Hotel gesucht ohne "Beach Boys"
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Ich kann dem nur beipflichten. Wie du meiner Berwertung zum Baobab entnehmen kannst ist das Hotel wirklich toll, aber die Beach Boys wirklich absolut nervig. Vor allem meine Freundin ist z.T. schon arg angemacht worden, ausser wenn du 10 cm neben Ihr stehst. Dann wirst du nur bequatscht etwas zu kaufen, aber das nervt nach 2 Tagen ganz gewaltig.
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Jambo Bico
alle Strandabschnitte, die Du bisher in Betracht gezogen hast, sind mehr oder weniger mit Beachboys behaftet. Bei den Hotels gibt es mehrere, bei hotelfreien Abschnitten keine. Aber in Kenia sind sie eigentlich immer freundlich. Als wir das erste Mal in Afrika waren, hat uns das auch genervt. Aber mittlerweile können wir damit sehr gut umgehen. Sie wollen wirklich nur eine Kleinigkeit verkaufen und mehr nicht. Wir haben jetzt mehrere Strategien: 1. Wir sind schon oft hier gewesen und haben schon in den letzten Jahren alles gekauft. 2. Safaris haben wir schon gemacht oder wir machen keine. 3. Gar nicht drauf einlassen und abwinkend weitergehen.
Wir sind gerade wieder aus Kenia zurück und hatten einen super Urlaub - trotz Beachboys - wir machen sogar Strandwanderungen und hier wird auch immer was angeboten - aber mit einem bestimmten NEIN lassen die Boys dann schnell von einem ab. Manchmal wollen sie aber auch nur quatschen und Deutsch lernen.
Bitte schaue Dir mal die Bewertungen vom Hotel Kaskazi Beach an. Auch hier wird viel Negatives über die Beachboys geschrieben - ich kann nur dazu sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Du wirst angequatscht und sagst bestimmt, dass Du nichts kaufen willst - dann ist relativ schnell Ruhe. Je mehr Du dich am Strand sehen lässt und zu verstehen gibst, dass du nichts kaufen willst - desto eher quatscht dich auch keiner mehr an.Es ist wirklich nicht so schlimm, wie es in einigen Bewertungen beschrieben wird.
Viel Spaß in Kenia
Wir sind im Dezember garantiert wieder dort. -
Also,
ich fahre in den Urlaub, um auch Kontakt mit Einheimischen zu finden. Auch wenn die Beachboys wahrscheinlich schon kaum noch mit dem einfachen Leben in Kenia zu tun haben, denn sie verdienen sicherlich mehr als der Durchschnitt, so erzählen sie doch gern von ihrer Familie und können tolle Tipps für den eigenen Urlaub geben. Wir hatten am Bahari-Beach-Hotel richtig netten Kontakt, haben eine wunderschöne Safari über sie gebucht und Kleinigkeiten gekauft. Jeder war zufrieden...
Bekannte waren ein halbes Jahr später im gleichen Hotel und als sie `unserem´ Beachboy das damals gemachte Foto zeigten, kannte er sogar noch unsere Namen.
Jeder ist natürlich nicht so aufgeschlossen gegenüber Fremden, aber dafür sind doch Auslandsreisen da, oder ?
mcgee -
Meine Rede...so richtig genervt haben mich Beachboys oder sonstige
Verkäufer noch in keinem Land. Mit Freundlichkeit kommt man meist
immer durch und muss sich das Leben nicht selbst schwer machen.
In Ägypten war ich noch nicht, aber wenn ich Kenya mit der Türkei
vergleiche, mit den Verkäufern die wir dort erlebt haben, dagegen
sind die Beachboys in Kenya fast Engel... -
Also wir haben die Beach Boys (waren im Baobab) ebenfalls als sehr lästig
empfunden, ansonsten ein wunderschöner Urlaub.Auch wenn ich zwecks der kenianischen Lebensverhältnisse durchaus für die
Menschen dort vollstes Verständnis hab, aber die Beach Boys sind dann einfach
doch ein Riesenmanko.So krass hatten wir das nicht erwartet. War klar, dass man da keinen
Strandaufenthalt machen kann, wie man das jetzt aus Spanien, Frankreich oder
Italien kennt. Man wird aber richtig "empfangen". 2 Spaziergänge haben wir
dann relativ schnell abgebrochen. Macht einfach keinen Spaß. Wir haben alle
Beach Boys freundlich, aber bestimmt, abgewiesen. Bei den allerersten haben
wir uns in ein Gespräch verwickeln lassen - man hat wirklich sinngemäß gesagt,
dass man mit ihnen ein kleines Geschäft machen soll - dann würde sie dafür
sorgen, dass wir die restlichen Tage in Ruhe gelassen werden. Haben uns aber
nicht darauf eingelassen. Abwimmeln geht schon ganz gut, aber 1Min später
hat man den/die nächsten am Hals.....waren daher nur 3 mal im Meer baden- wenn Flut ist bei der Treppe. Dann ist man direkt im Wasser - aber auch
hier muss man erstmal Beach Boys beim Rein und Rausgehen abwimmeln.
Diese weden uns aber sicherlich nicht vom nächsten längeren Kenia-Besuch
abhalten
Aber trotzdem: Schade! Jemand meinte, dass man in Malindi
das besser seit geraumer Zeit im Griff hat. - wenn Flut ist bei der Treppe. Dann ist man direkt im Wasser - aber auch
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Jambo,
sind gerade zurück von der Nordküste Kenias.
Zu den Strandboys kann ich nur folgendes berichten:Wenn man freundlich zurückgrüßt und Ihnen gleich sagt, nein ich möchte nur laufen, dann lassen Sie einen sofort in Ruhe.
Wenn mein Mann am Strand Volleyball spielte, bin ich allein gelaufen, und die Beachboys wussten sofort nach den ersten Fragen bescheid, das Sie mich in Ruhe lassen sollten. Daran haben Sie sich auch gehalten, keiner wurde aufdringlich oder so.
Wenn ich mich mit Ihnen unterhalten wollte oder Geschäfte machen wollte habe ich das gesagt und habe viele freundliche Gepräche geführt, ohne dumme Anmache oder so.
Das die Beachboys Ihre Ware an die Leute bringen möchten, ist doch auch klar, ist doch denen Ihr Geschäft, mache sind froh , wenn Sie am Tag soviel verkaufen, das Sie für sich und die Famnilie etwas zu Essen kaufen könnenm.
Ich kann nur sagen, das in Ägypten die Einheimischen viel schlimmer sind, ja die quatschen einen nicht nur an , sondern halten dich auch fest, und ein nein gilt für die nicht. Und das nicht nur am Strand, sondern auch in der Stadt.
Ich denke wenn man freundlich und bestimmt sagt, lasst mich in Ruhe dann funktioniert das auch. Jedenfalls habe ich das am Bamburi Beach so beobachtet und erfahren.
Also schönen Urlaub.
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Hallo Bico !
Ich denke wir sind Gäste in Kenia und der Strand gehört nicht uns sondern den Einheimischen. Wenn Du Dich durch die Beach Boys gestört fühlst, solltest Du überlegen, ob Du nicht besser Urlaub im Teutoburgerwald machst. Finde Deinen Beitrag voll daneben.
Mganga -
Jambo,
also, ich schließe mich der meinung von mganga voll an! wie wärs mit dem bayerische wald,dort ist es doch auch schön und hat keine strandverkäufer die die gäste "belästigen".
Wir sind nur Gäste im super schönen kenia! die jungs am strand wollen doch auch nur überleben. leben und leben lassen. also wir haben noch nie schlechte erfahrungen mit den jungs gemacht, im gegenteil. durch die strandverkäufer lernt man wesentlich mehr kennen und auch das, was ein "normalo" niemals kennenlert. aber leider haben die meisten touris angst, dass man ihnen was "antun" könnte
!
also liebe beach boy-negativdenker, traut euch an den strand und nehmt dort ruhig den kontakt zu den jungs an/auf, weder beißen sie noch hacken sie dir den kopf ab
. außerdem, wie man in den wald hineinruft, schallt es zurück!
LG she1 -
Jambo,

ich kann mich den beiden vorherigen Beiträgen nur anschließen bleibt immer freundlich und bestimmt dann ist es ok für sie, natürlich kann es sein das dann der nächste sein Glück versuchen will aber na und was macht das schon aus der bekommt es halt auch gesagt das man jetzt nichts braucht. Wir sagen dann oft das wir schon fünf mal in Kenia waren und schon alles haben dann ist es auch ok. Außerdem unterhalte ich mich mit den Beachboys ab und zu auch gerne ihr werdet sehen ist oft auch lustig und man wird auch ab und zu nachdenklich wenn eine Frage kommt wie stimmt es, das wenn man keine Arbeit hat das man dann vom Staat Geld bekommt, oder hast du auch ein Fahrrad und solche Sachen. Wir haben schon viel mit unserem Beach Boy (freund ) unternommen. Schule und Kinderheim besucht und war mit ihm in Ukunda alles sehr interessant und würde ich jetzt alleine nicht machen. Wir haben natürlich auch auf unseren gesunden Menschenverstand vertraut.
LG.Andrea -
Jambo
...und so schlimm wie in Ägypten oder in der Türkei ist es nicht.Da wird man man angefasst und in die Shops gezogen....
Aber viele MEnschen mögen das halt überhaupt nicht-muss man auch akzeptieren.
Wir hatten noch nie Probleme mit Beach boys-ganz im Gegenteil....
Lg Turtle 1994
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Jambo!
Ich bin seit 2002 mit einem ehemaligen Beach-Boy verheiratet. Und ich lebe noch immer!
Spass beiseite, das ganze hat auch am Strand mit einem harmlosen Gespräch begonnen. Gebt den Jungs eine Chance (ihr müßt sie ja nicht gleich heiraten). Ich finde bei einer Arbeitslosenrate von (weiß nicht genau) 60% ist es nur all zu verständlich, dass sie auf diese manchmal sehr hartnäckige Weise versuchen ihr täglich Brot zu verdienen, denn kein Geschäft - nichts zu essen!LG TamuTatu
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Hallo,
ich möchte mal allgemein etwas zum Thema Beach Boys und deren Verhalten sagen. Selbstverständlich ist die persönliche Situation für sehr viele Kenianer sehr, sehr schlecht. Und ganz sicher auch für viele der Beach Boys. Aber egal ob es ihnen gut oder schlecht geht gibt es bestimmte Verhaltensweisen, welche man erwarten darf. Gerne sollen die Jungs versuchen am Strand ihre Geschäfte zu machen, allerdings reicht es völlig kurz zu fragen ob man sich für einen Bootsausflug zum Riff, Armbänder oder Schlüsselanhänger interessiert. Beantwortet man diese Frage mit einem klaren "NEIN" sollte es dann aber auch gut sein. Einige der Jungs verstehen dies, aber der weitaus größere Teil bleibt behaarlich an den Fersen und berichtet von der deutschen Verwandschaft, dem deutschsprachigen Büchern die liest oder wie hoch dramatisch die eigene Situation ist. Ein Urlaub dient der Erholung und gerne möchte ich als Urlauber einen entspannten Strandspaziergang genießen, was allerdings nur vor 8 Uhr oder bei Flut möglich scheint.
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Jambo Polepole ! http://www.holidaycheck.de/images/forum/smilies/32.gif
Nach Deinem Forumsbeitrag hast Du Dir ganz offensichtlich den falschen Namen ausgesucht! Polepole heißt übersetzt langsam-langsam oder im übertragen Sinne auch gelassen. Aber gerade diese Gelassenheit scheint Dir zu fehlen, ebenso wie die Kenntnis kenianischer Mentalität. Wenn Du auf die Verhaltensregeln anspieltst, dann solltest Du Dich einmal mit den Verhaltensregeln Kenias vertraut machen. Du bist dort Gast und hast Dich anzupassen. In diesen Ländern sind die Menschen leider gezwungen mit allen Mitteln um ihre Existenz zu kämpfen und dazu gehört auch Hartnäckigkeit beim Geschäft. Natürlich gibt es imer wieder einzelne, die übers Ziel hinausschießen. Mit einem freundlichen " Hapana " - " daraus wird nichts " ist die Situation gleich geklärt. Freundlichkeit ist oberstes Gebot. Was Du forderst, dass solltest Du auch für Dich beherzigen. Den Splitter im Auge des Gegenüber siehst Du, aber nicht den Balken im eigenen. Man kann sich auch leicht gegen diese "lästigen Beachboys " schützen, indem man ihnen erklärt, dass man erst an den letzten Tagen des Urlaubs Geschäfte machen wird. Bis dahin möchte man entspannen.
Ich komme seit über 30 Jahren nach Afrika, davon über 10 Jahre nach Kenia. Bis heute hatte ich noch keine Mühe einen ruhigen Strandspaziergang egal zu welcher Uhrzeit zu machen, das gilt auch für meine Frau, die häufig auch alleine am Strand spazieren geht. Vielleicht ist aber gerade Dein Verhalten der Grund dafür, dass sie Dich nicht in Ruhe lassen.
Denke einmal darüber nach. Solltest Du zum gleichen Ergebnis wie zuvor kommen, dann kann ich Dir nur einen Urlaub im Bayerischen Wald oder Teutoburger Wald empfehlen. Dort gibt es mit Sicherheit keine lästigen Beachboys.In diesem Sinne
mganga
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Du sprichst mir aus der Seele lieber mganga

Ich habe noch nie Probleme mit den Jungs bekommen, ob alleine am Strand oder mit anderen zusammen. Im Gegenteil, (hatte dies aber im Forum auch schon geschrieben), man lernt sehr viel durch diese Jungs (ich mag den Ausdruck Beachboy nicht) bis hin zum Familienleben kennen. Habe nur super gute Erfahrungen gesammelt. Außerdem, wie man in den Wald ruft, schallt es zurück
Gelle.LG
she1
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polepole2009 wrote:
Hallo,ich möchte mal allgemein etwas zum Thema Beach Boys und deren Verhalten sagen. Selbstverständlich ist die persönliche Situation für sehr viele Kenianer sehr, sehr schlecht. Und ganz sicher auch für viele der Beach Boys. Aber egal ob es ihnen gut oder schlecht geht gibt es bestimmte Verhaltensweisen, welche man erwarten darf. Gerne sollen die Jungs versuchen am Strand ihre Geschäfte zu machen, allerdings reicht es völlig kurz zu fragen ob man sich für einen Bootsausflug zum Riff, Armbänder oder Schlüsselanhänger interessiert. Beantwortet man diese Frage mit einem klaren "NEIN" sollte es dann aber auch gut sein. Einige der Jungs verstehen dies, aber der weitaus größere Teil bleibt behaarlich an den Fersen und berichtet von der deutschen Verwandschaft, dem deutschsprachigen Büchern die liest oder wie hoch dramatisch die eigene Situation ist. Ein Urlaub dient der Erholung und gerne möchte ich als Urlauber einen entspannten Strandspaziergang genießen, was allerdings nur vor 8 Uhr oder bei Flut möglich scheint.
ich stimme dir voll und ganz zu. wir haben einige beachboys in unserem bekanntenkreis. in vielen gesprächen hab ich versucht, ihnen zu erklären, daß die touristen, besonders wir deutschen, die aufdringliche anmache gar nicht mögen und sie sich ihr geschäft nur selber kaputt machen. weniger ist manchmal eben mehr. einige haben es verstanden, umgesetzt und auch ganz schnell gemerkt, daß ich recht hatte. andere werden leider von ihren "auftraggebern" gezwungen, einen gewissen schnitt zu machen und können nicht anders. wieder andere wollen nicht anders. mit der verhaltensweise, die hier schon oft beschrieben wurde, kommt man aber ganz gut damit klar: freundlich und bestimmt ablehnen und wenn es wirklich nicht anders geht, darf man auch einem kenianer gegenüber unwirsch reagieren. wie man in den wald hineinruft, so schallt es heraus, gell?
ich kann gut verstehen, daß einige user in ihrer übergroßen liebe zu kenias land und leuten alles für gut befinden und das auch verteidigen. man sollte aber nicht vergessen, das meinungen der menschen unterschiedlich sind und diese akzeptieren ohne direkt anzugreifen oder unsachlich zu werden.
lg anette
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Hallo Leute
nach meinem Beitrag von 2009 sind wir wieder jedes Jahr in Kenia gewesen und fliegen Weihnachten wieder hin - das steht fest und wird bis zu einer massiven Preiserhöhung auch weiter gemacht. Wir haben unsere obige Strategie weiter verfeinert und machen unsere täglichen Strandspaziergänge. Dabei gehen wir gleich nach dem Frühstück um 8:30 vom Kaskazi los Richtung Tanzania. Beim Spaziergang kommen wir an einigen Hotels vorbei - ohne große Probleme.
Dabei sollte man auch folgendes beachten:
Wenn wir ankommen, ist die "Belästigung" größer (weißer Weißer = Frischling). Also werden wir auch öfter angesprochen - nach 2 Tagen ist das weitestgehend vorbei, denn die Burschen können sich sehr gut merken, wo es keine Geschäfte gibt. Also: täglich blicken lassen, gelassen bleiben und ein bestimmtes NEIN reichen.
Mittlerweile werden wir jedes Jahe weniger angesprochen, da die Beach Boys sich die "weißen Typen" sehr gut merken können - die kennen uns teilweise schon aus den Jahren davor.
Auch meine Frau mach mittlerweile ihre nachmittaglichen Spaziergänge alleine - und ein bestimmtes "Mama ist heute nicht gut drauf" reicht - sogar mit freundlicher Nachfrage am nächsten Tag, ob die Stimmung besser ist.
Also, alles halb so wild. Wenn man sich auf keine Diskussionen einläßt - das ist "tödlich" - hat man sogar viel Spass bei spazieren gehen.
Und noch ein Tip: bei Ebbe immer an der Wasserlinie laufen, dann hat man die Hälfte der Jungs automatisch schon aussortiert, denn die müssen bei der Hitze aus dem Schatten den ganzen Strand queren.
Immer daran denken: Die Jungs müssen ihr Geld verdienen und wir Urlauber wollen unsere Ruhe haben - dazwischen gibt es viel Spielraum, den man ausloten muss. Wie gesagt, es klappt, wenn man sich täglich blicken läßt.
Sehen wir uns im Dezember am Diani Beach?Gruß Hilde + Peter