Kofferbohrungen am Flughafen in Caracas
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Heute in der Hamburger Morgenpost :
..."Alle Gepäckstücke werden am Flufhafen von Caracas (Venezuela) durchlöchert. Diese weltweit einmaligen "Bohrungen" nehmen Beamte auf der Suche nach Drogen vor-inklusive Schnüffeln an Bohrer und Bohrloch."
Wahr oder Ente?
Und wer haftet für diese "Durchlüftung" der Reisewäsche.
Denn ein neuer Koffer ist wohl fählig. -
erinnert mich irgendwie an die Kontrolle von Käse im Reifungskeller!
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Kofferbohrungen am Flughafen in Caracas?
So ein Quatsch! Ist eine klassische Ente.Es ist schon traurig, dass Meldungen zweifelhaften Ursprungs einfach so von den Zeitungen veröffentlicht werden. Leider hat die Mopo nicht den Mut, eine Falschmeldung, wenn sie denn im Eifer des Gefechtes herauskommt, zuzugeben.
Richtig ist, dass am Flughafen in Caracas das Gepäck nach Drogen (aus Kolumbien) gründlich durchgecheckt wird. Kofferbohrungen gehören jedoch nicht zu den Checks.
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Ihr werdet es nicht glauben, aber schaut mal auf der Seite des Auswärtigen Amtes nach - da steht das!
LG
Andrea -
Das ist die Meldung auf der Internetseite vom AA:
"Am Flughafen Maiquetia (Caracas) werden derzeit alle aufgegebenen Gepäckstücke zur Drogenkontrolle durchstochen. Beschädigungen von Gepäck und ggf. auch von Gegenständen, die sich in den Koffern befinden, sind die Folge."

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Schaut euch mal die Seite an, besonders die Fotos!
Man sieht einen zerstochenen Koffer und teilweise zerstochenen Inhalt (Bascap, Spraydose, Zahnpastatube).
http://realidadalternativa.wordpress.com/2008/12/09/fotos-perforaron-maletas-en-el-aeropuerto-de-maiquetia/
Es ist scheinbar doch etwas dran an der Meldung! -
Nach den Fotos zu urteilen, ist es ein und derselbe Koffer. Wenn ich Drogen suche öffne ich den Koffer, das hineinstechen bringt kein vernünftiges Resultat und es gibt andere Mittel.
Da hat jemand mit ner Piekse seinen Frust ausgelassen, vermutlich hat der gute zu wenig arbeit. -
@ Rudi1
Wegen einem Koffer würde sich der Staatsaparat sicher nicht in Bewegung setzen.
Da sich in Deutschland mitlerweile das Auswärtige Amt um die Sache kümmert kann man davon ausgehen das es sich nicht um einen Einzelfall handelt.Gruß
Karl -
Laut AA scheint das Thema immer noch aktuell zu sein. Und jetzt werden die Passagiere sogar noch in Krankenhäuser gefahren und gerönt, um Drogenschmuggel im Körper auszuschliessen
(auf Bleischutz sollte man nicht hoffen). Die drehen doch völlig am Rad...
