Kreuzfahrtschiff Costa Concordia verunglückt
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wschiro wrote:
@nicicris
Woher weist du, dass die SOLAS Übung erst am 2.Tag gemacht wird oder wurde?
Ich bin es gewohnt, dass das noch vor dem Auslaufen gemacht wird,
auf der msc wurde die übung auch erst am 2. tag gemacht und trotzdem glaube ich, dass trotz der übung panik entstanden wäre. -
wer schon einmal auf einem Kreufahrtschiff war wie lange es dauert bis man grob weiß wo die wichtigsten Einrichtungen sind etwa 1Tag also 24 Stunden. davor läuft man schon mal in die falsche Richtung.
Wer öfters war hat es leichter und trotzdem kommt es schon mal zu Verirrungen.
So gesehen ist die 24 Stundenregel so schlecht nicht.
Gruß
Werner -
Der Funkverkehr zwischen dem Kapitän der «Costa Concordia», Francesco Schettino, und der Hafenaufsicht
http://www.blick.ch/news/ausland/noch-70-menschen-vermisst-192041 -
@kaRgold
Das meinst Du nicht wirklich ernst oder? Dann macht es wohl RCC und Celebrity wohl falsch.
Den Weg zum Treffpunkt , damit ist wohl niemand überfordert. Es ist kein Wunder, dass Panic entsteht, wenn niemand weiß, wo er hin soll. Es ist wohl auch der Erfahrung vieler Passagiere zu verdanken, dass das noch so glimpflich verlief. -
interessant wäre zu wissen, in welchen Fällen einfach gar nichts passiert, obwohl irgendjemand unverantwortlich handelt.
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Bei NTV fragte der Nachrichtensprecher den Reporter am Unglücksort, ob die Reederei von sich ablenken möchte, da sie den Kapitän so stark an den Pranger stelle. Schliesslich wusste Costa, durch einen Brief des Bürgermeisters von Gilio, das die Schiffe regelmässig so dicht an der Insel vorbeifuhren. Also trägt Costa doch eine Mitschuld an diesem Unglück. Und davon möchte man nun ablenken, in dem man sich vom Kapitän distanziert. Der Costa Vorsitzende war anscheinend auf der Insel, war nicht bereit eine Stellungsnahme abzugeben und versteckte sich angeblich wie der Kapitän. Ist in dieser Reederei vielleicht so üblich.
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@ rosa79 :
Selbstverständlich wusste die Reederei von dichten Vorbeifahrten an der Insel, dazu hätte es gar nicht den Anruf des Bürgermeisters gebraucht.
Jedes Schiff ist mit GPS ausgestattet und die Daten werden auch an die Reederei übermittelt...also die haben das zu 100% gewusst und nun wird es interessant, wie sie sich dazu äussern werden.
Zum Capitano, muss man nach der Veröffentlichung des Telefonats mit der Küstenwache, keine weiteren Worte mehr verschwenden. -
Sergiololo wrote:
Der Funkverkehr zwischen dem Kapitän der «Costa Concordia», Francesco Schettino, und der Hafenaufsicht
http://www.blick.ch/news/ausland/noch-70-menschen-vermisst-192041Dieser Funkverkehr ist sehr "aussagekräftig". Der Kapitän ist hilflos und stark überfordert. Und angeblich sitzen in diesem Rettungsboot er und sein Stellvertreter.

Seit einer Stunde weigert er sich laut "seinem Chef an Land" auf das Boot zurückzukehren. Das ist mehr als deutlich, dass der Kapitän dieses großen Schiffes eine klare Fehlbesetzung war. :arme Passagiere: -
Etwas OT, vielleicht etwas zynisch, aber mit Sicherheit (im Zusammenhang mit dem Kapitän) treffend: Welches sind die drei dünnsten Bücher am Markt?
Nr. 1: italienische Heldengeschichten
*- Nr. 2 und 3 finden sich dann im Fun...
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Hi,
offensichtlich haben die anderen Offiziere - zumindest laut Zeitungsbericht - das hier gemacht:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/schiffsunglueck-die-meuterei-auf-der-costa-concordia/6078154.html
Zitat aus diesem Artikel: "Der Kapitän bleibt allein mit einem griechischen Offizier, während die anderen Offiziere eigenmächtig entscheiden, das Kommando an Roberto Bosio zu geben, seinen Stellvertreter, von dem es heißt, dass er und Schettino Rivalen waren und tiefes Misstrauen gegeneinander hegten."
Und weiter: "Bosio ist dafür, sofort zu evakuieren und die Arbeiten beginnen. Decksoffizier Alessandro Di Lena sagt dazu, das hätte viel früher geschehen müssen." -
Und wieder was neues......
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,809766,00.html -
Ich möchte nicht wissen, wie das Medienecho ausfällt, wenn der stolze Flugkapitän eines Airbus A380 einen Überflug in 100m Höhe über sein Heimatdorf veranstaltet, um seine Familie oder Freunde zu grüßen.
Wie man dem Presseecho entnehmen kann, ist dies in der Kreuzfahrt (hoffentlich nur bei Costa) in den letzten Jahren durchaus üblich gewesen.
Ich bin mal auf die Erklärung der Reederei gespannt, die dies jahrelang geduldet hat.. -
Cliffideo,Du meinst sicher diese Aussage:
"Ich bin auf Sicht gefahren, weil ich die Wassertiefe kannte, da ich schon drei- oder viermal dort gewesen war, aber dass dort dieser Felsen war, hat mich überrascht."
Das darf einfach nicht wahr sein!
