Wie beurteilt Ihr deutsche Städte?
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WJT Köln
Anläßlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. herrscht höchste Sicherheitsstufe.
Trotz aller Vorkehrungen sollen die Menschen aber den Papst erleben und möglichst unmittelbaren Kontakt zu ihm haben können, sagte NRW-Innenminister Wolf. "Es gibt keine Erkenntnisse über eine konkrete terroristische Bedrohung".
An dem Einsatz sind etwa 4.000 Polizisten aus NRW beteiligt. Der Papst wird bei seinem Besuch nach Angaben von Bundesinnenminister Schily nicht völlig abgeschirmt. "Er kommt nach Köln, um die Begegnung mit der Jugend zu suchen. Einen Papst hinter Panzerglas wird es in Köln nicht geben". Der Papst sei für die Sicherheitsorgane eine besondere Herausforderung, weil der Papst sehr offen für den Kontakt mit den Menschen sei.Mehrere Dutzend Kardinäle und Bischöfe aus aller Welt werden in Köln anwesend sein. Hier eine erste Auswahl der weitestgereisten:
Kardinal Jaime Lucas Ortega y Alamino, Erzbischof von Havanna (Kuba)
Kardinal Francis Eugene George, Erzbischof von Chicago (USA)
Kardinal Roger Mahony, Erzbischof von Los Angeles (USA)
Kardinal Theodor McCarrick, Erzbischof von Washington D.C. (USA)
Kardinal Oscar A. Rodriguez, Erzbischof von Tegucigalpa (Honduras)
Kardinal Francis Arinze, Kurienkardinal (Nigeria)
Kardinal Ivan Dias, Erzbischof von Bombay (Indien). -
Das ist schon unglaublich. FOCUS, Ausgabe 33/2005 schreibt:
In Köln trifft der Papst auf jene Gruppe, die die Zukunft der Kirche und des christlichen Glaubens entscheidet: "Die Jugend"!
Das wird wohl das absolute Highlight werden. Zigtausende dieser Altersgruppe aus allen Ländern. Der eine oder andere könnte vielleicht mal darüber nachdenken, ob die Jugend nur noch aus versifften und discobesuchenden Leuten besteht - oder - ob sich hier ein anderes Bild präsentiert.
Na denn, dann hoffen wir, dass das Wetter mitspielt (über Köln lacht die Sonne, über Düsseldorf die Welt) und dass dieses Grossereignis nicht durch Aktionen getrübt wird, deren Ursprung nicht im christlichen Bereich zu suchen ist. -
Klaus, Du sagst es! Unsere Jugend der Welt ist nicht über den berühmten Negativkamm zu scheren, den Du so treffend beschrieben hast. Ich habe gestern einen langen Spaziergang durch unsere Innenstadt gemacht und dabei ausschließlich Jugendliche der anderen, friedlichen, versöhnlichen, nachdenklichen, kritischen und demütigen Art kennen gelernt. Ich neige nicht zur Sentimentalität, aber es hat mich wirklich tief angerührt, wie Jugendliche aus aller Welt zusammen tanzten, sangen und einfach nur fröhlich waren.
Man kann manches beklagen im Dunstkreis dieses WJT, man sollte bei allem aber auch den positiven, weltverbindenden Charakter dieser Veranstaltung anerkennen.
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WJT Köln
Der Papst ist soeben mit dem üblichen Brimborium auf dem Flughafen Köln/Bonn gelandet.
Ich weiß nicht, wohin mit meiner Frage, ins Fun-Forum gehört sie sicher nicht, denn das Thema hat meiner Meinung nach nicht im geringsten etwas mit Spaß zu tuen, deshalb stelle ich sie hier:
Kann ein Mensch wie Du und ich Stellvertreter Gottes auf Erden sein?
Wenn ja, mit welcher Berechtigung? Wenn nein, warum nicht? -
@ Klaus43
Wenn ich Kirchenoberhäupter zusammen mit Politikern sehe, muß ich immer unwillkürlich an die Geschichte denken, als ein Minister den Bischof beim Arm nahm und ihm zuflüsterte:
"Halt' Du sie dumm! Ich mach' sie arm!" -
Hi!
Gute Idee für nen Thread, mache dann einfach mal beim eigentlichen Thema weiter:
aaalso
Berlin:
Super Stadt, war bisher dreimal dort, und bin total begeistert. Vom Ruhrgebiet ist man zwar nicht so schnell drüben, aber wenn ich evtl. nächstes Jahr dort wohnen werde, hat sich dieses Problem ja gelöst
Hamburg:
War ich erst einmal, das ist auch schon einige Jährchen her, hat mir aber damals sehr gut gefallen.
Müchen:
Auch dort war ich erst einmal, möchte die Stadt aber unbedingt noch besser kennen lernen.
Köln:
Gefällt mir sehr gut zum shoppen, auch sonst finde ich Köln recht schön. Der Dom, die Altstadt (ich liebe Altstädte einfach), und das etwas internationalere Flair das in Köln von vielen anderen Städte hier im Westen am stärksten vorhanden ist, wie ich finde.
Essen:
Bin ich sehr oft. Und das soll doch schon was heissen
Auch wenn Essen natürlich mehr oder weniger zu den "neuen" Städten Deutschlands gehört, finde ich dass sie dennoch recht schön hergerichtet wurde. Die große Kettwigerstr. ist doch toll! Wer hatte denn geschrieben dass es dort hässlich ist!? Zum Shoppen finde ich Essen klasse, und auch sonst gibt es viele tolle Ecken die für normale oder eher seltene Besucher unentdeckt bleiben, wie zum Beispiel die Margarethenhöhe, oder die Gegend um den Baldeneysee!!
Düsseldorf:
Hat sich an Essen vorbei zu meinem absoluten Favoriten entwickelt! Ich liebe Düsseldorf einfach! Die Altstadt ist super, das Urlaubsflair garantiert, die Leute sind nett.... Shoppen kann man dort auch gut, was will man mehr
Die schöne Rheinpromenade mit den Cocktailbars, der Rheinturm.. besonders im Sommer bin ich dort sehr oft :))))))
Duisburg:
Hier kann man finde ich schon sagen, dass diese Stadt nicht so wirklich gut gelungen ist (wenn man sie mit Essen beispielsweise vergleicht). Also mir persönlich sagt Duisburg einfach nicht zu, da mögen die Meinungen aber auch wieder auseinander gehen...Die anderen Städte kenn ich bisher leider auch noch nicht so gut dass ich dazu etwas schreibn könnte. Aber das sollte sich doch finde ich schnell ändern
Ich wohne zwar noch "auf dem Land", aber ich bin ein totales Stadtkind
Darum wird sich mein Wohnsitz ja auch baldigst ändern 
Liebe Grüße, Andrea -
Der WJT ist over, Köln steht noch - und - alles in allem ein Ereignis, das beinahe weltweit in allen Medien eine äusserst positive Beachtung fand. Dass es am letzten Tag zu Engpässen kam, ist doch wohl kein Thema. Eine Million Menschen im Minutentakt zu steuern, das gelingt nicht mal einer perfekt organisierten Logistik-Maschinerie.
Den Wermutstropfen lieferten natürlich - wie könnte es auch anders sein - die deutschen Medien. Der Sprecher und Mit-Organisator des WJT musste im WDR Rede und Antwort stehen, weshalb Pilger nicht direkt abreisen konnten, warum Würstchen teilweise kalt ausgegeben wurden und vor den Toiletten-Häuschen die Menschen Schlange standen. Um das Szenario abzurunden, wurden immer wieder Szenen eingeblendet, die aufgebrachte Pilger, vor allem Italiener, gestikulierend und in ihrer Muttersprache schreiend, sich beschwerten.
Gelingt es hierzulande nie, mal etwas positiv darzustellen? In Lethargie versinken, ist offensichtlich "in".
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Klaus,
in Lethargie sind wir sicher nicht verfallen, aber es scheint, als hätten wir Schwierigkeiten, auch die positiven Dinge zu sehen.
Vielleicht ist das ja typisch deutsch...Als der vorherige Pabst starb, die Neuwahl anstand, der Markusplatz schwarz vor Menschen war, hat kein Sender über kalte Würstchen oder fehlende sanitäre Anlagen berichtet, nur über Helfer, die Wasser verteilten.
Eigenartig, daß gerade Italiener sich aufgeregt haben sollen, denn die waren doch auch auf dem Markusplatz, oder?
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@ Erika, @ Klaus
Jetzt könnte man ja glatt anfangen, zurückzukeilen, denn gerade die chaotischen Italiener haben's nötig usw. usw..... Geschenkt!
Der WJT war insgesamt eine organisatorische Meisterleistung, auch wenn Einzelprobleme auftraten.
Ich glaube, daß einfach die Erwartungshaltung mancher Ausländer an die Organisationskünste der Deutschen überzogen war. Vor allem viele Südamerikaner glauben, daß die Deutschen in organisatorischen Dingen absolut unfehlbar sind. Ich habe beispielsweise im Fernsehen die Aussagen von Chilenen gesehen, die sagten, sie seien zum ersten Mal in Deutschland und erlebten nun eine organisatorische Katastrophe nach der nächsten. Ich denke, man muß solche Aussagen richtig einordnen.
Die Kritik mancher deutscher Medien muß man m.E. vor dem Hintergrund sehen, daß "Enthüllungsjournalismus", unabhängig von dem Wahrheitsgehalt der Berichte, halt absolut in ist, weil man glaubt, so die Auflage bzw. die Sehbeteiligung zum Nutzen des jew. Brötchengebers zu erhöhen. In der Tat ist es ja auch so, daß man dazu neigt, bei negativen Berichten eher genauer hinzuhören oder -zusehen als bei positiven, die eher journalistisch langweilig empfunden werden.
Etwas anderes sind die inhaltlichen Defizite des WJT im Zusammenhang mit dem Papst-Besuch. Überraschenderweise ist darüber in den Medien nicht ausführlich berichtet worden, obschon viele Fragen offen blieben.
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Um zu den "Wurzeln" zurückzukehren !!
Der Thread hieß "Wie beurteilt ihr deutsche Städte" !!
Ich "kenne " Frankfurt, aus geschäftlichen Beziehungen, und ich kenne München!!
Mehr deutsche Großstädte kenne ich wohlgemerkt nicht !! Kenne allerdings Städte wie Gosslar, Bad Harzburg, und ähnliche die ich sehr liebe.
Aber von beiden Städten ist mir München die weitaus symphatischere, lieblichere und "urigere" Stadt. Warum
auch immer, es ist halt so (meine Meinung)
Erschlagt mich jetzt ruhig, aber ich kenne weder Berlin, noch Hamburg, meine aber diese Städte auch gar nicht !!!
Warum meine Meinung ?
Frankfurt kommt mir sehr "Kühl" und "Transatlantisch" vor mit all den seelenlosen
Hochbauten. München entwickelt sich zwar (leider) auch langsam in diese Richtung, hat aber bis heute noch ein wenig bayrisches "Flair" erhalten..
womit ich nicht das "Hofbräuhaus" meine

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Hallo Bernd (Papa X),
das Thema WJT hatten wir hier auf Wunsch von Klaus43 eingeschoben, ich denke auch, daß wir das jetzt beenden können, denn weiterer Diskussionsbedarf zum WJT besteht offenbar nicht.
Deine Einschätzung zu München und Frankfurt teile ich. München hat mehr Flair, ist die gemütlichere Stadt. Frankfurt ist die amerikanisierteste Stadt Deutschlands mit allen Vor- und Nachteilen.
Was mir an München mitunter nicht gefällt, ist diese aufgesetzte, betont bajuwarische Attitüde, das hat mir manchmal einen zu provinziellen Charakter. Frankfurt ist sicher die Stadt mit dem weltstädtischeren Charakter von beiden, zumindest was die City betrifft.
Goslar, Bad Harzburg, die Du erwähnst, und einige andere mehr sind der Inbegriff der typisch deutschen, idyllischen Kleinstadt, die die ausländischen Besucher so lieben. Die haben einen völlig anderen Charakter wie Großstädte, passen deshalb nicht in die Reihe. Aber vielleicht sollten wir auch mal darüber diskutieren, welche die "schönste" Kleinstadt Deutschlands ist?!Gruß salvamor
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Jetzt möchte ich mich auch hierzu äüßern:
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Berlin: kannte ich jahrelang nur vom Olympiastadion ... immer stundenlang fahren, Pokalfinale anschauen, vielleicht kurz übernachten, wenn überhaupt und gleich wieder zurück ! Mittlerweile hatte ich mehrere Möglichkeiten mir die Stadt anzuschauen, für mich ist es (noch) eine riesige Baustelle.
Nochmal Berlin ? Klar, aber 5 Jahre möchte ich noch warten -
Hamburg: muss ich unbedingt hin. Hier kenne ich auch NUR den Volkspark ! Das nächste Mal HH werde ich mindestens 3 Tage einplanen, wahrscheinlich ohne Besuch der AOL-Arena. Meine Frau schwärmt von HH, das wird unser nächster Städte-Trip.
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München: ist für mich nur noch ein Katzensprung entfernt von hier. Die Stadt ist schön, sicherlich, trotzdem fehlt was. An Kultur mangelt es sicher nicht, aber -obwohl ich mittlerweile in Bayern lebe und arbeite, und meine Frau eine Schwäbin ist- kann ich mich mit der Mentalität vieler Einwohner nicht anfreunden. Nichtsdestotrotz: München ist immer eine Reise wert. Oktoberfest ? Nur zum Saufen da, da gefällt mir das Volksfest "Cannstatter Wasen" in Stuttgart viel besser.
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Köln: meine Geburtsstadt. Dort habe ich studiert, die Stadt ist sehr schön, die Kirchen gefallen mir sehr. Die Einbindung aller Kulturen ist einmalig. Der Rhein, die Altstadt, die Ringe, das RheinEnergie Stadion, ich liebe diese Stadt. Ich fahre immer wieder gerne hin, dort leben möchte ich aber nicht mehr. Karneval ? Da bin ich meist geflüchtet ...
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FFM: Mainhattan hat 2 Seiten: das schöne Bahnhofsviertel lol mit Bänker und ******** --- und die schönen Kneipen in Sachsenhausen. Bin öfter dort, wenn ich beruflich in Offenbach bin (die Stadt gefällt mir gar nicht!), ist mir aber keine Reise wert.
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Essen, Dortmund: Ist schon wieder lange her ... ist nicht so mein Ding ... könnte ich aber mit einer Fußballreise mal verbinden.
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Stuttgart: Eine Traumstadt mit einer wunderschönen City. An Schwaben muss man sich gewöhnen, ich fühle mich dort aber sehr wohl. Hatte jahrelang eine Dauerkarte beim VfB, finde die Stadt aber nicht nur deshalb sehr schön.
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Düsseldorf: war vor kurzem wieder dort. Einfach einmalig. Was sich dort seit 1985 geändert hat ist der Wahnsinn. Allein die Rheinpromenade, der Medienhafen und die Altstadt ... immer gerne wieder !
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Bremen, Duisburg, Hannover: war ich noch nie. Ist auch nichts geplant.
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Nürnberg: sehr schöne Innenstadt, sehr viel Geschichte und Kultur. Jedesmal wenn ich dort bin (leider nicht so oft), finde ich die Stadt schöner ... dieses Jahr wollen wir auf dem Christkindlesmarkt!
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Leipzig und Dresden: auch hier wollen wir noch hin. Von den neuen Bundesländern kenne ich nur Plauen, hat sich in den letzten Jahren auch als schönes Städtchen herauskristallisiert.
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Augsburg: sehr schöne Stadt, schöne Cafés, nette Leute
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Ulm: Da müßt ihr hin! Im Fischerviertel, an der Donau, in der City ... klein aber fein.
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Siegen: Dort bin ich aufgewachsen. Fand die Stadt mal wunderschön, auch wenn dort nie was los war. Seit Anfang der 90er aber zu modern; traurig, daß sich die Stadt so entwickelt hat.
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Günzburg: sicherlich nichts für eine lange Reise. Aber, der Marktplatz ist wunderschön, die Umgebung hat sich seit der Ansiedlung vom Legoland einfach herausgeputzt. Fahre immer wieder gerne hin. (Naja, ok ... sind ja nur 15 km g)
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Offenbach: obwohl ich oft dort bin, schaffe ich es nicht nur ein schöner Fleck in Offenbach zu finden. Für mich gehört OF zu den schrecklichsten Städte die ich kenne. Hoffentlich bilde ich mir das nur ein.
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Hallo,
da ich an der Ostsee geboren wurde liebe ich natürlich die Städte mit viel Wasser ringsrum und dem maritimen FlairROSTOCK
meine Heimatstadt mit dem Stadthafen, den Hafen und das Meer in Warnemünde, die urigen Kneipen und der Anblick der Schiffe, wunderbar besonders bei der Hansesail, wenn Hunderte Schiffe ein- und auslaufen.HAMBURG
wunderbar, weltoffen und kulturell kaum zu toppenBERLIN
bin 2 mal im Jahr beruflich dort und die Stadt hat das gewisse etwas. Brandenburger Tor, Berlin-Mitte, besonders die Hinterhöfe im Prenzlauer Berg, Pankow ..und das pulsierende Leben in den Straßen auf dem Kiez habe ich woanders kaum so gesehen. Eine Reise wert, besonders wenn man in einer Kneipe sitzt und untereinen die U-Bahn fährt...FRANKFURT
mir zu groß, hektisch. Hat uns nicht so gut gefallen.Ansonsten muß ich zustimmen, gibt es eine Reihe wunderschöne Kleinstädte, die hier auch mal genannt werden müssten.
Gruß Anna C.
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ach ja, ich hatte in meinem Posting (Seite 1) von der Kölner Seilbahn geschrieben. Muss noch dazu erwähnen, dass am Ende der Seilbahn (von Riehl kommend) ein Schwimmbad ist und man direkt über dem FKK Gelände schwebt....war sehr interessant kicher
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"melbelle" wrote:
ach ja, ich hatte in meinem Posting (Seite 1) von der Kölner Seilbahn geschrieben. Muss noch dazu erwähnen, dass am Ende der Seilbahn (von Riehl kommend) ein Schwimmbad ist und man direkt über dem FKK Gelände schwebt....war sehr interessant kicher@ Melbelle
Ach, und mit dem Tipp kommst Du jetzt erst, wo keiner mehr nackisch da rumläuft.

Bin lange nicht mehr mit der Bahn gefahren, muß das bald noch mal ausprobieren! -
Ist eine schöne Idee, allerdings sollte man die einzelnen Meinungen nicht zu sehr veralgemeinern, weil sie ja subjektiv sind und meistens beziehen sich die Angaben auf Erfahrungen durch Städtetrips. Und es macht natürlich ein Unterschied, ob man in einer Stadt lebt oder nur mal für ein verlängertes WE da war.
Berlin:
War ich bisher öfters, dann aber "leider" nur beruflich, so dass ich aus Zeitgründen nur den Flughafen und die Arbeitsstätte gesehen hatte. Privat habe ich aber einmal schon ein WE drangehängt und bin erst Sonntag abends zurückgeflogen nach Brüssel. Das war Ende der neunziger und seitdem ist ja weiterhin viel weitergebaut wurden, so dass ich mal wieder gerne hin möchte. Ich habe sehr viel gesehen direkt in Berlin, möchte aber beim nächsten Mal Berlin auch mal vom Wasser kennenlernen und das Umland (Spreewald, Havel, etc.), soll auch sehr schön sein. Die Berliner Mentalität liegt mir nicht so sehr und den Aufriss, den sie um ihre Einkaufsstraße machen, kann ich auch nicht so recht verstehen. Ist zwar ganz nett, aber auch nicht unbedingt das Non plus ultra.Hamburg:
In Appen/Pinneberg habe ich fünf Monate gelebt, so dass ich HH kennen- und liebengelernt habe. Die Alster, Hafen, Speicherstadt, Fischmarkt, die Elbe, Hagenbeck, die verschiedenen Musicals. Beim Einkaufen geht die Einkaufsstraße, aber es gibt schönere. Gut, man kann sich mal abends/nachts St. Pauli ansehen, aber sonst ist irgendwie woanders nicht so richtig was los. Möchte jetzt irgendwann gerne wieder mal hinfahren.München:
M. gefällt mir der Englische Garten, Frauenkirche, Deutsche Museum, Marienplatz, Viktualienmarkt, die Einkaufsmöglichkeiten, Olympiapark, die Allianzarena, die Wies`n. Möchte jetzt irgendwann gerne wieder hinfahren.Köln:
War ich schon mehrmals und habe bei Freunden gewohnt und dadurch auch die Stadt und seine Einwohner lieben gelernt. Gute Einkaufsmöglichkeiten, man kann abends klasse weggehen, der Dom, Rhein, der Karneval. Möchte jetzt irgendwann gerne wieder hinfahren.Frankfurt:
Hab ich öfters Freunde besucht. Mich hat die Skyline fazieniert und ich fand auch Sachsenhausen schön. Zu den Einkaufsmöglichkeiten kann ich nichts sagen, hatte dafür keine Zeit.Hannover:
Habe ich gearbeite und H. ist schöner als sein Ruf (ich glaube der Ruf von H. ist, dass es noch nicht mal ein Image/Ruf hat). Also Maschsee, Herrenhäuser Gärten, Zoo, Rathaus, Messegelände, Schützenfest und Maschseefest. Einkaufen geht so, meine Freundin findet die Einkaufsmöglichkeiten in Braunschweig besser. Lohnt sich schon mal hinzufahren.Nürnberg, Düsseldorf:
Soll ja sehr schön sein, bin aber bis jetzt nur jeweils auf der Autobahn dran vorbeigefahren, möchte ich aber schon mal hin.Stuttgart: Bis jetzt nur mal berufsmäßig da gewesen, deswegen nichts gesehen, war nur privat in dem Industriegebiet, wo der Fabikverkauf von den namhaften Unternehmen stattfindet.
Duisburg, Essen und Dortmund:
Bis jetzt immer nur auf der Autobahn dran vorbeigefahren oder bei Stau durch die Orte gefahren.Bremen:
Noch nie gewesen.Leipzig, Dresden:
In die ehemalige Zone muss ich nicht, reicht mir schon, dass meine Steuergelder dorthin wandern. -
"Harzer" wrote:
Ist eine schöne Idee, allerdings sollte man die einzelnen Meinungen nicht zu sehr veralgemeinern, weil sie ja subjektiv sind und meistens beziehen sich die Angaben auf Erfahrungen durch Städtetrips. Und es macht natürlich ein Unterschied, ob man in einer Stadt lebt oder nur mal für ein verlängertes WE da war.Finde ich auch! Es kommt auf viele Faktoren an, ob eine Stadt einem gefällt oder nicht. Wie wird sie einem näher gebracht? Ist man auf sich gestellt oder hat man einen Insider, der sich dort auskennt? Scheint die Sonne oder regnet es?
Schon der Weg vom Bahnhof oder vom Flughafen in die Stadt kann entscheidend dafür sein, mit welchen Gefühlen man sich, im wahrsten Sinne des Wortes, einer Stadt nähert. Ist der Taxifahrer freundlich oder muffig? Aufgeschlossen oder zugeknöpft?
Ist das Hotel so wie erwartet? Sind die "staff" freundlich und hilfsbereit?Wenn alle Begleitfaktoren stimmen, beurteilt man auch eine weniger attraktive Stadt wesentlich milder.
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"Harzer" wrote:
Leipzig, Dresden:
In die ehemalige Zone muss ich nicht, reicht mir schon, dass meine Steuergelder dorthin wandern.Ist ja nicht gerade sehr nett, diese Einstellung. Meine ersten Erfahrungen in Leipzig waren, wie weiter oben beschrieben, ja auch eher negativ. Nun schwärmt uns mein Schwiegervater in den höchsten Tönen von Leipzig vor.
Wie Salvamor so treffend schreibt, der erste Eindruck kann viel versauen. Wenn mein Schwiegervater nicht so überwältigt gewesen wäre, würde ich mir Leipzig wahrscheinlich nie wieder antun. Nun bin ich aber doch neugierig geworden auf ein zweites Mal.
Bin zwar selbst ein Wessi (und lebe übrigens in Brüssel
), aber so eine Einstellung dem Osten gegenüber finde ich doch schade.