mobil telefonieren innerhalb der USA
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So und es steht jetz alles. Flug - Mietwagen - Unterkünfte mit unseren Söhnen für 4 Wochen USA im Westen im Juli. Der Yellowstone hat leider nicht reingepasst - wir wollen ja nicht nur fahren.
Jetzt möchten wir gerne noch rausfinden, wie wir innerhalb der USA z.B zum Stornieren von Unterkünften etc. undvor allen Dingen untereinander, wenn wir mal getrennte Wege gehen, an ein mobiles Telefon oder Prepaid Karten kommen. Wir haben zwei USA taugliche Handys - eines Triband und eines Qadband. Wir wollen nicht viel telefonieren, eher die Ausnahme - nur erreichbar sein für die Söhne, die mal nicht mitwollen oder dürfen -- oder ggf die Motels für Rückrufe. Unser Netbook haben wir eh dabei und in den meisten Motels free WIFI, sodass der Kontakt in die Heimat kein Problem ist.
Wer weiß da ganz genau Bescheid, wo man als Nicht-USA Bürger eine entsprechende SIM Karte bekommt? Welches ist die günstigste? Am liebsten schon hier in Deutschland um vor Ort nicht Zeit zu verdaddeln. 4 Wochen sind lang und doch bestimmt immer noch zu kurz. -
Hallöchen waldbienle,
guck doch mal unter www.cellion.de. So wie ich das verstanden habe, ist das die beste Möglichkeit, weil man die SIM-Karte und die eigenen amerikanische Handnummer schon vor dem Urlaub zugeschickt bekommt und alles über sein deutsches Konto abrechnen kann. Es gibt keinerlei Grundgebühren und die Verbindungskosten sind wohl nicht geschenkt, aber im Rahmen, vorallem für Gespräche innerhalb der USA (was ihr ja wohl vorhabt).
Allerdings ist alles, was ich dir hier schreibe, nicht selber erprobt, sondern nur hier im Reiseforum und an anderen Stelle "angelesen". Wir werden es aber wohl im August auch so machen, falls ich nicht noch Gegenteiliges höre.
Viele Grüße
Nadine
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Hallo Nadine,
man sollte besser nur über Dinge schreiben, die man selbst schon mal gesehen oder ausprobiert hat.Vielleicht kann sich noch mal jemand melden, der schon eine Sim-Karte in USA gekauft hat o.ä.
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Hallo Reise-Onkel,
sorry, wollte ja nur helfen!
Habe ja auch extra dazu geschrieben, dass ich das eben nicht selber erprobt habe. Vielleicht kann es ja trotzdem eine Hilfe sein? Vielleicht hat ja jemand anders schon schlechte Erfahrungen mit diesem Cellion gemacht (Hat sich im Forum aber nicht so angehört!) und widerspricht mir dann hier. Das wäre ja dann für mich auch gut zu erfahren. -
Reise-Onkel: ...
man sollte besser nur über Dinge schreiben, die man selbst schon mal gesehen oder ausprobiert hat.
... wrote:Auch ein interessanter Link kann ein Hilfe sein.
Das Forum ist voll von Hinweisen auf andere Threads oder andere Internetseiten, ohne dass die/der Hinweiser eigene Erfahrungen in den Thread eingebracht hat.
Ich finde es durchaus hilfreich, durch solche Links/Hinweise auf die Erfahrungen hinzuweisen, die andere gemacht oder hier veröffentlicht haben.
Gruß, MaRan -
Danke!

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Hallo zusammen,
ich gehe mal davon aus, dass Nadine mein Posting in einem früheren Thread meinte. Wir nutzen Cellion schon seit Jahren und haben keine größeren Probleme gehabt (anfangs gab´s mal Probleme mit ständigen Werbe-SMS, was nervte, weil der Empfang von SMS natürlich auch kostet - wurde aber gelöst.).
Wenn es aber wirklich nur ums gelegentliche Telefonieren und die Erreichbarkeit geht, dann lohnt sich eine eigene SIM-Karte vermutlich nicht. Da würde ich eher die Roaming-Kosten in Kauf nehmen.
Carmen -
Kleiner Tipp von mir: Wenn sich die Söhne auf em Handy melden, ruft sie vom Hotel aus zurück. Wir haben unsere Handys auch dabei, die locken sich auch hübsch in die örtlichen Netze ein, aber wir nutzen sie nur, falls mal ein Familienmitglied verloren gegangen ist (ist erst einmal passiert. An der Information gratulierten sie mir, dass ich meine Famile verloren habe: "You are a free man!" ) .
Was ich immer mache:
Ich telefoniere mit einer Prepaid-Card aus dem Hotel nach Deutschland. Das ist bequem, und billiger geht es nicht.
Es gibt Telefonkarten (Prepaid Phonecards), die man überall (an Automaten, in großen und kleinen Geschäften etc.) ab 6 $ bekommt (man bezahlt die Telefonkarte an der Kasse oder steckt Bargeld in den Automaten). Vorsicht: Keine Karten mit dem Aufdruck „wireless“ kaufen, die sind für amerikanische Handys!Die Telefonkarten enthalten eine kostenfreie Service-Telefonnummer und eine Geheimnummer, die man frei rubbeln muss. Man ruft dann die Service-Nummer an, gibt mit der Telefontastatur die Geheimnummer ein und kann nun bis zu 160 Minuten für 10 $ mit merry old germany telefonieren, natürlich auch mehrmals kürzer. Und das von jedem Tastentelefon aus (selbstverständlich insbesondere auch vom Hotelzimmer! Einige Hotels berechnen für die Verbindung einmalig eine kleine Gebühr von ca. 75 Cent). Man sollte mit der Telefonkarte immer vom Hotel aus telefonieren, da von den Betreibern öffentlicher Fernsprechapparate z.T. hohe Zuschläge (für die Nutzung des Telefonapparats) genommen werden. Da sind zwanzig Minuten verbliebene Sprechzeit oft schon nach gut fünf Minuten um...
Man wählt vom Hotelzimmer aus:
a) Eine Amtsleitung, oft die 9 (steht am Telefon),
b) die kostenfreie Service-Nummer auf der Telefonkarte (beginnt in aller Regel mit 1800),
c) die frei gerubbelte Geheimzahl,
d) die Vorwahl für Deutschland: meist mit Prepaid-Cards 49, manchmal auch 011 49 (011 aus den USA und Kanada, sonst ja meist 00),
e) die Ortsvorwahl ohne die führende Null, also 30 für Berlin,
f) die gewünschte Anschlussnummer.Das klappt prima, ist sehr bequem und billig. In Reiseführern sind Telefonkarten oft falsch oder unzureichend beschrieben.
Achtung: Es gibt Telefonkarten, die nur in einzelnen Staaten funktionieren (z.B. Florida), und das trotz 1800-Nummer.
Bei der at&t-Telefonkarte, die wir 2004 hatten, funktionierte das Telefon-Menü (also die Ansage des Sprach-Computers, was man jetzt eingeben soll) nicht; es war schlichtweg fehlerhaft. Folge: Fünf Schweißperlen trotz Klimaanlage und kurze Hektik. Man musste einmal die gewünschte deutsche Telefonnummer eingeben, erst dann kam man nach dem Hinweis, eine falsche Länderkennung eingegeben zu haben, in ein funktionierendes Menü. Außerdem musste man die 011 in der Vorwahl für Deutschland weglassen, was man erst durch einen Hinweis unter der Service-Nummer erfuhr
Bis auf diesen einen Flopp war es immer sehr einfach mit Prepaid-Phoncards.
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Hallo Ihr Lieben,
jetzt isses wieder passiert, was leider viel zu oft in Foren passiert. Einer stellt ne Frage. Ein anderer antwortet nicht ganz oder nur ungefähr auf die Frage, ein Dritter beschimpft den zweiten, dann geht die Diskussion los , wer recht hat... warum denn das eigentlich?
Das is so schade um die Foren, wo man doch echte Erfahrungen austauschen könnte. So gelebte sozusagen aus Fleisch und Blut wie von Reiseonkel. Keine Vermutungen oder Links ins Internet. Das findet der Fragesteller meist selbst und kann nicht so wirklich was damit anfangen. Er will Antworten von Leuten, die selbst schon genau vor Ort waren und das Problem gelöst haben. Mit Cellion findet sich in anderen Foren sehr Merkwürdiges und nicht immer gute Erfahrungen.
Deshalb hilft mir der Hinweis mit den Roaming Kosten und den eigenen Sim Karten bisher am meisten.
Ich wusste nicht, dass das überhaupt geht.
Also unsere Callya Karten von Vodafone würden in USA tatsächlich funktionieren?.
Wir müssten ja wirklich nur selten anrufen. Das meiste geht ja übers Internet mit unserem Notebook.
Ich wäre also unter meiner Vodafone Nummer sogar für den alten Vater im Notfall erreichbar? In Kalifornien Arizona, Utah und Colorado?
Dann wär das Problem ja schon gelöst. Und die erwähnte Prepaid Karte für die Festnetz-Telefonate kann ich mir ja immer noch zulegen? Hab ich das vom Reiseonkel so richtig verstanden? Genau das ist unser Bestreben. Uns mal wiederzufinden, falls doch mal einer irgenwie nicht ins Motel findet oder im Gewühle abgetrennt wird. -
Liebes Waldbienchen,
du hast das ganz genau richtig verstanden! Ihr habt mindestens Tri-Band-Handys. Jeder deutsche Mobil-Anbieter hat Verträge mit ausländischen Netzanbietern. Normalerweise lockt sich das Handy (mit SIM von einem deutschen Anbieter) in das amerikanische Netz bei einem amerikanischen Anbieter ein. Meist hast du die Auswahl zwischen mehreren Anbietern. Falls du die Automatik-Funktion im Handy abgeschaltet hast, musst du lediglich einen Anbieter manuell auswählen, das ist aber kein Problem. Ich habe es außer in Europa auch schon in Peking, Shanghai, Südchina, Hong Kong, Nordafrika, na ja, halt in diversen Städten und Ländern ausprobiert. Bis auf Hong Kong funktionierte es. Du kannst nach meiner Erfahrung in den USA telefonieren, Telefonate empfangen, desgleichen SMS. Kostet aber mehr, daher mein Tipp mit der Prepaid-Phonecard.
Wäre ganz schön, wenn ein User meine Erfahrungen bestätigen könnte.
Blöd war es mal in der Schweiz, da schickte mir "Orange" eine Begrüßungs-SMS, die sie gleich mit 1,50 € in Rechnung stellten (habe ich nach Beschwerde bei meinem dt. Anbieter aber zurück bekommen).
**Zu meinem etwas schnippischen Beitrag oben:**Die Foren hier bei Holiday-Check sind vom Niveau der Antworten wie auch von der Vielfalt und der Übersichtlichkeit her aus meiner Sicht deutlich besser als die von vielen Mitbewerbern, bei denen man oft merkt, dass nur angestellte Autoren die Threads künstlich füllen. Das ist hier besser, authentischer. Insoweit großes Lob an alle User hier (mich eingeschlossen
).Leider posten immer wieder, nun, sagen wir es vorsichtig, erkennbar "Unkundige". Vom wie auch oben harmlosen "Ich habe zwar noch nie in USA getankt, aber mein Mann hat es mir genau erklärt." bis zu Reisetipp-Schreibern, die angeblich im April 2006 am Lake Tahoe waren und dann auf den Bonanza-Drehort Ponderosa-Ranch verweisen (die im Jahr 2006 schon seit zwei Jahren geschlossen war, was vor Ort erkennbar ist, aber noch nicht im Reiseführer steht..., ja, da drängt sich ein Verdacht auf... war DonBromsen wirklich vor Ort?).
Einige sind allerdings auch Vielschreiber und Dampfplauderer, die ohne neuen Informationsgehalt einfach mal zu allem posten. So ein bisschen wie bei Brigitte.de. Da frage ich mich: "Where is the beef?" Hin und wieder weise ich dann darauf hin. So gibt es User, die noch nie in Ägypten waren, aber schon mächtig Tipps in den Threads abliefern.
Gut, lassen wir das, ich bin auch nur ein Mensch.
Insgesamt ist dieses Forum jedoch wirklich Klasse, letztlich durch alle User. -
Hallo,
um noch mal auf das ursprüngliche Thema zu kommen:
Wir waren im November 2009 in den USA und hatten uns eine SIM-Card von Cellion besorgt und ich kann nur sagen, dass es damit super geklappt hat, nicht teuer war und die Abrechnungen einwandfrei waren. Würde ich beim nächsten USA-Aufenthalt sofort wieder nehmen.
LG
Winzi
P.S. Ich bin eine Privatperson und arbeite nicht bei der erwähnten Firma
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Ich habe mir in der Ebucht eine Tuyo Mobile Preapaid Sim Karte gekauft. Gespräche nach Europa sollen nur 12 Cent die Minute kosten. Ich kann aber erst in 2 Monaten sagen ob es auch wirklich funktioniert hat.
Andreas -
Grad bin ich nochmal über meinen Beitrag gestolpert.
Wir hatten es im Sommer 2010 geschafft und mit den Jungs einen tollen 4-wöchigen Urlaub im Westen der USA verbracht. Alles hat geklappt und die TuYo Mobil Karten, die ich mit aus den USA hatte senden lassen haben auch prima gefunzt. (Natürlich nicht in abgelegenen Gegenden) Das Aufladen war zwar ein Akt aus Deutschland aber über Umwege ging es dann und das Telefonieren nach Deutschland war superbillig. -
Hier mal ein erlebter Bericht:
Mein einfaches Handy, Triband, von einem deutschen Kaffeeanbieter hat in den USA immer gut funktioniert! Habe gerade mal in die Gebührenübersicht geschaut, wenn ihr wirklich nur im Notfall telfonieren wollt, würde ich mir den Aufwand mit einem anderem Anbieter sparen. Eine Minute kostet 1,79€, eine SMS 0,15€. Da ihr noch das Laptop mithabt, für die Hotelgeschichte usw. würde ich das mit dem extra Anbieter
nochmal überlegen.
@ Reiseonkel : Deine Beiträge sind KLasse! -
Oh, Danke! Habe ich jetzt nicht mit gerechnet.
(Und damit, dass der alte Thread hier reaktiviert wird, auch nicht...
Aber einige Inhalte sind ja drin, die anderen helfen können.)