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Wie nervig sind die Verkäufer auf Bali?

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  • HolidaymanH Offline
    HolidaymanH Offline
    Holidayman
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo möchte eventuell mal nach Bali fliegen, nun habe ich gehört das die Verkäufer da sehr hartnäckig und nervig sind. War letztes Jahr in Ägypten und da war es schrecklich.

    Auf so etwas habe ich nämlich keine Lust mehr.

    Wäre nett wenn ihr mir ein paar Infos geben könntet!

    Vielen Dank

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    • meerkatzM Offline
      meerkatzM Offline
      meerkatz
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hi Holidayman !
      Tja - ich denke, da ist die Schmerzgrenze bei Jedem anders ....

      Wir waren sowohl in Ägypten als auch auf Bali - und das Gebaren der Händler ist extrem unterschiedlich...
      Auf Bali sind die Menschen grundsätzlich anders, sind halt keine Araber, und "nervtötende" Aufdringlichkeit haben wir nie erlebt ! Ein freundliches "no, thank you" reichte völlig aus, um Ruhe zu haben. Es hat uns im Gegenteil ziemlich Freude gemacht, von den Strassenhändlern was zu kaufen (viele laufen nämlich mit so ner Art "Bauchladen" dort rum und bieten ihre Waren an.

      Ach, ich könnt mal wieder Romane jetzt schreiben gg

      Also - unser Fazit:

      Uns haben die Händler nie genervt !!

      Lieben Gruß und .... schönes Fernweh ;-)

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      • rigaR Offline
        rigaR Offline
        riga
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo Holidayman,

        ich war auch in Ägypten und auf Bali und zwischen den Händlern ist wirklich ein ganz großer Unterschied!
        In Ägypten fühlten wir uns mitunter ziemlich bedrängt und der Ton war ziemlich übel. Allerdings waren wir damals kurz nach dem Anschlag vom 11. September dort, so daß sich ein Unmengen von Händlern auf die geringe Anzahl von Touris stürmte. Somit war es kein Wunder, daß man extrem belagert wurde.

        In Bali hingegen ist der Ton wesentlich ruhiger, freundlicher und auch nicht so aufdringlich, aber Ausnahmen bestätigen ja nun Mal die Regel! So waren einige Frauen dabei, die zwar sehr, sehr nett, waren, die uns aber jeden Tag klarmachen wollten, daß ihr Seelenheil von unserem Einkauf abhängig wäre. Nachdem wir dann endlich auch mal den Laden betreten haben und trotzdem nichts gekauft hatten, da war die Freundlichkeit leider auch weg!
        Aber wie gesagt, daß war die Ausnahme! Alle anderen waren einfach nett und haben sich mit einem "No, thank you" zufrieden gegeben (auch wenn man das jedes Mal sagen mußte, wenn man vorbei ging! ;))

        Viele Grüße,

        Riga

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        • BorneoB Offline
          BorneoB Offline
          Borneo
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo Holidayman 😞

          Wir waren vor 6 Jahren das erst mal auf Bali, da war es noch erträglich mit dem Händlern. Als wir letztes Jahr dort waren war es sehr schlimm. Die
          Händler sind sehr aufdringlich geworden, wir sind oft am Strand ca. 2 km. gelaufen um in das Restaurant
          zu kommen wo wir schon oft bei unserem ersten Urlaub oft zum Essen waren, für den Weg mußte man schon 1 Stunde
          einplanen weil man ständig bedrängt wurde was zu kaufen da half auch nicht wen man ablehnte sie gaben
          keine ruhe und verstellten einen auch den Weg. Unter solchen Umständen ist man auch nicht bereit irgendwas
          zu kaufen, denn man konnte sich nichts anschauen ohne das man bedrängt wurde. Nach dem Essen sind wir durch den Ort zum Hotel gelaufen, sind
          aber meistens nicht weit gekommen da man auch ständig bedrängt wurde, haben wir dann ein Taxi genommen
          um ins Hotel zu kommen. Ein Deutscher der in Bali lebt sagte mir das die Händler schon mahl üble Beschimpfungen loslassen wen man nichts bei ihnen kauft und da sie das lächelnd und lachend überspielen, lachen die meisten Touristen darüber, da sie ja nicht wissen das sie beleidigt wurden.Auch wird jetzt von vielen versucht beim Geldwechseln zu bescheißen, Karten die man schreibt kommen nicht an, da wohl von einigen die Briefmarken geklaut werden um sie nochmals zu verkaufen, Polizisten verschaffen sich einen Nebenverdienst bei Kontrollen von Touristen die selber Fahren, an einigen Straßen sind Illegale Mautstellen wo man bezahlen muß sogar einheimische Guides müssen zahlen, bei Tempelbesuchen kommen selbsternannte angebliche Guides die oft Utopische Summen fordern und dann als Stumme Begleiter neben ein nebenherlaufen usw.Wir waren in vielen Ländern von Afrika und Asien aber so schlimm wie im letzten Jahr in Bali war es nirgens.

          Gruß

          Borneo

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • PescheP Offline
            PescheP Offline
            Pesche
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Hallo

            Ich liebe die quirligen Händler in unzähligen Ländern rund um den Globus und amüsiere mich jeweils köstlich über "Touris", die kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen. In allen Weltsprachen und unzähligen Dialekten gibt es den Satz: "Nein Danke!" Und weiter halte ich mich an das Motto: "Leben und Leben lassen!"

            Gruss
            Pesche

            Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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            • Woody_W Offline
              Woody_W Offline
              Woody_
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Wenn dieses "Nein Danke" wenigstens akzeptiert werden würde.Aber wie schon beschrieben,reicht das nicht und das ist schon keine Erholung mehr.Ich sowas z.B. in Kenia erlebt 😞

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • BorneoB Offline
                BorneoB Offline
                Borneo
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hallo Woodstöckchen

                Ich war zweimal in Kenia, da war es bei weiten nicht so schlimm wie das letzte mal in Bali.

                Gruß

                Borneo

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • salvamor41S Offline
                  salvamor41S Offline
                  salvamor41
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Wir sind wahrlich Leute, die anderen auch was gönnen. Und die sozialen Probleme in manchen Urlaubsländern sind uns auch geläufig. Was wir aber am Strand von Hoi An in Vietnam erlebt haben, sprengte unsere Vorstellungskraft und stellte unsere Toleranz auf eine harte Probe.

                  Als wir ankamen, wunderten wir uns, daß dieser wunderbare Strand (autobahnbreit, zig-km lang, feiner Sand, Palmen) bis auf ca. 10-15 Leute völlig leer war. Schnell wurde uns klar, warum. Von den Leuten am Strand waren die meisten vietnamesische Strandverkäuferinnen. Sie versuchten mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit und Impertinenz, ihre Ware an die wenigen Touristen zu verkaufen. "No, thank you, we are not interested", auch 10x oder 20x, überhörten sie einfach. Zuerst war es eine, dann zwei, dann drei, am Schluß umringten uns sage und schreibe sechs Verkäuferinnen. Sie saßen im Halbkreis um uns herum und ließen sich durch nichts, aber auch gar nichts abschütteln.

                  Bevor wir das Weite suchen wollten, versuchte uns noch ein "Strandgastronom" abzuzocken. Er verlangte auf einmal den doppelten Preis, wie auf der Karte aufgeführt, für das Bier. Und dann wollte er kein Wechselgeld rausgeben, weil er für die Benutzung der Stühle (nicht Liegestühle), auf denen wir sein Bier tranken, auch noch einen Obolus haben wollte. Wir haben dann fluchtartig diese gastliche Stelle verlassen, und sie hat uns nicht wiedergesehen.

                  In unserem Hotel erklärte man uns, daß das überall in der Stadt bekannt sei, und daß deshalb auch so gut wie keine Touristen den Strand aufsuchen. Im Grunde schneiden sie sich mit ihrem Verhalten ins eigene Fleisch!

                  ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                  • PescheP Offline
                    PescheP Offline
                    Pesche
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Hallo salvamor

                    Deine diversen Reiseberichte verraten, dass du ein toleranter Mensch mit einem ausgeprägten Einfühlungsvermögen bist und viele Länder auch als Individualtourist bereist hast. Deshalb erstaunt mich auch dein Frust nach den “negativen” Erfahrungen am Strand von Hoi An in Vietnam.

                    Als Projekt- und Bauleiter habe ich viele Länder rund um den Globus bereist und in einigen auch während längerer Zeit gearbeitet. Dabei genoss ich das Privileg, Land und Leute intensiv kennenzulernen. Nebst freundlichen und hilfsbereiten Einheimischen habe ich selbstverständlich auch ausgekochte Schlitzohren und kleine ****** kennengelernt. Diese Zeitgenossen haben mich jedoch immer wieder fasziniert. In aufschlussreichen Gesprächen habe ich versucht, hinter die Kulissen dieser nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen zu blicken. Und das war in der Regel alles andere andere als erfreulich. Vielmals ist es ein täglicher Kampf ums nackte Überleben. Und dabei ist für viele jedes Mittel recht, die anscheinend nur so von Geld strotzenden “Touris” bis zum geht nicht mehr über das Ohr zu hauen. Unzählige wandelnde Schmuck- und Videosäulen sind geradezu prädestiniert, ausgenommen zu werden. Erlangt man jedoch das Vertrauen dieser Einheimischen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hilfsbereitschaft in jeder Beziehung wird groß geschrieben.

                    Vielleicht bin ich auch nur ein Glückspilz. Das wird mir immer wieder in meinem Bekanntenkreis bestätigt. Auf meinen früheren geschäftlichen Reisen und auch heute als immer noch reisefreudiger Rentner, habe ich mit wenigen Ausnahmen keine schlechten Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Mitmenschen, gleich welcher Hautfarbe, Nationalität und Religion gemacht und schon gar nicht mit den sogenannten aufdringlichen Händlern und den sich manchmal etwas überschätzenden Beachboys. Kann sein, dass meine Philosophie: “Das Leben ist zu kurz um es nicht in vollen Zügen zu Genießen” eine entscheidende Rolle spielt.

                    So, das musste mal gesagt werden. Jetzt aber ab ins Körbchen. Nächste Woche besuche ich mit meiner Frau wieder einmal das “schuggelige Städtchen Peking!”.

                    Gruß
                    Pesche

                    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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                    • salvamor41S Offline
                      salvamor41S Offline
                      salvamor41
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Hallo Pesche,

                      Du solltest meinen Beitrag nicht überbewerten. Er ist eine Einzelfallschilderung und überhaupt nicht symptomatisch für asiatische Verhältnisse, und schon gar nicht für vietnamesische.
                      Wir haben die Vietnamesen als überaus natürliche, freundliche, hilfsbereite Menschen erlebt.

                      Es hängt manchmal auch mit der Tagesform zusammen, wie man mit so einem Vorfall umgeht. Möglicherweise hat der "Strandgastronom" auch dann entscheidend dazu beigetragen, daß wir frustriert das Weite suchten.

                      Ich stimme Deinem Bericht absolut zu. Es gibt in manchen Dritte-Welt-Ländern oder Schwellenländern mitunter eine abgrundtiefe Armut. Wir bemühen uns immer, möglichst hautnah mit den sog. "kleinen Leuten" in Kontakt zu kommen, die sich dann im Gespräch oft als großartig erweisen. Auch wir können absolut nichts negatives über unsere Kontakte mit den unterschiedlichsten Hautfarben, Religionen, Usancen im täglichen Leben berichten. Wir haben schon oft gesagt, wenn uns jemmand gefragt hat, ob dies oder das nicht gefährlich sei: Alle Menschen dieser Welt haben einen Kopf, einen A... und zwei Beine. Und es kommt immer darauf an, wie man auf diese Menschen zugeht. Insoweit ist Deine Lebensphilosophie auch unsere!

                      Ich wünsche Dir einen tollen Urlaub in Peking. Offenbar warst Du schon öfter da, dann muß ich Dir nicht einen Besuch eines Hutongs extra empfehlen. Alles Gute!

                      Gruß salvamor

                      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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