Vom Palmenwedel fast erschlagen.
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Habe viele Beiträge durchstöbert aber nichts zu diesem Thema gefunden. Sind seit dem 06.04.2012 aus unseren Urlaub aus Saint Lucia wieder zurück, meiner Frau geht es schon bedeutend besser noch leicht gefärbte Augen und bei Druck auf die Einschlagstelle ist noch Schmerz spürbar ansonsten scheint alles wieder in Ordnung zu sein. Kurz zum Tathergang: meine Frau schlief auf der hoteleigenen Liege als sie plötzlich von einen wuchtigen Schlag auf den Kopf aus dem Schlaf gerissen wurde, leicht taumelnd hielt sie sich am Kopf die sofort hergeeilten Urlaubsbekannten sahen eine Riesenbeule die meine Frau wieder hereindrückte. Sie hatte das Gefühl als platze ihr gleich der Kopf danach wurde ich gleich benachrichtigt da ich nicht vor Ort war. Kurz danach traf die Securitychefin ein die den Hotelmanager benachrichtigte der meine Frau fragte ob sie einen Arzt bräuchte, meine Frau verneinte. Am nächsten Tag sollte meine Frau einen Report unterschreiben die den Hergang herunterspielte und dank unserer mangelten Englischkenntnisse nicht voll von uns verstanden wurde. Daraufhin wurde unser Reiseleiter von Meiers Weltreisen angerufen der am nächsten Tag ins Hotel kam und uns den Report übersetzte und uns auf den großen Fehler der Arztablehnung hinwies und zu einen nachträglichen Arztbesuch geraten hat, der außer der Prellung und zwei blauen Augen nichts außergewöhnliches feststellen konnte. Tatort war eine Hoteleigene Liegewiese im Rex Ressorts, Rodney Beach, gebucht wurdedas Hotel (eigene Anreise) über Holidaycheck von Meiers Weltreisen, Tatzeit 25.04.2012, 16:15, für die Leute die es genau wissen möchten. Der Palmenwedel war ca. 3 Meter lang und geschätzte 8 Kiloschwer das nicht mehr passiert ist war ein Wunder wenn man noch die Fallhöhe des Palmenwedels (ca. 6 m) dazurechnet fast unglaublich. Hab nie an eine Preisminderung oder Schmerzensgeld nachgedacht bin glücklich das meiner Frau außer dem Schmerz und zwei blauer Augen keine Folgeschäden entstanden sind, aber es wurmt mich, was währe wenn? Besondere Wut habe ich auf den Hotelmanager der außer einem Grinsen sich zu nichts äußerte oder handelte. Das die Palmenwedel schon längst entfernt hätten müssen ist voll das Hotel verantwortlich, selbst nach den Unfall wurde nichts unternommen weitere 4 Wedel die ich sah fielen in meiner Urlaubszeit herunter ,darauf wurde der Manager hingewiesen was kam nur ein Grinsen, auf die Frage nach Wiedergutmachung (vom Reiseleiter) nur ein Grinsen. Nach über einer Woche wurden einige Wedel und Nüsse entfernt, aber nicht von den Palmen in unmittelbarer Nähe der Liegen. Mittlerweile sind wir schon der Auffassung ein geringes Schmerzensgeld wäre schon angebracht, haben wir da noch eine Chance oder hätte dies in Saint Lucia passieren sollen?
Beweis sind:
4 Zeugen mit den ich noch im Kontakt bin,Kopie des Reportes vom Unfallhergang,
Bilder von den Verletzungen meiner Frau,Visitenkarte des behandelnden Arztes der mir auf Anforderung seinen Bericht mailen würde. Währe über eure Meinung sehr interessiert, egal wie sie ausfällt, Gruß Hubert.
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In Deutschland hättest du ein Schild gefunden mit ungefähr dem Text: "Das Liegen unter diesen Palmen geschieht auf eigene Gefahr".
Botschaft: Es ist auch bei großer botanischer Fürsorge nicht ausgeschlossen, unter einer Palme liegend von keinen herabfallenden Palmwedel getroffen zu werden. Vergleichbar mit dem Zapfen einer Pinie beim Aufenthalt unter derselben oder halt einem banalen Tannenzapfen im heimischen Wald. Früchte hingegen sind vorsorglich zu entfernen.
Kurzum: Anstelle der Verletzung hättest du bestenfalls einen "gefährlichen Zustand der Palmenkrone" dokumentiert und danach wohl die Frage dulden müssen, warum man sich - zum Geier?! - volens unter so einen Risikobreich bettet??
Meine Meinung: Keine Chance! -
Hallo,
sei froh das Deiner Frau nicht mehr passiert ist, ich denke man muß das unter allgemeines Lebensrisiko abhaken, oder zur falschen Zeit am falschem Ort.
Gegen das Hotel klagen im Ausland aussichtslos und der Reiseveranstalter wird sich auch auf das allgemeine Lebensrisiko berufen.
Grüßle Gabi 2001 ( Franz ) -
vonschmeling wrote:
... unter einer Palme liegend von einem herabfallenden Palmwedel ... -
Danke für deine Meinung, das dieser Vorwurf für das betten unter einer Palme kommt war mir schon klar, krank sah diese Palme nicht aus, man hätte es eher von anderen gedacht und unmittelbar darunter lag meine Frau auch nicht gerade, halt dumm gelaufen. Du wirst schon recht haben das es dafür kein Schmerzensgeld zu erwarten ist, aber der Wurm in meinen Bauch bleibt, andere Hotels schneiden Wedel mit einer Gelbfärbung ab. Nebenan war eine feste Sitzgruppe unter einer Palme mit schon braunen Wedeln, da hätte ich mich niemals darunter gesetzt, dort saßen oft Leute von Saint Lucia die müssten es doch besser wissen.
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Herabfallende Kokosnüsse verursachen noch heftigere Verletzungen als der besagte Palmenwedel, weitere Gefahren lauern z.B. in Gestalt des Sandflohs auf den europäischen Durchschnittstouristen. Manche Exemplare nisten sich sogar im Gepäck des Opfers ein und beim Öffnen der Koffer zu Hause schlüpfen sie dann heraus.
Auch ein Durchfall oder Sonnenbrand kann einem den Urlaub ganz schön vermiesen.
Das könnte man hier endlos fortführen und gehört alles zum allgemeinen Lebensrisiko. -
Herabfallende Kokosnüsse gehören zum Bereich " erwartbarer und erso zu vereitelnder Risiken" ...

Im Blick auf Entschädigung wäre eine Nuss geeigneter ... -
@hubkatfrie
wie gut, dass deine frau - im wahrsten sinne - mit 2 blauen augen davon gekommen ist.
das hätte wirklich schlimmer kommen können.
auf jeden fall kannst du im rahmen deiner hotelbewertung nachfolgende urlauber über den umstand informieren. vielleicht schaut in zukunft auch mal der eine oder andere nach oben, bevor er sich in die sonne legt.
interessieren würde mich übrigends, was das genau mit dem report auf sich hat.
du schreibst, der erste sollte das geschehene ein bißchen herunter spielen.
wurde der 2. dann nach deinen wünschen bzw. denen deiner frau abgeändert? was genau steht denn da drin? zeigt sich in dem report das hotel in irgendeiner form verantwortlich?
in deutschland gibt es eine sogenannte verkehrssicherungspflicht für bäume.
baumbesitzer sind dazu angehalten, evtl. brüchige äste zu entfernen und bäume regelmäßig auf etwaige krankheiten zu überprüfen.
das läßt sich natürlich nicht 1:1 auf deine zieldestination übertragen.
sowas läßt sich vermutlich nur durch einen rechtsbeistand klären. -
Ich hab weder das Eingangsposting zu Ende gelesen, noch die weiteren Kommentare. Denn wenn ein Kasperl bei einem Unfall von "Tatort" und "Tatzeitpunkt" daherfaselt, dann war´s das für mich auch schon....

Sorry, aber dem armen Palmwedel hier kriminelle Absichten zu unterstellen ist einfach zu viel für mich. -
@hubkatfrie
Ich habe keinen "Vorwurf" erhoben, der Schatten einer Plame lädt nun einmal dazu ein, sich dorthin zu legen, und die Wahrscheinlichkeit, von einem herabfallenden Blatt getroffen zu werden, ist auch nicht besonders hoch. Allerdings kann man schwerlich den Hotelier dafür verantwortlich machen und müsste ihm eben ggf. eine mangelnde Sorgfalt nachweisen, um ihn in Anspruch nehmen zu können.
Gestatte mir die Feststellung, dass die Benutzung der Worte "Tatort" und "Tathergang" deinem Bericht eine gewisse - sicher nicht beabsichtigte! - Kuriosität verleihen, und bei der "Beweislage" hat der FOM gut Grinsen ...

edit: Ooops, sooo direkt kann man´s natürlich auch sagen, @traveller ... -
also ich stelle mir gerade vor, mir währe ein Palmwedel auf die Birne geknallt (Aua) und jemand drückte mir die entstandene Beule zurück.Den zurückdrücker würde ich wohl erschlagen.

Ansonsten hoffte ich es währe eine schöne Betreuerin in der Nähe. (man wird doch mal träumen dürfen.)
@hubkatfrie
Einen schönen Gruss an deine Frau und gute Besserung. -
So ist es.
Hätte nun der Palmwedelbeschneider einen solchen angesägt und dann eine Brotzeit eingenommen, wäre zudem der Wedel genau während dieser Brotzeit auf die Frau Hubkatfrie gekracht, hätte man von mangelnder Sorgfalt ausgehen können.
Selbst dann wäre es jedoch wohl kein einfaches Unterfangen, den Anspruch auf ein Schmerzensgeld in der Karibik durchzusetzen - eine Überlegung, die möglichweise auch den "Wurm im Bauch" des Users vertreiben könnte?
Über die medizinischen Sofortmaßnahmen schweige ich mich aus. -
Vonschmeling hat in ihren ersten Kommentar alles gesagt was ich wissen wollte, habe so ausführlich berichtet weil ich ein ewiges hin und her nicht möchte, auch wenn den einen oder anderen meine Wortwahl nicht gefällt, schließe ich hier ab.
Danke für eure Kommentare, Hubert.
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Vielleicht siehst Du meinen Beitrag ja doch noch ...

Erst mal "Gute Besserung" für Deine Frau!
Was das Rechtliche betrifft, schließe ich mich vonschmelings Meinung an.
Ich würde an Deiner Stelle aber trotzdem an den Veranstalter schreiben und ihm ein paar Fotos vom Zustand deiner Frau schicken. Meier's ist das, was passiert ist, sicher total unangenehm, und wenn Du höflich schreibst, denke ich, dass Du gute Chancen auf einen Reisegutschein hast. Die wollen Dich ja nicht als Kunden verlieren, und dass Deine Frau in einer ihrer Hotelanlagen Verletzungen erlitten hat, ist ja unbestritten.Und da Meier's ja ein sehr umfangreiches Baustein-Programm hat, wirst Du sicher Gelegenheit haben, den zu verwenden.
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Doch kein Einzelfall?

10.04.12
Am vergangenen Samstag wurde ein 5-jähriges Mädchen in Telde durch ein herabstürzendes Palmblatt verletzt. Das Mädchen hatte unterhalb der Palme gespielt, als plötzlich einer der Palmwedel auf sie hinab stürzte.Ein Dorn von gut 3 Zentimetern Länge bohrte sich in die Hand der Kleinen und musste im Hospital Materno Infantil chirurgisch entfernt werden. Außerdem wurde das Kind auch noch an der Nase und dem Kopf verletzt.Die Erziehungsberechtigten kündigten der Presse gegenüber an, dass sie Anzeige gegen die Gemeinde erstatten wollen. -
Hallo!
Wirklich gefährlich sind aber Kokosnüsse. Kein Witz: Jedes Jahr sterben rund 150 Menschen weil ihnen eine Kokosnuss auf den Kopf fällt:
http://www.welt.de/print-welt/article397374/Herabfallende-Kokosnuesse-sind-gefaehrlicher-als-Haifische.html -
@Lugansk
Auf Seite 1 des Thread nachzulesen, dass Früchte - hier Nüsse - im Sinne der sogenannten Verkehrssicherheit entfernt werden müssen, sobald die darunterliegende Fläche irgendeiner Öffentlichkeit zugänglich / nutzbar gemacht wird.

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Frische Cocosnüsse mit der Machete geöffnet, zack...
lecker
Wenn ich hier in der Großstadt Berlin unter einem Kastanienbaum parke und die herunterfallenden Kastanien in mein geliebtes Autoblech Beulen schlagen, wer haftet?
Bestimmt nicht unser schw.... Party-Bürgermeister
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Übrigens: Ein Hotelgelände ist nicht öffentlich zugänglich.
