Was war das sonderbarste / exotischste was Ihr auf einer Reise gegessen habt?
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Hallo Wanderin!
Die hab ich schon gegessen, schmecken gut, die muß man aber zubereiten können. blöd nur wenn der Stier gewinnt, dann hast nix am Teller
!In Thailand /Khao Lak kriegt man am Strand eine Art Seeschnecken angeboten (meinereiner hat die leeren Gehäuse am Strand gesammelt
), die mußte ich heuer kosten, waren aber so lecker das ich die ab sofort freiwillig esse! -
Das ist mir schnurz
Bei mir zählt bloß der Geschmack!!!Heisst ja auch wenn man 14 Tage in China verbringt hat man mindestens einmal Hund gegessen :?
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So gesehen, hab ich dieses "exotische" auch schon verzehrt.
Aber auf keiner Reise irgendwohin, sondern in einem kleinen Wirtshaus in einem Wiener Randbezirk.
Im Handel kann man Stierhoden nicht kaufen - also war es immer ein Geheimtipp vom Kellner.
Der kannte einen Fleischhauer (Metzger) gut, und der besorgte sie ihm.
Zubereitet waren sie wie Wiener Schnitzel - also paniert und herausgebacken.
Sie waren weich und ganz gut aber begeistert war ich nicht wirklich.
Es gibt ja Leute, die alles mögliche dafür anstellen und in den höchsten Tönen schwärmen - naja.Liebe Grüße
Waltraud -
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Was wir unterdessen beim Essen als exotisch/sonderbar empfinden und was manchmal sogar Ekel auslöst, sind a) ungewöhnlich Eiweiss/Proteinlieferanten und b) einheimische/europäische Körperteile, die überwiegend seid den 70ziger Jahren nicht mehr auf der Speisekarte zu sehen sind.
Früher wurde fast alles von Rindern, Schweinen etc. gegessen, heute können wir uns den Luxus leisten, nur noch das Beste rauszusuchen.
Wenn ich seh, was mein Mann so alles verzehrt, da er von Klein auf an die nicht nur regionale Küche herangeführt wurde : saures Lüngerl, das Mark aus allen möglichen Knochen, Nierchen, Milzwurst, Zunge.... :? Ich bin nicht mit großgeworden, mich schüttelt's da nur noch. -
@ Kidir
Saures Lüngerl - bei uns heißt es Salonbeuschel - ist eine Delikatesse
aber es ist viel Arbeit, die sich nicht mehr viele antun
Die jungen Leute kennen es oft gar nicht und die Älteren gehen halt ins Gasthaus mit Hausmannskost.
Markknochen in der Rindssuppe gehören einfach dazu und seit ich erwachsen bin, esse ich das Mark immer wieder mit viel Genuß.
Als Kind bin ich nie dazu gekommen, weil das Mark für unseren Vater reserviert war.
Meinem Mann ekelt davor - kann mir nur recht sein gggLiebe Grüße
Waltraud -
Gut erinnern kann ich mich noch an einen gegrillten (und selbstgeangelten
) Piranha im Dschungel Venezuelas. Das Angeln hat eindeutig mehr Spaß gemacht als das Essen - sehr trocken, sehr grätig, sehr penetranter, traniger Fischgeschmack. Nicht so ganz mein Ding.Hallo Sina.
Mir isr es damals auch so ergangen.Wir waren in Venezuela Piranhas
angeln und es kamen auch eine ganze menge Fische zuammen die
dann gegrillt wurden.Aber soviele Gräten wie diese Fische hatten damit
habe ich auch nicht gerechnet,Was kam dabei heraus,die Einheimischen
haben die Piranhas gegessen und wir haben uns Nackenkotellets auf
den Grill gelegt die von den begleitenden Venezolanern vorsichtshalber
mitgenommen wurden.Die haben Definitiv besser geschmeckt
Gruss Rainer -
Hallo demi,
gomme nun mal aus Sachsen, da ist GB Gönigreich Bolen.
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Bei uns im Nordosten Thailands gilt die Plazenta vom Rind als ganz besondere Delikatesse. Ist sauteuer und stinkt bei der Zubereitung fuerchterlich. Probiert habe ich das noch nicht, meine Frau ist aber ganz verreuckt nach dem Zeug.
Ameiseneier und gebratene Feldratten sind ebenfalls sehr beliebt und meine Jungs stehen unheimlich auf irgendwelche geroesteten Fluginsekten. Na ja, bei den Fluginsekten kommt natuerlich hinzu, dass die vorher selbst gefangen werden muessen, was natuerlich auch immer ein Mordsspektakel ist.
Ach, hier kommt eigentlich alles auf den Tisch, was nicht schnell genug weglaufen konnte.
Gruss
Caveman -
Anlässlich einer China-Rundreise konnte ich auch die sogenannten "100-jährigen-Eier" probieren!
@agapanthus sagte:
Anlässlich einer China-Rundreise konnte ich auch die sogenannten "100-jährigen-Eier" probieren!
Und wie haben dir die 100-järhigen-Eier gemundet?
Dein Beitrag ist allerdings schon 8 Jahre alt habe ich gerade gesehen. Hoffe, dass du noch aktiv bist im Forum:=)
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Ich hab schon ein paar "spezielle" Dinge gegessen. Und zwar in China.
Als ich dort vor gut 10 Jahren im Urluab war, habe ich mal so "fritierte Maden" probiert.
Ein anderes Mal, als ich geschäftlich in China unterwegs war, gab es "als Überraschung" so ne Art Schildkröte. Am Tisch sassen nebst mir auch ein paar andere Westler. Ich war allerdings der Einzige, der diese Kröte höflicherweise probiert hat. Und ihr könnt mir glauben, der Geschmack war alles andere als himmlisch

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Ich hab schon ein paar "spezielle" Dinge gegessen. Und zwar in China.
Als ich dort vor gut 10 Jahren im Urluab war, habe ich mal so "fritierte Maden" probiert.
Ein anderes Mal, als ich geschäftlich in China unterwegs war, gab es "als Überraschung" so ne Art Schildkröte. Am Tisch sassen nebst mir auch ein paar andere Westler. Ich war allerdings der Einzige, der diese Kröte höflicherweise probiert hat. Und ihr könnt mir glauben, der Geschmack war alles andere als himmlisch

Noch in den 60er und 70er Jahren wurde in Deutschland Schidkrötensuppe in Büchsen einer bekannten Lebensmittelfabrik verkauft.
Preis war sehr hoch. Schmeckte aber nicht besonders. Mal googeln. Lady Curzon, Fa. Lacroix-
Aber zum Thema:
Ich hatte eine Einladung bei einer kubanischen Familie. Die überaus freundliche Mutter fragte mich: Isst man in alemania auch Frösche?
Ihre Tochter hatte mal einen Franzosen als Freund.
Dummerweise antwortete ich mit JA!
Am nächsten Tag lagen 2 Paar Froschschenkel in der Küche auf dem Tisch.
WAS SOLLTE ICH MACHEN?
Ich bereitet sie dann selbst zu. Viel Knoblauch und scharf. Und würgte sie lächelnd als Vorspeise runter.
G.s. Dank gab es noch die üblichen Hühnerschenkel und reichlich Rum hinterher.

