Reiseabbruch, da im Hotel die Hygienebestimmungen nicht umgesetzt wurden
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Hallo zusammen,
wir haben unseren Urlaub abbrechen müssen, da sich das Hotel nicht an Coronabestimmungen hielt.
Keiner trug Masken, alle haben „gehustet“ und die Gäste, sowie Mitarbeiter haben das Buffet nicht saubergehalten.
Alle mussten aus einer Flasche trinken (sich nach und nach in Einwegplastikbecher eingießen) und es fand ein Gedrängel am Buffet statt.
Die Maßnahmen, welche vor Ort zum Schutz der Reisenden getroffen werden sollen, wurden mit Füßen getreten.
Wir haben uns nicht sicher gefühlt und sind aus Angst der Gefahr der Ansteckung und Quarantäne abgereist.
Die Situation vor Ort war wirklich fahrlässig, keine Wehwechen.
Kann man gegen dieses Verhalten des Hotels vorgehen?
- Problem wurde angesprochen
- Lösung wurde nicht herbeigeführt - Reiseleitung erwiderte „sind ja alle Geimpft“
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Hallo Alex30100,
nenne ruhig Roß und Reiter. Wo warst Du denn?
Personal sollte Maske tragen, Gäste müssen das nicht. Desinfektionsspender müssten vorhanden sein, Büffet hinter Scheiben/Absperrungen. Die Einwegbecher sind oft Corona geschuldet. Es wird schwer sein, da etwas zu machen. Vor Ort hättest Du das Hotel bei den Behörden bei eklatanten Verstössen melden müssen.Wäre nett, wenn Du den Beitrag in den zuständigen Thread kopierst klick
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das Buffet war nicht hinter Scheiben, es gab keine Abgrenzungen.
Die Mitarbeiter trugen keine Masken. Alles wurde von unserer Seite dokumentiert.
Desinfektionsspender waren vorhanden.
Nun es gibt ja Vorgaben, diese haben wir uns im Vorhinein angesehen und erwarten, dass diese vor Ort auch umgesetzt werden.
Dies ist nicht der Fall gewesen. Es wurden nachweislich gegen geltende Bestimmungen verstoßen und entstand unserer Ansicht nach eine Fahrlässigkeit.Man kann ja nicht mit sicherem Urlaub werben und vor Ort dann allem ausgesetzt werden.
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Das Hotel hat ein aktuelles Zertifikat des Gesundheits- und Tourismus Ministerium. Du schreibst, es wurde dokumentiert und der Reiseleitung gemeldet und um Abhilfe ersucht? In den Bewertungen (98%) lese ich aber nichts davon.
Ihr seit auf eigene Kosten nach Hause geflogen und verlangt nun Kompensation?
Habt ihr den Veranstalter angeschrieben?
Leider sind es oftmals die Gäste selber, die sich nicht an die Hygieneregeln halten. -
Das Hotel hat ein aktuelles Zertifikat des Gesundheits- und Tourismus Ministerium. Du schreibst, es wurde dokumentiert und der Reiseleitung gemeldet und um Abhilfe ersucht? In den Bewertungen (98%) lese ich aber nichts davon.
Ihr seit auf eigene Kosten nach Hause geflogen und verlangt nun Kompensation?
Habt ihr den Veranstalter angeschrieben?
Leider sind es oftmals die Gäste selber, die sich nicht an die Hygieneregeln halten.Alles ist feinsäuberlich dokumentiert.
Das Siegel war ausschlaggebend für die Reisebuchung. Liest man die wenigen negativen Bewertungen, so erhält man einen realistischeren Gesamteindruck.Von anderen Gästen erwarten wir nichts. Es geht um das Buffet, das Personal und die Gesamtsituation.
Es gab außer ein paar Hinweisschildern und Desinfektionsmittel keine Coronamaßnahmen.
Die Rückreise fand in Eigenregie statt, da es nur sehr wenig Flüge zur Auswahl gab und wir uns schnell entscheiden mussten.
Den Reiseveranstalter werden wir am Montag in Kenntnis setzen.
Die Reiseleitung vor Ort ist informiert.Eigentliche Dauer des Aufenthalts wäre bis DI 01.02.22. gewesen.
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Wie wäre es, wenn ich das in das Unterforum zum Thema Reiserecht verschiebe?
Die Thematik Urlaubsabbruch auf eigene Kosten, weil das Hotel sich nicht an die Hygienemaßnahmen hält, betrifft sicherlich auch andere Urlauber/Reiseländer. -
Das sicherlich nicht HABELING.
Ich persönlich fände es schlimm, wenn alle Gäste selber am Büffet rumgrabbeln können, also Selbstbedienung ohne Plexiglas vor dem Essen und Personal, das keine Handschuhe und Maske am Büffet trägt. Und wie manche da zuschlagen als wäre es die Henkersmahlzeit, kennen wir ja alle zu genüge. Das war vor Corona schon teilweise ekelhaft. Und gerade jetzt, sollte das ein absolutes tabu sein.
Plastikbecher (Einmalbecher), die man eigentlich nur noch am Strand/Strandbar findet, sind in Coronazeiten okay. -
Das mit dem Plexiglas am Buffet gab es im Jungle Aqua Park auch nicht und da haben wir fast 5 Wochen ohne Infektion überstanden.

Sehe gerade das Aqua Blu gehört auch zu den Pickalbatros Hotels wie das Jungle. -
Letztlich geht es nicht um persönliche Empfindungen, sondern um die geltenden Vorgaben. Ist es eine verpflichtende Maßnahme des Ministeriums, um das Zertifikat zu erhalten oder eine freiwillige Umsetzung des Hotels, über die Handhabe der Essensausgabe ? Das Hotel ist nicht gerade klein und solch eine Menge an Gästen muss man erst einmal dazu bringen, sich halbwegs zivilisiert zu benehmen.
Es gab schon einige Hotels, die das Zertifikat wieder verloren haben, weil es dort drunter und drüber ging.Ist es ebenso zwingend vorgeschrieben, das das Personal Mundschutz und Handschuhe trägt? Oder ist dies auch dem Hotelmanagement überlassen, wie das umgesetzt wird?
Die Gäste müssen es nicht verpflichtend, werden aber darauf hingewiesen Abstand zu halten, Hände zu desinfizieren usw. Viele ignorieren es aber komplett, wenn sie darauf hingewiesen werden. Da muss ich dann letztlich für mich selber entscheiden, komme ich damit klar oder ist mir das zu riskant und ich reise ab. -
Kurz gesagt es war für den TO nicht die richtige Destination.
All staff members of Albatros Aqua Park Sharm have been vaccinated for COVID-19, klick hier
Pickalbatros Hotel management of the establishment Had adopted a responsible attitude to address the health threat of COVID-19., klick
hierAhotep meinst du mit dem verlorenen Zertifikat u.a. das hier klick

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Hallo HABERLING,
ne das war letzte Jahr, da gab es Verstöße in Ägypten gegen die Coronamaßnahmen (Schaumpartys im Pool usw.) Das stand auch in der Ägyptischen Presse, das da Zertifikate wieder entzogen wurden. Mittlerweile ist ja wohl der Großteil der Touristiker geimpft und alles eingespielt. Auch die erlaubte Belegungsrate ist wieder bei 100%, da muss man mit vielen Menschen auf engstem Raum rechnen, wo ein Teil davon sich absolut nicht benehmen kann.
Ich befürchte, wenn es nur mein persönliches Empfinden ist, das die Hygienemaßnahmen vor Ort nicht die meinen sind und diese nicht gegen die Anforderungen des zuständigen Ministeriums verstossen, habe ich kaum eine Chance beim Veranstalter. -
Sorry, aber wenn mir die stringente Einhaltung von Hygieneregeln in Sachen Covid 19 so wichtig ist, suche ich mir ein anderes Reiseziel.
Stringente Prozesstreue sowie die konsequente Umsetzung von gesetzlichen Regularien würde ich nun nicht als ägyptische Kardinalstugend ansehen.
Zudem gibt es wesentliche Touristengruppen in Ägypten die weder durch eine hohe Impfquote noch Akzeptanz der wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf Covid 19 auffallen.
So haben sich Freunde im Dezember gegen einen Urlaub in Ägypten wegen eben genau dieser erwarteten Nicht-Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen entschieden und haben sich ein anderes Ziel gesucht. -
Hallo
Es könnte auch sein das die Regierung seit dem Zeitpunkt der Buchung die Maßnahmen gelockert hat. In Österreich hat die Regierung gerade ebenfalls Erleichterungen bekannt gegeben. Als ich Ende Juni nach Kreta geflogen bin galt FFP2 Pflicht. Beim Rückflug hat die Cabin Crew MNS getragen. Ich habe diese Erleichterung damals auch nicht mitbekommen.
Gruß
Karl -
Ich verstehe gerade den Zusammenhang Airline/Masken--- und Vermutungen zu Lockerungen/Regierung nicht.
Übrigens-- das ist auf der Angebotsseite für das Aqua Blu bei uns als Update zum Zertifikat zu finden(Hotelier)

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Hallo Günter
Das mit den Masken bei meinem Rückflug war nur ein Beispiel das man eine Änderung manchmal nicht mitbekommt.
Wenn eine Regierung - so wie gerade in Österreich - eine Erleichterung verkündet wird das Hotel diese sofort umsetzen da jede Maßnahme Geld kostet. Wenn dem Hotel bei der Buchung eine Maßnahme vorgeschrieben war welche das Hotel jetzt nicht mehr umsetzen muß wird man logischerweise danach vergeblich suchen.Gruß
Karl -
Ich nehme an, dass der Veranstalter einen Anspruch seitens der Reisenden nicht bejahen wird.
Man müsste sich ggf. streitig einigen, wobei der Ausgang eines solchen Prozesses sicherlich interessant wäre.Es geht nicht um "überstehen" oder die Suche nach einem alternativen Reiseziel. Die Zertifizierung erweckt druchaus den Eindruck, dass strenge Vorschriften gelten und deren Einhaltung obligatorisch ist.
Das scheint im geschilderten Fall nicht geschehen zu sein und kann durchaus als Mangel verstanden werden.
Dank der Dokumentation und dem Ersuchen um Abhilfe sind alle Voraussetzungen für eine Einrede gegeben.
Also wohl an - Beschwerde führen und auch gleich die Forderung konkret beziffern. -
Ich nehme an, dass der Veranstalter einen Anspruch seitens der Reisenden nicht bejahen wird.
Man müsste sich ggf. streitig einigen, wobei der Ausgang eines solchen Prozesses sicherlich interessant wäre.Es geht nicht um "überstehen" oder die Suche nach einem alternativen Reiseziel. Die Zertifizierung erweckt druchaus den Eindruck, dass strenge Vorschriften gelten und deren Einhaltung obligatorisch ist.
Das scheint im geschilderten Fall nicht geschehen zu sein und kann durchaus als Mangel verstanden werden.
Dank der Dokumentation und dem Ersuchen um Abhilfe sind alle Voraussetzungen für eine Einrede gegeben.
Also wohl an - Beschwerde führen und auch gleich die Forderung konkret beziffern. -
Nur für die Transparenz:
Verlief die Einrede beim Veranstalter bereits ergebinslos?
Oder meinst du mit "Prozess" den Beginn der außergerichtlichen Verhandlungen?
