Autofahren in Tunesien als Frau
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Hallo an Alle,
ich als alleinerziehende Mama mit 11 jährigem Kind fahre Anfang August nach Tunesien. Und da weder ich noch mein Sohn die typischen Hotelgänger sind und somit auch von der Gegend und Kultur etwas mitbekommen möchten, möchten wir uns ein Auto leihen.
Mein Frage nun: a) ist der Verleih vor Ort sinnvoller? b) als alleinreisende Frau mit Kind (mein Sohn ist afro-amerikansicher Abstammung - hat mir meist in den Ländern ein Pluspunkt eingetragen - ist halt so ,-)) gibt es da irgendwelche Probleme? c) wie ist die Fahrweise in Tunesien, sprich Fahrstrecken? d) muss ich mir ein Parkwächter zulegen, wenn ich das Auto stehen lasse?
Vielleicht kann mir der ein oder andere einen guten Tipp geben. Ich wäre sehr dankbar.
Geplant sind Fahrten um Cap Bon herum, Sousse, Kairouan.Vielen Dank Petra
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Ich habe schon oft ein Auto gemietet in Tunesien und hatte nie Probleme. Ok, die Fahrweise der Tunesier ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das geht nicht so geordnet zu und her wie in Europa...
Sie fahren schon ziemlich "wild" um es mal anständig auszudrücken. Ich hätte sonst eher ein Tier das mit Sch... anfängt dafür verwendet
aber natürlich gibt es auch vorbildliche Automobilisten dort.Ich bin die Strecke von Djerba bis ganz in den Norden und zurück gefahren... absolut kein Problem. In Tunis war grad Feierabendverkehr... auch ein spezielles Erlebnis.
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Hallo zusammen, ich persönlich würde dort nie Auto fahren!!!! Man hat das Gefühl das dort so gut wie keiner die Verkehrsregeln beachtet. Fußgängerüberwege werden einfach überfahren, Rechts vor links ??? Der stärkere fährt einfach ....Dort paßt das Motto, wer bremst verliert!!!
Ich fahre hier in Deutschland so im Schnitt 40.000 km und fahre gerne aber dort würde ich mich nie in ein Auto setzen.
LG aus Essen
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Hallo Kimi
Sorry, aber ich sende dir ebenfalls eine persönliche Nachricht betreffend Autofahren in Tunesien. Du hast Recht mit deiner Feststellung, dass in diesem “Ländli” die Verkehrsregeln “eher mehr weniger!” beachtet werden. Stellt man sich darauf ein, macht das Fahren Spaß und ist um einiges sympathischer als die bei uns übliche “ich bin im Recht!“ Fahrweise. Und wenn ich an die unzähligen “Mini-Schumis” denke, die mit ihren Boliden auf deutschen Autobahnen mit weit über 200 Sachen ohne die geringsten Sicherheitsabstände unterwegs sind -- mir graut es!
Gruß
Pesche -
Also erst einmal herzlichen Dank für all diejenigen, die mir genatwortet haben - denn das ist mir natürlich eine Hilfe. Möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken ,-))
Ich gehe natürlich davon aus, dass die Fahrweise etwas abweicht von der hier europäischen Fahrweise. Mir war nur wichtig, dass ich gerade was die Sicherheit anbetrifft ich mit einer gewissen Leichtigkeit an das Fahren in Tunesien herangehen kann.
Habe es leider schon auf Malta erlebt, dass ich nachdem Auto abgestellt mein Auto demoliert war und mann war das ein Chaos danach mit der Mietwagenfirma.
Aber ob es nun das Motorradfahren in der Türkei, Kenia oder Tansania, Autofahren in Türkei, Ägypten, Malta, Thailand war... irgendwie hats immer geklappt!
Nochmal danke für alle die mir hier hilfreich mit Vorabinfo zur Seite stehen!!
Ein wunderschönes Wochenende an alle.
Petra
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petca wrote:
Mein Frage nun: a) ist der Verleih vor Ort sinnvoller? b) als alleinreisende Frau mit Kind (mein Sohn ist afro-amerikansicher Abstammung - hat mir meist in den Ländern ein Pluspunkt eingetragen - ist halt so ,-)) gibt es da irgendwelche Probleme? c) wie ist die Fahrweise in Tunesien, sprich Fahrstrecken? d) muss ich mir ein Parkwächter zulegen, wenn ich das Auto stehen lasse?
Hallo Petra,
a) der Verleih vorOrt ist nicht immer günstiger (je nach Saison)
b) egal wer hinterm Steuer sitzt, das Fahrverhalten der Tunesier änderts ich dadurch nicht
c) rasant, das wichtigste ist die Hupe. Ich liebe es dort zu fahren. Wichtig ist, bei STOPschildern auch unbedingt anzuhalten, denn diese werden sehr gerne von der Polizei überwacht.
d) man kann auch in Tunesien nicht überall parken. Halteverbotschilder beachten (auch wenn dort schon 10 Autos stehen). In Tunesien bekommt man schnell eine "Kralle" an den Reifen und muss das dann bei der Polizei erst mal bezahlen. Wenn man sich nicht auskennt sehr lästig und auch zeitraubend. Einige Parkplätze sind gebührenpflichtig (Ticket zu zahlen beim Parkwächter) - andere nicht (vorsicht - nicht abzocken lassen!)
Kreditkarte nicht vergessen!
Viel Spass, Gruss Chris -
.....was mir noch einfällt. Es gibt wenig Beschilderungen!
Wo startet Ihr denn?
In touristischen Orten gibts in den üblichen Postkartenläden auch immer eine Strassenkarte.
Auf den Autobahnen wird Maute verlangt, sind aber kleine Beträge.Das Auto immer abschliessen, keine Wertsachen im Auto lassen - auch nicht für kurz, auch nicht am "bewachten" Parkplatz.
Getankt wird an normalen Tankstellen
, jedoch nur mit Service. Man bleibt im PKW sitzen, gibt dem Tankwartden Tankschlüssel und sagt wieviel Liter, oder für wieviel Dinar mantanken will. -
Hallo Chris,
vielen Dank für den Hinweis betreffedn Tanken. Gebe ich dem Tankfüller dann acuh Trinkgeld?? Gehe mal davon aus??
Unser Start wird Hammamet sein - und nein bis runter in die Wüste werde ich wahrscheins nicht fahren.
Bertreffend der Maut - soweit ich informiert bin, gilt die Maut doch für die Autobahn? D.h. da steht dann ein Häuschen oder wie kann ich mnir das vorstellen?Vielen Dank noch einmal ,-))

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* Gebühr wird nur für die Autobahn erhoben.
* Die "Zahlstellen" sind vergleichbar mit den Mautstationen in Frankreich, Italien usw.
Mehrere Fahrspuren, vorbei an Kassenhäuschen.Noch ein Hinweise zu Thema: "Autofahren in Tunesien".
* Die Polizei ist nahezu immer präsent. An jeder wichtigen Kreuzung stehen Polizeibeamte
mit Pkw oder Krad. Die Polizei verhält sich gegenüber Touristen im Regelfall sehr
freundlich - man plaudert gern.Natürlich wird in Tunesien zügig und flott gefahren. Ähnlich wie in Ägypten oder auch in Marokko. Aber auch ähnlich wie in Spanien, Italien, ähnlich wie in einigen Ländern Asiens oder auch in Mittelamerika.
Warum muß der Maßstab für "einen geordneten Straßenverkehr" immer Mittel-und Nordeuropa sein. Ein US-Amerikaner (Speed Limit 55/65 mph) der erstmalig in Deutschland mit einem Auto fährt, erlebt einen Schock wenn er mit 200 und mehr Km/h überholt wird. Also bitte hier kein tunesisches Horrerszenario aufbauen, das so in der Realität nicht vorhanden ist.Gruß
Hans
Gruß
Hans
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Hallo Petra,
wie Hans schon sagte.......sind Kassenhäuschen wie z.B. in Italien. Der Betrag wird angezeigt - kann gar nichts schief gehen. Auf der Autobahn ist man nie allein, einfach den anderen hinterher. Die Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten (Polizei lauert) und damit rechnen, dass Tiere oder auch Menschen auf der Fahrbahn sind. Nachts ist es üblich, dass man in der Mitte der Autobahn fährt und aufblinkt - dann fährt der Vordermann nach rechts und man kann überholen
.
Also ich geb kein Trinkgeld an der Tanke ehrlich gesagt. Ich streck meinen Schein hin und warte bis fertig - wenn ich Glück habe, habe ich auch das Benzin zu dem Preis im Tank
. Nein, nein, so schlimm ist es nicht. Aber ein Blick auf die Tanksäule kann nie schaden.
Fahrt Ihr jetzt in den Sommerferien? Da sind die Preise bei den Autovermietungen natürlich hoch - und die Nachfrage regelt da besonders den Preis. Handeln, handeln, handeln - zu verschiedenen Autovermietungen gehen, das lohnt sich.
Gruss Chris
