Kreuzfahrtschiff Costa Concordia verunglückt
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@Fipz
so geht es mir auch ich wollte in meinem ganzen Leben unbedingt mal eine machen,nun hat es sich für mich ganz persöhlich erledigt.
Nicht das ich kein Fan mehr wäre,ich habe einfach Schiss und beneide alle die sich so eine Reise gönnen. :? -
Fred, die Angst ist unbegründet, denn die Warscheinlichkeit, wenn am Wochenende auf dein Moped sitzt, zu verunglücken, ist wesentlich größer.
Jedes Schiff besitzt Instrumente, wie ein Echolot und wenn dieser Möchtegernkapitän diese Instrumente vorsätzlich ausschaltet, um Inselbewohner zu begrüßen, dafür 4000 Menschenleben, ein Schiff für 100 Mio. dollar etc. pp aufs Spiel setzt, dann kannst auch einen Busfahrer haben, der schnurstracks die Böschung hinab fährt....
So schlimm diese Tragödie für die Betroffenen ist, garantiere ich, dass der Kreuzfahrtboom anhält, denn ein schöneres Reisen für Leute, die gerne viel anschauen möchten, gibt es einfach nicht. Wir haben auch wieder für 2011 gebucht und mein Gott, wenn es sein will, dann siehe Anfang meines Posts.
Ich habe Mitleid mit den Angehörigen der Concordia, doch werde ich deswegen mein Buchungsverhalten nicht ändern. Bin auch schon durch ein schlimmes Gewitter geflogen und eine Stunde über München gekreist und steig aber auch heute wieder in einen Flieger.
Also Fred, probieren! Must ja nicht grad Costa buchen
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@ meinungsfreiheit
solche Vergleiche lass ich nicht gelten, weil diese riesigen Schiffe für den Ernstfall einfach zu groß sind. Wenn in einem überfüllten Flugzeug noch 100 Leute in dem Gang stehen würde, hätten die Fluggäste bei einer Notlandung eine geringere Überlebenschance. :? -
traurig, tragisch... und vielleicht auch ein Fingerzeig, dass es nicht immer größer, höher, schneller werden muss...
aktuelle News dazu findet man hier...
http://www.costa-inside.de/ -
Na was heißt überfüllt. Ganz ehrlich: So tragisch das alles ist und jeder Tote unbestritten einer zu viel ist... Aber dafür, dass hier über 4000 Leute runter mußten und für das ganze Außmaß, ist das Unglück immer noch relativ glimpflich abgelaufen. Wenn ein Flieger vom Himmel fällt oder auch bei Notlandungen gibt es durchaus viel mehr Todesopfer bzw. kaum Überlebenschancen.
Wenn man dannach geht, dürfte man da erst recht nicht einsteigen. Zumal du dort selber so gar nix tun kannst. Ist nicht mal eben die Chance, von Bord zu springen und dich schwimmend an Land zu retten, wie es hier einigen ja gelungen ist..
Aber es ist natürlich richtig: Wer eh Angst vor oder auf Schiffen hatte, der fühlt sich nun bestätigt. Kann das irgendwie nachvollziehen, da es mir mit Fliegern so geht. Aber eben nicht die Angst, dass was passiert, denn das kann immer und überall, sondern eben dieses Machtlose und eben die Wahrscheinlichkeit, dass wenn was passiert, ich auch ziemlich sicher nicht lebend da rauskomme...
LG. melli -
Die Überschrift muss ganz einfach heissen PECH.
Hier kam doch fast alles zusammen. 1. Die Schiffe werden immer größer Quantität geht über alles und wenn ein Schiff mit 25 Decks gebaut werden kann,läuft es nächstes Jahr vom Stapel.
2. Ein Kapitän als Egomane der halt mal seiner Insel 4500 Leute vor die Haustür setzt um sich später daheim als Held bejubeln zu lassen. Übrigens Held wird wohl nix wenn man als Kapitän mit der 2. Rettungsinsel von Bord geht.
3. Panik -da kann man üben soviel man will, wenn ein Kurzschluss bei Karstadt auf der Rolltreppe schon 150 Leute in Panik bringt wie soll es dann erst 4200 Menschen gehen wenn das Schiff kippt?
100 % vermeiden kann man keine Unfallsituation allerdings kann man gesetzgeberisch die Ausgangssituation verändern. Man könnte z.B. wie Luftwege festgelegt Schifffahrschneisen festlegen. Damit könnte schon verhindert werden,dass sich ein Kapitän seinem Dorf zeigen will, oder ein anderes bekanntes Kreuzfahrtschiff in Partylaune fast in Venedig auf dem Marcusplatz einläuft.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen,dass es sich bei den noch Vermissten um Falschberechnungen handelt,und der Rest der Passagiere das Costa Zwangstrinkgeld noch nicht bezahlt hat.
Genauso wie ich nach jedem Flugunfall wieder fliegen würde,würde ich nach einem solchen Schiffsunfall auch wieder auf Kreuzfahrt gehen. -
@Fipz
aufgrund des Unglücks ist es derzeit mühsam zu argumentieren, doch Tatsache ist, dass bei einem Flugzeugabsturz die Warscheinlichkeit zu überleben gleich Null tendiert und bei einem Schiffsunglück, siehe Tatsache, bei 4000 Passagieren wieviel überleben.
Bei sofortiger eingeleiter Evakuierung des Kapitäns vor Schräglage des Schiffs hätte man die Passagiere sogar mit den vorhandenen Rettungsbooten vom Schiff gebracht, da die Anzahl der Passagiere der Anzahl der Plätze auf den Booten entspricht. Wenn aber der Kapitän das Schiff vor den Passagieren verlässt, wundert es mich nicht, wie die Evakuierung ablief. Wenn man noch bedenkt, dass die Havarie nicht mal auf dem offenen Meer stattfand, ist es auch für die Rederei ein Armutszeugnis, solch eine Pfeife als Kapitän einzusetzen.
Aber wie gesagt ist momentan jeder Tote dort Einer zuviel und deswegen wollte ich Fred nur die Angst vor einer Kreuzfahrt nehmen. -
natürlich lässt sich ein Krezfahrtfan nicht von zuwenig Rettungsbooten beirren (der Rest musss ins Wasser springen und in die Inseln klettern; gute Nacht) und bei Dir werden die Unfälle natürlich immer in Küstennähe pssieren ... nein, hier liegt ein Fehler vor über den jetzt schon Fachleute für die Zukunft diskuttieren!

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Traurige Gewissheit: Retter finden fünf weitere Leichen im überfluteten Heckteil.
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weitere 5 Tote gefunden, Nationalitätt noch unbekannt.
Headline auf www.Rainews24.it
Der Kapitän im Zentrum , hat er mit der Drehung des Schiffes viele Menschenleben gerettet, oder ist das ich Schiff zufällig vor dem hafen zum Stehen gekommen.(frei übersetzt).
23 sind vermisst!
Gruß
Werner -
Hallo
Wir haben Über Weihnachten mit der Costa Concordia eine Kreuzahrt gemacht,westliches Miitelmeer.Mit genau demselben Kapitän.Hatten mit ihm noch eine Diskussion, ich fragte ihn eben wegen Unfälle ,seine Antwort,das sei heutzutage sehr selten....ds war genau vor 2Wochen!Uns schmerzen die Bilder vom kaputten Schiff und wir haben grosses Mitgefühl mit allen Passagiere.
Sonya -
@Fipz
über das Für und Wieder möchte ich im Moment gar nicht diskutieren.
Fakt ist doch, dass dieser Kapitän schon öfters so nah dort vorbeigefahren ist, obwohl es klar vorgegebene Routen gibt und da muss sich auch die Rederei hinterfragen lassen, besonders nach solch einer Havarie, die nur passiert ist, da sich jemand nicht an Regeln gehalten hat. Da kann man die Rederei in Frage stellen, aber nicht gleich die ganze Kreuzfahrt! -
und noch einmal zum Abschluss ... ich geh nicht auf eine Kreuzfahrt wo nur für einen Teil der Passagiere Rettungsboote vorhanden sind und die Schwächeren nach den Tumulten ins Meer springen müssen um in die Rettungsinseln zu klettern (falls sie es schaffen). Ich boykottiere solche Machenschaften. Ja, ich kann lesen.

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Grundsätzlich ist es nach den Richtlinien der IMO (Internationale Seeschifffahrts-Organisation) Pflicht, dass für jeden Passagier Platz in einem Rettungsboot bzw. in einer Rettungsinsel ist. Auch die Concordia war ordnungsgemäß von einer Klassifikationsgesellschaft zertifiziert (ohne dieses Zertifikat hätte sie auch gar nicht fahren dürfen) und verfügte daher grundsätzlich über ausreichend Rettungsplätze. Schwierig wird das natürlich immer dann, wenn Rettungsboote wegen zu starkter Krängung des Havaristen ausfallen.
Mit "Machenschaften" hat das per se überhaupt nichts zu tun. Es wäre auch auf einem deutlich kleineren Schiff letztlich nicht anders.
Man sollte auch vorsichtig mit den "Fakten", die uns einige Fernsehsender und ein Teil der übrigen Medien liefern sein - diese sind nicht selten genau solche Spekulationen, wie sie hier im Forum von vielen angemahnt werden.
Bei allem Verständnis: es macht wirklich keinen Sinn, Kreuzfahrten allgemein wegen eines, wenn auch tragischen, Unfalls zu meiden. Wenn bei einem anderen Unfall (egal ob Flugzeug oder Zug, im übrigen gab es sogar am selben Tag in Deutschland einen Unfall eines Regionalzuges mit Todesopfer) kaum ein Mensch auf die Idee, Flugzeuge oder Züge zu meiden. -
soedergren wrote:
Grundsätzlich ist es nach den Richtlinien der IMO (Internationale Seeschifffahrts-Organisation) Pflicht, dass für jeden Passagier Platz in einem Rettungsboot bzw. in einer Rettungsinsel ist. ADanke, genau danach suchte ich gerade im Netz, denn bei einer Seenotrettungsübung auf der Aida fragte ich mal den Kapitän, ob dies verankert ist.
Ich finde halt auch, dass man bei solch einem Unglück aufgrund menschlischens Versagens (eher Dummheit) nicht die Kreuzfahrt in Frage stellen sollte. Wenn man sich nicht an die Regeln hält, kann überall was passieren, so tragisch das auch im vorliegenden Fall ist. -
Hier mal ein ganz interessanter Artikel des (schweizer) Tagesanzeigers, der quasi mal die "andere Seite" zu Wort kommen lässt: http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/schiffsunglueck/Hostess-berichtet-von-ruepelhaften-Passagieren/story/12980898?dossier_id=1249