• Holzmichel
    Dabei seit: 1087430400000
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    geschrieben 1214392878000

    Hallo,

    wie sicher bekannt, hat es diesmal ein deutsches Paar getroffen, daß mit ihrer Jacht auf dem Weg von Ägypten nach Thailand war.

    Und natürlich in Nähe der somalischen Küste langschippern mußte und natürlich von Piraten entführt wurde.

    Nun verlangt man Lösegeld!

    Das Auswärtige Amt hat schon informiert, daß sie in dieser Angelegenheit aktiv werden.

    Nun ist es sicher Verpflichtung nach unserem Grundgesetzt, Schaden von deutschen Bürgern fernzuhalten - egal, wo sie sich befinden.

    Nur kann ich mich nicht richtig damit anfreunden, daß nun auch ein paar Cent meiner Steuergelder dafür draufgehen, obwohl man ja weiß, in welcher Gegend man dort rumgesegelt ist oder in welcher Problemregion man sich gerade befindet.

    Will also sagen - daß sowas nicht sein mußte, wenn man verantwortungsvoll handelt.

    Kurz - ich gebe für derartige "Rückkäufe" nur unter "Zwang" Teile meiner gezahlten Steuern hin !!

    Wie seht Ihr sowas ?

    Erwin

  • AEVFranke
    Dabei seit: 1197849600000
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    geschrieben 1214393374000

    Muss dir da zustimmen. Es kann nicht sein, das jemand Urlaub in einem Krisengebiet macht und dann bei Vorkommnissen dieser Art wie selbstverständlich damit rechnen kann, das man ihm mit Steuergeldern aus der Patsche hilft. Es gibt nicht umsonst die Warnhinweise der Auswärtigen Amtes.

    Meiner Meinung nach sollte man den Leuten gerne helfen, aber das Geld im nachhinein wieder zurück fordern. Wird bestimmt nicht komplett zu realisieren sein, sollte aber dem Betreffenden zumindest finanzell etwas weh tun, damit er das nächste mal darüber nachdenkt.

    Ist ja nicht das erstmal, das man etwas über Piraten vor der Küste Somalias hört. Wenn mich nicht alles täuscht ist dort doch auch die Bundeswehr im Einsatz, oder?

    Gruß

    Stefan

    Wer hinter dem Mond lebt, hat´s wenigstens schön schattig. / Reisebericht Vietnam - Kambodscha 2009 im Asienforum / Reisebericht Peru 2008 im Südamerika Forum :) / Reisebericht Mexiko 2006 im Mittelamerika Forum :)
  • soedergren
    Dabei seit: 1209945600000
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    geschrieben 1214393552000

    ...aber das Geld im nachhinein wieder zurück fordern.

    Keine Sorge, in manchen Fällen tut der Staat das sogar. Und zwar immer dann, wenn die Betreffenden nach ihrer Rückkehr mit ihrer Story Geld verdienen (also z.B. für Interviewrechte Geld nehmen usw.).

  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1214393801000

    Hallo,

    soweit ich weiß wird eventuell gezahltes Geld ja, zumindest teilweise, zurückgefordert. Ansonsten bin ich aber der Meinung, daß unter gar keinen Umständen Geld gezahlt werden soll. Nur so wird die Masche uninteressant für die Kidnapper!

    Die Frage wäre hier aber, inwieweit die Entführten unvorsichtig gehandelt haben. Bekannt ist es ja, daß es dort zu Entführungen kommt. Es kann aber auch kaum verlangt werden, daß die Yacht darum um ganz Afrika segeln muß. Konvois bzw. eine Begleitung wird ja, soweit ich weiß nicht angeboten.

    Daher wäre erst einmal zu klären, ob die Leute hier etwas falsch gemacht haben. Dann versuchen zu helfen, aber niemals Geld zahlen.

    Gruß

    Berthold

  • Jackfruit
    Dabei seit: 1181952000000
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    geschrieben 1214393995000

    OK Holzmichel, wenn Du entführt werden solltest, werd ich keinen Cent für Dich locker machen. Versprochen!

    Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
    Beiträge: 7439
    geschrieben 1214394255000

    sicherlich muß/soll diesen Leuten geholfen werden. Niemals Geld zahlen kann auch unter Umständen den Tod zur Folge haben. Hat man bei verschiedenen anderen Entführungen schon gesehen. Ansonsten kann ich mich den Ausführungen von AEVFranke anschließen u. fände eine solche Handhabung gut.

    LG

  • AEVFranke
    Dabei seit: 1197849600000
    Beiträge: 466
    geschrieben 1214394405000

    Ich denke man muss einfach unterscheiden, unter welchen Umständen die Entführung passiert ist. Wenn jetzt jemand in Frankreich entführt wird, sehe ich das anders, als wenn sich jemand mehr oder weniger bewusst in so eine Gefahr begibt. Es gibt einfach Länder auf dieser Welt, in denen man mit Entführungen von Touristen rechnen muss. Da muss man dann auch selber abwägen, ob man solch ein Risiko eingehen will.

    Wer hinter dem Mond lebt, hat´s wenigstens schön schattig. / Reisebericht Vietnam - Kambodscha 2009 im Asienforum / Reisebericht Peru 2008 im Südamerika Forum :) / Reisebericht Mexiko 2006 im Mittelamerika Forum :)
  • Jackfruit
    Dabei seit: 1181952000000
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    geschrieben 1214394430000

    Es werden sowieso schon soviele "Steuergelder" verpulvert, da wird das Kraut davon auch nicht fetter...

    Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1214394680000

    @AEVFranke

    eben, da muß man abwägen. Wenn sich jemand in solch gefährliche Gebiete begibt, muß er mit solchen Dingen ganz einfach rechnen. Nachher ist man immer schlauer. Aber so ist es mit vielen Dingen im Leben.

  • Holzmichel
    Dabei seit: 1087430400000
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    geschrieben 1214394696000

    @Jackfruit sagte:

    OK Holzmichel, wenn Du entführt werden solltest, werd ich keinen Cent für Dich locker machen. Versprochen!

    Wenn ich mich mal auf eine Bergwandertour in den Kaschmir oder per Motorrad durch den Jemen begeben werde, weiß ich um das vorhandene Risiko und habe das Testament vorsorglich schon vorbereitet!

    Und werde von Niemanden was für meine "Befreiung" verlangen. :p

    Da ich aber viel zu gerne lebe, richte ich mich nach den Vorgaben des Außenministeriums und werde dort eben nicht hinreisen !

    Darin sehe ich auch verantwortungsbewußtes Handeln.

    Sollte ich natürlich auf einem Autobahnrastplatz in Frankreich und Co. entführt werden - o.k., dann würde ich auch gerne "befreit" werden....! ;)

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