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TV-Bericht auf 3sat - AUFRUF!!!!

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Brasilien (alt)
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  • BelindaB Offline
    BelindaB Offline
    Belinda
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo,

    wenn von euch zufällig jemand den Bericht auf 3sat (ich glaub Dienstag abend) gesehen hat, was haltet ihr davon?
    Der Bericht handelte grossteils von Kinderprostitution und Menschenhandel rund um Manaus sowie von einer 54-jährigen Kommisarin, die dagegen vorgeht.
    Mich hat der Bericht sehr sehr schockiert, mir kamen die Tränen, als gezeigt wurde, welches Elend dort herrscht.
    Die Kinder werden von den eigenen Verwandten schon mit 8-9 Jahren an Männer "vermietet" oder direkt an Menschenhändler verkauft, um überleben zu können oder über die Runden zu kommen. Hohe Politiker nutzen den Amazonas, um auf ihren Luxusjachten Orgien mit Kindern zu veranstalten. Diese werden teils unter falschen Versprechungen aufs Boot gelockt, und auch direkt entführt.

    Etc. Etc. ich möchte hier gar nicht weiter erzählen, denn es ist eine SAUEREI dass sowas passiert und die dann nichtmal zur Verantwortung gezogen werden.

    Diese Kommisarin tut sehr viel für die Strassenkinder dort und wurde schon desöfteren von diversen, beschuldigten Politikern bedroht und sie hat auch schon mehrere Attentate hinter sich.

    Ich finde, man sollte etwas tun, ich wusste bis zu der Sendung nicht, dass es SO extrem abgeht dort.

    Ich appeliere hier an Holidaycheck: könnte man nicht im Rahmen dieses Portals in zB. 3-4 monatigen Abständen (in Zusammenarbeit mit div. Hilforganisationen oder auch "im Alleingang" ) immer wieder andere Hifsaktionen starten?
    Ich zB. wäre sofort bereit, hier mitzuhelfen, sei es nur im Adminbereich oder ähnlichem.

    Ich weiss, es gibt soo viele hilfsbedürftige Menschen auf der ganzen Welt, und ich persönlcih habe noch nie soviel gespendet wie im letzten Jahr - genau deshalb finde ich, wäre so eine Aktion doch toll oder?

    Sagt mal was ihr davon haltet!

    LG
    Belinda
    immer noch geschockt

    Mouth open, story jump out.
    (Grenadian Proverb)

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    • uweheldtU Offline
      uweheldtU Offline
      uweheldt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Belinda,

      habe Dein Posting durch Zufall gesehen. Den Fernsehbericht habe ich Leider nicht gesehen. Wenn man sich da irgendwie beteiligen kann wäre ich sicher mit dabei...

      Da fällt mir ein anderer Fernsehbericht ein, welcher Ende letzten Jahres kam. Es ging um Hunde und Katzen, welche in China bei lebendigem Leibe gehäutet wurden. Die Felle wurden dann für europäische Mode (Jacken mit Fell, usw.) verwendet... Da kamen mir ehrlich gesagt die Tränen. Ich bin ein großer Tierliebhaber (ausser Spinnen 😉 ) und habe selber einen Hund. Nur kann man Da Leider nicht viel machen. Die armen Tiere...

      Viele Grüße,
      Uwe

      Viele Grüße,
      Uwe

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      • salvamor41S Offline
        salvamor41S Offline
        salvamor41
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Ich möchte mich grundsätzlich dem Appell von Belinda anschließen.

        Man muß allerdings sehr sorgfältig überlegen, wie man die Spenden dorthin bringt, damit sie die Bedürftigen auch wirklich erreichen. Ich hege Zweifel, ob die Zusammenarbeit mit irgendwelchen hiesigen Hilfsorganisationen der richtige Weg ist, die negativen Berichte über die Verwendung der Spendengelder für die Tsunami-Opfer hallen bei mir noch nach. Klingt sehr negativ, ich weiß! Aber ich werde mich bemühen, Vorschläge für vertrauenswürdige Organisationen vor Ort zu machen. Wer macht noch mit?

        Es hilft zwar kurzfristig nicht weiter, aber jeder, der spendet, muß sich gleichzeitig darüber im klaren sein, daß das nur die Behandlung von Symptomen ist. Die Ursachen für diese Vorkommnisse liegen in der himmelschreienden Ungerechtigkeit bei den Lebensverhältnissen der Menschen. So lange es z.B. keine grundlegende Bodenreform gibt, und dazu sind auch Enteignungen erforderlich, werden sich die Lebensverhältnisse der Menschen dort nicht verbessern. Der Oberschicht des Landes sind solche Gedankengänge völlig fremd, sie verteidigen ihre Besitztümer wenn nötig auch mit Waffengewalt. Der Staat ist nicht bereit, sich mit ihnen anzulegen.

        ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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        • BelindaB Offline
          BelindaB Offline
          Belinda
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo salvamor,

          ich stimme dir in ALLEN Punkten völlig zu!

          1. Das mit den Hilfsorganisationen ist wirklich ein Dilemma, ich zB. spende nur noch über 1-2 davon, wo ich zumindest zu 99% sicher sein kann, dass mit dem Geld was sinnvolles gemacht wird. Bei kleineren oder gänzlich unbekannten Organisationen lasse ich auch die Finger davon, da spende ich lieber direkt im Urlaub was, wenn ich Gelegenheit habe.
            Wie gesagt - ich bin gerne bereit, mitzumachen, damit hier etwas geschieht! Mein Lösungsvorschlag bzgl. Hilfsorganisation bzw. wie bringt man Spendengeld an den richtigen:

          Im Beitrag war die Hauptperson die Kommisarin Gracia (Nachnamen weiss ich nicht mehr auswendig, ist aber bestimmt herauszufinden), die in Manaus bei der "Sitte" arbeitet, wie man bei uns so schön sagen würde. Sie ist dort zuständig für alle Anzeigen oder Vorkommnisse, wenn es um Prostitution von Minderjährigen, Menschenhandel oder sonstiges, wo unschuldige Kinder involviert sind. Vor allem hat sie aber viele Patenkinder, die sie von der Strasse oder aus den Bordellen geholt hat, denen sie in allen möglichen Dingen hilft: ob Kleidung, Unterkunft, Lehre, Schule oder Weiterbildung, in der Sendung war sie sowas wie die gute Seele von Manaus. Und das obwohl sie selbst nicht viel verdient und dauernd ihr Leben bedroht wird.

          Was wäre, wenn man versucht (zumindest wäre das ein Anfang) diese Frau zu kontaktieren, ihr zu schreiben, ob da was zu machen wäre direkt mit ihr? Sie weiss wo das Geld dringend gebraucht wird, und so könnte man wenigstens etwas dazu beitragen, den Opfern zu helfen.

          Mir ist klar, dass man damit nicht die ganze Lebenssituation eines Landes verbessern wird, aber ich finde, man sollte zumindest die Leute unterstützen, die selbstlos helfen wo sie können - eben wie die Kommisarin Gracia in Manaus. Ich weiss nicht, wie sie - ausser ihrem Lohn - das ganze finanziert, vielleicht gibt es aber einen Weg, mit ihr zusammenzuarbeiten.

          Im Bericht wurde auch eine soziale Einrichtung in Manaus gezeigt, wo Gracia ihre Schützlinge hingebracht hat, zur Weiterbildung. Diese Einrichtung wird zum Grossteil auch aus Spendengeldern finanziert, sagte man.

          Was meint ihr dazu? Eine Kontaktaufnahme müsste irgendwie möglich sein und es wäre zumindest einen Versuch wert.

          Na? Bin gespannt auf euer Feedback.

          Belinda

          P.S. salvamor du bist ja auch ab und zu in Brasilien oder?

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          (Grenadian Proverb)

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          • BelindaB Offline
            BelindaB Offline
            Belinda
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            @uwe

            ..den Bericht habe ich auch gesehen - schrecklich!!

            Wenn man anfängt über das Leid in der Welt nachzudenken, wird die Liste der hilfsbedürftigen immer länger und länger - wo fängt man an, wo hört man auf? Wenn man an dieser Stelle sagt "man kann nicht allen helfen, also lass ich es gleich bleiben" - dann wird damit nichts erreicht. Ich finde, besser ein bißchen spenden als wegschauen. Ich bin ehrlich, ich habe das jahrelang so gemacht, weil es mich einfach wahnsinnig gemacht hat, soviel Elend anzusehen. Aber ich kann nicht mehr wegschauen, es muss was getan werden! Und vor allem wenn Kinder im Spiel sind, da dreht sich mir nicht nur der Magen um! JEder der selber Kinder hat, hat das bestimmt schon das eine oder andere Mal selbst gefühlt, wie schrecklich das ist, im TV dauernd verhungernde Kinder zu sehen.

            Also lasst uns was tun!

            Belinda

            Mouth open, story jump out.
            (Grenadian Proverb)

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            • BelindaB Offline
              BelindaB Offline
              Belinda
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hier übrigens der Bericht zur Reportage:

              http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=254253

              Mouth open, story jump out.
              (Grenadian Proverb)

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              • salvamor41S Offline
                salvamor41S Offline
                salvamor41
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Ja, Belinda, ich mache mit!

                Wir waren die letzten fünf Jahre in Brasilien, Schwerpunkt Bahia (Salvador, Umgebung und Süd-Bahia) und haben die Situation teilweise auch als sehr bedrückend empfunden. Die Probleme von Manaus gibt es in allen großen brasilianischen Städten, mehr oder weniger ausgeprägt. In Salvador tut man viel für die Straßen-Kids, die Stadtverwaltung kooperiert, wie man hört, eng mit privaten Organisationen, zu denen maßgebend auch die bekannte Trommlergruppe OLODUM gehört. Es hilft, in Salvador sind die Probleme beileibe nicht verschwunden, aber stark abgemildert festzustellen.

                Wir haben es immer so gehalten, daß wir Bedürftigen selber Geld in die Hand gedrückt haben. Das Gefühl, mitgeholfen zu haben, daß jemand ein paar Tage einigermaßen gut überstehen kann, ist ein gutes Gefühl.

                Den Bericht im Fernsehen habe ich nicht gesehen, er wurde von phoenix ausgestrahlt, stammt aber wohl vom WDR (Autor: Klaus Werner). Die Adresse von Graca Maria Silva müßte über die Senderadressen zu ermitteln sein:

                PHOENIX, www.phoenix.de, Langer Grabenweg 45-47, 53175 Bonn, Tel. 0180-28217

                WDR Fernsehen (Lernzeit), www.wdr.de, 50660 Köln, Tel. 0221/2200.

                Wir sollten vorher überlegen, wer was machen soll, ich gebe Dir dazu eine private Mail.

                Gruß salvamor Wolfgang

                ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                • Klaus43K Offline
                  Klaus43K Offline
                  Klaus43
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  "Belinda" wrote:
                  Wenn man anfängt über das Leid in der Welt nachzudenken, wird die Liste der hilfsbedürftigen immer länger und länger - wo fängt man an, wo hört man auf?

                  @Belinda

                  Sicherlich, Du hast sehr emotional auf diesen Bericht reagiert.

                  Medienberichte dieser Art gehören zum Alltag und erreichen ihren Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit, bei Naturkatastrophen oder auch regelmässsig bei beliebten TV-Sendungen. Da geben sich Promis die Türklinke in die Hand, UNICEF-Botschafter wie Boris Becker, Heidi Klum, Steffi Graf und v.a. Zwischendurch taucht noch Karl-Heinz Böhm auf, wenn er nicht gerade in Äthiopien weilt. Mittlerweile haben auch Politiker die Spendenbühne als werbewirksame Plattform entdeckt.

                  Verhungernde Kinder, gequälte Tiere, geknechtete Frauen; das Spendenspektrum ist ohne Grenzen.

                  Meine letzte internationale Spende war für die Tsunami-Opfer. Nichts für Pakistan, denn, wer sich ein milliardenschweres Nuklear-Programm leisten kann, der kann auch Gelder für seine katastrophenbetroffene Bevölkerung bereitstellen. Dasselbe gilt für den Iran und natürlich auch für New Orleans als Katrina-geschädigter Bestandteil der Supermacht USA.

                  Jährlich fliessen Milliarden an Entwicklungshilfe in die dritte Welt. Vermutlich unkontrolliert und hauptsächlich dafür verwendet, um den DB-Fuhrpark der dortigen jeweiligen Regierungsgremien auf dem neuesten Stand zu halten - und- nicht zu vergessen, das Goethe-Institut in den jeweiligen Entwicklungsländern zu finanzieren. Hungernde Kinder? Wen interessiert's?

                  Altkleidersammlung durch das DRK für Bedürftige? Wenn ich dem Spiegel oder war es Focus in einem seiner letzten Berichte Glauben schenken darf, hat sich hier mittlerweile ein gewinnträchtiger Markt entwickelt. Diese Artikel werden irgendwo in Afrika als second-hand Ware verscherbelt. Allerdings nicht an Bedürftige. Die haben kein Geld, um sich solche Dinge zu kaufen.
                  Wenn ich Altkleider übrig habe, werfe ich sie nicht in einen DRK-Container, sondern gebe sie an Freunde, die sie einmal jährlich nach Russland oder Rumänien transportieren (unentgeltlich) und sie vor Ort gezielt verteilen.

                  Mittlerweile beschränkt sich meine Spendenbereitschaft auf

                  . die Feuerwehr in meinem französischen Dorf
                  . den örtlichen Kindergarten
                  . die örtliche kirchliche Institution

                  Es gibt auch hierzulande wie überall in der näheren Umgebung viel Elend und viele Einzelschicksale, die in den Medien nicht erscheinen. Dafür zu spenden halte ich für angebrachter.

                  Seit fünf Jahren gibt es hier eine "Opération Ligue Lorraine contre le Cancer". Unter dem Motto "une rose, un espoir" (eine Rose, eine Hoffnung) besuchen hier an einem Wochenende im April jeden Jahres tausende von Motorradfahrern die einzelnen Haushalte und verkaufen Rosen für einen Euro/Stück. Der Erlös (im hohen fünfstelligen Bereich) kommt brutto für netto der Krebsforschung, überwiegend der im Kinderbereich, zugute.

                  Dafür spende ich gerne!

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                  • BelindaB Offline
                    BelindaB Offline
                    Belinda
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Hallo Klaus,

                    tja, du hast im Grunde genau das geschrieben, was ich acuh schon in einem meiner Postings geschrieben habe. Wo fängt man an, wo hört man auf?
                    Wer wieviel wofür spendet, bleibt jedem überlassen, genauso, was wen am meisten berührt. Mich hat DAS eben sehr berührt, was ja nicht heisst, alles andere - auch im eigenen Land - lässt mich kalt. Ganz im Gegenteil. Und mein Aufruf sollte ja auch nur eine Anregung sein, dass man hier auf HC evtl. was in dieser ARt ins Leben rufen könnte. Mehr nicht. Na mal sehen wer mitmacht und was draus wird. Ich hoffe, dass es klappt!

                    LG
                    Belinda

                    Mouth open, story jump out.
                    (Grenadian Proverb)

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                    • BelindaB Offline
                      BelindaB Offline
                      Belinda
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Habe soeben die Email-Adresse sowie Telefon/Handynr. von Frau Graca MAria Silva erhalten - von der Präfektur Manaus!!!! Ich habe an diese (Adresse hatte ich aus dem Internet von deren HOmepage) heute eine Email-Anfrage geschickt, ob man mir die Kontaktdaten mailen könnte. DIE waren aber schnell!!! Wow, es geht voran!

                      Ich werde morgen eine Email an Frau Silva schreiben, generell, was sie so macht und wie das funktionieren könnte, und sobald ich eine Antwort erhalte, poste ich es hier rein!

                      LG
                      Belinda

                      Mouth open, story jump out.
                      (Grenadian Proverb)

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                      • salvamor41S Offline
                        salvamor41S Offline
                        salvamor41
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        "Klaus43" wrote:
                        Es gibt auch hierzulande wie überall in der näheren Umgebung viel Elend und viele Einzelschicksale, die in den Medien nicht erscheinen. Dafür zu spenden halte ich für angebrachter.

                        Klaus, wie wahr! Die Schlangen an den Suppenküchen und an den Bäckereien, die kurz vor Geschäftsschluß das Brot billiger verkaufen, werden immer länger. Dank Hartz IV hat die Verarmung auch ehemals zum Mittelstand gehörender Menschen immer mehr zugenommen. Man merkt das sicher weniger in den kleineren Orten, um so mehr in den städtischen Ballungsräumen.

                        Eigentlich weiß man gar nicht, wo man mit seinen Hilfen anfangen soll. In der unmittelbaren Umgebung gibt es sicher genügend zu tuen, da hast Du Recht.

                        Belindas Anliegen bezieht sich nun auf Brasilien, wo wiederum ganz andere Verhältnisse herrschen. Dort herrscht wirklich teilweise noch Kapitalismus mit Manchester-Zügen. Auch der Sozialist Lula mußte sich den Verhältnissen beugen, kurzfristig ist dort gar nichts entscheidendes zu ändern, solange die herrschender Klasse eine grundlegende Bodenreform verhindert.
                        Während bei uns zumindest niemand verhungert, verrecken die Menschen dort, wenn sie sich nicht den brutalen Gesetzen des brasilianischen Alltags beugen. Nur so ist das, was in diesem Fernsehbericht gezeigt wurde, zu verstehen.

                        Ich finde, es spricht für Belinda, wenn sie sich von dem Bericht angerührt fühlt und helfen will. Ich habe ihr meine Mithilfe zugesagt, weil ich eine gewisse Affinität zu Brasilien habe. Ein anderer wird versuchen, in Asien zu helfen, wieder ein anderer in Afrika.

                        Wichtig ist, zu verstehen, daß es nicht damit getan ist, Geld einzusammeln und es dann auf ein Konto zu überweisen. Es muß sicher gestellt werden, daß das Geld wirklich 100%ig den Bedürftigen zugute kommt. Im Moment sehe ich noch nicht, wie das zu bewerkstelligen sein könnte, aber kommt Zeit kommt Rat!

                        ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                        • BelindaB Offline
                          BelindaB Offline
                          Belinda
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Salvamor hat recht. Ich möchte einfach nur dazu anstossen, nicht wegzusehen und mal irgendwo anzufangen.
                          Ich halte euch auf dem Laufenden, wie mein Schriftverkehr mit Frau Silva abläuft!

                          LG
                          Belinda

                          Mouth open, story jump out.
                          (Grenadian Proverb)

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • Klaus43K Offline
                            Klaus43K Offline
                            Klaus43
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Ganz klar, Belinda, das ist schon richtig rübergekommen. Viel, viel Erfolg und halte uns auf dem laufenden.

                            VG
                            Klaus

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • salvamor41S Offline
                              salvamor41S Offline
                              salvamor41
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              @ Belinda

                              Das Anliegen ist bei HC angekommen, ich hatte dazu kurz mit Günter Kontakt. Man prüft, ob bzw. wie man unser Anliegen wirkungsvoll in einem größeren Rahmen anlegen kann.

                              ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • HC-Mitglied9776H Offline
                                HC-Mitglied9776H Offline
                                HC-Mitglied9776
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                :? Wenn ich diese ganzen Beiträge lese, bekomme ich ein total schlechtes Gewissen, dass ich es mir "leisten" kann, eine Rundreise nach Brasilien zu machen. Nur aus dem Grund, dass ich das Land kennenlernen will. Da stellt sich natürlich - wie bei allen Reisen in Schwellenländer - die grundsätzliche Frage, ob der Tourismus Gutes oder Schlechtes bewirkt. Ich kenne Leute, die aus solchen grundsätzlichen Erwägugen überhaupt keinen Urlaub mehr in solchen Ländern machen. Aber ist das die Lösung?

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • BelindaB Offline
                                  BelindaB Offline
                                  Belinda
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  Hallo Cynara,

                                  das denke ich auch jedesmal, wenn ich in ein solches Land fahre. War ja erst vor 3 Wochen in Nicaragua, auch sehr sehr arme Leute, aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, solange man sich angemessen benimmt, die Einheimischen respektiert und nicht ins Land "reintrampelt" sondern sich interessiert, kann man nichts falsch machen. Schlechtes bewirken kann man nur, wenn man einen schlechten Eindruck hinterlässt oder die Menschen dort verdirbt mit "Kolonialherrengehabe" wie ich immer so schön sage...

                                  Ich reise auch am liebsten auf eigene FAust und versuche, soweit möglich, in Privatunterkünften bzw. privat geführten Hotels zu übernachten etc. Damit hilft man den Leuten und nicht, indem man sich in AI-Hotels verschanzt und sich nicht "raustraut".

                                  Aber das muss jeder für sich ausmachen.

                                  LG
                                  Belinda

                                  Mouth open, story jump out.
                                  (Grenadian Proverb)

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    aficio
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Hallo zusammen,

                                    das in dieser Diskussion beschriebene Symptom ist nicht
                                    nur in Brasilien zu beobachten.
                                    Meine Reisen als Backpacker führten mich sowohl in den Nordosten Brasiliens, dem wohl ärmsten Teil des Landes, als auch in andere Gegenden dieser Welt mit gleichgearteten Problemen.
                                    Der grösste Teil der Bevölkerung dieser Welt lebt unter diesen erbärmlichen Bedingungen.
                                    Wir selbst als Westeuropäer mit unseren überwiegend luxuriösen Lebensbedingungen stellen in der Bevölkerungsstruktur nur eine
                                    Minderheit dar.
                                    Unsere Lebensweise und unser Luxus ist der alleinige Grund an dieser Misere.
                                    Wie sagte schon Berthold Brecht in seinem Gedicht "Alfabet": "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich".
                                    Solange wir uns Gedanken über den Kauf unseres nächsten Autos,
                                    Videokamera und ähnlichem oder gar über verschmutzte Armaturen in irgendwelchen Hotels machen, solange wir nichts tun und immer so weiter machen, wird sich an dieser Situation nichts ändern.

                                    Sven

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                                      salvamor41
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      Danke, Sven, für Deinen offenen, engagierten Beitrag! Er findet meine 100%ige Zustimmung.

                                      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Ich möchte noch einen Ausspruch des renommierten deutschen Soziologen Dirk Baecker nachschieben, der sagte:

                                        "Das Elend der Dritten Welt ist der Kollateralschaden für die Sicherung des Wohlstands der Ersten Welt."

                                        ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #20

                                          Hallo Belinda und Salvamor,

                                          in der ersten Ausgabe unseres neuen Online-Reisemagazins steht das Thema Brasilien (dank Salvamors Reisebericht) zentral.
                                          Hier habe ich auch einen Hinweis zu dieser Forums-Diskussion veröffentlicht - mit Bitte um Beteiligung.
                                          Sollten konkrete Hilfsmaßnahmen ins Laufen kommen, können wir also gerne Newsletter und Reisemagazin als Medien einsetzen, um Öffentlichkeit zu bekommen und für Spenden und Engagement zu werben.

                                          Herzliche Grüße

                                          Axel / HolidayCheck
                                          Leiter Presse & Marketing

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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                                          Hotel Aufsteiger
                                          Novotel Salvador Rio Vermelho
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                                          Miramar Hotel by Windsor
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                                          Guaruja
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                                          Miramar Hotel by Windsor
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