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ZA Februar 2011 Johannisburg -> Kapstadt

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Sonstiges Afrika
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  • ttfortwoT Offline
    ttfortwoT Offline
    ttfortwo
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo an alle Südafrika-Kenner!!!

    Bevor ich zu meinen Fragen komme, ein paar Daten zu uns: Wir sind 44 und 50, einigermaßen reiseerfahren und durchschnittlich belastbar: Wanderungen sehr gerne -  tagelange Trails eher nein. Wir sind nicht ängstlich, aber auch keine Draufgänger.

    Wir wollen im Februar nach ZA reisen, drei Wochen auf jeden Fall, wenn die Arbeitgeber mitspielen auch vier Wochen. Der Reisemonat kann nicht mehr verändert werden und ein fixer Termin macht es nötig, daß wir Ende Februar in Kapstadt sein müssen. Von dort aus würden wir dann auch wieder heimfliegen.

    Vor drei Jahren waren wir bereits einmal für drei Wochen in ZA, allerdings ausschließlich im südlichsten Teil: Kapstadt, Weinregion, und Rundreise Gardenroute bis Port Elisabeth, dann Addo, Oudtshoorn, und zurück, mit Mietwagen und vor Ort selbst organisiert.

    Diesmal würden wir gerne nach Johannisburg fliegen und uns von dort aus langsam nach Süden bewegen.

    Auch hier würden wir wieder den größten Teil selbst fahren wollen. Wie ist das mit Wohnmobilen? Sind Wohnmobile überhaupt eine denkbare Alternative?

    Gibt es etwas, was man im Februar überhaupt nicht machen kann oder sollte? Gibt es etwas, was man im Februar UNBEDINGT machen muss?

    Was wären Eure Vorschläge für eine solche Reise? Kruger Nationalpark sicher, aber wie lange?

    Wie würdet Ihr solch eine Route planen?

    Ich danke Euch schon mal im Voraus, ich bin wirklich gespannt auf Eure Vorschläge und werde Fragen gerne beantworten.

    Beste Grüße,
    Susanne

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    • karlkrausK Offline
      karlkrausK Offline
      karlkraus
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Susanne, herzlich Willkommen im Forum und Danke, dass Du uns mit nötigen Hintergrundinfos direkt gefüttert hast. Das macht ein beantworten der Fragen erheblich leichter. 😘

      Da Ihr die Kapregion schon kennt und auch die Garden Route schon angefahren seid, würde ich mich auf dieser Reise auf den Nordosten konzentrieren und erst zum Schluss von JNB oder DUR nach Kapstadt fliegen.

      1. mögliche Route:

      JNB - Marakele NP - Krüger Norden Camp Punda Maria - Krüger Durchfahrt in den Süden in etwa 8 Tagen - Swasiland (Malolotja oder Mlilwane zum Wandern) - St. Lucia - Ithala - Drakensberg Parks (Royal Natal, Giants Castle, Golden Gate) - Rückfahrt nach JNB - Flug nach CPT.

      1. mögliche Route:

      JNB - Panoramaroute - Krüger (Mitte etwa Letaba/Mopani bis Süden) - Swasiland - Hluhluwe - St. Lucia - Duban - Underberg (für Sani Pass) - Durban - Flug nach CPT.

      1. mögliche Route:

      JNB - Pilanesberg - Upington - KTP - Augrabies - Springbok - Tankwa Karoo NP - Cederberge - Kapstadt.

      1. mögliche Route:

      JNB - Panoramaroute - Krüger (Süden etwa ab Satara bis Lower Sabie / Berg en Dal) - Swasiland - Ithala - Drakensberge - Mountain Zebra (Achtung hier entgegen älterer Quellen keine Wanderungen mehr möglich!) - Graaff- Reinet - Karoo NP - Kapstadt.

      Für alle Routen gilt: Es ist Sommer und kann sehr warm werden!

      Für Krüger und St. Lucia: Es ist Regenzeit und kann (abends) ergiebig regnen und schwül sein.

      Für Route 3: Idealer Zeitraum für diese Route wäre eigentlich August/September. Der Februar ist nur sinnvoll, wenn Ihr sehr Hitze resistent seid.

      Für Route 1 und 4: In den Drakensbergen kann es auch im Sommer recht kühl werden (7°C), darauf solltet Ihr eingestellt sein.

      Womos sind in Südafrika auf Grund der Sicherheitslage und der sehr guten Verfügbarkeit und Ausstattung der B&Bs nicht die Ideallösung. Wollt Ihr Euch so gut wie nur in NPs aufhalten, sinken die Sicherheitsbedenken. Unangenehm wird es evtl. durch die große Hitze an unbeschatteten Plätzen oder durch die beengten Verhältnisse bei abendlichem Sturzregen. In mehreren Parks sind nicht alle Camps mit Womo-Plätzen versehen und manche Pisten für Womos gesperrt.

      Der Februar ist für keinen Landesteil ein idealer Monat. Es kann sehr heiss sein und in den Parks steht das Gras hoch, was Tierbeobachtungen erschwert. Dennoch waren wir schon mehrmals auch zu dieser Jahreszeit in Südafrika. Der Vorteil ist: die Parks sind ein wenig leerer, die Tage sind länger wodurch die Zeit in den Parks ausserhalb der Camps verlängert ist. In vielen B&Bs stehen einige Zimmer frei und man bekommt spontan gute Unterkünfte zu einem guten Preis.

      So viel fürs Erste. Gerne kann ich die eine oder andere Route ausführlicher erläutern oder zusäzliche Tipps geben. Ich denke aber für eine erste Anregung habt Ihr erstmal genügend "Denkstoff"

      Gruß,

      karlkraus

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      • ttfortwoT Offline
        ttfortwoT Offline
        ttfortwo
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Erst einmal herzlichen Dank für die Anregungen. Wie ich ja geschrieben habe, der Monat ist, das hängt mit dem bewußten Termin in Kapstadt und mit der "Kollegenplanung" zusammen, nicht mehr verhandelbar.

        Deine vorgeschlagenen Routen sind ja z.T. recht unterschiedlich, wir werden uns jede einzelne gründlich ansehen. Ich bin tendenziell die wärmeunempfindlichere, mein Mann leidet da etwas mehr.

        Gut, das mit dem Wohnmobil hatte ich mir schon gedacht, wollte es aber nicht ungefragt lassen.

        Was sind denn Deine Top-Favoriten, ohne Die Du nicht heimfahren würdest?

        Beste Grüße
        Susanne

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        • karlkrausK Offline
          karlkrausK Offline
          karlkraus
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo Susanne,

          die Routen sind natürlich absichtlich ein wenig verschieden, je nach Geschmack.

          Dass der Februar nicht zu ändern ist, habe ich nicht überlesen, meine Aussage bezog sich auf Deine Frage, was im Februar unbedingt gemacht werden muss. In der Tat gibt es für andere Monate solche "Notwendigkeiten", in meinen Augen jedoch nicht für den Februar.

          Absolutes Muss in Südafrika ist für mich der Krüger und dort auch mehr als nur zwei Tage! Im Krüger (oder in einem der angrenzenden Privat Reserves) würde ich unbedingt eine geführte Wanderung machen. Auch ein Night Drive ist fast unverzichtbar.

          Einen Top-Favorit, ohne den ich nicht heimfahren würde, gibt es eigentlich nicht, da ich genau weiss, dass ich wieder komme. 😉

          Gruß,

          karlkraus

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          • ttfortwoT Offline
            ttfortwoT Offline
            ttfortwo
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            karlkraus wrote:
            Einen Top-Favorit, ohne den ich nicht heimfahren würde, gibt es eigentlich nicht, da ich genau weiss, dass ich wieder komme. 😉

            Gruß,

            karlkraus

            Das konnten wir schon nach dem ersten Besuch verstehen: Bis heute bekommen wir beide so ein bißchen einen Kloß im Hals wenn wir von ZA erzählen -  und wir waren ja nur drei Wochen ein bißchen was im Süden unterwegs.

            Also: Krüger ist notiert und auch nicht nur zum Durchfahren. Wie ist das übrigens mit der Malaria bzw. Prophylaxe? Ich muß unbedingt mit meinem Arzt sprechen. Was machst Du dafür, bzw. dagegen?

            Beste Grüße,
            Susanne

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            • karlkrausK Offline
              karlkrausK Offline
              karlkraus
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo Susanne,

              gut formuliert die Frage!

              Also wir haben ein Moskitonetz dabei, dass wir ein wenig mühsam mit einer ebenfalls mit gebrachten Leine über dem Bett befestigen. Zusätzlich nutzen wir lokale Repellents (Mylol, Peaceful Sleep o.ä.) und lassen abends zur Hauptflugzeit der Anopheles die Klimaanlage in den Krüger Hütten laufen.

              Als standby Medikament haben wir Malarone dabei, inzwischen gibt es in Südafrika aber wohl bessere Mittel.

              Bisher hatten wir keine Probleme und Südafrikaner bewerten die Frage erheblich unaufgeregter.

              Richtig ist: Jeder muss die Entscheidung für sich selber treffen, daher beschreibe ich nur unser Verhalten, ohne etwas zu raten.

              Gruß,

              karlkraus

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              • Golf4UG Offline
                Golf4UG Offline
                Golf4U
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                ttfortwo wrote:
                Was sind denn Deine Top-Favoriten, ohne Die Du nicht heimfahren würdest?

                Unsere sind: Sun City mit Pilanesberg, die Strecke zwischen Kuruman bis Springbok auf der N14, die Westküste zwischen Elands Bay und Langebaan, Graaff-Reinet mit dem Valley of Desolation, die Drakensberge, natürlich die Kapregion. Die Küste bei Port Alfred, der Robberg Beach in Plett, da gibt´s vieles...

                Gruss
                Uwe

                November 25 - März 26: Golfen in Thailand: Chiang Mai - Lampang - Sukhothai - Phitanulok - Si Satchanalai - Phrae - Chiang Kham - Chiang Rai - BKK - Soi Dao - Khao Yai - Ayutthaya - Amphawa - Kanchanaburi - Hua Hin - Khao Yai - Khon Kaen - Udon Thani

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                • ttfortwoT Offline
                  ttfortwoT Offline
                  ttfortwo
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  karlkraus:karlkraus wrote:
                  Bisher hatten wir keine Probleme und Südafrikaner bewerten die Frage erheblich unaufgeregter.

                  Richtig ist: Jeder muss die Entscheidung für sich selber treffen, daher beschreibe ich nur unser Verhalten, ohne etwas zu raten.

                  Gruß,

                  Hallo Karlkraus,

                  ja das das kein Rat im medizischen Sinne sein darf, ist doch selbstverständlich. Aber es hilft mir, eine Entscheidung zu treffen, also vielen Dank!

                  Beste Grüße
                  Susanne

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                  • ttfortwoT Offline
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                    ttfortwo
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Servus an die ZA-Kenner da draußen!

                    Wir planen...

                    Aktuell finden wir die Idee, von Capetown (wo wir ja am Ende der Reise sein werden) nach Johannesburg per Zug zurückzureisen, ziemlich attraktiv.
                    Ist von Euch jemand schon mit der "Premier Classe" von Shosholoza Meyl gereist? Was könnt Ihr davon berichten?

                    Danke artigst,
                    Susanne

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • ttfortwoT Offline
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                      ttfortwo
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Hallo Südafrikakenner,

                      obwohl wir unseren Arbeitgebern tatsächlich vier Wochen Urlaub im Stück aus dem Genick leiern konnten, müssen wir uns ständig entscheiden, weil die Zeit nur für so wenig reicht.

                      Ich weiß, daß ich erwarte, daß Ihr für mich jetzt Äpfel mit Birnen vergleicht, aber wir haben zwei Parks auf dem Monitor, können aber nur einen besuchen:

                      Lonely Planet gibt für den Hluhluwe-Park etwas kryptisch zu bedenken, daß da ganze Busladungen rein- und rausgekarrt würden. Das hat uns etwas bedenklich gestimmt. Freunde, die fast das ganze Winterhalbjahr 2009/10 im südlichen Afrika (nicht nur in ZA) waren, haben uns aber sehr geraten, auch oder gerade dieses Game Reserve zu besuchen.

                      Der andere Park, der uns interessiert, ist das Ithala Game Reserve. Mir scheint, daß Ithala vielleicht die schönere Landschaft bieten könnte. Ist das eventuell tatsächlich so?

                      Wenn Ihr Euch in KwaZulu-Natal für ein Game Reserve entscheiden müßtet, welches - vielleicht ein ganz anderes? - würdet Ihr wählen? Achtung, wir haben keinen Offroader zur Verfügung, alle Fahrten müssen mit normalem PKW möglich sein.

                      Vielen Dank,

                      Susanne

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • karlkrausK Offline
                        karlkrausK Offline
                        karlkraus
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Hallo Susanne,

                        wir waren im November in beiden Parks.

                        Beide sind empfehlenswert und wir waren keine Ersttäter und sicher auch nicht das letzte Mal vor Ort.

                        Busladungen: Gibt es im Hluhluwe (vornehmlich im Hilltop) aber auch im Ithala (während unserer Anwesenheit eine französische Reisegruppe, die vor allem im Restaurant und auf geführten Game Drives recht "dominant" auftrat). Für Hluhluwe-Imfolozi empfiehlt sich als Gegenmaßnahme das ruhigere Mpila Camp (wir waren im Zelt es gibt aber auch feste Unterkünfte aber kein Restaurant). Für Ithala spielt eine große Gruppe, die zeitgleich im Reserve ist keine große Rolle, wenn man im eigenen Fahrzeug oder zu Fuß unterwegs ist.
                        In beiden Reserves reichte zwar ein PKW, in einem SUV mit hoher Bodenfreiheit fühlte man sich aber besonders nach Regen aber deutlich besser.

                        Vielleicht solltest Du Deine Entscheidung von Eurer sonstigen Route abhängig machen, Ithala liegt schon ein wenig abseits.

                        Uns gefallen in beiden Reserves die Landschaften, da würde ich keine Wertung vornehmen wollen. Im Ithala kann man diese Landschaften auch auf eigene Faust zu Fuß erkunden, vielleicht ein Grund für Ithala. Im Hluhluwe gibt es auch Löwen, die besonders im Imfolozi-Teil auch häufig gesichtet werden, vielleicht ein Grund für Hluhluwe.

                        Vielleicht käme für Euch auch St. Lucia als Aufenthaltsort und dann (geführte) Ausflüge in den Hluhluwe oder iSimangaliso in Frage.

                        Gruß,

                        karlkraus

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                        • ttfortwoT Offline
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                          ttfortwo
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Lieber karlkraus, liebe Ihr anderen:

                          Morgen geht es los. Eure Tipps haben uns sehr viel geholfen, vielen Dank dafür. Ich freue mich sehr und bin bereits angemessen aufgeregt. Ich werde unsere Erfahrungen auf jeden Fall in hoffentlich hilfreichen Rezensionen niederlegen.

                          Bis dann,
                          Susanne

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                          • karlkrausK Offline
                            karlkrausK Offline
                            karlkraus
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Hallo Susanne,

                            dann mal viel Spaß 😄 in Südafrika!!!

                            Das Wetter in Südafrika scheint mitzuspielen. Allerdings gab es in den letzten Wochen viel Regen und Ihr müßt vielleicht mit der einen oder anderen geschlossenen Piste in den Parks rechnen. Beachtet die Hinweise der Ranger und alles ist o.K.

                            Es wäre schön, wenn Du auch im Forum kurz schreiben würdest, wie es Euch gefallen hat und welche Route Ihr letztendlich gefahren seit.

                            Viel Spaß, genießt das Land!

                            Gruß,

                            karlkraus

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                              ttfortwo
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Hallo Karlkraus,

                              ja, daß es z.T. sehr deutlich geregnet hat, das haben wir mitbekommen. Wir werden uns immer brav vor Ort informieren!

                              Obwohl wir auch schon erlebt haben, daß lokal vor Ort ganz wichtige Infos nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Vor zweieinhalb Jahren waren wir  in De Hoop (Du warst auch da und es hat Dir gefallen, habe ich das richtig in Erinnerung?). Ein dreitätiges monsunartiges Unwetter hatte den Bach direkt an der Abzweigung zum Park zu einem ca. 200 Meter breiten Strom anschwellen lassen - kaum eine Chance für die mitreisende Familie mit VW-Bully und überhaupt keine Chance für unseren Miet-PKW. Eine Farmerin hat den Bully an die Leine ihres Pickups genommen und durchgezogen, unserem Wagen hat sie einen Übernachtungsplatz auf einer Farm in der Nähe besorgt und hat uns danach mit ihrem Pickup ebenfalls durch die Brühe gefahren und so mit den Freunden vereint. Vier Tage waren wir dort, am dritten besuchten wir das kleine Restaurant oben in der Nähe des Sees und bekamen erzählt, wir seien jetzt die ersten Gäste seit drei Tagen. Man zeigte sich recht überrascht über diese unerwartete Situation; immerhin sei doch Wochenende und normalerweise ordentlich was los. Daß die Furt eigentlich undurchquerbar war - das hatte sich bis ins Restaurant nicht durchgesprochen!!!

                              Ja, ich werde meine Eindrücke gerne kurz schildern - Ehrensache!

                              Beste Grüße
                              Susanne

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                Hallo,

                                wir sind wieder da - und hatten einen dermaßen schönen Urlaub!!!

                                In den nächsten Tagen werde ich anfangen, die eine oder andere Kritik einzustellen, aber hier erst mal eine Zusammenfassung:

                                Jo'burg -> Pretoria:
                                2 Nächte B&B in Hatfield, sehr empfehlenswert.

                                Pretoria -> Graskop:

                                • 4 Nächte in der Panorama Restcamp. Self Catering, Chalets sehr basic und deutlich runtergekommen, Pool und Panorama machen alles wieder wett.
                                • Geführte Wanderung im Kruger, nur wir zwei und zwei Ranger - sehr, sehr empfehlenswert.
                                • Blyde River Canyon, traumhafte Landschaft.
                                  Wetter toll zum Eingewöhnen, nicht sehr heiß, manchmal Regen.

                                Graskop -> Swaziland:

                                • 3 Nächte in Malandela's im Malkerns Valley. Wildes Sammelsurium aus B&B, ein paar Geschäftchen, Theater, Eventarea- alles höchst skurril dekoriert.  Mit die tollste Übernachtung, die wir hatten. Super creative Ethno-Schick-Zimmer.
                                  Swaziland an sich: Sehr relaxte Leute, keine Zäune (!), tolle Handarbeiten. Game Drive im Mlilwane, wieder nur wir zwei und der Ranger (Off-Season kann echt was schönes sein).

                                Swaziland -> Ithala:
                                3 Nächte in einem der Selfcatering-Chalets der Ntshondwe Lodge. Riesige Chalets, gut ausgestattet. Zwei tolle Game Drives, einer frühmorgens, einer am späten Nachmittag. Milde Temperaturen.

                                Ithala -> St. Lucia:
                                2 Nächte im B&B St. Lucia Wilds. Preise tief im Low-Budget-Bereich, Übernachtung daher auch nur so lala. Leute aber sehr nett.
                                Intensive Begegnung mit Breitmäulern im Wetlands, eines trabte völlig entspannt etwa 15 Minuten lang ca. 10 Meter hinter unserem Wagen her. Schnorcheln am Cape Vidal, Nilpferde kucken beim Abendspaziergang. Königsmakrelen hochseegefischt.
                                Ab hier: Feucht und heiß.

                                St. Lucia -> Durban:
                                2 Nächte im "La Bordello" (ja, es heißt wirklich so: "LA", also die weibliche Form, und "BordellO", männlich. Soll es was bedeuten? Keine Ahnung). Muß man mögen: Die Patina als Kunstform. Wir fanden es toll, aber ich würde es nicht jedem empfehlen.
                                Führung durch das Moses-Mabhida-Stadion und Fahrt auf die Plattform oben. Dann eine geführte Fußtour durch die Stadt. Sehr empfehlenswert, in der Touristeninfo gebucht. Ohne Nxele hätten wir uns nie in den Herbal Market getraut, niemals nicht!

                                Durban -> Bloemfontein:
                                "Technischer Stopp", die neue Waterkant angeschaut, weitergefahren.

                                Bloemfontein -> Graaff-Reinet.
                                Wären wir am liebsten länger geblieben: B&B Villa Reinet. Vorher ein Abstecher nach Neu Bethesda. Sorry, aber Helen Martin wird überschätzt. Als Ausgleich dafür:  Ein selbstgebrautes Bier in der Two-Goats-Brewery und ein Brett mit selbstgemachten Ziegenkäsesorgen, selbstgemachten Chutneys und der aller-, aller-, allerbesten Kudusalami (nicht selbstgemacht), die wir jemals gegessen haben. Vögel beobachtet im Camdeboo NP.

                                Zum Sonnenuntergang ins Desolation Valley - absolut atemberaubend.

                                Graaff-Reinet -> Oudtshoorn.
                                B&B Bisibee, war ok, nicht mehr und nicht weniger. Sundowner in der Buffelsdrift Game Lodge, Essen im Jemima's (überdurchschnittlich gut).

                                -> Capetown. Ab da privat, weil mein Schwager wohnt da mit Familie.

                                Capetown -> Jo'burg mit Shosholoza Meyl Premier Classe. DAS war der perfekte Abschluß: Eine wirklich elegante Zugfahrt, 2-Bett-Coupés, tagsüber als Sitze umgebaut, mit Waschgelegenheit im Abteil. Duschen und WCs in jedem Waggon. Gediegene Gesellschaftsräume. 4-gängiger Lunch, 5-gängiges Dinner, dazwischen jede Menge "High Teas" und Snacks und ausgiebigste Frühstücke. Sehr lekker! Getränkepreise absolut im Rahmen. Jederzeit immer wieder!!! Und kostet nur einen Bruchteil von Blue Train oder Rovos!

                                Am letzten Tag eine Stadtführung und eine Führung durchs Apartheitmuseum mit einem lokalen Führer.

                                Ja, das wars, so schnell sind vier Wochen um.
                                Vielen Dank nochmal für Eure Tipps und Hinweise, besonders Deine, karlkrauss. Du siehst, das eine oder andere haben wir eingebaut.

                                Beste Grüße,
                                Susanne

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  #16

                                  Hallo Susanne,

                                  schön daß es Euch wieder gefallen hat und vor allem, daß Du Rückmeldung gibst. 😄

                                  Bewertungen werde ich natürlich im Auge behalten.

                                  Wenn ich Deinen Bericht richtig verstehe, bin ich als Graaff-Reinet und Umgebung Fan jetzt nicht mehr alleine. Immer wieder wundert es mich, daß die großen Veranstalter diese echte Perle so links liegen lassen. Aber vielleicht macht das ja den Reiz aus...

                                  Gruß,

                                  karlkraus

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    #17

                                    Servus, karlkraus (ich sehe gerade, daß ich Dich im vorigen Beitrag falsch geschrieben habe, sorry, schieb es auf die Uhrzeit 😉   ),

                                    ja, da mußt Du jetzt ganz tapfer sein: Du bist nicht mehr alleine! Graaff-Reinet IST eine Perle und die Landschaft ist so atemberaubend schön, daß mir die Worte fehlen (was etwas heißen will!).

                                    Beste Grüße,
                                    Susanne
                                    (die gestern angefangen hat, etwa 2000 Bilder auf ein erträgliches Maß zu sortieren und aus gut 12 Stunden Videomaterial eine Stunde Höhepunkte zu destillieren. Das wird Wochen dauern...)

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    Monastir (Metropolregion)/Tunesien
                                    Weiterempfehlung: 55%
                                    ab 278 €
                                    Palm Beach Club Djerba
                                    Djerba/Tunesien
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                                    Monarque Dar Jerba Narjess
                                    Djerba/Tunesien
                                    Weiterempfehlung: 62%
                                    ab 278 €
                                    Utopia Blue Resort
                                    Marsa Alam/El Quseir/Ägypten
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                                    ab 278 €
                                    Golf Beach Hotel & Spa
                                    Djerba/Tunesien
                                    Weiterempfehlung: 86%
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