Reisebericht Menorca
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Hallo ,
ich habe mal einen Reisebericht über Menorca geschrieben - vielleicht hilft er ja dem einen oder anderen weiter
Bienvenidos a Menorca ,
Willkommen auf Menorca !Von Deutschland aus ist man in ca. 2 Stunden auf Menorca , der
kleinen SchwesterinselMallorcas . Menorca ist die östlichste Beleareninsel und bloß 702 Km² groß. Die Distanz zu Mallorca beträgt lediglich 18 Seemeilen durch den Kanal von Menorca , deshalb kann man dieGroße Insel` auch manchmal von der Nordküste aus sehen.
Auf Menorca kommen morgens die ersten Sonnenstrahlen Spaniens an.
Mit einer Durchschnittstemperatur von 16 - 17° Grad und ca. 2450 Sonnenstunden im Jahr ist das Klima mediterran.Die höchste Erhebung der Insel ist der Monte Toro mit 358 m - nicht gerade sehr hoch , aber man kann von dort die ganze Insel überblicken.
Die im Süden erhöht gelegene Hauptstadt ist Mahon , dort befindet sich auch der gleichnamige Flughafen und der zweitgrößte Naturhafen der Welt ( ca. 6 km lang ) .
Beeindruckend ist eine Hafenrundfahrt durch denselbigen , wo man am Ufer diverse historische Gebäude bestaunen kann und kleine Inseln passiert , u.a. die Quarantäneinsel , auf die die Kranken von 1817 - 1917verbanntwurden.
Am Ende befindet sich die Halbinsel La Mola mit gleichnamiger Festung.
Oft wird der schöne Hafen auch von dem Traumschiff angelaufen.Die ehemalige Hauptstadt Ciutadella , die von Mahon im 18. Jahrhundert abgelöst wurde ,(im Westen der Insel) hat aber auch einen sehr schönen , lang in die Stadt gestreckten Hafen.
Es gibt eine interessante Promenade , an der sich Restaurants und Bars aneinandereihen.
Ciutadella ist größer als Mahon und bietet eine schöne Altstadt.Menorca hat eigentlich bloß eine
richtigeHauptstraße ; die führt von Mahon nach Ciutadella - einmal quer durch die Mitte.
Es gibt keine richtige Küstenstraße , die einmal um die Insel führt ;
Man muß immer wieder auf eine größere ( Haupt-) Straße um von Ort zu Ort zu gelangen.
Da die Insel aber klein ist , macht das nicht so viel aus.Auch kilometerweite Strände wird man vermißen -> außer in Son Bou gibt es vornehmlich kleine Buchten.
Der schöne Strand in Son Bou , der durch ein Naturschutzgebiet vom Ort getrennt ist , ist ca. 4 km lang.Wer gerne morgens unterwegs ist , sollte sich das Naturreservat Albufera Es Grau ansehen ,die dortige Flora und Fauna sind auf jeden Fall einen Besuch wert!
Der beste Weg , die Insel zu erkunden , ist meines Erachtens das Auto ( das würde ich schon von zu Hause aus buchen , da es auf Menorca sehr teuer ist ) .
So kann man z.B. auf einer Inselrundfahrt schöne Strände und Orte ansteuern - wenn man sehr gut zu Fuß ist , gelangt man an wunderschöne , menschenleere Buchten wie z.B. Cala Trebaluger oder Cala Fustam .
Dort sieht man türkis schimmerndes Wasser , was schon fast einen karibischen Eindruck vermittelt.
Auch das Dorf Binibequer Vell lohnt sich anzuschauen ; alle Häuser sind schneeweiß und mit üppigem Blumenschmuck versehen - das sieht wunderschön aus.
Ein anderer Höhepunkt war die Cova d `en Xoroi , eine in den Felsen gebaute Höhlendisco mit Naturbalkonen direkt über dem Meer.
Man kann die Disco sowohl am Tag , als auch am Abend besuchen - ich habe noch nirgens etwas ähnliches gesehen.Als wir durch Zufall durch Fornells fuhren , gerieten wir mitten in ein Biker - und Oldtimertreffen , welches einmal im Jahr dort stattfindet.
Unglaubliche Fahrzeuge haben wir dort gesehen.
Die Leute kommen aus verschieden Ländern per Schiff dorthin.Was uns auch sehr beeindruckt hat , ist das tradizionelle Reiterfest - es startet am 23. Juni in Ciutadella und endet am 09. September in Mahon.
So etwas habe ich vorher auch noch nie gesehen - da werden koplett geschmückte Pferde von ihren schwarz-weiß gekleideten Reitern durch enge Gessengetriebenund von den Reitern selber oder den umstehenden Menschenmassen zu diversen Kunststücken animiert.
Hierbei kann es aber auch mal gefährlich zugehen , wenn die Pferdeauf zwei Beinen gehen ´ und aufgescheucht werden. Da sollte man nicht allzu nah sein. Jedes Jahr gibt es Verletzte bei diesem Spektakel. Aber aussicherer Entfernung´ betrachtet , lohnt es sich auf jeden Fall dabei zu sein.Wer sich für Menorca entscheidet , sollte aber noch wissen , daß die Insel wesentlich ruhiger ist , als z.B. Mallorca oder Ibiza !
Wenn man Essen geht , sollte man nicht in die typischen Touristenrestaurants gehen , sondern lieber dorthin , wo die Menorquiner auch essen - man bekommt inseltypisches Essen und es ist auch noch günstiger.
Einkaufen waren wir im Industriegebiet , dort ist es auch wesentlich günstiger , als in den ( Hotel-) Supermärkten.Wer gerne etwas typisch menorquinisches mit nach Hause nehmen möchte , der könnte den Queso de Mahon oder / und die Sobrasada wählen!
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Danke Dir trixi1,
aber jetzt hab ich wieder Sehnsucht nach Menorca, und seine versteckten Buchten, kleinen Dörfern abseits des Trubels.
Ich müsst auch mal wieder hin und wenn es nur für eine Woche ist, es ist mit 10 Jahren schon viel zu lange her.
Aber besser hätte ich es auch nicht schreiben können, wahrt Ihr in Fornells auch im Es Port, ein ganz tolles Fischrestaurant, mit meines Wissens seit ewigen Jahren der selbe Besitzer/Inhaber.
Und wenn ich so an die ein oder anderen vesteckten Lokale in Mahon oder Ciutadella denke, vielleicht klappt es ja nächstes oder übernächstes Jahr wieder mit Menorca.
L.G. Mogan13 -
trixi1 wrote:
Hallo ,
ich habe mal einen Reisebericht über Menorca geschrieben - vielleicht hilft er ja dem einen oder anderen weiter
Ganz super geschrieben, wir fliegen Ende September das 1. Mal für eine Woche
nach Menorca - habe mich vor dem Buchen schon ein wenig "schlau gemacht".
Sind an der Cala Galdana - von dort aus kann man ja ziemlich gut wandern.
Freuen uns schon riesig, einiges an "Neuem" kennenzulernen!
LG Chris
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Hallo sunshine48,
dann solltet Ihr, wenn Ihr gut zu Fuß seit zur Cala Macarella/Macrcaletta wandern.
Soweit ich weiß führt ein Wanderweg dort hin,vielleicht habt Ihr Glück das sie relativ leer ist die Bucht.
Als ich damals auf Menorca war war es noch ein richtiger Geheimtipp, und selbst zu Ferienzeiten eher beschaulich, aber jedenfalls eine schöne Bucht.
Wenn Ihr einen Mietwagen habt, es lohnt sich den Binmela Strand an zu fahren,er liegt links von der Strecke wenn man nach Cap Cavalleria hoch fährt.Man kann zwar nicht schwimmen weil Steine ca. 2 m nach dem man ins Wasser geht das Badevergnügen stören, aber zum Sonnenbaden oder Picknicken ist man fast allein.
Der für mich schönste Leuchtturm ist der Far Favaritx
Ihr habt nur eine Woche gebucht, ich fürchte wenn Ihr was sehen wollt und Menorca hat Euch nicht abgeschreckt, werdet Ihr zu Wiederholungstätern
.
L.G. Mogan13 -
Bitte eine Berichterstattung, und wenn´s per PN ist, falls Ihr vom Es Port eine Visitenkarte bekommt, kannst Du mir wenn Du Lust und Zeit hast mal Adresse und Inhaber per PN schicken, hab noch eine alte Rechnung dann seh ich ob El Patron ( so haben wir Ihn genannt) noch Inhaber ist.
Danke und schönes Wochenende
Mogan13 -
sunshine48 wrote:
trixi1 wrote:
Hallo ,
ich habe mal einen Reisebericht über Menorca geschrieben - vielleicht hilft er ja dem einen oder anderen weiter
Ganz super geschrieben, wir fliegen Ende September das 1. Mal für eine Woche
nach Menorca - habe mich vor dem Buchen schon ein wenig "schlau gemacht".
Sind an der Cala Galdana - von dort aus kann man ja ziemlich gut wandern.
Freuen uns schon riesig, einiges an "Neuem" kennenzulernen!
LG Chris
Hey
Sehr schön geschrieben und meine herausgefundenen Tipps stimmen mit deinen über ein
Wir fliegen auch Ende September das 1. Mal nach Menorca und freuen uns schon riesig.
Habt ihr vielleicht noch igrendwelche Wandertipps ? Wir würden auch gern die Landschaft per pedes entdecken
Danke dir jedenfalls und viele Grüße... -
Wir wollten in Fornells eigentlich ins Es Cranc (Der Krebs), doch es war Ruhetag. Dann gingen wir die Strandpromenade rauf und schauten, wo viele Spanier saßen und wie das Essen aussah. Haben uns dann für das "Can Burdo" entschieden und es war klasse. Die hatten ein Mittagsmenü für 14 EUR und das war klasse.
Eine Gazpacho, die wirklich auch so schmeckte. Ich bereite die im Sommer selbst öfters zu und die war echt klasse. Hauptgang Schwertfisch, der nicht, wie so oft, trocken war, sondern sehr zart und mit gutem Olivenöl beträufelt. Dann noch eine Creme Katalan zum Abschluss, die auch hausgemacht war und richtig abgeflammt war. So schön knusprige Zuckerschicht mit Rohzucker. Ich kann das Restaurant nur empfehlen. Am Nachbartisch gab es den berühmten Langusteneintopf, der auch lecker aussah. Aber 60 EUR, nur weil der Juan den so berühmt gemacht hat, seh ich dann nicht ein!
Trixi, schöner Bericht, ich kann den nur unterstreichen! Den Käse haben wir im Landgut Patrici probiert und mitgenommen, den Semicurado. Wird luftdicht verschweißt und kann so problemlos nach Deutschland eingeführt werden. -
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So , leider , leider sind wir schon wieder da

Und wir haben es wieder nicht nach Fornells geschafft - es gab einfach zu viel zu tun ...
Und tagsüber war es zu heiß , um mal rumzufahren ...
Aber wir sind ja jedes Jahr auf Menorca , und irgendwann werden wir es wohl schaffen, mal dieses Restaurant aufzusuchen ...
Aber das Pferdespektakel war mal wieder atemberaubend ( im wahrsten Sinne des Wortes )
Manchmal weiß ich einfach nicht , ob ich das alles bewundern soll , oder ob es für die Pferdchen Quälerei ist ???!!! -
Ich war Ende August / Anfang September für eine Woche auf Menorca - Hotel in Cala Santandria, genauer in Sa Caleta (liegt zwischen Ciutadella und Cala Santandria).
Sehr ruhiger aber schöner kleiner "Ort" in wirklich schöner Umgebung, zieht sich entlang der Buchten von Cala Santandria. Viele Privathäuser, auch mal eine größere Hotelanlage, aber alles sehr "diskret" = fällt nicht unter die Kategorie "Hotelbunker".Am ersten vollen Tag bin ich nach Ciutadella gefahren. Sehr schöne Altstadt, ich war total begeistert - einfach nur "wow". Viel Kultur (alte Paläste, Kirchen, Museen, usw.) aber auch toll zum Bummeln (teils sehr ordentliche "richtige" Geschäfte). Ich habe mir an diesem Tag alles angeschaut, was ab der Plaça des Born und in einem gewissen Kreis um die Kathedrale herum zu sehen war - sozusagen das "Bekannteste". Die Kathedrale und das Diözesanmuseum auch von innen besichtigt.
Am zweiten Tag ging's nach Mahón - inklusive Hafenrundfahrt. Die Rundfahrt hat mir sehr gut gefallen, wurde perfekt durchgeführt mit akustisch sehr gut überkommenden und auch zeitnahen Informationen. (Das ist ja leider nicht immer der Fall.) War toll.
Die Altstadt von Mahón fand ich schön, aber da ich am Tag zuvor Ciutadella gesehen hatte... nein, so schön wie Ciutadella ist Mahón nicht. Ist aber natürlich Geschmackssache.
Weiterhin habe ich an diesem Tag Cala Galdana zu sehen bekommen, wobei ich die Bucht schon sehr schön fand (insbesondere von oben gesehen). Der Ort mit doch so einigen Hotelbunkern war eher nicht mein Ding.Am nächsten Tag war ich zu Fuß in und um Sa Caleta unterwegs - am Meer entlang, z. B. zum ehemaligen britischen Wehrturm über die Felszunge, entlang des Reiterweges (Cami de Cavalls), bis kurz vor Ciutadella. Sehr schön. Den Rest des Sonntags habe ich dann im Hotel gechillt, muss auch mal sein.
Am Folgetag bin ich wieder nach Ciutadella gefahren, da ich dort noch längst nicht alles gesehen hatte - nämlich weiter von der Kathedrale entfernte Straßen, Gassen, Viertel. Das habe ich an dem Tag nachgeholt und war erneut total begeistert. Und da ich z. B. am Stadtmuseum (Bastió de Sa Font) vor verschlossener Tür stand (Ruhetag), beschloss ich wiederzukommen - was ich dann am letzten Tag auch gemacht habe.
Am Dienstag ging's dann u. a. nach Fornells - touristisch ausgerichtet, aber ein wirklich hübsches Örtchen (finde ich
). Die Illa de ses Sargantanes habe ich natürlich nur von weitem gesehen. Danach weiter zum Cap de Cavalleria (mit Leuchtturm), dann Richtung Cala Morell (tolle Steilküste). Last not least natürlich auch noch die Besichtigung einiger "alten Steine" - Torrellafuda auf der anderen Inselseite (ehemalige talayotische Siedlung mit Talayot und Taula-Heiligtum): sehr schön, absolut "mein Ding".Der letzte Tag war dann wieder Ciutadella gewidmet - dieses Mal mit Besichtigung des Stadtmuseums, der ausführlichen Besichtigung des kleinen Hafens und der Viertel, die - der Altstadt gegenüber - auf der anderen Hafenseite liegen. Anschließend habe ich ein wenig geshoppt. Das war bisher nämlich definitiv zu kurz gekommen.

Mein Fazit: Ich war hauptsächlich wegen Ciutadella nach Menorca gekommen. Und da mir Ciutadella sehr sehr gut gefiel, war die Reise schon allein aufgrund dessen ein voller Erfolg. Weitere i-Tüpfelchen waren dann die tolle Hafenrundfahrt ab Mahón, die Stätte von Torrellafuda und auch die schöne Lage des Örtchens Sa Caleta. (Da hab ich wirklich bei meiner Ortswahl / Lage des Hotels voll ins Schwarze getroffen)
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@rumsstein
Ich hab im Vorfeld gelesen (sogar in älteren RT-Bewertungen), dass vieles ("alles" ) auf britische Urlauber ausgerichtet sei. Davon habe ich in Sa Caleta überhaupt nichts bemerkt. Zur Zeit meines Aufenthaltes urlaubten dort neben Deutschen, Franzosen, Briten, usw. sehr (!) viele Spanier.
Ebenso wenig in Ciutadella, Mahón oder Fornells, wobei in Fornells wieder überwiegend Spanier unterwegs zu sein schienen - in Bars, Restaurants, Geschäften. OK, waren nur Momenteindrücke... allerdings waren die Speisekarten der Restaurants nicht nach "britischem Geschmack" ausgerichtet wie ich es in einer RT-Bewertung gelesen hatte.Nun habe ich nicht die Touri-Hochburgen Son Xoriguer, Cala'n Bosch und Cala'n Blanes besucht. Und wie es sich insbesondere in Cala'n Blanes verhält (anscheinend sehr beliebt bei britischen Urlaubern? ), weiß ich nicht.
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Hallöchen,
wer mag, schaut doch mal auf meinen Blog xxgem. Forenregeln editiertxx da gibt es unter der Kategorie "Unterwegs" vier thematisch sortierte Einträge über meine 5. Reise nach Menorca im Juni 2015.
Dieses Jahr im September geht es wieder hin. Ich freue mich schon so! Zum ersten Mal kein Hotelurlaub, sondern eine Woche im Ferienhaus im Süd-Westen und danach eine Woche Ferienwohnung im Nord-Osten.
Uns hat es genervt, dass wir immer zu festen Zeiten im Hotel sein mussten, wegen des Frühstücks & Abendessens. So können wir frei entscheiden in welche Restaurants wir gehen oder ob wir mal auf dem Markt frisch einkaufen und uns an der spanischen Küche selbst versuchen und haben vor allem noch etwas mehr Ruhe (vor anderen Touris). So der Plan

, da brauch ich dann ja kein schlechtes Gewissen mehr haben wenn ich mal wieder luftdicht verpackten Käse als Urlaubssouvenir von den