4 Tage Berlin, Was zuerst?
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Hallo Zusammen,
wir sind vom 27.12.-30.12.09 in Berlin und wollen folgendes unbedingt sehen:
Führung Berliner Unterwelten
Brandenburger Tor
Reichstagsgebäude
Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche
Ceckpoint Charlie
KaDeWe
Museumsinsel?Vielleicht könnt Ihr ein wenig bei der Planung helfen, was man an einem Tag machen sollte , was von einander in der Nähe ist und wo man dann ggf. in der Nähe nett essen kann und wie man die restlichen Lücken des Tages gut füllen kann.
VielenDank
Nicki -
Bist Du das erste Mal in Berlin ?
Und was sind Deine Interessen ?
Ich jedenfalls würde z.B. bei meinem Erstbesuch nun nicht unbedingt gleich mit der "Unterwelttour" starten (habe das allerdings nächsten Jahr auch mal vor).Und Tipp Nr. 2 :
Auch mal hier bei HC die vielen tollen Reisetipps lesen, die es zu Berlin gibt.
Da kannst du schon im Vorfeld Deines Besuches sehr viel über "Berliner Höhepunkte" erfahren und entsprechend planen! -
Hallo Nicki,
wie mein Vorschreiber schon geschrieben hat, schau dir hier bei HC die Reisetipps an: klick .
Wenn du die Wartezeiten für den Reichstag umgehen möchtest, dann hol dir im Reichstagrestaurant Käfer eine Reservierung z.B zum Kaffeetrinken oder zum Essen.
LG
reiselilly -
Hallo Nicki,
ich würde sagen, die Punkte 2 bis 6 kannst Du an einem Tag abklappern, wobei ich auch zu einer Reservierung bei Käfer raten würde, um die Schlange am Reichtstag zu umgehen. Wir waren letztes Jahr beim Frühstück dort.
Die Unterwelten sind sehr interessant, dafür mußt Du aber auch einige Stunden einplanen, da die Karten erst 90 (?) Minuten vor der Führung gekauft werden können - es aber durchaus Sinn macht, so früh da zu sein, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Zur restlichen Planung schließe ich mich meinen Vorschreibern an, studiere erstmal die Reisetipps und die bisherigen Threads - wenn dann noch Fragen offen sind, werden diese bestimmt gerne hier beantwortet.

Viele Grüße,
BlackCat70
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Hallo Nicki,
wir sind gerade aus Berlin zurückgekommen.

Die Reise führte uns als Busreise nach Berlin.
Du könntest folgendes verbinden:Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Straße "Unter den Linden", Friedrichstraße kann man alles gut zu Fuß schaffen

Wir haben auch bei Madam Tusso vorbeigeschaut (ca. 1 Stunde). War super!!
Steig doch einfach in einen Stadtrundfahrtbus und Du wirst viel von Berlin sehen. Die Kosten kann ich Dir nicht sagen, da wir unseren eigenen Reisebus dabei hatten.
Wir haben gut im Daimler Chrysler Sony City Center am Potsdamer Platz im Lindenbräu gegessen.
Ein unbedingtes Muss sind die Hackschen Höfe. Einfach genial.
Noch Fragen, kein Problem, einfach eine Mail.
Viele Grüße und ganz viel Spass in Berlin wünscht
MarionPS: Am besten besorgst Du Dir den kleinen Stadtplan, dieser hat uns super Übersicht verschafft. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann man auch sehr viel bewältigen.
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Hallo Nicki,
einen 1. und super guten Eindruck bekommst du bei einer Busfahrt mit dem 100 - er - Bus. Der führt dich an gaaaanz vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Du kannst ein- und aussteigen wo du möchtest. So z.B. an der Gedächniskirche, an der Siegessäule, am Brandenburger Tor, am Reichstag, unter den Linden uvm. Schön ist auch das Nikolaiviertel, vor dort vielleicht eine Bootstour, ein Besuch des Berliner Doms, ein Kaffee im Cafe Einstein, ein Blick vom Alex mit Rundumblick über Berlin.
Die weiteren Tipps hast du dir in der Zwischenzeit vielleicht schon bei HC geholt, wie es meine Vorschreiber empfohlen haben.
Liebe Grüße und viel Spaß in einer tollen Stadt
Bine -
Eine Sammlung vieler Sehenswürdigkeiten findet man natürlich auf www.berlin.de
Zu den "Unterwelten": Tolle Idee, macht die Tour mit dem Flakturm Humboldthain, absolut Klasse. Für Unterwelten-Fans bietet sich vielleicht auch noch das Gruselkabinett am Anhalter Bahnhof (nähe Potsdamer Platz) an, das sich in einem Hochbunker befindet.
Museumsinsel: Mein persönlicher Favorit: Pegamon-Museum. Das Ishtar-Tor und die Prozessionsstraße aus Babylon hat schon Alexander der Große besichtigt, nachdem er Babylon eingenommen hatte. In manchen Geschichtsbüchern steht zwar, dass das Tor schon zu Zeiten Alexanders verfallen war, aber wenn man das noch vorhandene Teilstück sieht, kann man kaum glauben, dass sich Alexander das nicht angesehen haben soll, wenn er schon mal da war.
Buss 100 und 200: Leider kein guter Tipp mehr, da ständig Hunderte Touristen die Busse stürmen und sich gegenseitig die an sich ganz nette Tour verleiden. Und ohne Ortskundigen erkennt man einige Attraktionen gar nicht, zumal im überfüllten Bus.
So, und nu viel Spaß in Berlin!
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Hallo Gunnar,
das mit dem Bus ist ja schade, wir haben ihn schon oft genutzt genutzt und fanden ihn immer gut.Zu dem Pergamonmuseum kann ich dir nur zustimmen - ich war auch total beeindruckt.
Ich war vor einiger Zeit im jüdischen Museum, eigentlich wollte ich dort gar nicht, war aber anschließend totel beeindruckt und kann es empfehlen.
LG
Bine -
mamamima wrote:
Ein unbedingtes Muss sind die Hackschen Höfe. Einfach genial.Komisch, fand ich jetzt gar nicht. Aber das Nikolaiviertel ist klasse.

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BlackCat70 wrote:
mamamima wrote:
Ein unbedingtes Muss sind die Hackschen Höfe. Einfach genial.Komisch, fand ich jetzt gar nicht. Aber das Nikolaiviertel ist klasse.

Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden. Aber zur Adventszeit haben diese Hackschen Höfe ihren Reiz. Wir sind auf Empfehlung dorthin und wuden nicht enttäuscht.
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Hallo,
wir waren auch schon öfters in Berlin, im letzten Jahr haben wir eine Führung durch den stillgelegten Flughafen Tempelhof gemacht, eine Führung durch das Olympiastadion, beide Führungen sehr interessant und kurzweilig. Um der Warteschlange am Reichstag zu entgehen haben wir eine Führung mit Stephan Bachmann (dem Hauptstaedter; einfach mal googeln) gemacht, auch eine Führung durch den Stadtteil Kreuzberg war nicht nur kulinarisch ein Erlebnis :-). Auch ein Muss ist das Museum unter dem Stelenfeld am Brandenburger Tor.Viel Vergnügen!
Grüße
Silke -
@mamamima
das Nikolaiviertel soll Klasse sein? Gut das die Geschmäcker verschieden sind.Die meisten Gebäude wurden im Plattenbaustil wiederaufgebaut. Nur bei ganz
wenigen Gebäuden kann man von einem gelungenen Wiederaufbau sprechen.
Wenn man das als "Wiederaufbau" versteht, immerhin war das Nikolaiviertel
nach dem Krieg fast total zerstört, so muss man das Fazit "völlig mißlungen"
ziehen. Aber wie schon erwähnt, die Geschmäcker sind verschieden und
Touristen neigen meisten zu einer ehern oberflächlichen Betrachtung. -
Sicher, aus heutiger Sicht ist das Nikolaiviertel nicht unbedingt in denkmalgerechtem Wiederaufbau erschaffen.
Aber damals vor fast 30 Jahren war der Aufbau eines neuen Nikolaiviertels eine grosse Leistung.
Und die dortigen Plattenbauten sind eben nicht mit denen in Lichtenberg, Marzahn oder Co. zu vergleichen.
Und es war - und ist - ein beliebtes Wohnviertel, vorallem auch für Menschen aus der älteren Generation !Und was eigentlich das Schöne am heutigen Nikolaiviertel ist - zumindest für mich - sind seine urigen Kneipen, wo man sich wohlfühlen kann.
Und über Berliner Bausünden im Ost- und im Westteil zu streiten, lohnt nicht !
Die damalige Zeit und die damalige, bittere und menschenverachtende Teilung dieser wunderschönen Stadt hat nicht mehr zugelassen.Berlin bleibt Berlin - ich mag es so, wie es ist !
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Da ich nächstes Wochenende für 8 Tage Berlin besuche würden mich die Berliner Unterwelten interessieren, woher bekomme ich den Eintritt und wann geht die Führung los.
Danke im voraus, Hubert. -
Die Gedächtniskirche und das KaDeWe liegen in der City West, sollten also zusammen angeguckt werden. Möglich, dass sogar dort noch der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ist. Essen kann man sehr gut im KaDeWe. Ich gehe allerdings auch gerne ins Marché, Kurfürstendamm Ecke Joachtimsthaler Straße; also auch in der Nähe.
Reichtag und Brandenburger Tor kann man auch zusammen nehmen. Bei dieser Gelegenheit würde ich auch zum Pariser Platz gehen. Wenn ihr da durch die neue Akademie der Künste geht, könnt ihr dort sogar einen Imbiß in der Cafeteria einnehmen und dann zum Eisenman-Denkmal kommen.
Check-Point Charly würde ich vielleicht mit den Unterwelten ansehen. Oder vom Check-Point-Charly die Leipziger Straße runter in Richtung Spittelmarkt bis zur Nr 55 laufen, um im Viethaus (vietnamesisches Handelszentrum) am Mittagsbuffet teilzunehmen.
Die Museumsinsel mit Berliner Dom, Straße unter den Linden, eventuel St. Hedwigs-Kathedrale und Gendarmenmarkt, wo man auch sehr gute Lokalitäten findet (u.a. das Schokoladencafé). In der Jägerstraße ist auch noch das Emile-Nolde-Museum; sehr sehenswert.
Nicht gesehen habt ihr dann leider weder die Synagoge in der Oranienburger Straße, die Galerien in der Auguststraße, die Rosenhöfe und die Hackeschen Höfe und vieles, vieles mehr.
Doro12 -
@hubkatfrie
Die Unterwelten-Touren sind allesamt sehr beeindruckend. Besonders ungewöhnlich fand ich als gebürtiger Berliner die Tour 2 in den Flakturm Humboldthain. Details findest du unter:
http://berliner-unterwelten.de/
Viel Spaß unter Berlin... -
Danke für den Tipp Reise – Onkel, hatte die Seite gleich nach meiner Frage auch schon entdeckt. Habe nicht mit so vielen Führungen gerechnet, deiner Meinung ist die Führung 2 die interrasanteste, werde eine Führung auf jeden Fall mitmachen, Danke Hubert.