Vom Reiseziel total überrascht!?
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Genau, an den ersten Blick auf die Spanische Treppe kann ich mich auch noch erinnern. Auf den meisten Bildern sieht man sie ja immer mit Blumen, die aber dort nur - wohl anlässlich einer Blumenschau - kurzfristig hingestellt worden sind. Als ich dann einfach eine ganz normale Treppe gesehen habe, war ich schon etwas enttäuscht.
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Vor meinem ersten Londonbesuch glaubte ich, dass es dort immer regnet, dieses Vorurteil wird ja auch gerne verbreitet.
Inzwischen war ich sehr oft dort, zu jeder Jahreszeit, und fast immer schien die Sonne (auch im Winter), Regen war absolut die Ausnahme, und man kann sagen, dass das Wetter praktisch immer besser war als zur selben Zeit in Deutschland.
Vor Jahren verbrachte ich mal im Sommer mehrere Wochen im Haus einer Londoner Familie, seitdem weiß ich, dass es im Sommer dort sogar zu bestimmten Einschränkungen aufgrund von Wasserknappheit kommen kann.Trotzdem bin ich jedes mal auf's neue überrascht darüber.
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Susanne xyz wrote:
Vor meinem ersten Londonbesuch glaubte ich, dass es dort immer regnet, dieses Vorurteil wird ja auch gerne verbreitet.
Genau! Auch zwei weitere London-Vorurteile stimmen nicht:-
Man muss nicht Hunger leiden. Es gibt genug hervorragende Restaurants für hunderte London-Besuche. Das war vielleicht in den 1970ern noch problematisch. Aber die Stadt ist mittlerweile ein kulinarisches Paradies.
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Es ist nicht immer neblig und versmogt. London war einmal vor langer Zeit eine Industriestadt. Da hingen die Kohlewolken tief. Als Industriestandort ist GB allerdings mittlerweile zu teuer. Die Luft ist nicht anders, als in jeder anderen vergleichbaren Stadt Europas.
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@Agapanthus
Und erst das Manneken Pis in Brüssel. Der Kerl sieht auf den Postkarten immer mindestens 1.50 m hoch aus. Ist aber ein winziges Bübchen in einer Nische. -
Hallole chriwi und susanne,
ich schließe mich hier gerne an: Von London und natürlich besonders von Manchester war ich das erste Mal (1999) sehr überrascht als ich eine pulsierende und absolut sehenswerte Stadt vorfand. Liegt doch bis heute ein recht schlechtes Image über der ehemaligen Industrie und Arbeiterstadt. Nachdem jetzt vermehrt Arbeitskollegen und Freunde von mir und meinem Bruder diese Destination zum Schoppen entdeckt haben ist es zumindest in meinem Bekanntenkreis vorbei mit dem falschen Image.
Und auch das Wetter ist oft nur ein Vorurteil: es regnet zwar ab und an - aber selten den ganzen Tag und es scheint meist nach einer Stunde wieder die Sonne.Gr5üßle Ralf
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Ebenfalls eine Überraschung aufgrund der Grösse (resp. "Kleinheit"): Die Meerjungfrau in Kopenhagen. Auch diese Sehenswürdigkeit ist viel kleiner, als allgemein angenommen!
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Agapanthus wrote:
Die Meerjungfrau in Kopenhagen. Auch diese Sehenswürdigkeit ist viel kleiner, als allgemein angenommen!
Scheint ein allgemeines Phänomen zu sein, dass man sich solche Wahrzeichen "großdenkt". Manneken Pis in Brüssel ist auch wesentlich kleiner, als ich ihn mir gedacht hab. -
Die kleine Meerjungfrau (Den lille Havfrue) ist wie der Name schon sagt halt klein. Man kann sie nur deshalb nicht verfehlen oder übersehen, weil immer Gruppen von Japaner auf dem Felsen daneben/dabei rumklettern
.LG Ginus
Fand sie selber auch kleiner als erwartet. Und was mich ebenfalls total überraschte ist dass sie relativ neu ist. Dachte immer ist ein uraltes Wahrzeichen. Aber nein, wurde erst in 1913 aufgestellt und war schon immer nur eine Kopie des Kunstwerkes und schon unzählige Male beschädigt worden, zeitweise mittels Original Gipsfigur wieder hergestellt und seit 2004 nun wieder am Platze. 2007 sei sie pinkfarben besprüht worden???
PS: chriwi, das mit den Nebelgedanken und London kommt nur aus den alten Edgar Wallace Filmen und einem solchen von Hitchcock. Aber nein, natürlich hast du recht, es ist die spezielle Wetter-und Industriegeschichte. Dass die Sache schon längst Historie ist? Nun ja, da fehlt halt auch mal wieder die Gegendarstellung.
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chriwi wrote:
problematisch. Aber die Stadt ist mittlerweile ein kulinarisches Paradies.Wenn man in ausländische Restaurants geht. Bei Einladungen kann es einem immer noch so gehen dass man mit dem Brechreitz kämpft.
Etwas gibt es noch über England zu sagen dass oft nicht tematisiert wird:
Der Deutschen-Hass!
Es ist immer noch dass mindestens ein paar Jungs (selbst Mädchen) von Austauschschülern zusammengeschlagen werden, weil sie Deutsche sind.
Ab 30 ist dass dann nicht mehr so tragisch, aber auch da muss man aufpassen wenn einem Betrunkene begegnen. Die Antwort Schweizer oder Däne zu sein ist keinesfalls fehlplaziert. Der eignenen Sicherheit wegen.
Die Gewaltbereitschaft der Inselbewohner ist ja legendär und per se erst mal nix mit Deutschenfeindlichkeit zu tun.
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Wir waren totel überrascht, weil wir in Florida mal EINE Kuh-(Rinder)herde gesehen haben.

Uns stellte sich nämlich schon lange die Frage, wo in diesem Staat eigentlich Landwirtschaft betrieben wird. Weit und breit ist dort fast nichts zu sehen, zumindest im südlichen Teil. Und siehe da, trotz tropischer Hitze so was wie heimische Tiere. Dabei hofft man doch gerade dort, exotische Tiere zu sehen.
Wir haben uns im Auto darüber totgelacht, weiß der Geier warum, und diese vom fahrenden Auto aus bestaunt, als wenn es Außerirdische wären.
Es blieb tatsächlich bei dieser einen Herde und wir haben dort nie wieder Rinder zu Gesicht bekommen, aber dafür Delfine, Alligatoren, Pelikane und Manatees. -
Aus der britischen Yellowpress ist mir natürlich so einiges bekannt, halte aber Deine Antwort ebenfalls für ein Vorurteil. Nun war ich schon so oft in London (und auch anderso in GB), und noch nie habe ich irgendeine unangenehme Erfahrung gemacht, auch nicht bei Massenveranstaltungen wie großen Konzerten mit Tausenden von Zuschauern. Immer war alles friedlich, niemand wurde, soweit ich das mitbekommen habe, angepöbelt oder gar zusammengeschlagen.
Möglicherweise stammen diese Vorurteile eher von britischen Urlaubsenklaven am Mittelmeer oder sonstwo. -
Andiiiii wrote:
chriwi wrote:
problematisch. Aber die Stadt ist mittlerweile ein kulinarisches Paradies.
Wenn man in ausländischeRestaurants geht. Bei Einladungen kann es einem immer noch so gehen dass man mit dem Brechreiz kämpft.
Trotz der ganzen Kochnachhilfesendungen im Fernsehen?Bin im Prinzip Deiner Meinung. Nur über das "ausländische" müssen wir noch diskutieren. Es gibt (vor allem am Lande) hervorragende Pubs, wo sehr gut gekocht wird. Und in London gibt's sehr viele Restaurants, die britische Küche sehr gut und zeitgemäß zubereiten.
Andiiiii wrote:
Die Gewaltbereitschaft der Inselbewohner ist ja legendär und per se erst mal nix mit Deutschenfeindlichkeit zu tun.
Spät nachts und in Verbindung mit Alkohol kann's problematisch werden. Wenn man sich da einen Nazi-Witz nicht gefallen lässt, z.B. Als Ösi tu ich mir da leichter, da setz ich einfach noch einen drauf.
Gewaltbereitschaft ist mir in Verbindung mit englischen Fußballfans, die ihr Nationalteam zu Auswärtsspielen begleiten, auch aufgefallen. Wobei alle - auch wenn sie noch so böse aussehen - ganz lieb sind, allerdings nur bis man sie provoziert.
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An die Fußballhooligans hatte ich nicht gedacht.
Aber ist es nicht so, dass diese Leute eben nicht die echten Fans sind, sondern reine Krawallmacher, die es anderso genauso gibt? Auch bei uns?Bin allerdings kein Fußballfan und kann möglicherweise die Unterschiede nicht erkennen

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naja war nicht wirklich ein Reiseziel, denn meine Frau war damals zu einem 6 monatigem Praktikum (Sozialer Bereich) im Süden von england an der Küste un dich habe sie dort mehrmals besucht. Mich hat schon überrascht das einige Vorurteile schon eher stimmen. So hat ihre Gastfrau nie wirklich gekocht, außer zum Frühstück Speck und ansonsten eher Fertigprodukte und meine Frau hat sich tatsächlich im laufe der Zeit angepasst. In den Restaurant war es unterschiedlich, aber wirklich gewürtzt haben die dort auch nicht, es sei den es gab irisches oder waliser Essen.
Ansonsten ist mir auch die Gewaltbereitschaft dort aufgefallen. Am Wochenede abends durch die Stadt gehen war schon abeneteuerlich, sehr viele betrunkene Kids die pöbelten und randalierten. Ab 23 UHr, damals noch Sperrstunde, war an jeder Ecke Polizei und teilweise Krankenwagen vor Ort. War mal gegen 21 UHr in einem Internetcaffee um Mail zu checken usw. und die Türe wurde hinter jedem Gast abgeschlossen da immer wieder Horden von Jugendlichen vorbei kamen und laut gegen die Türe hämmerten.
Ebenso war ich über die Sicherheitswünsche der dort wohneden überrascht. Es wurde abend keinen Meter zu Fuß zurückgelegt sondern nur mit Taxi da sonst zu unsicher, ebenso überall Kameras und meine Frau erzählte wie schwierig es war die Kinder von der Schule abzuzholen ohne vorher genau bekant zu sein und das abgesprochen war das sie von der Person abgeholt wurden. -
Vom Reiseziel total überrascht!?
So heisst doch der Thread.Aber trotzdem bleibe ich noch in England.
Ich weiss, dass das alles stimmt,
was meine Vorschreiber geschrieben haben.Ich war 3 Monate lang in Brighton in einer Sprachschule.
Da habe ich während der ganzen Zeit nichts gemerkt, gesehen,
von dem was oben geschrieben wurde.
Ich wohnte in einer Familie in einem Aussenquartier und die Landlady kochte sehr gut, Sie hat auch immer alles schön hergerichtet und dekoriert.
Offensichtlich eine Ausnahme, meine Schulkollegen haben sich die ganze Zeit über das Essen in Ihrer Gastfamilie beschwert.Ich habe Brighton sowie auch London als saubere, ordentliche Städte angetroffen, ist allerdingsschon einige Jahre her.
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Nun sind mir nochmals Ferien mit "Überraschungseffekt" eingefallen: An Ostern in Katalonien. Da ich bis anhin Spanien nur im Sommer kannte war ich total überrascht wie grün die Landschaft war!
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...eine Überraschung die mir einfällt war auf Kos. Da die Insel ja nicht so wirklich groß ist, gehen einem nach ein paar Tagen auch die Besichtigungsziele aus und da stand in einem Reiseführer etwas von einem Salzsee....
.... nach langer Suche fanden wir dann etwas was ich als "Salz-Wüste" (echt niedlich klein) bezeichnet hätte ... naja nicht gerade spektulär ... aber ganz in der Nähe war eine Bretterbude/Restaurant in der wir echt total super lecker gegessen haben und damit hatte sich die stundenlange Suche echt gelohnt !!!
Gruß
Sylvia -
... wenn ich die Berichte über London lese, fällt mir mein Besuch vor ca. 10 Jahren dort wieder ein. Es waren nur 4 Tage und die ziemlich vollgepackt mit Orten und Sachen, die meine Schwester und ich sehen wollten.
Ich muß gestehen, daß London mich auch ziemlich überrascht hat, denn ich fand es wirklich ziemlich dreckig, laut und wiggelig dort. ... und zum Essen muß ich auch zu meiner Schande gestehen, daß wir beide wirklich glücklich waren, als wir am Bahnhof einen MC Donald sichteten ... da schmeckt es ja nun wirklich immer gleich, egal wo man ist ... da überrascht einen gar nichts mehr ...
Gruß
Sylvia -
Vom Reiseziel überrascht ... Ja ist mir passiert!
Einmal in China wo ich 10 km an der chinesischen Mauer gelaufen bin.
WOW hab nicht erwartet das das soooooooooo schön und menschenleer ist (ok, war auch weit weit weg von Beijing) ABer ja,
ich war echt positv überrascht!Und dann hats mich in Indien erwischt. TAJ MAHAL
WOW wow wow sooo schön man weiß das nicht zu schätzen bis man nicht LIVE dort ist und die dinge mit eigenen augen sieht.Gruß
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whoops, was ganz wichtiges vergessen. Meinen schönsten urlaub IN NEUSEELAND!Bin bis heute noch sprachlos über diese schönheit
I'm in love
weniger überrascht war ich über die vielen schafe