Trinkgeld für´s Zimmermädchen
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Ich leg´s ----unter----das Kopfkissen, denn so weiss das Mädel auch das es für sie ist (sie macht ja schließlich die Betten).
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Ich lege auch immer einen Zettel dabei, "for room maid", das versteht eigentlich jeder.
Lg Angela
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Hallo,
mit dem Trinkgeld fürs Zimmermädchen ist es so, wie in anderen Bereichen des Lebens auch.
Wenn wir zufrieden sind geben wir Trinkgeld, persönlich, dem Zimmermädchen selbst.
Zufriedenheit muss jeder für sich selbst entscheiden,das kann man nicht Anweisen.
Bei der höhe des Betrages sollte man sich vorher erkundigen ,was so Angestellter in der Branche in der Stunde oder am Tag verdient. Danach kann man dann selbst besser urteilen was man so gibt.So machen es wir immer!
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Ich denke, dass hauptsächlich Zimmermädchen ( Jungs ) von der Allgemeinheit schon den Löwenanteil des Trinkgeldes bekommen.
Eigentlich ist es den anderen Mitarbeitern gegenüber schon ungerecht. Zu den Köchen hat man z. B. keinen Kontakt und ich glaube, dass sie auch deshalb am wenigstens Trinkgeld verzeichnen.
Die Leute an den verschiedenen Bars der Anlage stehen vermutlich auf dem 2. Platz. Dann noch die Kofferträger, die ja nur bei Ankunft und Abfahrt was bekommen und das wars vermutlich.Wieviel man gibt, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Guter Service etwas mehr, befriedigender Service weniger. So halten es wir zumindest.
Im Regelfall verteilen wir pro Urlaubswoche so um die 7- 10 Euro. Wie gesagt, Löwenanteil Zimmermädchen, dann die Bars und der Kofferträger.
Der Rest geht leider (fast) immer leer aus
Vielleicht sollten wir dieses System beim nächsten Urlaub mal überdenken :? -
Hi caribiangirl,
die Köche verdienen aber sehr gut( mehrere tausend Euro ), im Gegensatz zu den Zimmermädchen ( einige hundert Euro )
Wir geben bei guter Leistung des Zimmermädchens ca. 1 Euro pro Tag, verteilt auf Urlaubsbeginn, Mitte und Abreise.
Bei Kurzaufenthalt - Städtereise z.B. 2 Übernachtungen = 2,- Euro bei Abreise.
Die Mädels freuen sich immer und verdienen es echt, mit einer Arbeit, die wohl kaum einer von uns machen möchte. Deshalb finde ich die Aussage des Users, der den Tip überflüssig findet, mehr als armselig.
Unverschämt finde ich allerdings die Bevormundung auf Rundreisen, die den Tip vorgeben ( in erheblicher Höhe ) oder gar die unglaubliche Praktik auf Kreuzfahrtschiffen, das Trinkgeld einfach pro Tag dem Bordkonto zu belasten. Das hat mit Erkenntlichzeigen dann gar nichts mehr zu tun, sondern unterstützt nur das Lohn Dumping der Veranstalter. -
Ihr habt die vielen Lohnerhöhungen nicht berücksichtigt, denn der Beitrag von
@caribiangirl war aus 10.2008.

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@beatem hat vor allen keine Ahnung, und davon ausreichend.
Hoteldirektor, F&B Manager und einige wenige Mitarbeiter in leitender Position verdienen gut, mehr aber auch nicht. Der Rest krebst an der Armutsgrenze herum.
Ein Koch verdient ebenso wie ein Zimmermädchen einen Hungerlohn und das nicht
etwa bei 35 Stunden pro Woche sondern erheblich mehr. Drei Schichten sind völlig normal, Zuschläge eher selten.
Diese Situation ist weltweit so. Nur in wenigen Dritte Welt Ländern verdient das Personal, gemessen am Einkommen der eigenen Landsleute einigermaßen.
Zustimmen möchte ich @beatem bei der Beurteilung von Tipp auf Kreuzfahrten.
Es ist ein Zumutung den Gästen den Tipp gleich auf die Bordrechnung zu schreiben.
Aber man muß ja nicht mit dem Schiff fahren. Ähnlich unverschämt ist es in den USA
Nur weil der Verdienst dort gering ist, ist ein Tipp auch noch obligatorisch. Hier haben
sich die Arbeitgeber ein tolles System ausgedacht. Armutslohn und den Rest soll mal schön der Gast zahlen.
Ich fahr dort erst garnicht hin. Aber das muß halt jeder für sich beantworten, -
Quakenbrueck wrote:
Ähnlich unverschämt ist es in den USA. Nur weil der Verdienst dort gering ist, ist ein Tipp auch noch obligatorisch. Hier haben sich die Arbeitgeber ein tolles System ausgedacht. Armutslohn und den Rest soll mal schön der Gast zahlen.Na ja, den Arbeitslohn würde immer der Gast zahlen. Entweder über den Gesamtpreis oder hier halt über den Tipp. Was besser oder gerechter ist sei mal dahingestellt, aber ich hab auch hier bei uns so manchesmal gedacht "Liebe Servicekraft, dein Arbeitgeber dürfte ich nicht sein"
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der "Zwangstip" auf Kreuzfahrten ist leider den Gästen zu verdanken die sich ne Woche lang toll bedienen liessen um dann am letzten Abend,wenn es ans Trinkgeld verteilen ging lieber ne Diätpause eingelegt haben....Geiz ist halt nicht immer geil.
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chepri wrote:
... aber ich hab auch hier bei uns so manchesmal gedacht "Liebe Servicekraft, dein Arbeitgeber dürfte ich nicht sein"Dann liegt die Schuld eindeutig beim Arbeitgeber! Wer sich am Markt behaupten will, kann sich schlechten Service nicht leisten!
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beatem wrote:
Unverschämt finde ich allerdings die Bevormundung auf Rundreisen, die den Tip vorgeben ( in erheblicher Höhe ) oder gar die unglaubliche Praktik auf Kreuzfahrtschiffen, das Trinkgeld einfach pro Tag dem Bordkonto zu belasten. Das hat mit Erkenntlichzeigen dann gar nichts mehr zu tun, sondern unterstützt nur das Lohn Dumping der Veranstalter.Und was macht der Michel, wenn er bedient wird? gibt in der Regel nochmal dem Tischkellner Trinkgeld, "bezahlt" die Handtuchfiguren in der Kabine. Beim vorgegebenen Trinkgeld bleibt es im Grunde genommen nicht.
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Ich hatte das schonmal irgendwo geschrieben: Trinkgeld wird bei gutem Service gerne gegeben von uns. Die Höhe muss jeder für sich entscheiden. Als Tourist habe ich meine Reise bereits bezahlt und werde sowieso nicht in der Lage sein, die Lohnpolitik des bereisten Landes entscheidend zu beeinflussen.
Sollte ich je eine Kreuzfahrt unternehmen, weiß ich das vorher, ob eine Servicepauschale bzw. Trinkgeld direkt abgerechnet werden. Leider werde ich dann nicht anderes mehr geben.
Und wenn mir das alles nicht passt, muss ich eben zu Hause bleiben! -
Überflüssiges Zitat gem. Forenregeln entfernt!
@Quakenbrueck
Mr. Oberlehrer weiß Bescheid..........
Mein Bruder ist als Hotelfachwirt in leitender Stellung tätig. Von ihm höre ich, was in den einzelnen Hotelbereichen in etwa gezahlt wird ( je nach Ausbildung, Alter, Betriebszugehörigkeit etc. ) -
Das weiß jeder, den es interessiert, ohne Hotelfachwirt zu sein! Es gibt einen Manteltarifvertrag der DEHOGA, da erfährst du es centgenau
Das einzige, was dort aber nicht geschrieben steht, welcher Betrieb seinen Mitarbeitern auch Tarif bezahlt!
Gerade hier neigen speziell unsere Hotelfachwirte zu sehr "kreativen" Entlohnungsmodellen
Stundenlöhne von 5€ sind im Gastronomiebereich in Deutschland deren Meinung nach immer noch viel Geld
Einer Putzfrau z.B. stehen nach dem bayrischen Tarifvertrag im Moment 9,22€ zu. Frag mal, wieviele Frauen es bekommen!
