Allrad oder normales Auto?
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Hallo,
wir wollen ab 21.6. eine Reise nach Kenia und Tansania machen und eigentlich mit einem Mietwagen auf eigene Faust alles (die Highlights) erkunden...
In Namibia und Südafrika hat uns letztes Jahr ein ganz normales Auto gute Dienste erwiesen und sogar auf den endlosen Schotterpisten völlig ausgereicht (hatten nur einmal ein Loch im Tank).
Weiß jemand, wie das in Kenia und Tansania mit den Straßen aussieht und auch in den Parks?
Oder sollte man lieber nur gebuchte/organisierte Touren nehmen?Danke für eure Tips und Hilfe,
katja
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Hallo Katja,
ich empfehle Euch auf alle Fälle ein Allradfahrzeug.
Straßen und Pisten sind teilweise eine Katastrophe und da wirst Du ein gutes Allradfahrzeug zu schätzen wissen. In manchen Parks sind auch Allradfahrzeuge vorgeschrieben ( z.B. in den Aberdares ).
Seid Ihr geübte Fahrer im Linksverkehr? Wenn nicht,dann würde ich Euch auf alle Fälle zu einem Fahrer raten. Wir waren jetzt schon viele Male in Kenia, aber den Stress des Selbstfahrers würden wir uns persönlich nicht antun.
Ich würde bei einem örtlichen Veranstalter eine Individualtour buchen. Diese wird dann ganz nach Euern persönlichen Wünschen gefahren und Ihr seid allein mit Euerm Fahrer im Auto. Ihr müßt nur klare Vorstellung von dem haben,was Ihr wollt (natürlich mit der entsprechend gefüllten Reisekasse. Dann ist (fast) alles möglich!
Gruß Spidernet
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Hallo Katja!
Kann mich Spidernet nur anschließen. Überlegt es Euch gut, ob
Ihr selber fahren wollt. Die Straßen in Kenia kannst Du zum größten
Teil nicht mit denen in Südafrika ( Namibia weiss ich nicht ) vergleichen.
Dagegen sind die Straßen in Südafrika, auch in den Parks echt Traum-
pisten. Im Linksverkehr habt Ihr ja jetzt Übung, das ist auch nicht das
Problem....Viele Grüße
Stüppi -
Hallo Katja,
Spidernet und Stüppi haben vollkommen Recht. In Tansania sind außerdem in den Parks nur Allradfahrzeuge erlaubt.
Auf jeden Fall würde ich (auch als geübte Fahrerin) nie mit einem gemieteten Fahrzeug Pirschfahrten unternehmen, man muss sich auf die Wege konzentrieren und hat dann nicht viel von der Tierbeobachtung. Wenn ich nur daran denke, den Weg aus dem Ngorongoro-Crater selbst hochfahren zu müssen, überkommt mich ein Grauen.
Das "eigene Erkunden" in Kenia und Tansania kann man wirklich nicht mit Südafrika und Namibia vergleichen. Es gibt viele geeignete, annehmbare Unterkünfte nur in den Parks, außerhalb findest du z. B. zwischen Mombasa und Nairobi nur sehr schwer Lodges mit europäischem Standard - sprich fließendes Wasser, Strom, Toilette am Zimmer.
Gruß Yeiyo -
Ich schliesse mich meinen Vorschreibern in Sachen ALLRADFAHRZEUG an.
Anderer Meinung bin ich aber was das 'selbst fahren' anbelangt. Wir sind bisher immer selbst und auf eigene Faust gefahren (2 Fahrzeuge). Ich meine das kommt auf die eigene Fahrsicherheit bzw. darauf an ob man ein 'gutes Gefühl' bei der Sache hat. Wenn man sich diesbezüglich nicht sicher ist sollte man es (das selbst fahren) vielleicht lassen.
Wir waren immer auf eigene Faust unterwegs, jedoch mit strategischer Hilfe von dort stationierten Freunden.
Was ein voller Erfolg war war folgendes: wir haben in den ersten Tagen in einer Lodge einen Safariausflug gebucht und uns mit dem Reiseleiter angefreundet und diesen nach dem Ausflug auf einen Drink eingeladen. Bei diesem 'Umtrunk' haben wir ihn 'plaudern' lassen und ihn ausgiebig über alles befragt, was sich in den Tagen danach als extrem nützlich erwiesen hat.
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Jambo Katja,
kann mich den Vorschreibern bedingt anschließen.
Allradfahrzeug unbedingt empfehlenswert.
Ohne Fahrer birgt gewisse Gefahren!
Man kennt die Pisten in den NPs/NRs nicht und man muß zum Sonnenuntergang in der Lodge/Camp sein, bzw den NP/NR verlassen haben. Ausnahmen gibt's bei Sundownern immer, aber das sind ja meist Unternehmen. Man sollte also gute Karten haben, den Weg zur Unterkunft kennen und für Notfälle Funk oder Handy-Notrufe absenden können. Bei Regenfällen werden kurzfristig Pisten gesperrt.
In der Masai Mara hat man ganz neue Regeln aufgestellt. Nicht nur, dass wie überall zum 01.07.09 die Parkeintrittsgebühren erhöht werden. Man muß die Parkgebühr im Voraus in Nairobi beim KWS zahlen und dies soll nur noch mit Bankchecks möglich sein.
Für Selbstfahrer bedeutet das, also vorher genau planen. Man kann also, trotz gebuchtem Camp nicht einfach mal in der Mara vorbeischaun.Bei guter Planung und guten Orts/Fahrkenntnissen sollte dies allerdings möglich sein.
Aber, nur ein einheimischer Fahrer/Guide sieht meist die Tiere viel früher und man kannTierbeobachtungen wirklich geniessen.
Wenn man die Tiere überhaupt entdeckt!!!Kwaheri ya kuonana
Gerd
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Gerd Wagner wrote:
Man muß die Parkgebühr im Voraus in Nairobi beim KWS zahlen und dies soll nur noch mit Bankchecks möglich sein.Dies trifft nicht nur auf die Massai Mara zu, auch in anderen Parks braucht man die "SmartCard", die man nicht an jedem Gate bekommt. Näheres auf der homepage des Kenya Wildlife Service "www.kws.org/parks.html" .
Man kann also nicht so einfach losfahren und in die Parks kommen.Yeiyo
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Jambo Yeiyo,
asante sana.
Ich wußte dies bloß von der Mara. Wir sind ja keine Selbstfahrer.
Für die (Selbstfahrer) wird das dann natürlich noch problematischer, bzw man muß die Tour vorher genau planen!!!LG
Gerd