RSD-Reise Service Deutschland Teil I
-
majalla,
es wäre "nett", wenn Du einmal alles lesen (und verstehen) würdest und nicht nur Passagen heraussuchst, die Dir vermeintlich "passen".
Ich habe keinesfalls angezweifelt (nachdem sich endlich mal user mit entsprechenden Belegen/Aussagen gemeldet hatten) das es diese Telefonaussagen tatsächlich gegeben hat und in diesem Zusammenhang mehrfach darauf hingewiesen, das das Task-Management des RV ganz offensichtlich dringenden Nachschulungsbedarf hat.
Die (offensichtlich falschen!) Aussagen "Air Berlin oder Emirates" wecken Erwartungen, die mit RAK so nicht gehalten werden.
Hierbei (und auch da wiederhole ich mich) muß man aber feststellen, das a) alleine schon Air Berlin und Emirates einen deutlichen Unterschied in sich darstellen und b) RAK trotzdem in die Definition "renommierte Airline" fällt.
@weltenbummler1234567:
Der von Sokrates benannte Aspekt ist in der Tat wichtig für eine faire Betrachtung des RV und der Vorgänge an sich.
Eine Bruchbude kann trotzdem ein 4 oder 5 Sterne haus sein...interessant wäre hier also z.B. zu sehen, ob der RV von seiner Reiseausschreibung abweicht oder hier einfach nur "schlechte"(?) (trotzdem aber der Ausschreibung entsprechende!) Hotels eingebucht wurden. -
Kourion wrote:
@funk
Wenn du hier etwas "zurückblätterst", wirst du feststellen, dass - neben dir - sich zwei weitere User gemeldet haben, die von RSD entschädigt wurden.Diese zwei User hatten die Reise durchgeführt und wurden für aufgetretene Mängel entschädigt.
@funk hat die Reise aber gar nicht angetreten, sondern storniert.
Er schrieb damals:
"Durch die Einschaltung des Anwaltes haben wir den Reisepreis zwischenzeitlich komplett zurückbekommen.
Wir warten noch aufeine Entschädigung für die gebuchte aber nicht zustande gekommende Reise."
Nun spricht er in seinem heutigen Beitrag von einer Einigung zu seiner vollsten Zufriedenheit. Also erhielt er eine Entschädigung dafür, daß die Reise nicht zustande gekommen ist. Sehe ich das richtig? -
Holginho wrote:
... und b) RAK trotzdem in die Definition "renommierte Airline" fällt.Einspruch du Robin Hood der Reiseveranstalter,
,
renommiert wird im Duden mit "einen guten Ruf habend, hohes Ansehen genießend; angesehen, geschätzt" definiert.
Was aber keine *** kennt kann nicht einen guten Ruf haben oder hohes Ansehen genießen.
Ergo- Rak Airways nur nach 5 Rakis
-
@wiener-michl:
"Einspruch" meinerseits Du Sheriff von Nottingham
...lies mal nach wie renommierte Airline definiert ist. -
Ja und ?
blablabla......das sind gutbeleumdete Fluglinien, also angesehene und geschätzte.... Diejenigen also, die für Zuverlässigkeit, Sicherheit, guten Service, Pünktlichkeit etc. bekannt sind.
Hast du die ernsthaft gekannt vor Rsd ?
Glaube kaum, deshalb ist es mir schleierhaft wie man Raki-Airways als renommiert bezeichnen kann, trotz Start/Landeerlaubnis.
-
Vollkommen richtig...."blablabla" - unter "renommiert" fällt so ziemlich alles, was hier eine Start- und Landeerlaubnis hat...
und damit ist die Angebotsausschreibung erfüllt
Unbestritten, das das Katalogsprache ist und letztlich de facto genauso "Qualitäts"unverbindlich wie der Begriff "VIP-Reise" oder Hotelnamenzusätze wie "Palace", "Grand" oder "Luxury". Letztere können theoretisch auch von "Campingplätzen und Jugendherbergen" in Anspruch genommen werden.
Edit:
Doch, ich kannte RAK schon...allerdings eher zufällig und durch einen anderen Umstand und Zusammenhang. -
Schon manches "Grand Hotel" hat sich als "Grand Catastrophe" entpuppt
! -
Mal ganz nüchtern: Man wird RSD weder wegen des Adjektivs "renommiert" noch wegen der Bezeichnung "Linie" rechtlich am Zeug flicken können. RAK Airways positioniert sich im Hybrid-Segment, also genauso wie Air Berlin. Der Aufstand der Aerophobiker ist zudem in dieser Sache m.E. ein Nebenkriegsschauplatz, wäre trotzdem interessant zu erfahren, wer die Flüge auf der Kappadokienrundreise durchgeführt hat.
Wie auch immer ... es ist überaus unwahrscheinlich, dass sich aus dem Operator der Ras Al Khaimah Flüge rechtliche Ansprüche für die Verbraucher ableiten lassen.
Was die "Entschädigung" für die nicht angetretene Reise betrifft: Sofern sie geflossen ist, wäre das allerdings ein deutliches Signal, wie sehr RSD doch um Schadensbegrenzung bemüht ist.
Allein auf der Basis Hörensagen (schlechte Kritiken - wer mich kenn, weiß was ich von der überwiegenden Zahl der Airlinebewertungen halte!) des Carriers oder auch der Ablauforganisation ist schon ein kostenloses Storno ein Entgegenkommen ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, eine zusätzliche Entschädigung wäre jedoch geradezu exotisch!

-
Wahrscheinlich verstehen hier einige mehr von Reiserecht etc. als ich, deshalb nun mal meine Frage:
Ob RAK nun renommiert ist oder nicht - geflogen wird ja definitiv mit Maschine und Crew von Jet 2 - und zwar nicht nur mal ersatzweise sondern immer. Und das ist doch kein Linienflieger, nicht wahr? Also passt es doch auch so rum nicht...
Übrigens: Das ist die Maschine (darf man links hierhin stellen?)
http://www.berlin-spotter.de/focus/2011/jet2-752seats-2.htm
@annavera
Zitate:
GR-Fan:Von RSD kam dann eine Stornorechnung über 15% (das zu deiner Beunruhigung wg. der bei Linienflügen üblichen 40%)."annavera:---> Ich gehe davon aus, dass es heißen sollte: ...zu deiner Beruhigung...
Ich wollte sagen: "das in Bezug zu deiner Beunruhigung"... Also ganz klar zu deiner Beruhigung!!!
-
Ich habe vom 20.10 bis 27.10.2011 die Reise „ Auf den Spuren derApostel durch Kapadokien „ mit dem RDS absolviert. Zu der Reisemöchte ich hier einige Ausführungen machen. Ich habe mich über dasGeschäftsgebaren des RDS bzw. der vor Ort ausführenden Agentur sehr geärgert.
In Antalya angekommen eröffnete man uns, dass der Reiseablaufverändert wird, der Tag zur freien Verfügung fand nicht wie geplantzum Schluss, sondern am folgenden Tag statt. Begründet wurde diesesdamit, dass wir so spät gelandet seien. Wir sind aber planmäßigangekommen.
Das Begrüßungsgespräch fand dann am ersten Morgen statt. Unswurde mitgeteilt, dass wir 2 „Pakete“ zu buchen müssten. 1X Ausflugspaket und 1X Mittagspaket je für 139 €. Als Summe gab esRabatt auf 239€. Wir wurden massiv unter Druck gesetzt die Paketezu buchen.
Meine Frau und ich waren von 3 Bussen die einzigen Personen, diesich standhaft weigerten diese Zusatzpakete zu buchen. Mir wurde voneinem Reiseleiter der Agentur gesagt, dass wenn ich nicht buche, der Buchungsvertrag hinfällig sei und wir die weitere Fahrt nichtmitmachen könnten. Wir würden dann auch nicht mehr in der Türkeiwillkommen sein und nicht mehr einreisen können.
Am anderen Tag wurden wir aber, nach dem ich auf meinenRechtsbeistand verwiesen hatte doch mitgenommen. Wir haben dann dieVerpflegung und die von uns gewählten Besichtigungen auf eigeneFaust vor Ort organisiert, was kein Problem war.
Das Superangebot „Leserreise für den Sensationspreis von 149€“entpuppte sich demnach für die anderen Gäste zu einem normalenPreis von 149 € plus 100€ Saisonzuschlag plus 239€ Rabattpaketzu 488€ pro Person Gesamtpreis.
Festgestellt haben wir, dass das Abendessen in den Hotelsgrößtenteils Standard Hotelessen war. Mittagessen gab es anTouristenraststätten mit überhöhten Getränkepreisen. Schmuck- undTeppichmanufaktur waren ausgesprochene Verkaufsveranstaltungen.
Die Reise entspricht in keinster weise guter touristischer undkaufmännischer Gepflogenheit. -
Der "Druck"(?) der da seitens des RL aufgebaut wurde ist natürlich alles andere als in Ordnung, allerdings nicht RSD-spezifisch und leider mittlerweile oftmals RV-übergreifend.
Ohne jetzt eure Reisebeschreibung zu kennen (hier wäre eine detailiertere Schilderung Deinerseits hilfreich), aber in der Reiseausschreibung dieser Tour auf der RSD-Homepage wird klar ersichtlich und deutlich auf die Zusatzpakete hingewiesen.
Hinzuzufügen wäre die kleine "schüchterne" Anmerkung, das der Normalpreis dieser Reise "ab 799 Euro" (zzgl. eventueller Zusatzpakete!) beträgt ... ein "kleiner" Unterschied zum Preis der Leserreise.
Frage:
Worin besteht ein möglicher Kritikpunkt, wenn die Verpflegung mit "Standard Hotelessen" und auf der Tour an Touri-Gaststätten erfolgt?
Was erwartet der geneigte Urlauber bei dieser Preisstellung?
Anmerkung/Hinweis:
Die Verkaufsveranstaltungen in Teppich- und Schmuckmanufakturen (oftmals auch Leder- etc.) sind seit vielen Jahren Veranstalter-übergreifend Regelfall und gängiger Standard. -
Zitat gem. Forenregeln entfernt ! Bitte nur unten rechts auf Beitrag verfassen klicken um eine Antwort zu schreiben !
799 €, das ist wie im guten Ramschladen erst den Einkaufspreis mal drei nehmen und dann 50 % Rabatt geben :-).
Der Reiseverlauf und die Leistungen waren wie beschrieben! keine Frage !
Es ist aber kein guter Stiel, wenn mann mit der Drohung nicht mitgenommen zu werden weich geklopft wird, damit man das nicht obligatorische Zusatzpaket obligatorisch bucht.
Die überwiegend älteren Mitreisenden haben dann ja auch gebucht.
Teppiche mit der Begründung zu verkaufen, dass mann wenn man keinen Teppich kauft nichts für die Erdbebenopfer im Osten über hat, waren nach meiner Meinung unter der Gürtellinie. Man befindet sich hier auf einer "Bildungsreise"
Das sollte jedem klar sein, der diese "Exklusive Bildungsreise zum Sensationspreis" bucht -
Um das eindeutig klarzustellen:
Ich habe diese Verkaufsmethoden weder schön geredet noch entschuldigt, sondern lediglich darauf hingewiesen, das sie (leider) oftmals gängige Praxis und nicht RSD-spezifisch sind.
PeÄss:
Bei Antworten auf Beiträge auf der gleichen Seite solltest Du nicht zitieren...sondern einfach den "Beitrag verfassen"-Button benutzen und ggfs. ein @"Name" hinzufügen. Die Lesbarkeit und somit die anderen user danken es Dir. -
Was ist also wieder mal passiert?
Da fällt also einem Verbraucher aus einer Zeitschrift oder einer unverlangt zugesandten Werbung ein Reiseangebot von einem völlig unbekannten Veranstalter * (deswegen nach mancher Argumentation ohne Renomee) in die Hände und völlig benebelt vom Reklamegefasel * und den dadurch erzeugten überzogenenen Erwartungen ruft er bei der gebührenpflichtigen Hotline des werbenden Unternehmens an, das Schnäppchen des Lebens erwartend! *
Der freundliche Mitarbeiter an der Hotline wird natürlich nicht dafür bezahlt, dass er dem Kunden die Wahrheit erzählt, sondern dafür, dass er Reisen und Zusatzleistungen * vercheckt. Er wird also versuchen, die Erwartungen und Urlaubsträume des Kunden niemals vor dem Abschluss zerstören, gößtenteils weiß er auch gar nicht so genau was er da verkauft, an seinem Callcenterplatz steht ein Bildschirm der ihm sagt, was er als nächstes fragen/sagen muss. Nächste Woche verkauft er eh Lotterielose, Versicherungen oder Handyverträge am Telefon, was soll's. *
Hätte der Kunde einen neuen Wasserkocher gebraucht, hätte er vorher drei Jahrgänge Stiftung Warentest gelesen, zwei "Fachmärkte" aufgesucht und 10 Kollegen befragt. Eine Reise bucht man mal grad so. *
Überall, wo ich jetzt ein * gesetzt habe, hätte der ein oder andere stutzig werden können, hätte er denn solches gewollt. In einer Motorclubzeitschrift, in der solche RV auch gerne werben, kann man schon seit Jahrzehnten immer wieder über Katalogsprache lesen, RTL und Bild betreiben auch schon seit Jahren aufopferungsvolle Aufklärungsarbeit. Selbst andere, ebenfalls renommierte Zeitungen und Fernsehsender haben das Thema bisher mehr als nur einmal pro Jahr aufgegriffen.
Warum wird also der Verbraucher immer noch nicht stutzig? Das Marketinggefasel hat ihn als VIP bezeichnet und er kann 750 Ero sparen. Für was? Weiss er nicht so genau, ist auch völlig wurscht, Geiz ist geil. Und ausserdem waren Müllers da noch nicht und denen zeigen wirs jetzt mal, die fahren immer so teuer in die Türkei!
Und dass er für den Urlaub lange sparen musste, fällt ihm dann ein, wenn die Bestätigung kommt. Wie, kein Firstclass Flug mit Emirates, kein Butler, keine leichtgeschürzten Mädchen, die mit goldenen Palmblättern Kühlung zufächeln und keine Stretchlimo am VIP Ausgang des Flughafens? Unbekanntes Hotel, unbekanntes Land? Der Gedanke, selber was falsch gemacht zu haben, wird mit Entrüstung über die unsichere Airline und das vom Strand 30 min entfernte Hotel maskiert und man sucht nach einem Schuldigen. Sogar im Internet!
Nun kocht in einem recht bekannten Forum einiges hoch, es finden sich unangenehme Wahrheiten und noch mehr Hinweise drauf, dass man sich vielleicht ein wenig zu schnell für etwas entschieden hat, das eigentlich ganz anders sein sollte.
Es folgt die Suche nach Stornomöglichkeiten, Anwälte werden engagiert und teils tatsächlich der ganze Reisepreis zurückbezahlt. Das ist aber keine Folge dessen, dass der RV eingesteht im Unrecht zu sein, er möchte die Bälle flach halten. Und nach Möglichkeit Menschen, die erkannt haben, das was nicht so ganz gut läuft, nicht in Kontakt mit den anderen tausenden bringen, die er jährlich auf "Bildungsreise" schickt. Denn die Tips und das Genörgel der Erkenner könnten den Veranstalter in Verlegenheit bringen, wenn die anderen alle nach der Heimkehr ihre Entschädigungsforderungen aufstellen. Für Ruhe zu sorgen, ist also nix als Schadensbegrenzung und der Versuch, den angeknacksten Ruf zu überpinseln.
Warum jetzt die Bucher einen wie Holginho beschimpfen, der ihnen ganz neutral und ohne besondere Sympathie für den RV, sagt, dass die "Katastrophe" nur einen einzigen Verursacher, nämlich sie selbst und ihr kritikloses und unbesonnenes Verhalten bei der Buchung der "schönsten Tage des Jahres", ist mir nicht ganz klar, gehört aber wohl zur nötigen Beschönigungsstrategie. Und nur manche haben von dieser "Bildungsreise" wirklich was gelernt, nämlich: Es gibt nun mal nix umsonst!
Leut machts halt die Augen auf, wenn ihr was kauft. Oder fragt halt mal vorher nach, um nicht hinterher die Schlechtigkeit der Menschheit beklagen zu müssen! -
GR-Fan,
wer dann im "Wet-Lease" letztlich fliegt ist auch wieder egal, solange die Zulassung der zuständigen Behörden stimmt.
Auch Air-Berlin mietet sich Flugzeuge samt Crew bei anderen Airlines, bei manchen anderen Gesellschaften merkt man es nicht, weil die Lackierung und die Uniform der Crewhalt mit dem Ticket übereinstimmt!
Der RV wird sich schon sehr genau überlegt haben, ob seine Werbeaussagen rechtlichen Spitzfindigkeiten standhalten und wird wie alle anderen einfach seine Spielräume zu nutzen wissen. -
@holginho
Lassen wir mal vollkommen unangezweifelt, dass RAK Airlines nach reiserechtlichen Gesichtspunkten (Luftfahrtbundesamt blabla...) als "renommierte Airline" anzusehen ist**. Was das angeht, hast du unbestritten völlig Recht.
Punkt.
Sollten nicht trotzdem mal die Verbraucherschützer auf solche RV - und damit meine ich ALLE, nicht nur RSD! - aufmerksam gemacht werden, die auf DIESE Weise werben?
Weil...
Ist es nicht absolut verständlich - und verzeihlich - dass nun einmal der "Normalo" im Regelfall etwas anderes unter dem Begriff "renommierte Airline" (oder anderen Begriffen dieser Art) versteht als eben das, was bei Airlines wie RAK "geboten" wird. Da könnte ich in meinem Bekanntenkreis Dutzende befragen, was sie unter einer "renommierten Airline" verstehen. Die Antworten wären 100 % ziemlich ähnlich.
Verbraucherschutz darf sich doch nicht nur auf den gebildeten, juristisch geschulten und der Werbesprache mächtigen Teil der Bevölkerung beziehen.
Der sollte doch gerade dazu da sein, auch die geistig mittelmäßig ausgestatteten "Normalos" zu schützen!
Und das alles dürfte durch die Rechtsprechung (s. o.**) nicht noch gestützt werden, sondern da müsste es ganz klare Entscheidungen geben, dass mit der Wortwahl in der Werbung auch nur das gemeint sein darf, was eben dieser Durchschnittsverbraucher darunter versteht.
Es ist grotesk, dass hier Reisende von manchen Forenmitgliedern quasi für ihre Naivität und Dummheit gescholten werden, nur weil RV gewieft genug sind, mit gewissen Worten zu spielen!
Ich möchte nicht wissen, wieviele einfache Menschen durch solche Umstände nervlich und finanziell zu Schaden kommen, die sich noch nicht mal in einem solchen Forum oder überhaupt irgendwo äußern können. -
Der Verbraucherschutz dürfte das Ganze noch komplizierter machen und die Werbeaussagen noch geschliffener und durch Anwälte abgesichert. Das wird das Problem langfristig nicht lösen.
Der aufgeklärte und informierte Mensch ist hier gefragt. Wie bei fast allem im Leben bringt eine derartige Regulierung nur noch mehr Schlupflöcher.
Was wäre denn mit den Werbeaussagen von Deoherstellern und Genossenschaftsbanken. Denen glaubt doch auch keiner, dass die Mädels bei einem bestimmten Produkt reihenweise hinter dem seltsam aussehenden Freak herlaufen oder dass mit dem richtigen Kredit aus der steilen Klippe ganz urplötzlich für die Luxuslimousine eine perfekt geteerte Strasse zur nächsten romantischen Bucht wächst. -
@annavera
Wo bitte soll man anfangen, und wo soll das enden und was soll das mit dem Bildungsniveau bzw. der reiserechtlichen Vorkenntnis zutun haben?
Wird man künftig einen "1a Rostbraten" nur innert gewisser Normen so bewerben dürfen, weil ihn ansonsten nur Bildungsbürger als "maschinell hergestelltes Produkt" erkennen und den Kauf verweigern?
Mal im ernst ... gekauft wird, weil der Preis stimmt, und man kann doch nicht erwarten, dass die Verbraucherschützer dem Grand Luxury Resort den Namen verbieten, nur weil es eher eine Grand Mülltonne ist oder eben die von Sokrates schon vorgeschlagenen Grand Katastrophe?
Wer soll denn wiederum Grenzen setzen für "guten Leumund", wenn sich heute jedes Heimchen hinsetzen und in zig Foren posten kann "Die Stuardessen waren unfreundlich, das Essen ätzend und der Pilot konnte nicht fliegen"??
Im Umkehrschluss müsste man Anbieterschützer einrichten, die solchem Vorgehen entgegentreten, dein Vorschlag ist also einigermaßen unrealistisch.
Zudem wirst du - ganz gleich welchen Bildungsstandes! - seit deiner ersten Pampers umworben; da sollte man eine gewisse kritische Routine im Umgang mit werblichen Versprechungen eigentlich voraussetzen? Oder kaufst du umgehend die Cat Eye Mascara, weil da eine Hollywoodgröße mit animierten Kilometerwimpern in die Kamera plinkert und Maggi Fix Tütchen, weil dich dann deine Familie so sehr liebt??
Sorry, aber DAS ist mir alles sonn bisschen suspekt ...
:?