Habt ihr Bedenken euren Urlaub in arabischen Ländern zu buchen?
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Wäre natürlich zu wünschen! Wenn aber ab und an mal im TV Bilder aus "islamistischen Ausbildungslagern" gezeigt werden und ich dort SEHR JUNGE LEUTE sehe, trübt sich meine Hoffnung auf ein friedliches Nebeneinander der Religionen schnell wieder ein.
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das ist wie in den 70er Jahren. Da hat man auch nur steinewerfende Studenten im fernsehen gezeigt. Die Masse, die friedlich im Hörsaal (oder in der Kneipe
) saß, hat damals wie heute keinen interssiert -
Kleiner Einwurf eines "Manchmal-Mitlesers":
Und es kommt hinzu, dass die Steinewerfer aus den 70er Jahren, die man bei uns im Fernsehen gesehen hat, auch tatsächlich die Steine im eigenen Lande geworfen haben.
Das kann man nun wirklich nicht von den Personen, die in den genannten Lagern ausgebildet werden, behaupten. Die möchten gern ihre "Steine" in anderen Ländern schmeißen und tun das auch. -
Da habe ich mich wohl geirrt: war der Meinung, dass es in Ägypten nicht zu solchen Ausschreitungen und Unruhen kommen kann, wie in Tunesien.
Jetzt ist man natürlich als Ägypten-Urlauber etwas verunsichert und hofft, dass sich die Lage beruhigt und bis zum Sommer alles wieder in geregelte Verhältnisse kommt. Ansonsten hoffe ich, dass die Reiseveranstalter dann kulant sind. Momentan denke ich noch nicht über umbuchen nach. -
Der ganze Thread-Titel ist falsch gewählt.
Es geht um Länder, in denen- die soziale Situation
- die politische Situation
potenzielle "Unruhen" (ich nenne das eher Willensäußerungen einer nicht mehr länger zu drangsalierenden Bevölkerung) potenziell provozieren.
Aktuell sind das die nordafrikanischen Staaten, im letzten Jahr war das Thailand, morgen sind das evtl. Mexico, die Malediven, Kenia, Südafrika oder die Türkei. Wobei letztere eher unwahrscheinlch erscheint, aber weiß man es?
Der nächste Staat im Nahen Osten, der kollabieren wird, ist der Iran. Das wird hier aber kein Thema sein, da kein "klassischer" Urlauberstaat des Pauschaltourismus. Und, Länder wie Ägypten brauchen ziemlich viel zum Überleben, aber ganz sicherlich keinen Billigtourismus a la Hurghada!
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aurelia wrote:
Wir wollten dieses Jahr eigentlich nach Marokko. Aufgrund der angespannten Lage in Tunesien, werden wir uns neu orientieren. Da es ja eventuell zum Übergreifen der Aufstände in andere arabische Länder kommen könnte. Wie sieht euer Buchungsverhalten, auch bez. Ägypten aus?
LG AureliaAlso wir haben auch tunesien gebucht. Wir fliegen aber erst zum 17.08.11, und hoffen doch das bis dahin soweit wieder alles passt.Lg Kathrin
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Versuch mal Deinen letzten Satz all denen begreiflich zu machen, die nicht müde weden, gebetsmühlenartig zu wiederholen, man dürfe "sein" Ägypten/Tunesien jetzt nicht im Sich lassen, denn sonst werden die Bewohner noch ärmer. Eine/r dieser samariter hat sich jüngst zu der Äußerung verstiegen "in Hurghada arbeiten die ärmsten der Armen Ägyptens".
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Das schafft auch santamarinello nicht.
Denn wenn man sich eingestehen würde, dass all dies nicht der Fall ist (z. B. "in Hurghada arbeiten die ärmsten der Armen Ägyptens" ), käme man sich selbst ja sehr viel weniger "groß" vor.OK, das war unfein, aber ich kann's nicht mehr hören. :?
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wenn es um den Titel des Threads geht, muss ich ehrlich gestehen, dass ich froh bin schon im letzten Jahr unseren Kairoausflug hinter mich gebracht zu haben.
Ich, als egoistischer Tourist hoffe auch, dass sich die Lage wieder beruhigt und nicht auch noch alle anderen arabischen Staaten angesteckt werden.
Ich glaube zwar nicht, dass Dubai und Oman so explosiv werden.... aber man kann ja nicht wissen. -
der Oman ist ein gut geführtes Sultanat wunderschön und nicht mit Ägypten zu vergleichen.
Die Emirate sind von den Sheiks geführt die die eigene Bevölkerung am Wohlstand teilhaben lassen ,wie keine Steuern gratis Krankenhaus usw Arbeit nur in gehobenem Level ,der Rest der Arbeit erledigen XXXXXXXXXX Tausende Inder/Pakistanis die sie sich allerdings wie Sklaven halten.
Ägypten hat da schon was verpasst kein Wunder wen man für 1 Pfund Hurghada -Kairo mit dem Taxi fährt,oder war es etwa etwas mehr
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Also ich bleibe mal sehr allgemein. Grundsätzlich ist es nicht anzuraten in ein Land zu fahren, in welchem gerade solche Auseinandersetzungen an der Tagesordnung sind. Aber ein angrenzendes Land meinden muss man nicht unbedingt. Es kommt natürlich auf die Situation an. Ein Konflikt zwischen zwei Ländern ist immer kritisch, aber hier braucht man sich beispielsweise über Marrokko keine Gedanken machen. Das Problem ist hier ja innerpolitisch. Da wäre ja vergleichbar, das man nicht mehr nach Belgien fahren sollte als in Frankreich die Proteste waren. Wir fliegen in den nächsten Tagen in die Türkei und ich mache mir da überhaupt keinen Kopf. Obwohl dieses Land an den Irak, den Iran und Georgien angrenzt. Aber ich werde natürlich auch nicht im Grenzgebiet Räuber und Gendarm spielen. Nichts desto trotz birgt soetwas immer ein gewisses Risiko, aber das birgen geologische Verwerfungszonen und europäische Schweinegrippeländer / Vogelgrippe - Länder auch.
Nichts desto trotz würde ich derzeit weder nach Ägypten noch nach Tunesien reisen.
Alle Länder drumherum (mit Ausnahme der Embargoländer und der Kriesenorte) würde ich schmerzlos bereisen. -
Ich fliege auch bald in die Türkei und hoffe, dass die marodierenden Moslemhorden bis zu meinem Abflug nur bis höchstens Alanya vorgedrungen sind
Ins Grenzgebiet zu Irak, Iran und Georgien fahre ich auch nicht so oft, die AI-Unterbringung soll da ganz mies sein und der Strand ist mir viel zu felsig. 
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@Rodriganda
Bezügl. der "marodierenden Horden":
Von rechts oder von links kommend ?
Ich möchte nämlich im Westen Urlaub machen und da wäre mir "von links" äußerst unangenehm.
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@jordan 26
Die unverschämten Taxifahrer wollen keine Pfund mehr. Ich nehm immer 1-Dollarscheine mit, denn mit Euromünzen können Sie nichts anfangen.@Rodrigana
Aber die Animation soll dort vorbildlich sein@Kourion
Bezieht sich deine Frage zu "Links oder Rechts" auf geografische Gegebenheiten oder eine politische Richtung?Ausserdem werden eure Beiträge sowieso gleich gelöscht, denn sie haben nichts mit dem Thema zu tun, das sich ausschließlich auf "arabische Länder" bezieht. Habe sie schon gemeldet, denn Ordnung muß schließlich sein bei HC
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Kourion wrote:
Das schafft auch santamarinello nicht.
...OK, das war unfein, aber ich kann's nicht mehr hören. :?
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In der Tat!
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Ebenso in der Tat - aber die Wahrheit ist meistens unfein.
Ägypten hat ein Bevölkerrungswachstum von über 1 Mio. Menschen im Jahr - die wollen alle eine Ausbildung, etwas zu essen, sauberes Trinkwasser, Lebensraum (der geografisch sehr begrenzt ist), einen adäquaten Arbeitsplatz und und und - und da glaubt jemand wenn er für ein paar Euro AI in sonstwo bei einem europäischen Veranstalter bucht IRGENDWAS zur Lösung dieser gigantischen Probleme (die sich jetzt auch hier, wie vorher schon in Tunesien Luft schaffen) beizutragen???
Mit Verlaub, der Tourismus löst kein einziges Problem in Ägypten!
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aurelia wrote:
Wir wollten dieses Jahr eigentlich nach Marokko. Aufgrund der angespannten Lage in Tunesien, werden wir uns neu orientieren. Da es ja eventuell zum Übergreifen der Aufstände in andere arabische Länder kommen könnte. Wie sieht euer Buchungsverhalten, auch bez. Ägypten aus?
LG AureliaHaben schon für den Herbst Tunesien gebucht,abwarten und Tee trinken sage ich dazu.Wir werden sehen was daraus wird,wir freuen uns schon jetzt.
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santamarineIIo wrote:
Mit Verlaub, der Tourismus löst kein einziges Problem in ÄgyptenIm Ggenteil, er hat erst welche geschaffen.
Soeben gemeldet:
Ägyptens Armee hat erklärt, sie werde keine Gewalt gegen die Bevölkerung einsetzen. Die Forderungen der Opposition seien legitim. Dies machte sie am Montag bekannt. Für Dienstag plant die Opposition einen Protestaufmarsch von Millionen Menschen in Kairo. -
Mit Verlaub, der Tourismus löst kein einziges Problem in Ägypten!
Wenn der gesamte Tourismus, nicht nur die AI-Schnorchler, wegbräche, würde das aber gewaltige finanzielle Probleme schaffen, denn der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Natürlich schafft Tourismus immer auch Probleme und löst sicher an sich keine. Aber der Erlös aus dem Tourismusgeschäft kann sehr wohl Probleme lösen helfen, sofern er vernünftige Verwendung findet und nicht auf irgendwelchen Nummernköntli korrupter Magnaten verschwindet. Man kann Wirtschaftsstrukturen nicht über Nacht ändern und Ägypten wird den Tourismus noch lange brauchen, fürchte ich. Der Tourismus an sich ist es auch nicht, der mich stört, sondern die Heuchelei und Arroganz vieler Urlauber, die so tun, als führen sie aus lauter Barmherzigkeit dorthin und nicht, weil das Klima so gut ist und das Preis- Leistungsverhältnis sehr günstig für uns ist. Das ist ein einfacher Deal. Genauso, wie ein Ausländer einen deutschen Wagen kauft, weil er ihn wie auch immer gut findet und nicht weil er den armen Deutschen helfen will, so "kaufen" wir einen Platz an der Sonne und am Tresen auf Zeit. Ohne Gefühlsduselei und Barmherzigkeitsgeschwafel. Ägypten braucht den deutschen Touristen genauso wie Deutschland den amerikanischen BMW-Käufer. Wenn wir einfach aufhören würden, uns in die eigene Tasche zu lügen, wäre vielleicht auch das deutsche Auftreten im Allgemeinen nicht mehr so widerlich.
