Worauf bei Reisegruppe achten?
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Hallo,
wir sind ein Ehepaar mit Mitte 30 und würden uns sehr gern einer Reisegruppe anschließen. Wir haben schon herausgefunden, wie man im Internet nach einerLink lt.Forenregeln entferntsucht. Worauf achtet ihr bei einer Reisegruppe? Wieviele Teilnehmer sollten es etwa sein, dass wir unsere Ruhe haben und trotzdem freundliche Reisende antreffen?
Vielen Dank,
Micha. -
Ehrlich gesagt wenn ihr bei einer Reisegruppenreise Eure Ruhe haben wollt
solltet Ihr es lassen.
Pauschal kann man die Frage so nicht beantworten .Wichtig ist wohin soll die Reise
gehen ?
Aber was hat die Frage mit "Reiseveranstalter " zu tun ?
Ist doch eher eine "Allgemeine Frage " .Oder ?LG
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wie @kiotari schon schreibt, wenn Ihr Eure Ruhe haben wollt und es nur darum geht, freundliche Leute kennenzulernen, ist das eine denkbar schlechte Lösung.
Eine Reisegruppe unternimmt gemeinsam etwas, sieht sich z. B. Land und Leute an. Sitzt abends zusammen und diskutiert den Tag und tauscht Erlebnisse aus.
Wenn Ihr Euch absondert, um Eure Ruhe zu haben, sind die Leuchtchen dann bald nicht mehr freundlich
Wie stellt Ihr Euch denn so eine Reise vor?? -
@Giselle123
Ich glaube, Dein Bild von Gruppenreisen ist etwas "antiquiert". Es ist doch (nicht mehr?) so, dass man mit den Mitreisenden vom ersten bis zum letzten Tag ausser vielleicht beim Schlafen und Duschen jede Minute zusammen "hockt".
Die Freizeiten stehen doch bei verschiedenen Reiseveranstaltern von Studiosus bis Meiers schon direkt im Programm. Aber auch seitens der Reisenden ist mir noch nie eine Gruppe "untergekommen", die ihren Mitreisenden ein Frühstück im Bett oder einen Abend zu zweit übel genommen hat. -
Hallo,
die Reisegruppe setzt sich aus verscheidenen Personen zusammen,
Zahl, Alter und Interessen sind unterschiedlich, da muss man sich auch ein
weing einfügen, kann durchaus hilfreich sein und Schutz in der Gruppe geben,
bei Fernreisen, aber das weiß man vorher meist nicht und ergibt sich erst am Ziel.
Auch da kann man seine eigenen Wege gehen und sich anschließen wie man will. -
@Giselle123
Ich glaube, Dein Bild von Gruppenreisen ist etwas "antiquiert".
@AntoniaW,
Sprichst Du aus Erfahrung
wo Du speziell Studiosus ansprichst, bei einer organisierten Gruppenreise kann ich nicht im Bett frühstücken, denn das stramme Progamm würde so etwas gar nicht zulassen. Da geht es morgen um 8.00 Uhr nach dem Frühstück weiter und ist am Abend meistens in einem anderem Hotel. Und man "hockt" wie Du es audrückst, ganz bestimmt fasst den ganzen Tag zusammen, außer es gibt lt. Programm einen freien Nachmittag für eigene Unternnehmungen.
Sicher kann man sich von der Gruppe absondern, aber immer nur im Rahmen des jeweiligen Tagesprogrammes. Man muß auch nicht mit der Gruppe essen gehen, das klappt gut am Mittag, aber das Abendessen ist meistens im Preis drin, so wie alle anderen Unternehmungen.
Geht man hier ständig eigene Wege, (nach dem Abendessen natürlich kein Problem)ist meiner Meinung nach, eine Gruppenreise viel zu teuer und nicht wirklich sinnvoll.
Es werden natürlich auch Reisen angeboten, die einem viel Freizeit lassen. Aber da ist der Kontakt zur Gruppe eher nur mittelmäßig, weil eben jeder sein Ding macht.
Da würde ich lieber ein normales Hotel buchen und darauf hoffen, das es nette Mitreisende gibt.
Das sind so allgemein meine Erfahrungen von diversen Gruppen/Studien - Reisen aus neuester Zeit, also nicht "antiquarisch"
Es wäre schön, wenn Micha sich mal zu den Fragen äußern würde. -
Meine kleinste Gruppenreise waren 12 Personen, und das war auch die beste. 15 fand ich auch noch okay, aber ich habe auch zwei Reisen mit 25 Teilnehmern gehabt, das fand ich zu viel. Immer ist man in so einer Horde unterwegs, und es gab am Ende der 2 Wochen dann immer noch den einen oder anderen, dessen Namen ich nicht wusste.
Wenn man von den 11 Mitreisenden natürlich 10 blöd findet, ist das dumm gelaufen. Bei mehr Leuten ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass man welche dabeihabt, mit denen man sich gut versteht.
Aber das ist eh Glückssache. Es entsteht immer eine Gruppendynamik, und es ist Glückssache, ob die netten und vernünftigen Leute den Ton angeben, oder die Meckerer und Besserwisser.
Da hängt auch viel vom Reiseleiter ab, wie er die Leute steuert.Es bilden sich eh immer ganz schnell Cliquen. Bei vielen Reisenden ist der Altersschnitt hoch, da tun sich dann die wenigen jüngeren Teilnehmer zusammen, oder die Paare tun sich zu viert oder sechst zusammen.
Generell sind Gruppenreisen anstrengend. Viel Zeit zu zweit werdet Ihr nicht haben. Meist geht es sehr früh los, Besichtigungen sind gemeinsam, auch beim Abendessen ist es oft aus Zeitgründen einfacher, sich dem gemeinsamen Gruppenabendessen anzuschliessen, als alleine noch was zu organisieren (bzw, in Italien geht das natürlich, in China oder Nepal wirds komplizierter).
Natürlich gibt es auch Reisen mit höherem Freizeitanteil, da müsst Ihr dann das Programm detalliert anschauen.Generell ist je nach Anbieter ein völlig anderes Publikum angesprochen. Bei den sehr hochpreisigen studiosus-Reisen sind halt viele ältere dabei, und viele Leute mit hohen Ansprüchen, wo dann auch gern mal übers Essen oder die Zimmer genörgelt wird (eigene Erfahrung).
Bei Djoser oder gap-adventures trifft man wieder ganz andere Leute, die's nicht so dicke haben, und dann gibt es ja auch noch jede Menge Spezialanbieter, z.B: Wikinger für Wanderreisen, oder nomad für Wüstenreisen. Oder kleinere Anbieter für bestimmte Länder und Regionen. -
Unsere erste Reise war mit einer Gruppe mit 25 Personen und das war mir persönlich etwas zu viel. Wobei hier am ehesten die Möglichkeit besteht, dass man auf jemanden trifft, der auf der gleichen Wellenlänge liegt.
Mir ist es aber lieber, mit einer kleineren Gruppe zu verreisen, bis maximal 12 Personen. Die letzten Reisen haben wir mit Kleingruppen zu 6 oder 8 Personen gemacht und die waren eigentlich die besten. Man arrangiert sich für die Zeit der Reise und wenn der Kontakt danach noch etwas weiterbesteht ist das schön, aber ich verreise ja nicht um neue Bekanntschaften zu machen, sondern um das Land und die Leute kennenzulernen.
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Man muss, wenn man an einer organisierten Gruppenreise teilnimmt ,selbst bei etwas erhöhter Teilnehmerzahl (~20) nicht zwangsläufig "immer in so einer HORDE unterwegs sein" !
Wenn man "seinen" Reiseveranstalter und "sein" spezielles Programm gezielt auswählt , wird man in den allermeisten Fällen ( Ausnahmen können natürlich schon einmal die Regel bestätigen ! ) im Kreise Gleichgesinnter kultiviert und angenehm in einer GRUPPE REISEN . Dem überwiegenden Teil der auf diese Weise Reisenden ist vorallem das Programm wichtig; ihnen darf aber auch daran gelegen sein, dass für den gezahlten (höheren!) Preis der RV seine zugesagten Leistungen ( Reiseroute, Hotels/Verpflegung, qualifitierte Reiseleitung usw....) ohne jedwede Abstriche erbringt . Sollte das wider Erwarten einmal nicht so gewesen sein ,erlebte ich seitens der Teilnehmer ( auch von solchen mit durchaus "höheren Ansprüchen !) in derlei Fällen bislang nur zwar bestimmt, aber immer sachlich vorgetragene Bitten zwecks Lösung dieser Probleme.
"Nörgelnde Kleinigkeitskrämer " sind - und dieses Eindrucks glaube ich mich auf Grund vieler in verschiedenen Foren gelesener Berichte nicht erwehren zu können - eher im "niedrigpreisigen Sektor" dieser
Reiseart zu Hause: Weil das Preisleistungsverhältnis nicht beachtet und sehr überzeugt daran geglaubt wird, dass für kleinste Preise 5*+ -Leistungen zu erwarten seien, meint man möglicherweise , diese dann lautstark einfordern zu können.
Dass jedoch auch hier mitunter positive Ausnahmen die Regel bestätigen , konnte ich selbst erleben!
Meine nächste Gruppenreise (mit derzeit angemeldeten 17 Teiln.)- organisiert von der VHS und "technisch" durchgeführt (Flug / Busreise, Hotels u.a. ) von einem renommierten regionalen Busreiseveranstalter - geht im Herbst nach Sizilien .
Ein in Deutschland lebender Lehrer für Italienische Sprache wird uns die Kultur, die Geschichte , die Naturschönheiten seiner sizilianischen Heimat nahebringen. -
Mueritz wrote:
Man muss, wenn man an einer organisierten Gruppenreise teilnimmt ,selbst bei etwas erhöhter Teilnehmerzahl nicht zwangsläufig "immer in so einer HORDE unterwegs sein" !
"Nörgelnde Kleinigkeitskrämer " sind - und dieses Eindrucks glaube ich mich auf Grund vieler in verschiedenen Foren gelesener Berichte nicht erwehren zu können - eher im "niedrigpreisigen Sektor" dieser
Reiseart zu HauseMeine Güte, können sich manche Leute an einem Wort aufhängen - mit Horde meinte ich lediglich die Größe. 25 finde ich zu viel, egal wie kultiviert oder was auch immer die Leute sind. Weil man eben zwangsläufig immer als "die Gruppe" auftritt, und weil gewisse Aktivitäten, wie z.B. das innerstädtische Besichtigen durch enge Gassen und volle EInkaufsstrassen einfach sauanstrengend sind (drei sind schon vorausgeeilt, zwei verlorengegangen, einer verschwindet in einem Laden....). Auch bei Erklärungen habe ich in einer so großen Gruppe manchmal nur die Hälfte mitgekriegt, wenn man irgendwo drin war, wo es eng war und der Reiseleiter nicht so laut sprechen durfte.
In einer Gruppe von 10 oder 12 hingegen behält man leichter den Überblick und kann zusammenbleiben.
Ich war auf zwei hochpreisigen Reisen und hatte beide Male Nörgler. Es waren immer nur 3 oder 4, aber das kann leider auch schon mal reichen, um schlechte Stimmung zu verbreiten. Die haben sich z.B. daran gestört, dass wir im Hotel die Zimmer zur lauten Strasse statt zum Garten hatten - ja, ist doch klar, dass das Hotel die besten Zimmer nicht an die Gruppenreise gibt, die nur 1 Nacht bleibt, sondern an die Leute, die 2 Wochen buchen. Und auch am Essen wurde genörgelt, weil in einem abgelegenen Ort in einem Entwicklungsland Ansprüche gestellt wurden, als ob man in einem deutschen Großstadthotel wäre.
Generell fiel mir bei den Reisenden eher ein Desinteresse am Land auf. Das Programm wurde mitgemacht, aber nur ganz wenige Leute waren in der Freizeit für Unternehmungen auf eigene Faust ausserhalb des Hotels zu begeistern. -
OhneDisziplin geht auf einer Gruppenreise gar nichts. mitklappt das auch bei 27 Personen. Jetzt erlebt bie meiner 14-tägigen Rundreise durch Israel/Jordanien. Letztes Jahr erlebt bei meiner Rundreise Italien, auch mit 27 Personen.
Ich kann mich den Ausführungen von @Mueritz voll und ganz anschließen. Jemand, der viel Geld für so eine Tour ausgibt, bleibt bei der Gruppe, da er den Ausführungen des Reiseführers folgen möchte und verschwindet auch nicht mal so in einem Geschäft, während der Führung.Anders bei einer Reise mit einem preiswerteren RV, da gab es schon mal die angesprochenen Probleme.Vielleicht liegt es ja auch daran, das hier die ganze Organisation etwas laxer gehandhabt wird und der RF nur sein Programm abspult.
Der Witz ist, je weniger die Leute bezahlen um so mehr mäkeln sie rum... woran das wohl liegen mag???Vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück mit meinen Mitreisenden.
@Mueritz, ich wünsche Dir viel Spaß bei Deiner Reise. Sizilien ist toll.Es gibt viel zu sehen.
Ich habe dort mal eine Standortrundreise gemacht - in dieser Form kann ich aber nicht empfehlen, man wird in den Tagesausflugsbus gestopft - jeden Tag einen anderen RF, 2-3sprachig, Bus voll bis auf den letzten Platz. Schlimm.
Hier habe ich dann den Bus nur als Transportmittel genutzt, mich tatsächlich von der Gruppe abgesondert und mein eigenes Ding gemacht.