Panik!
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haehnchen wrote:
Meine Frage bzw. Gedanken gehen jetzt einfach dahin, ob Air Berlin der Empfehlung von Airbus nachgekommen ist, die wohl im September lt. den Nachrichten schon ausgesprochen wurde, die Geschwindigkeitssensoren auszutauschen.Grüße
SilkeHallo,
um dich ein bißchen zu beruhigen: Soweit ich weiß betraf die Empfehlung von Airbus den A320. Laut Air France sind die Probleme, die beim A320 aufgetreten sind (soweit ich weiß Wasser in den Sensoren) beim A330 nicht aufgetreten.
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ja ja die flugangst
jedes jahr schwöre ich mir auch aufs neue, nächste mal fliege ich bestimmt nicht mehr und was ist jetzt wieder
? in 3 wochen gehts ab in die türkei 
aber diesmal bin ich besser ausgerüstet, habe mir wieder vom hausarzt tabletten verschreiben lassen
eine stunde vor flug einnehmen und man geht ganz ganz entspannt in den flieger
zumindest habe ich dann keine panik attacken 
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seventh_son wrote:
haehnchen wrote:
Meine Frage bzw. Gedanken gehen jetzt einfach dahin, ob Air Berlin der Empfehlung von Airbus nachgekommen ist, die wohl im September lt. den Nachrichten schon ausgesprochen wurde, die Geschwindigkeitssensoren auszutauschen.Grüße
SilkeHallo,
um dich ein bißchen zu beruhigen: Soweit ich weiß betraf die Empfehlung von Airbus den A320. Laut Air France sind die Probleme, die beim A320 aufgetreten sind (soweit ich weiß Wasser in den Sensoren) beim A330 nicht aufgetreten.
Lt. Spiegel haben Lufthansa und AirBerlin bekannt gegeben, dass ihre Airbusse Pitot-Sonden eines anderen Herstellers eingebaut haben.
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Es ist schon interessant wie viele Leute Flugangst haben. Wenn ich im Flieger sitze und sehe wie entspannt alle Zeitung lesen, denke ich ich bin die Einzige.
Ebenso erstaunlich ist es, das man trotz dieser Angst immer wieder einsteigt.Ich finde es faszinierend. Aber wie bereits mehrfach erwähnt, seitdem ich mal 3 Stunden im Cockpit verbracht habe, kann mich nichts mehr umhauen. Es war soooooo interessant zu sehen, was die Jungs machen und wie die Gerätschaften so funktionieren. Sie haben mir alles erklärt. Es ist wirklich alles 3 bis 4 fach abgesichert. Und denkt immer dran: Die wenigsten Piloten sind Selbstmörder!
Die machen ihren Job und wollen alle lebendig zu ihren Lieben nach Hause.Alles Gute an alle Angsthasen...
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Liebe Silke,
ich kann Dich verstehen, denn Flugangst ist ein echtes Problem, was auch nicht mit irgendwelchen teurer Seminaren auf Dauer abgebaut werden kann - dafür ist einfach Deine Häufigkeit der Flüge zu gering bzw. die Abstände sind zu groß.
Daß Fliegen die sicherste Art der Personenbeförderung ist, wurde vielfach schon gesagt. Und nur durch Fliegen sind die meisten unserer Traumurlaubs- und Geschäftsziele zu erreichen.
Da gibt`s keinen Widerspruch !In Deinem Fall solltest Du Dir aber überlegen - da ja Deine Flugangst schon über Jahre anhält - was Dir mehr wert ist :
Urlaubsziele wählen, die nur per Flieger zu erreichen sind und dann eben mit Deiner Flugangst leben - oder Alternativen finden !
Alternativen bedeutet aber auch, daß Dein Partner, Deine Familie, Deine Flugangst ernst nimmt und wirklich als echtes Problem akzeptiert - und es nicht lächerlich oder genervt abtut.
Sicher wird da schon ein Problem liegen.
Denn eine Reise von Köln nach Berlin kann man auch sehr angenehm per Bahn machen - keinesfalls billiger, aber deutlich bequemer und entspannter und auch nicht sehr viel länger (wenn man die Vor- und Nachzeiten beim Fliegen mit einrechnet).
Klar, nach Palma geht`s nicht anders.Wir haben ein ähnliches Problem.
Denn meine Frau hatte immer einen Kloß im Halse, besonders bei langen Flügen übers Wasser nach FL. Hatte sich auch nach Jahren nicht wirklich gegeben.
Und ich - naja, extremes Gegenteil! (der`s damals sogar als Gaudi empfand, wo in Uljanowsk - heute Simbirsk - die Piloten laut lachend mit schief augesetzter Mütze in eine TU 134 stolperten...).
Aber ich fand das nicht mehr toll, daß meine Frau vor unseren Flügen eigentlich nur nervlichen Streß hatte - von der Urlaubsvorfreude blieb da nicht mehr viel und vom Urlaub auch nicht, denn es ging ja wieder zurück !So !
Das alles ist vorbei - zumindest im Wesentlichen.
Wir suchen jetzt Urlaubsziele, die per Auto zu erreichen sind.
Da ich sowieso sehr gerne und geschäftlich sehr viel Auto fahre, zugegebener Weise auch ein sehr bequemes Fahrzeug verwenden kann, ist es kein Problem für mich, auch weite Touren zu fahren - natürlich mit entsprechend Zwischenübernachtungen.
Und ehrlich gesagt, es ist so auch mir lieber - kann ich doch meine Kopfkissen etc. mitnehmen, muß nicht die blöde 20-kilo-Abwiegerei machen usw., usw.
War beim Fliegen alles nicht möglich !!
Und ich konnte nie diese blöden Betttuchzudecken leiden, kann im Auto aber alles mitnehmen, was ich will.Fazit: Wir haben wunderbar entspannte Urlaube, vermissen nix!
Haken natürlich dabei, daß wir immer räumlich begrenzt sein werden und unsere Urlaube auch deutlich teurer kommen, als irgendwelche Pauschalurlaube in den Süden.Aber wie gesagt, sowas klappt nur, wenn Dein Partner Verständnis zeigt und Du verzichten kannst - auf bestimmte Reiseziele !
Harte Meinung - ich weiß !
Aber meiner Frau geht`s gut dabei !!Gute Nacht !
Erwin -
Hallo zusammen!
Zu den Angsthasen die Flugangst haben, gehöre ich nicht. Ich bekomme Magenkrämpfe wenn ich an den Weg zumFlughafen denke. Meistens sind das 300-400 km. Am schlimmsten ist es, wenn wir in der Nacht losfahren müssen. Eine Fahrt, wie vor 10 Jahren mit dem Auto nach Kalabrien oder Südfrankreich könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Ich bekäme Zustände. Früher hat mir das nichts ausgemacht, heute hätte ich "Flugangst" im Auto. Da setze ich mich lieber in das Flugzeug, fühle mich sicher und genieße den Flug.
LG
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Applaus, Chapeau, Erwin!!!
Nachdem wir die letzten Jahre ca. alle 2 Monate eine Flugreise unternommen haben, sind wir flug-müde. Okay, noch in diesem Monat die nächste Flugreise, dann im Oktober - und der Flug für den Januar ist auch schon gebucht.
Wir haben keine Flugangst, das nicht, aber es nervt uns die Anfahrt zum Flughafen, die Freigepäckgrenze, diese dämliche Flüssigkeiten-/Pastenartige-/Lippenstift-/Handcreme-Kontrolle; das Warten-Warten-Warten und nicht zuletzt die sog. "Sicherheitskontrolle". Ziehe ich in Frankfurt erst nach dem Piepen die Schuhe aus - in Madrid geht man barfuß über kalten, dreckigen Boden durch die Kontrolle.
Neuerdings lösche ich alle Angebots-Mails der Airlines - wir wollen mal wieder zum Gardasee, mal wieder nach Kroatien.. an Nord- und Ostsee. Und wenn wir mehr Zeit haben, nach Spanien.
Eigentlich keine Strecke, die man mit dem Auto nicht bewältigen könnte - wenn man Zeit hat.
Pausen, Essen, Trinken, Bewegung - wann immer man mag.
An netten Orten innehalten, Zwischenübernachtung... herrlich, das ist Freiheit.
Vor kurzem irgendwo gelesen:
anno 1970
"Ich muss in Deutschland Urlaub machen, hab kein Geld"
anno 2009
"Ich kann es mir leisten, in Deutschland Urlaub zu machen"
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Lacorasa wrote:
Meistens sind das 300-400 km. Am schlimmsten ist es, wenn wir in der Nacht losfahren müssen.Hm,
wo wohnst Du denn ?Denn unter solchen Umständen könnte selbst ich die Faszination einer Flugreise nicht erleben (rede jetzt nur für mich, hat mit dem vorher Geschilderten nix zu tun).
Und rechne mal - Du fährst des nachts los erstmal etwa 3,5h Autotour, um dann pünktlich 2h vor Abflug am Airport zu sein.
Mit Einpacken gerechnet, sind da schon mal fast 6 Stunden weg........!
Also da bekäme ich auch eine Krise - und von meiner Frau die rote Karte! (wenn ich sowas mit ihr vor hätte).War jetzt aber keine Kritik an Dir, einfach nur mal Dein Beispiel aufgegriffen...!
Erwin
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Erika1 wrote:
Pausen, Essen, Trinken, Bewegung - wann immer man mag.An netten Orten innehalten, Zwischenübernachtung... herrlich, das ist Freiheit.
Und genauso machen wir das. liebe Erika !
Ungeheuer entspannt, sehr intensiv die Eindrücke der Tour aufnehmend.
Und natürlich Zwischenstopps mit Übernachtung.
Wir genießen das wirklich.Klar, mancher User wird mir jetzt entgegnen, daß es die "kleinbürgerliche Art" ist.
Mag sein, vielleicht - uns aber egal!
Du weißt ja, wir sind beide erst Anfang 50 - und trotzdem haben wir so unser Urlaubserlebnis gefunden.
Muß aber auch zugeben, daß uns reine Badeurlaube heute nicht mehr begeistern.
Und deshalb fällt uns uns diese Art der Urlaubstour bzw. Anreise auch sehr leicht.Freilich, sowas kostet deutlich mehr Geld.
Aber wir akzeptieren das, weil vorallem wir Beide gleich glücklich mit dem Erlebten sind !!So, und jetzt mache ich wirklich "Urlaub im Bett" !
Erwin
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@ Erwin & Erika :
Ihr habt beide sowas von Recht. Wenn ich lese, was sich hier einige für 14 Tage oder 3 Wochen Mallorca oder Türkei antun, dann fehlt mir jegliches Verständnis dafür.
Wenn ich solche Angst vor dem Fliegen hätte, wie es hier einige beschreiben, dann wäre zu 100% jeder Urlaub keine Flugreise.
Da fahr ich lieber mit dem Auto oder der Bahn in die Berge und liege an einem schönen See, bevor ich mir 2 Monate vor der Reise schon in die Hose mache und dann auch den Urlaub nicht geniessen kann, weil ich ja schon wieder die Hosen voll habe wegen dem Heimflug....
Naja, muss jeder selber wissen, was er tut bzw. was er sich antut.Gruß
Tom -
"sirius" wrote:
Was willst du groß machen , wenn mal was passiert, bekommst du durch die wechselen Druckverhältnisse sowieso kaum noch was mit.Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist das in einem Thread über Flugangst zu schreiben

jette58 wrote:
Und außerdem wird auf der Kurzstrecke sicher kein A330 eingesetzt.Rate mal womit ich heuer evt. fliege... Ich hab jetzt nicht direkt Flugangst, aber seit ich von der AF gehört hab ein ziemlich mulmiges Gefühl! Jetzt hoff ich halt, dass die Air Berlin doch die B767 nimmt

Zum Thema "Wenn ich solche Angst hätte würd ich halt nicht fliegen":
Das blöde ist, dass so gut wie alle Länder, die mich interessieren sehr weit weg und mit dem Auto/Zug oder sonstwas nicht zu erreichen sind (Thailand, Kenia, Mexiko,...)
Wie gesagt, so ausgeprägt ist das bei mir nicht und die Neugier auf diese Orte ist (zumindest momentan) größer als das mulmige Gefühl und da ich in letzter Zeit mehr zu dem Thema gelesen hab hier im Forum, weiß ich, dass ich da nicht die einzige bin
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haehnchen wrote:
Hallo,mir würde es schon helfen, wenn es nicht gerade der Airbus A330 wäre.....mit allem anderen könnte ich irgendwie leben

Grüße
SilkeHallo..
Ich bin vor 3 Wochen mit dem A 330 von Thailand zurück nach München geflogen,
der Flug war sehr angenehm und ich hatte nie das Gefühl, dass etwas nicht in "Ordnung" wäre.PS..und ich fliege auch nicht gerne..
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Es ist völlig wurscht, welches Fluggerät die Air Berlin einsetzt! Oder glaubst du, dass ab jetzt nur noch A330 -übrigens eines der sichersten Flugzeuge überhaupt- abstürzen???
DAS FLIEGEN IST SICHER!!! Ganz egal, ob nun mit einer 767 oder mit einem A330! -
Also ich schaue immer auf die Homepage des Flughafens und dort steht schon,welche Maschine eingesetzt wird !
Ich fliege allerdings mit Tuifly ,das ist ne Boeing 737-800....
schau doch auch mal auf die Homepage des Flughafens...Ich fliege ab Düsseldorf...Die Air Berlin Maschinen sind aber glaub ich auch alle Boeing und kein Airbus...... -
Jip Pursche! Du hast völlig Recht.
Wir fliegen in zwei Wochen mit AB/LTU nach FL mit einem Airbus 330 (weiß jetzt nicht ob 200 oder 300) quer über den Atlantik.
@katrin1186: Wir nennen die Boeing 737-800 "Mittelmeer-Bomber" und die kommen häufig auf Kurz- und Mittelstrecke zum Einsatz. Aber wie du siehst, nicht nur.
Bei Air Berlin auf der Homepage kannst du dir aber die gesamte Flotte anschauen.
LG -
pursche wrote:
@enzipleung
Es ist völlig wurscht, welches Fluggerät die Air Berlin einsetzt! Oder glaubst du, dass ab jetzt nur noch A330 -übrigens eines der sichersten Flugzeuge überhaupt- abstürzen???
DAS FLIEGEN IST SICHER!!! Ganz egal, ob nun mit einer 767 oder mit einem A330!Mir wär die Boeing nur lieber weil ich gestern eine Liste mit den sichersten Flugzeugen (... Abstürze pro 1 Mio. Flüge) gelesen hab und der A330 stand NICHT drauf
, die B767 auf Platz 2 (mit nicht mal 0,5 wenn ich mich recht erinner)
Dass das Fliegen sicher ist ist mir klar, aber das nimmt mir nicht das üble Bauchgefühl, auch wenns irrational ist (jemand der absolut keine Bedenken hat kann das wahrscheinlich nur schwer verstehen)