• Dubhe
    Dabei seit: 1183420800000
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    geschrieben 1279908604000

    Jambo liebe Kenya Fories,

    vielleicht könnte man diesen Thread hier "festtackern", denn es geht ausschließlich um Kenya...

    Aufgrund des tragischen Todes von Anette möchte ich an dieser Stelle das Thema Malaria Prophylaxe aufgreifen, um aufzuzeigen wie wichtig diese für einen Aufenthalt in Kenya ist.

    Durch die Einnahme von Malaria Mitteln kann das Infektionsrisiko deutlich gesenkt werden! Auch wenn es keinen 100% igen Schutz gibt, so kann man zumindest von einer Schutzwirkung ausgehen, die einen vor dem schnell bedrohlichen Krankheitsverlauf "schützt".

    Unbedingt erforderlich ist es sich genauestens in einem tropenmedizinischen Institut aufklären zu lassen.

    Wie ist eure Meinung dazu?

    Vielleicht kann auch einigen "Neulingen" hier geholfen werden....

    LG Dubhe **** "Die schnellste Verbindung zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln" ****
  • Tails
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    Beiträge: 551
    geschrieben 1279909588000

    Malaria-Prophylaxe mag lästig sein, oder teuer - aber sie kann Leben retten.

    Ich selbst werde wenig bis gar nicht gestochen und habe auch schon oft überlegt, die Prophylaxe wegzulassen.

    Andererseits sind mir meine 3 Wochen in Kenia zu wertvoll, um diese mit einer akuten Malaria o.ä. zu verbringen.

    Und durch den aktuellen Bezug sieht man einmal mehr, wie wenig planbar das ist. Ich hoffe, Anettes Schicksal hilft einigen anderen.

    Wir hinterlassen nicht Spuren sondern Eindruck ...
  • Yeiyo
    Dabei seit: 1177113600000
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    geschrieben 1279910197000

    Leider hab ich in letzter Zeit bei meinen Kenia-Aufenthalten häufig mit Touristen (vor allem Langzeit-Urlaubern) gesprochen, die auf die Malaria-Prophylaxe verzichten. Ich finde das schade, denn gestochen wird man fast immer, obwohl man es oft gar nicht merkt. Das Risiko ist einfach zu groß - da sind die Nebenwirkungen lächerlich! Eine tolle Info über Malaria findet man hier: http://dgk.de/gesundheit/impfen-infektionskrankheiten/krankheiten-von-a-bis-z/malaria.html

    Yeiyo

    Alles was ich will, ist immerwieder nach Kenya zu kommen!
  • Chrissy
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    Zielexperte/in für: Sonstiges Kenia Kenianische Küste
    geschrieben 1279910941000

    Jambo,

     

    der Punkt ist doch der, dass eine reisemedizinische Beratung schon ihren Grund hat. Das Gesundheits-/Krankheitsbild eines jeden ist anders und jeder reagiert auch unterschiedlich auf verschiedene Medikamente.

    Die Kombination aus der reisemedizischen Beratung zusammen mit einer Meinung des Hausarztes sollte zumindest eingeholt werden. Wie man sich letztendlich entscheidet, bleibt jedem selber überlassen.

    Malaria ist ein Risiko, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Man kann jahrelang Glück haben, aber das kleine ABER bleibt einfach.....

     

    Für uns persönolich ist die Malaria-Prophylaxe ein MUSS. Wir haben bisher keinerlei Probleme damit gehabt. Wer Probleme mit den Nebenwirkungen eines Präparats hat - dafür gibt es ja Alterntiven und eben auch wieder die ärztliche Meinung dazu.

     

    Ganz wichtig neben der passiven ist aber auch die aktive Malariaprophylaxe.

     

    Man kann sich in einem Forum die Erfahrungen andere anhören und auch einholen, aber letztendlich wird diese nie eine medizinische Beratung ersetzen und das soll es ja auch nicht.

     

    Tragische Fälle wie der mit Anette sollten dem ein oder anderen zu denken geben. Ein Urlaub in Kenya ist nicht günstig, wer aber an der Malariaprophylaxe spart, der spart meiner Meinung nach am falschen Ende. Es kann immer gut gehen, aber mit einer Malariaprophylaxe hat man zumindest eine andere Ausgangsbasis, falls es einen doch erwischt. Ich kann auch nur wieder anmerken - wer in den Tropen ist und erste Anzeichen merkt - bitte sofort ab zum Doc und nicht warten bzw. selber versuchen zu behandeln.

     

    Das Malariarisiko ist da, aber ich muss auch anmerken, dass mich dieses Risiko nicht davon abhält, das wunderbare Kenya zu besuchen. Mit einer guten aktiven und passiven Malariaprophylaxe kann man gut vorbeugen und das Risiko einfach minimieren.

     

    Viele Grüsse

    Chrissy

    CARPE DIEM
  • Gabi2001
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    geschrieben 1279911007000

    Jambo

    wie man am Fall von Anette sieht, ist eine Vorsorge gegen Malaria wichtig, obwohl niemand sicher sein kann trotz Vorsorge zu erkranken.

    Die Meinungen zum Mittel gehen auseinander der Link von Yeiyo ( Grünes Kreuz ) empfiehlt Malarone, Lariam, aber auch das von mir angewandte Doxy.

    Der Preis von Doxy ist erheblich günstiger als von Malarone und Lariam.

    Laßt euch vom Doc beraten und macht was, welches Mittel auch immer.

    Gruß Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • christa5330
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    Beiträge: 327
    geschrieben 1279918396000

    jambo an alle,

    der beitrag von chrissy sagt grundsätzlich eigentlich alles.

    bevor ein keniaurlaub angetreten wird sollte nicht nur das hotel und die safari ein planbestandteil sein, sondern man sollte sich schon im vorfeld um die nötigen impfungen und eine gute prophylaxe kümmern. 

    malerone ist das zurzeit beste präparat auf dem markt - aber auch das teuerste. auch wenn der urlaub etwas teurer wird durch safaris und ausflüge, sollte gerade an der vorsorge meiner meinung nach nicht gespart werden.

    tropeninstitute beraten gut und geben auskunft in vielen fragen, es gibt auch viele fachärzte. die veträglichkeit ist bei jedem anders und die nebenwirkungen sind gering, wenn man sich annettes tragisches schicksal ansieht

    ich selbst nehme immer meine malerone, egal wie lange ich mich in kenia aufhalte (manchmal sind es viele wochen) und viele krankenkassen übernehmen mittlerweile die kosten dafür. einfach bei der kasse anrufen.

    einen 100%igen schutz gibt es auch mit prophylaxe nicht, aber es ist eine goßer schutz.

    @ franz

    dein mittel doxy ist auch sehr umstritten und nur weil es ein paar cent billiger ist, hier nicht empfehlenwert.

    setzt euch mit einem arzt, besser noch mit einem facharzt vor reiseantritt in verbindung und befolgt seinen rat und seiner medikation

    wir alle hier, können nur unsere erfahrungen weitergeben, jedoch keinen arzt ersetzen

    lg

    christa

    WER SICH EINMAL VON KENYA HAT VERFÜHREN LASSEN, DER FINDET SEIN LEBEN LANG KEIN MESSER MEHR, UM DIE FESSELN ZU ZERSCHNEIDEN, DIE IHN AN DIESES LAND BINDEN !
  • Gabi2001
    Dabei seit: 1181260800000
    Beiträge: 3436
    geschrieben 1279918941000

    Jambo Christa,

    Ich habe das Mittel nicht empfohlen, sondern nur Alternativen aufgezeigt, und ein paar Cent von 18 Euro zu 60 Euro bei der 3 fachen Packungsmenge ist ja wohl auch nicht ganz richtig.

    Jeder soll sich wie ich beraten lassen, mein Doc und mein Apotheker sind sicherlich keine Selbstmörder wenn Sie Doxy gegen Malaria nehmen.

    In den USA ist Doxy das Standartmedikament gegen Malaria, die WHO empfiehlt es auch, wenn so umstritten und nicht empfehlenswert sind das alles Dummköpfe?

    Nochmals, jeder soll sich beraten lassen und der Empfehlung des Docs seines Vertrauens folgen. Damit ist das Thema für mich durch.

    Gruß Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • Stueppi
    Dabei seit: 1182470400000
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    geschrieben 1279919012000

    Auch von mir ein klares JA!

    Ich weiss, 100 %-ig sicher ist kein Mittel.

    Trotzdem ich würde NIE ohne losfliegen.

    Ich bin seit 2001 geheilt, als jemand aus

    unserer Reisegruppe innerhalb von 2 Stunden

    42 Grad Fieber hatte. Es war zu tief im Busch,

    selbst die Flying Doctors konnten die Medikamente

    nur "abwerfen", hier ging es um Minuten. Er hat

    überlebt, aber es war mehr als knapp. Und das

    war in Südafrika, ohne das in Kenya übliche "Kommste

    heut nicht kommste morgen" denken. Die waren mehr

    als auf Zack, aber was nicht geht geht eben nicht.

    Ich vetrage Lariam bestens, außer Schwierigkeiten

    beim Sport nach der ersten Tablette habe ich noch

    nie Nebenwirkungen gehabt. Die meisten Kassen

    zahlen es, wenn nicht - in den Beneluxländern kostet

    es keine 30 Euro, bei den Internetapotheken auch

    nicht viel mehr. Dafür setzte ich nicht meine Gesund-

    heit aufs Spiel oder Schlimmeres.

    Alles was ich mir wünschte war nach Afrika zurück zu kommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen, und doch war ich wenn ich nachts wach lag und lauschte schon heimwehkrank - E.Hemingway-
  • Ingenbrand
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    geschrieben 1279966134000

    Jambo,

     

    Als wir uns entschlossen haben, unseren Urlaub zum ersten Mal in diesem herrlichen Land zu verbringen, war mir klar, auch an eine Malaria-Prophylaxe zu denken.

    Infos hatte ich bald genug und so haben wir uns dann für Lariam entschieden.

    Und jetzt im Hotel, nicht auf der Safari, gab es doch einige die kein Mittel einnahmen.

     

    Ich empfehle aber, sich beraten zu lassen und auch zu schützen, besonders wenn der Urlaub mit Kindern verbracht wird. Für diese haben die Eltern eine Verantwortung.

    Und auch ohne Safari, einen reinen Badurlaub im Hotel verbringen.

     

    Ich fühlte mich mit Prophylaxe auch sicherer im Land und das einreiben mit Insektenschutzmittel war selbstverständlich.

     

    Eine Dame, die ihren Rentenlebensabschnitt mit Reisen in Länder mit hohen Gesundheitsrisiken verbringt, erzählte uns, wie Menschen ohne Schutz erkrankten.

    Wie sie sich schützte und bis jetzt immer Gesund nach Hause kam. 

     

    LG

    Jürgen

     

     

     

     

     

    Lachen ist die beste Medizin
  • christa5330
    Dabei seit: 1169856000000
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    geschrieben 1280002023000

    @ franz

    jambo,

    noch eine kleine anmerkung meinerseits zu deinem posting vom 23.7.2010

    in sachen "doxy""

    dieses medikament ist in deutschland nicht zugelassen, also habe ich da bedenken bei deinem doc und apotheker, die du ansprichst.

    verschreiben sie dieses medikament, mein tropenmediziner und meine hausärztin machen das nicht

    ich kaufe mir lieber die etwas teureren maleronetabletten und mache eine reise weniger als du.

    im übrigen kannst du dein rezept der malerone in vielen internetapotheken in den beneluxländern einlösen, wie stüppi schon schrieb und problemlos bezahlen und sparst noch etwas geld.

    in diesem sinne ......

    gruß

    christa

    WER SICH EINMAL VON KENYA HAT VERFÜHREN LASSEN, DER FINDET SEIN LEBEN LANG KEIN MESSER MEHR, UM DIE FESSELN ZU ZERSCHNEIDEN, DIE IHN AN DIESES LAND BINDEN !
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