Verhalten von FTI nach Flugstopp
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Das mit der Öffentlichkeit sehe ich anders. Je mehr davon umso besser, würde FTI nicht schön mit lesen u. sich daran stören, hätte es kaum diese Stellungnahme gegeben.
Negativ Werbung braucht niemand u. gerade FTI war doch "vor Ort" so daran interessiert zu verbreiten als einziger RV nicht gekündigt zu haben.

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Das hattest Du aber ein paar Seiten zuvor anders gesehen.....
..derlurch wrote:
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Das FTI hier mit liest glaube ich auch, schreiben bei dem Niveau eher nicht, vielleicht ein Azubi.
........Und dann hat die Geschäftsführung eine Statement abgegeben

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Schön zitiert Günter u. was ist daran anders??? Mit lesen, ja. Beiträge unter falschen Namen schreiben, nein. Da hast du mich wohl falsch verstanden, oder ich mich schlecht ausgedrückt.
Zu dem tollen Statement der Geschäftsführung kann man auch nichts sagen, auf's wesentliche wird nicht eingegangen. Phrasen, nichts als Phrasen...
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FTI wirbt in ihrem Statement um... Verständnis? Verständnis wofür? FTI hat aus deren Sicht einen Fehler gemacht, nämlich die Verträge vor Ort nicht gekündigt. Dieser, alles entscheidende Punkt wird mit keinem Wort thematisiert.
Die Folge ist, dass keine Erstattungsansprüche gegen Reisende bestehen. Warum gesteht FTI diesen Fehler nicht ein und bittet die Kunden, sich kulanterweise an den Mehrkosten zu beteiligen? Das wäre ein Zeichen von Größe! Die tatsächliche Höhe der Kosten müsste dann natürlich immer noch vernünftig belegt werden. Ich habe den begründeten Verdacht, dass FTI die Kostennachweise der Hotels und Airlines - aus welchem Grund auch immer - nicht führen kann; denn meine spezifische Nachfrage an FTI zur Vorlage der Rechnungen etc. wurde mit nichts sagenden Floskeln beantwortet. 08/15-Textbausteine, die sich zum Teil sogar wiederholten ohne jede inhaltliche Substanz. Immerhin aus deren Rechtsabteilung...
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Allmählich habe ich den Eindruck, dass man sich hier in Kleinigkeiten verrennt...
Wie oft wurde sich jetzt über "Floskeln" und "Textbausteine" beschwert?!

Und, ändert das was?@Advocator: Aha, begründeter Verdacht. Hört sich gut an. Und, worauf "gründet" dein Verdacht? Nicht etwa wegen der Textbausteine, oder?
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Auch ich habe mit dem Widerspruch der Rechnung um Vorlage der Belege für die Mehrkosten gebeten...
...ich habe jedoch nun seit dem 18.07. (also seit 11 Tagen) noch keine Antwort erhalten.
Bin mal auf das nächste -vermutlich wieder aus Textbausteinen bestehende- Schreiben gespannt. -
@papeter
was ist denn eiegtnlich so schlimm daran, wenn textbausteine verwendet werden?
die datenbank eines jeden unternehmens ist damit prall gefüllt.
man muß nur individuell den namen und die situation ändern.
rein thematisch dürfte doch derselbe sachverhalt bei allen vorliegen.
im grunde doch nicht schlimm.
es sei denn, der brief fängt mit
"sehr geehrter herr müller" an, wenn du aber meier heißt. -
Wenn Du es so verstehst, dass sie hier in vielen Beiträgen mancher betroffenen User auch verwendet werden bin ich absolut auf Deiner Seite

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Also jetzt hab ich es: Endlich gibt es doch mal "Butter zu die Fische"Goofy1 gibt mir in der VERFAHRENSWEISE recht! Wirkliche Probleme mit Veranstaltern klärt man am besten unter der Decke. HIER alle Trümpfe auszubreiten, WOHLBEMERKT
**sofern man sie denn hat! ist u.U.**eim tödlicher Fehler! -
Sorry gastwirt
Aber Du verwechselt da etwas. Es geht hier nicht um ein überbuchtes Hotel oder eine so nicht gebuchte Unterbringung und eine vor Ort individuell (gekonnte
) Lösung eines Problems.Bei Thema des Threads sind alle Fälle so in etwa gleichgelagert.
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Ich weiß Bernhard!
Die wirkliche Rechtslage ist aber auch nach vielen Posts für mich eher ungewiss, vorausgesetzt, alle Aussagen der Betroffenen sind wahr. In der Diskussion gingen meine Beiträge auch nur soweit, wie ICH mich bei Rechnungslegung verhalten hätte. -
Falsch gastwirt,
wenn alle Aussagen der Betroffenen wahr sind, ist die Rechtslage eindeutig. (Siehe dazu die Pressemitteilung des BMJ)
Und mittlerweile greifen auch alle Argumente für FTI nicht mehr, denn es ist ja wohl sehr bezeichnend, wenn der Veranstalter Seiten lange Stellungnahmen (hier und auf deren Internetseite) veröffentlicht aber den Casus Knackpunkt schön ausspart.
Wenn ich berechtigte Forderungen gegenüber jemandem hätte würde ich ihm diese Berechtigung einfach vorlegen, anstatt ein Loblied auf sich zu singen (platt ausgedrückt).
Auf Seite 44 schrieb Lexilexi:
"warum sollte der veranstalter ein dickes pamphlet verschicken, wenn es auch auf 2 seiten geht?
er stellt dir eine rechnung und nun bist du gefragt, die vermeintlich unberechtigten ansprüche abzuwehren, in dem du beweisen mußt, dass die forderung unbegründet ist."Mittlerweile hat FTI mehrfach dicke Pamphlete verschickt. Wenn die sich ihrer Sache so sicher wären hätten sie auf den Punkt argumentiert. Sei es mit einem Zitat aus dem Aushang und/oder einer detaillierten Rechnungsaufstellung.
Aber noch etwas am Rande:
Wieso dauert es überhaupt 3 Monate die Nachforderung zu stellen? Ich stelle mir das so vor: Asche, Flugverbot und Chaos, dann wird das Flugverbot aufgehoben. Die RV fragen nach freien Plätzen bei den Fluggesellschaften nach und die sagen: klar für soundsoviel Euro pro Nase bringen wir jeden nach Hause.
Was ich sagen will: Der Preis für die Rückbeförderung stand doch mit großer Wahrscheinlichkeit schon vor dem Rückflug fest. Die Fluggesellschaften werden doch sicher nicht gesagt haben: Klar, erstmal alle einsteigen, das Finanzielle schauen wir später an. Also warum gab es nicht schon zwei, drei Wochen nach dem Rückflug die Nachforderung. -
freerik wrote:
Also warum gab es nicht schon zwei, drei Wochen nach dem Rückflug die Nachforderung.Vielleicht weil FTI nicht extra 10 zusätzliche Mitarbeiter einstellt, nur damit nach max. 3 Wochen auch alle Rechnungen versschickt sind?! Was meinst du, was das für ein Aufwand ist?
Außerdem gäbe es sonst mehr als genug Reisende, die dann gezetert hätten: "Grade erst endlich daheim, nach einer solchen Horrorrückreise, und schon eine Rechnung im Briefkasten...." Manchmal ist es besser, die Dinge erstmal ein paar Tage ruhen zu lassen.Weiterhin gibt es ja wohl mehr Reisende, die sich hier nicht zu Wort melden, als die, die es tun. Ihr seid nur eine Handvoll, vergesst das nicht. Woher willst du wissen, wann die Tausenden anderer Urlauber ihre Post bekommen haben?
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freerik wrote:
wenn alle Aussagen der Betroffenen wahr sind, ist die Rechtslage eindeutig. (Siehe dazu die Pressemitteilung des BMJ)Aber auch hier geht es doch wieder um Kündigung: ja oder nein.
Und wie willst du beweisen, dass nicht gekündigt wurde?
Du hast doch nur die Zeugen hier im Thread, die aber in verschiedenen Ländern, Orten, Hotels waren.
Und zu Carstens Beitrag: "Weiterhin gibt es ja wohl mehr Reisende, die sich hier nicht zu Wort melden, als die, die es tun. Ihr seid nur eine Handvoll, vergesst das nicht. Woher willst du wissen, wann die Tausenden anderer Urlauber ihre Post bekommen haben?"
... und ob denen gekündigt wurde oder nicht ?
Ich bin nicht betroffen, lese aber seit Beginn mit, da so eine Situation immer wieder eintreten kann. Und mein erster Gedanke dazu, war s.o.: Wie will ich beweisen, dass eine Kündigung nicht erfolgt ist? Das gibt mir doch wahrscheinlich niemand schriftlich.
Weiterhin - und damit bin ich natürlich sehr viel unbedarfter, sprich uninformierter als all die anderen Betroffenen hier im Thread - ich wusste vor Lesen dieses Threads nicht, dass es einer Kündigung bedarf. -
Hallo,
ich bin zwar hier nicht direkt involviert (mein Veranstalter hatte mir einen Tag vor Beginn der Reise gekündigt und den Reisepreis erstattet) aber ich frage mich, wer ist denn hier Beweispflichtig und in welcher Form muss dieser Beweis angetreten werden? Dazu wird es doch sicherlich entsprechende Rechtsgrundlagen (die auf diesen Fall anzuwenden sind) geben. Vor allen Dingen würde ich zuerst einmal auf einer detaillierten Rechnung bestehen, um diese zu prüfen bzw. ggfs. anwaltlich prüfen zu lassen. Denn in anderen Bereichen würde ich ja auch nicht so einfach ohne genaue Rechnungslegung Geld zahlen, warum dann hier?
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@Medelon,
genau darum geht es. Neben der Kündigungsfrage gibt es immer noch die Frage, wie setzt sich die Forderung zusammen. Einen Betrag in den Raum zu werfen,nach dem Motto "friß oder stirb", ist für einen Kaufmann unüblich. In der Reisebranche kann man anscheinend mit Kunden so umgehen.