• salvamor41
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    geschrieben 1163419581000

    @ kutte

    Grundsätzlich ist da schon was wahres dran, daß Staat langfristig von unten verändert werden kann. Der Untergang der DDR und die politische Wende sind ein leuchtendes Beispiel dafür.

    Aber dazu braucht es der Solidarität der Menschen. Und mit dieser Solidarität ist es in unserem Staatsgebilde eher schlecht bestellt, weil die Menschen sich gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten zunehmend voneinander abwenden und eher geneigt sind, nur noch ihren eigenen "Dreck" zu machen. Was kümmern mich die Probleme meines Nachbarn oder gar die völlig anonymen Anliegen des Gemeinwesens!

    Nein, die Menschen brauchen Vorbilder und sie brauchen auch Vorschriften! Sie warten regelrecht darauf, daß ihnen gesagt wird, was sie dürfen und was sie nicht dürfen.

    Auf entsprechende Gesetzgebungen im Umweltschutz warten wir so lange vergeblich, wie die Interessen der internationalen Lobbyverbände unsere Politiker fest im Griff haben.i

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • noki
    Dabei seit: 1087344000000
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    geschrieben 1163437972000

    @ User

    .. ist es nicht das Phänomen der Zeit, wenn sich jeder nur um sich selbst kümmert? Solidarität gab es in den früheren Großfamilien, Dörfern und Siedlungen. Was Du, Salvamor, als Gemeinwesen bezeichnest gibt es doch schon lange nicht mehr!

    Wir brauchen gute Vorbilder, wir brauchen "Leitbilder" an denen sich vorwiegend unsere Jugend orientieren kann. Und wir brauchen endlich Gesetze, die logisch und vernünftig sind, und für die es auch rechtzeitig die notwendigen Ausführungsbestimmungen gibt! Da hapert es meistens: Das Gesetz ist da, aber wie und womit wenden wir es an? Die Richter haben wirklich einen nicht leichten Stand.

    So langsam komme ich auf den Nenner, dass Gesetze nur dann eine Wirkung zeigen, wenn man "Kleintätern" kräftig finanziell in die Tasche greift. Denke mal dort sind die meisten sehr empfindlich! Aber das muß ratz-fatz gehen und nicht mit endlosen Gerichtsverhandlungen.

    Ein Kind, das einen Fehler gemacht hat, straft man auch angemessen unmittelbar, und nicht erst nach endlosen Debatten mit Psychiatern und Anwälten. Höchst kriminelle und sehr gesellschaftsfeindliche Täter schließe ich bei meinen Überlegungen ausdrücklich aus!

    Die Wiege unserer und aller Zukunft bleibt und liegt noch nach wie vor in der Familie, der Keimzelle einer sozialen Gesellschaft.

    Das denke ich! Beweisen können es nur die damit beschäftigten Wissenschaftler! Warum lernen, oder lernten wir nicht aus dem Tierreich, unseren animalischen Mitbewohnern dieses Planeten?

    Was mich immer wieder ärgert ist diese Ignoranz , Arroganz und die maßlose (finanzielle) Überheblichkeit.

    Dieter (noki)

    Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!
  • Erika1
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    geschrieben 1163456122000

    Eigentlich haben wir ausreichend Gesetze und Vorschriften zu jeder Eventualität, sie müssen nur angewandt und - wie noki sagt - bei Verstößen bestraft werden.

    Auch nicht einfach in unserem Rechtsstaat, denn wir haben ja Anwälte.

    Ein bißchen was haben uns die Grünen schon gebracht: es wird ein wenig mehr über die Umwelt nachgedacht.

    Vor ein paar Tagen hörte ich im Autoradio: die Erzeugung eines 1 kg-Rinderbratens benötigt 60.000 bis 100.000 Liter Trinkwasser; in einem Hamburger "stecken" etwa 13.000 Liter Trinkwasser. Unglaublich, nicht wahr?

    Der Anbau von 1 kg Getreide benötigt dagegen nur etwa 2.000 Liter Trinkwasser.

    Man hat das so veranschaulicht: mit der zur Erzeugung von 1 kg Fleisch erforderlichen Wassermenge kann man ein Jahr lang täglich duschen.

    Wer kennt nicht den schönen Spruch

    "Jeder denkt an sich - nur ich denke an mich"

  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1163459197000

    Sind wir doch mal ehrlich. Keiner macht sich doch wirklich größeren Gedanken, wie unser Planet unter unserer "Verschwendungssucht" leidet. Keiner macht sich nen Kopf über die Umwelt, wenn er die 500 Meter mit dem Auto zum einkaufen fährt, ebenso wenn man im Flieger in Richtung Urlaub sitzt.

    Fällt mal der Strom für ein paar Stunden oder sogar Tage aus, hyperventilieren wir fast vor Aufregung. Für uns ist es auch absolut selbstverständlich, dass der Strom und das Wasser aus der Wand kommen. Das meinte ich in meinem ersten Beitrag, dass wir einfach zu verwöhnt sind. Ich oder wir natürlich inbegriffen.

    Was ich persönlich aber absolut nicht verstehen kann, wenn Leute beim Geschirr spülen das Wasser ständig laufen lassen, 5 Mal die Woche in die Wanne liegen (man kann auch duschen) und unnötig tagtäglich in allen Räumen ne Festbeleuchtung haben. Es gibt sicher noch mehrere solcher Beispiele, was unnötige Verschwendung betrifft. Logisch bezahlt jeder seinen eigenen Verbrauch an Strom und Wasser. Z.B. Strom muss aber auch erst erzeugt werden, bzw erhalten bleiben.

    Jeder sollte doch einfach mal diesbezüglich mit bestem Beispiel voran gehen.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • holunder59
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    gesperrt
    geschrieben 1163460470000

    Aber was ist dann nun das beste Beispiel? Wie muss man voran gehn?

    Wieviel Strom und Wasserverbrauch ist ein gutes Beispiel?

    Wie oft Duschen, wenn nicht Baden? 2x,3x,7xwöchentlich?

    Wie oft Geschirrspülen? mit welchem Wasserlimit?

    Wie oft Autofahren fürs Einkaufen? oder nur Grosseinkauf 1xwöchentlich?

    Wie oft Flugreisen?

    Wo sind die Grenzen der moralischen Grenze, wo wird die Schmerzgrenze erreicht? Und wer sagt wo diese wiederum ist?

    Ist es ein vorgaukeln der Menschen, sich einzureden, wenig ist so gut wie nichts?

    Nichts ist natürlich nichts...

    Also bewegen wir uns lieber im "MORALISCHEN BISCHEN"...

    Vorsichtshalber, um nicht mit Anderen in Kritik zu geraten? Oder um uns selbst ein bischen belügen zu können und andere gleich mit?

    Bis nicht alles im Detail geregelt ist bleibt der Weg wie immer offen, nur Diskussionen drehen sich im Kreis. :disappointed:

  • Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
    Beiträge: 9488
    geschrieben 1163462639000

    Nun....

    den Luxus, zu duschen/baden, wenn ich mag leiste ich mir ggf. auch mehrmals täglich. Der Kubikmeter Wasser/Abwasser kostet in meiner Gegend um die 9 Euronen, eine teure Ecke in unserem Land.

    Die Spül- und Waschmaschine schalte ich dann ein, wenn sie gefüllt sind.

    Meine Einkäufe tätige ich dann, wenn sie nötig sind, nach meinem ureigenen Wirtschaftsplan. Mit dem Auto.

    Ins Flugzeug/Auto setze ich mich dann, wenn ich möchte oder muß.

    Mein Bewußtsein für die Umwelt ist dank der Grünen (!) geschärft - wo immer möglich, spare ich Energie.

    Ich nutze die Errungenschaften der heutigen Technik. Damit fördere ich Arbeitsplätze.

    Ich gehe nicht zurück in meine Höhle zum Lagerfeuer bei Fackellicht und schrubbe nicht meine Wäsche im Fluß.

  • Metrostar
    Dabei seit: 1087171200000
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    geschrieben 1163492122000

    Wenn "Lieschen Müller" Wasser spart, macht sie es mehr oder weniger, um dem Sparschwein einen Gefallen zu tun, nicht oder ausschließlich aus Umweltschutzgedanken.

    Bedenklich finde ich vielmehr, wieviele Exklusivhotels mit dazugehörigem Golfplatz, der ständig bewässert werden muß, mitten in der Wüste errichtet werden.

  • noki
    Dabei seit: 1087344000000
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    geschrieben 1163528083000

    @Erika

    ... mit dem Kilo Rinderbraten und den anderen Foods, ist da möglicherweise das gesamte Viech gemeint? Das sind 60 bis 100 m^3 Wasser pro Kilo Fleisch! Wer hat diese Hochrechnung verbrochen? Bei den vielen Kilos, die ein schlachtreifes Rind wiegt, einige hundert Kilo, müßte es jeden Tag geduscht bzw. gebadet haben. Und auch damit käme das wohl nicht hin. Oder ist das Regenwasser schon mit enthalten? Da stimmt doch was nicht! Ebenso, das ein Kubikmeter Frisch- und Abwasser 9 Euro kosten soll! Habt ihr denn edles Mineralwasser? Das sind immer so die Statements die schockieren sollen, obgleich sie einer näheren Prüfung niemals genügen würden.

    Wo kommen diese Rechnungen her?

    Ein grasendendes, weidendendes Rind bezieht den überwiegenden Teil seines Flüssigkeitsbedarfes doch aus dem Gras das es friißt, außer bei ausschließlicher Stallhaltung. Und dann wären es geschätzte 8 bis 12 Liter pro Tag, und weniger. Das hat mir ein Landwirt auf Anfrage gesagt. Dein Rinderbraten ist aber in 2 bis max 2 1/2 Jahren soweit! Sind das nicht, über den Damen gepeilt etwa 10 - 12 m^3 Wasser für das gesamte Tier?

    Dieter

    Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!
  • Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1163529901000

    noki,

    es ist wirklich nur 1 Kilogramm Rindfleisch gemeint, wobei alles eingerechnet wurde wie z.B. die Herstellung des Futters...

    wasserstiftung. de spricht von 5.000 - 20.000 Litern

    veganezukunft.de nennt 40.000 Liter

    vegetarismus.ch beziffert den Wasserverbrauch auf 150.000 Liter

    Hier

    http://www.wasserstiftung.de/wasserfakten.html

    sind noch weitere Zahlen genannt, z.B.:

    1 Kg Tomaten - 80 Liter

    1 kg Brot - 1.000 Liter

    1 kg Getreide - 1.500 Liter

    1 Baumwoll-Jeans - 8.000 Liter

    1 Tonne Papier - unglaubliche 500.000 bis 1.500.000 Liter

    edit:

    Ich habe mich geirrt und nochmal unsere Rechnung genau angesehen, wir zahlen für einen Kubikmeter Wasser und Abwasser 5,14 Euro, es waren wohl irgendwann mal 9 DM

  • noki
    Dabei seit: 1087344000000
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    geschrieben 1163530605000

    Erika,

    das ist natürlich schon etwas anderes, wenn die gesamte Futterherstellung in der Rechnung steckt. Hast Du aber auch nicht explizit erwähnt!

    Mit solchen quasi-öko -Rechnungen habe ich leider immer so meine Schwierigkeiten sie zu glauben. Du siehst ja auch schon wie gewaltig die Angaben streuen. Das macht sie nicht sehr vertrauenswürdig.

    Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!
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