler (Störklappen), und dann als Geschwindigkeitsbremse. Dabei sind noch zwei Einsatzbereiche zu berücksichtigen. Im Flug und auf dem Boden erfüllen sie nämlich unterschiedliche Aufgaben! Und es handelt sich um die gleichen Bauteile (Klappen)!
Im Flug werden sie zur Stabilisierung (Störklappen) und zur Reduzierung der Geschwindigkeit bei gleicher Längsachslage der Maschine, soll heißen dass die Maschine sinkt aber die Nase sich nicht senkt, eingesetzt, am Boden zunächst mit kleinerem Winkel als das was man im Kfz-Bau als Spoiler bezeichnet. Sie tragen dazu bei das Fahrzeug nach der Landung am Boden zu halten. Nachdem und während die Prozedur mit dem Stauschub (Gegenschub und Schubumkehr ist genau so blödsinnig!) erfolgt ist, werden sie nahezu senkrecht zur Flügeloberfläche angestellt und wirken als dynamische Luftbremse. Gleichzeitig, nach runterfahren des Stauschubes, greift voll die Bremsung durch die jeweils 2 großen Scheibenbremsen an jedem Rad des Hauptfahrwerkes.Das wollte ich dazu sagen, um zu versuchen deutlich zu machen in welche sprachliche Sackgasse man durch Fachausdrücke geraten kann!
Wer das in seiner Muttersprache nicht erklären kann, hat es meistens selbst nicht verstanden!Gruß Dieter
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... Der Luftstrom, der setlich bei geöffneten Klappen am Triebwerk austritt, ist in einem bestimmten Winkel gegen den durch den Fahrtwind anströmenden gerichtet. Und dabei stauen sich beide Luftströme gegeneinander. Die Bremswirkung kann dadurch 60 - 80 % der trägen Masse der Maschine betragen!
Schubumkehr würde ja bedeuten, dass das Triebwerk in seiner Drehrichtung umgesteuert werden müßte, und das ist unmöglich!
Und selbst dann würde das wegen des Schaufelwinkels des Antriebskompressors hinter der Brennkammer nicht funktionieren, denn die Richtung der Rotation der Hauptachse(n) ist immer gleich! Die Drehrichtung aller Schaufelkränze davor müßten alle umgelenkt werden.Eigentlich erstaunlich, aber vielfach wird das so verstanden!
Dieses "Eismaschinenzeichen" auf der Nabe des Lufteinlass-Kompressors ist eigentlich nur noch ein historisches Relikt. Es soll beim Anlauf die Drehrichtung anzeigen, denn grundsätzlich kann eine Gasturbine nicht in seiner Rotationsrichtung unterscheiden.
Heute dient diese Spirale eher dazu zu sehen ob die Welle leichtgängig ist und sich bei ganz leichtem Wind auch schon dreht.Gruß Dieter
