Indian Summer in Ontario und Quebec
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Hallo Kanada Freunde,
bald ist es soweit - mein Freund und ich fliegen im September zum Indian Summer

Flug und Mietauto sind gebucht.
Nun habe ich mal folgende Route zusammen gestellt und würde euch bitten, mal drüber zu schauen:15.09. Abends Ankunft in Montreal, Abholung Mietauto
16.09.Montreal – Upper Canada Village – Gananoque
17.09. Gananoque (1000 Islands Tour) – Toronto
18.09. Toronto
19.09. Toronto – Niagara on the Lake – Niagara Falls
20.09. Niagara Falls – Kitchener – St. Jacobs – Orillia
21.09. Orillia – Midland – Gorgian Bay – Orillia
22.09. Orillia – Whitney/Madawaska Gegend
23.09. Algonquin Park (Übernachtung Whitney/Madawaska)
24.09.Whitney/Madawaska – Ottawa
25.09. Ottawa – Montebello (Omega Park) – Mont Tremblant
26.09. Mont Tremblant – Quebec
27.09. Quebec
28.09. Quebec – St. Felicien (Zoo Sauvage wär super, wenn sichs ausgeht…)
29.09. St. Felicien – Tadoussac
30.09. Tadoussac
01.10. Tadoussac – La Mabaie – Baie St. Paul – Canyon St. Anne – Beaupre
02.10 Beaupre (Montmorency Water Fall, Ile d’Orleans) – Montreal –Abgabe Mietauto
03.10. Montreal
04.10. Montreal – Heimflug am AbendWichtig ist uns, dass der Urlaub auf keinen Fall in Stress ausartet - trotzdem möchten wir natürlich möglichst viel sehen

Also.... Was haltet ihr davon?
Meint ihr, diese Route ist ohne Stress machbar? Was würdet ihr daran verändern? Was streichen? Was noch mitnehmen?Freu mich über jede Antwort und bedanke mich schon im Voraus dafür!
Lg
Air -
Hallo Air,
meiner Meinung nach ist das schon ziemlich ausgefeilt!
Ein paar Tage sind mir aber aufgefallen, die ich anders machen würde.
Der 20.09.
Diesen Tag würde ich in jedem Fall in St. Jacobs enden lassen. Natürlich würde es mit reinem Fahren gehen, noch bis Orillia zu kommen, es wäre aber schade.
St. Jacobs braucht schon ein paar Stunden. Der Ort selbst ist sehr nett zum Bummeln und dann "muß" man eigentlich noch die Tour über Land machen. Wie Ihr sicherlich im Reiseführer gelesen habt, wohnen im Gebiet um St. Jacobs Mennoniten, die wie die Amish People leben. Man sieht sie überall in ihren Alltag, was wirklich sehr interessant ist.
Da sich die Strecke von Niagara Falls doch ganz schön zieht, wäre es schade, St. Jacobs und Umgebung nur im Schnelldurchlauf zu machen, weil noch die Fahrt nach Orillia wartet.
Der 21.09.
Diesen Tag finde ich auch nicht besonders glücklich - warum wollt Ihr von der Georgian Bay wieder zurück nach Orillia?
Ich würde an diesem Tag von St. Jacobs aus zur Georgian Bay fahren, Orillia auslassen und am
**22.09.**Richtung Algonquin weiterfahren.
Alles andere paßt - wie gesagt - meiner Meinung nach gut.
Aber es ist ja alles subjektiv. Wenn es also einen bestimmten Grund für Orillia gibt, dann haste 'ne richtig gute Tour. Wir haben sie (ein bißchen anders) ungefähr eine Woche später angefangen als Ihr und hatten tollen Indian Summer.
Noch ein kleiner Tipp -
zwar auf dem Südufer des St. Lorenz, aber evtl. den Törn über den Fluß wert, solltet Ihr irgendwie die Tour ändern oder unverhofft Zeit im Kalender haben:
Rivière-du-Loup ist ein bildschönes Städtchen mit viel Flair.
Viele Grüße und 'ne schöne Reise
Harry
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Hallo Harry,
vielen lieben Dank für deine Antwort!
Für Orillia gibt's soweit keinen speziellen Grund. Ich dachte nur, es wäre gut gelegen

Und 2 Nächte deshalb, weil ich an und für sich lieber länger am selben Ort bin und von dort aus die Gegend erkunde - in Schottland funktioniert das soweit ganz gut - in Kanada wirds da schon schwieriger
Auf jeden Fall leuchten mir deine Argumente absolut ein und ich werde die Route dahingehend ändern.Danke auch für den Tipp bezüglich Rivière-du-Loup. Wär sicher schön, wenn wir das auch noch irgendwie unterbringen könnten

Liebe Grüße
Air -
Hallo,
ich bin mit Harry mal wieder ganz dekor...
. Eine ähnliche Tour hab ich schon mal in umgekehrter Richtung gemacht, und ich fand's fabelhaft.Der Vorschlag mit Riviere du Loup hat mich noch auf eine Idee gebracht: Man könnte auch St. Felicien streichen - ich fand die Ecke eh nicht so prickeln, und der Weg am nächsten Tag nach Tadoussac ist zumindest vom Lac St. Jean bis Chicoutimi ziemlich öde.
Stattdessen würde ich am Nordufer des St. Lorenz entlang gondeln. Den Tag Aufenthalt würde ich dann von Tadoussac nach La Malbaie verlegen (dort gibt's ein tolles Hotel!!!) und bei dieser Gelegenheit den Hautes-Gorges-de-la-Riviere-Malbaie Nationalpark besuchen. Der ist gerade im Herbst wunderschön - unbedingt die Bootsfahrt auf dem Fluß mitmachen!!!! Dann hättet Ihr auch noch genügend Zeit, um ein Stück über Tadoussac hinaus zu fahren und von Les Escoumines über den St. Lorenz nach Trois Pistoles ans Südufer überzusetzen. (Fähre unbedingt reservieren.) Und von dort könnt Ihr dann am Südufer gemütlich zurück Richtung Montreal fahren.
Nur mal so als Anregung.... Und egal, welche Tour Ihr nun macht - ich beneide Euch in jedem Fall!!!! Hoffentlich erwischt Ihr den Indian Summer so richtig - man weiß das leider im voraus nie so richtig... -
Hallo Struppi,
auch dir vielen lieben Dank für deine Antwort und deine Anregungen.
Muss ehrlich gestehen, das Südufer des St. Lorenz Stroms hab ich bei meinem Stöbern nahezu ausgelassen. Ich habe befürchtet, dass es da noch einiges Sehenswertes geben würde, wo ich dann unbedingt hin wollen würde
Leider ist die Zeit ja doch begrenzt
Aber ich werd mir das nochmal anschauen
Kann man für die Fähre eigentlich online reservieren?
Nach St. Felicien würde es uns eh hauptsächlich wegen dem Zoo ziehen - der hört sich einfach so toll an
- und außerdem dache ich, dass die Strecke nach Tadoussac doch eine sehr schöne sein sollte. Aber wie gesagt, das wird nochmal durchdacht und ggf. überarbeitet 
A propos Zoo:
War schon jemand in dem Zoo Sauvage in St. Felicien?
Oder im Omega Park in Montebello? Da fährt man ja selbst mit dem Auto durch... Nun hab ich doch etwas Sorge um das Mietauto? Wär schön, wenn mir jemand sagen könnte, dass die Sorge unbegründet ist
lg
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Hallo Air,
das hier ist die Seite der Fähre nach Trois Pistoles:
http://traversiercnb.ca/cnben/TarifsServices.html#remarques
Sieht auf ersten Blick so aus, als ob man nur telefonisch reservieren kann, aber die Abfahrtszeiten sind doch so, daß man sicher einen Kutter von der Truppe erwischen sollte.
Die Fähre Saint Siméon - Rivière-du-Loup hat übrigens auch eine Website.
Aber ich persönlich würde Struppis Vorschlag aufgreifen und über Tadoussac hinausfahren. Dort ist es wirklich unglaublich schön.
Und vielleicht dann in R-d-L wieder rüber aufs Nordufer nach Saint Siméon. Nur diesen kleinen Schlenker. Das Südufer ist auch nicht der Knaller. Insgesamt muß man unmittelbar am Ufer beider Seiten des Flusses schon sehr american-way-of-life-affin sein, um es toll zu finden. Einkaufszonen (oder optional zerklöterte Autobahnen) stehen zur Verfügung. Im Norden geht es noch schneller - wenn man im Süden die Autobahn verläßt, wird man wirklich affig, weil man von einer Einkaufszone in die andere gerät. Man kommt nich voran und man sieht nix außer der ständigen Abfolge von Supermärkten, Home-depots und Staples. Und im nächsten Ort dasselbe wieder von vorn.
Insofern würde ich mich aus heutiger Sicht und Kenntnis wahrscheinlich dafür entscheiden, die Fähre nach Trois Pistoles zu nehmen, in R-d-L wieder aufs Nordufer zu fahren und von dort aus nach Montreal zurück.
Das geht fix und Ihr habt auf dem Südufer echt nix verpaßt.
Aber vielleicht habenwir ja auf dem Südufer was verpaßt und Struppi weiß mehr....... dann werde ich ganz bestimmt zurückrudern!!!!!!!!
Wir hatten damals einen recht straffen Zeitplan und deshalb kann es durchaus sein, daß uns etwas entgangen ist, wofür wir geohrfeigt gehören.Zu den Zoos kann ich Euch leider gar nix sagen.....................
aber unterm Strich kann ich mir nicht vorstellen, daß da großartig etwas passieren kann. Bedenke immer, daß grundsätzlich auch US-Amerikaner dahin fahren könnten und die würden mit million-dollar-Klagen kommen, wenn da unerzogenes Viehzeug die Neigung hätte, seine Zähne in den Lack zu schlagen
Das wird also alles sicherlich schon angemessen organisiert sein.Insgesamt hat Struppi mehr Detailkenntnisse.
Ich kann ganz ehrlich nur mit Momentaufnahmen aufwarten und die nur möglichst gut sortiert wiedergeben.
Viele Grüße
Harry -
Hallo zusammen!
Tja, das Südufer.... ! Es stimmt schon, es ist nicht sooo der Brüller. Richtig schön wird es erst in Richtung Gaspé hinter Rimouski, aber das werdet Ihr zeitlich nicht schaffen. Ich habe es eigentlich nur deshalb vorgeschlagen, weil Ihr nach meinem Plan am Nordufer stromabwärts fahrt, und ich nicht dieselbe Strecke zurück fahren würde.
Das Südufer ist eher flach und, insbesondere je näher man nach Quebec kommt, recht dicht besiedelt. Es hat aber den Vorteil, das man, wenn man die Trans-Canada-Highway 20 meidet und stattdessen die 132 wählt, recht nahe am Ufer entlang fährt und immer wieder nette Blicke auf den Strom erhaschen kann. Am Nordufer fährt man dagegen von Baie St. Paul an eine ziemlich lange Strecke überwiegend "hinterm Berg". Eine Strasse entlang des Steilufers gibt es nicht.
Was auch ein Plus für die Südstrecke wäre: Man kann von Lévis mit der Fähre direkt in die Unterstadt von Quebec übersetzen (keine Reservierung erforderlich) und hat dabei einen Traumblick auf die Stadt und die Zitadelle.
Was die Zoos angeht. so kann ich dazu leider auch nichts sagen. Ich hab von Freunden gehört, dass der in St. Felicien ganz nett sein soll. Aber ich muss in Kanada nicht unbedingt Kamele oder ähnliches angucken. Und Elche etc. bekommt man mit etwas Glück auch in der freien Natur, z. B. im algonquin Park zu sehen. Den Omega-Park kenn ich überhaupt nicht - zu Montebello fällt mir mal wieder nur ein wunderschönes und echt sehenswertes Hotel ein...

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Hallo,
vielen Dank für eure Hilfe und eure Tipps!
Die Idee, über Tadoussac hinaus zu fahren sowie mehr Zeit für La Malbaie zu einzuplanen, haben wir schon fix in unseren Plan übernommen
Aber: So wie es sich anhört, zahlt sich das Südufer bei unserer Tour - abgesehen von Riviere-du-Loup - nicht wirklich aus....
Kann man Riviere-du-Loup per Fährüberfahrt ohne Auto ausflugsmäß besuchen?Nachdem wir Lac St. Jean nun gestrichen haben, da die Gegend ja offenbar nicht soooo toll ist und sich der Zoo zeitlich sowieso auch schlecht ausgeht, wäre jetzt die Idee, nur bis Chicoutimi zu fahren und auf der anderen Seite des Fjordes über Ste.-Rose-du-Nord nach Tadoussac zu gondeln. Dies würde Zeit für anderes sparen und wir würden dennoch keine Strecke 2x fahren?!?
Und... es würde vermutlich unser Budget sprengen aber ich bin viel zu neugierig, um nicht zu fragen: Struppi, magst du uns verraten, welches Hotel in Malbaie so toll ist?
Eine ganz andere Frage hätt ich auch noch:
Nachdem wir den Flug im Internet gebucht haben bekamen wir einen Link von VirtuallyThere, wo man den Reiseplan abrufen, TSA-Daten eintragen, etc. kann. Da ich irgendwo gelesen habe, dass auch für Flüge nach Kanada die TSA-Daten einige Tage vor Abflug bekannt gegeben werden müssen habe ich nachgefragt, ob wir irgendetwas machen müssen. Die Antwort vom Reisebüro war, dass es reicht, den Reiseplan als Eticket auszudrucken und mitzunehmen, alles andere würde beim Check-In erfasst werden. Trotzdem bin ich leicht verunsichert... Könnt ihr mir sagen, ob das so alles seine Richtigkeit hat? (bin bei solchen Sachen immer sehr unsicher...)
Vielen lieben Dank!lg, Air
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Hallo,
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Bei Reisen nach Kanada musst Du tatsächlich nichts vorab registrieren. Es genügt, wenn die Daten beim Check-in erfasst werden. Den Reiseplan solltest Du jedoch dabei haben, um bei der Einreise Deinen Rückflug belegen zu können.
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Den Schlenker über Chicoutimi nach Tadoussac kann man machen. Leider muss ich Dich aber bezüglich das Saguenay-Fjords enttäuschen: Es gibt keine Strasse, die am Fjord entlang führt. Man fährt immer im Hinterland hinter den Bergen und sieht den Fjord so gut wie nicht. Es gibt lediglich einige, wenige Stichstrassen, auf denen man mal an den Fjord runterfahren kann. Man muss aber jedes Mal wieder zurück auf den Highway 172.
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Das Hotel in La Malbaie ist das Fairmont "Manoir Richelieu". Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das ebenfalls zur Fairmont-Kette gehörende "Chateau Montebello" in Montebello. Wenn man sich rechtzeitig umsieht, kann man diese auch mal verhältnismüssig günstig ergattern, z. B. über einen Reiseveranstalter.
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Hallo Air,
bezüglich der Fähre nach R-d-L:
natürlich kann man die Fähre auch als Fußgänger
benutzen, wir haben dort einige gesehen. Ich denke es waren Pendler die nach der Arbeit wieder nach Hause gefahren sind.Aber der Fähranleger von R-d-L ist ca. 5 km vom Ort entfernt...........also ohne Auto macht das keinen Spaß.
Fazit: entweder mit dem KFZ oder das Städtchen auslassen.
Gruss
Harry
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harryhh:
Aber der Fähranleger von R-d-L ist ca. 5 km vom Ort entfernt...........also ohne Auto macht das keinen Spaß.
Fazit: entweder mit dem KFZ oder das Städtchen auslassen.
Stimmt!! Das hatte ich gannz vergessen zu erwähnen!

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Hallo zusammen,
wir starten am Feitag, 14.09.12 von Bremerhaven mit dem Schiff nach Montreal.
Unsere Stationen:
22.09. St. John's, Neufundland
23.09. St. Pierre et Miquelon
24.09. Sydney, Nova Scotia
25.09. Charlottetown, Prince Edward Island
26.09.Gaspé
28.09. Saguenay Fjord und Landgang in Chicoutimi
30.09. Quebec
01.10 Montreal
02.-05.10. Ausschiffung, Übernahme Mietwagen und Fahrt nach Boothbay Harbour/Maine
05.-08.10. Ogunquit/USA
09.10. Lake Placid/Adirondack Park
10.10. Utica/NY
11.-12.10. Niagara Falls
13.10. Cornwall/Ontario
14.10. Quebec Einschiffung zu unserer 2. Cruise
15.10. Quebec
16.10. Saguenay (zum 2. Mal)
17. 10. Baie Comeau
19.10. Charlotttown
20.10. Sydney
21.10. Halifax
22.10. Bar Harbor
23.10. Boston
24.10. Newport, Rhode Island
27.10. Fort LauderdaleAn den meisten Stationen haben wir Mietwagen, so in Sydney, Charlottetown, Gaspé, Chicoutimi, von Montreal bis Quebec, Halifax, Bar Harbor und Newport.
Hat noch jemand Tipps für uns, was wir anschauen sollten/können???
Wir haben gutes Straßenkartenmaterial, Reiseführer von Reise KnowHow Ostkanada/USA-Nordosten - wir sind also gut gerüstet, aber ein paar private Tipps kann man ja immer gut gebrauchen.
Aufgrund der evtl. besseren Witterung haben wir in den Orten, die wir 2 x anfahren, den Mietwagen beim ersten Mal gebucht (schon von Deutschland aus).Besten Dank im voraus.
Liebe Grüße Reisemarie -
Hallo,
ich weiß ja nicht, wie viel Zeit ihr in den einzelnen Orten habt, aber von Gaspé aus kann man zum Beispiel in den Forillion NP fahren, oder eine sehr hübsche Strasse entlang der Küste nach Percé.
Von Sidney aus würde ich auf jeden Fall nach Louisbourg fahren und mir dort die Festung anschauen. Das ist auf jeden Fall sehr sehenswert.
In Halifax würde ich auf den Mietwagen verzichten und durch die Stadt bummeln. Falls Ihr ins Umland wollt. bietet sich auf jeden Fall die sehr schöne Strecke nach Peggy's Cove an. Auch der Ort selbst ist sehr hübsch, wenn auch teilweise recht überlaufen.
PS: Das ist ja echt ne Hammer-Reise!!!!
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Hallo Struppi,
ja, das ist echt eine Hammer-Reise. Zunächst wollten wir einfach nur zum Indian Summer, dann kam, da wir alte Kreuzfahrt-Fanns sind, irgendwann die Eurodam/H.A.L. dazu.
Vor vielen Jahren sind wir aber oft und gerne mit der alten Maxim Gorkii sowie der früheren Albatros gefahren und als wir letztes Jahr die Artania in Hamburg besichtigt haben, war es um mich geschehen. Schließlich haben wir ja jetzt den Hinflug gespart...
Zudem haben wir bei der Besichtigung noch liebe alte Freunde der Phoenix-Crew wieder getroffen, die uns auf der etwas ungewöhnlichen Transatlantik-Route begleiten.
Das meiste ist gepackt - wir freuen uns jetzt sehr
Eigentlich hätten wir uns für die Überlandtour mehr Zeit gelassen, aber mit 12 Tagen müssen wir halt hinkommen. Und damit wir nicht nur durchs Land hetzen, haben wir 2 x 3 Tage eingebaut, etwas abseits der Touristenpfade, wo man - trockenes Wetter vorausgesetzt- auch mal die Seele baumeln lassen kann, bei leckeren Maine-Lobstern und einem Gläschen Chardonnay auch mal 5 gerade sein lassen wollen.Danke vielmals für deine guten Tipps, in Halifax haben wir das Auto schon bestellt, aber Peggy's Cove steht auch auf unserem Plan. Und von Gaspé nach Percé ebenso.
In Sydney werden wir gerne deinem Vorschlag folgen und nach Louisbourg fahren.Liebe Grüße
Reisemarie -
Zu St. Jacobs:
Schaut Euch mal das Best Western dort an. Liegt recht zentral, Freunde von uns waren begeistert. Ich bin mir nicht sicher wie er mitlerweile statt findet, solltet Ihr die Chance haben dort den Farmer's Market zu besuchen - nichts wie hin!!! Ist wirklich toll. Und probiert die Apple Fritters in der Halle. Das Schlange stehen lohnt sich!!!!

Wenn Ihr nach St. Jacobs reinfahrt ist links ein Tim Hortons, wenn Ihr danach links reinfahrt, ein Stück geradeaus bis Ihr einen kleinen Fluß überquert, weiter durch die Felder (normale Straße), auf den Hügel oben rechts abbiegen - dann liegt links die "echte" Mennonitenkirche von St. Jacobs. -
Hallo Reisemarie,
hier ist ja eigentlich schon alles gesagt.
Was für eine tolle, tolle Tour!!!
Großartig, absolut beneidenswert.Weil es wirklich nicht mehr viel zu schnacken gibt außer "oh, wie toll", will ich mich auf ein paar "Freßtipps" beschränken.
Also......
da ich den USA wenig zugetan bin, kann ich nur über kanadische Hummerbuden etwas erzählen.
Wir haben in Louisburg die Speisekarten aller in allen mitgenommenen Reiseführern empfohlenen Restaurants beguckt und sind am Ende bei "Hummer pur" gelandet, weil die anderen Restaurants uns zu chi-chi-haft oder einfach nur stockdunkle Butzen waren, in denen wir nun auch nicht rumhocken wollten.
Überaus ans Herz legen kann ich dir in Louisburg daher "the lobster kettle"
Wirklich überaus schöne Lage, east-cost-feeling!
Und der Hummer kommt unaufgeregt und tam-tam-frei daher.

Das tut er in Kanada häufig, wenn nicht gar vorwiegend. Die einfachen Restaurants, an denen Ihr vorbeikommt, haben zwar nur Plastiktischdecken, aber Hummer pur.Da Ihr mit dem Mietwagen unterwegs seid und vielleicht Lust habt, noch auf kanadischem Boden das eine oder andere Hotelzimmer zu "verwüsten", sei Euch auf dem Weg von Halifax nach Peggy's Cove ein Supermarkt empfohlen:
Der Atlantic Superstore in Upper Tantallon. Der Ort hat eine eigene Ausfahrt von der Autobahn Nr. 103 Halifax nach Süden. Dort kann man sich die Hummer aus dem Becken kochen lassen für ca. 10 €/Kilo.
Alle anderen Supermärkte haben abgekochte Hummer im Regal liegen; der in Upper Tantalon war der einzige (den wir gefunden haben), aus dem man die Viecher frisch gekocht rausschleppen kann.
Das notwendige Werkzeug gibt es in Nova Scotia in jedem Supermarkt.
Wenn Ihr vielleicht ein Hotelzimmer mit Kitchenette oder so ähnlich haben solltet: Noch ein bißchen Butter zerlassen, Knoblauch reinmatschen und es ist wie im Restaurant.
Die Selbstzubereitungsmethode möche ich Dir sowas von dringend auch für den allerorten angebotenen Atlantik-Salmon ans Herz legen.
Vielleicht haben wir ein etwas "freieres" Verhältnis zum Atlantic-Salmon, weil diese Viecher - aus welchem Grund auch immer - im Gegensatz zu den pazifischen nach dem Laichen nicht abkratzen.
Es ist in jedem Fall ein in Europa nicht in den Verkauf kommender, grandios leckerer Fisch. In Nova Scotia futtern sie den Fisch offensichtlich für slch selbst weg - und sie wissen, warum!!
Einfach in einem Sud aus Weisswein (werdet Ihr ja am Mann haben
), n büschen Salz und vielleicht Pfeffer aus einer für ein paar Gröschelchen aus D mitgebrachten Discounter-"instant"-Pfeffermühle simmern lassen und Ihr werdet mit den Augen rollen und überhaupt nicht mehr wissen, was jetzt das größere Freß-Abenteuer ist: Lobster oder dieser Lachs.Die Lachsfilets findet man überall zu für uns Europäer unfaßbar günstigen Preisen.
Davon müßt Ihr unbedingt genascht haben!!!
Ich wünsch Euch eine supertolle Reise....................
Wir eiern mit Neuengland im Indian Summer - Nantucket, Cape Code und Martha's Vineyard - schon seit Jahren immer wieder rum, trauen uns aber letztlich nicht auf diesen "zweifelhaften" US-Boden (New Hampshire hat freie Waffengesetze wie in einem Billig-Western - Hiiiiiilfe!!!
), sodaß wir ostküstentechnisch am Ende immer wieder in Kanada hängenbleiben.Deshalb wäre es schön, wenn Du am Ende Eurer wirklich ganz, ganz tollen Reise, für die ich Euch die schönsten Eindrücke wünsche (die Ihr auch ganz sicher haben werdet), hier nochmal ganz kurz durchkommen und einen Abriß erzählen würdest.
Viele Grüße und...................
laßt bloß keine einzige Seafood-Quelle aus.
Wenn man einmal an der Ostküste war und Hummer gefuttert hat, ist man für alles -ob frisch oder gefroren - auf dem deutschen Markt hoffnungslos verdorben.
Harry
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Hallo Harry,
boah was hast du mir da angetan????
Mir läuft die Spucke rechts und links aus den Mundwinkeln
Ja, wir werden uns Mühe geben, keine Bude auszulassen, wir haben nicht vor, in Schicki-Micki-Lokale zu gehen, sondern dahin, wo auch die Einheimischen es sich schmecken lassen.
Leider haben wir keine Möglichkeit zu kochen, wir fahren ja mit der Artania/Phoenix bis nach Montreal und besuchen all diese schönen Orte meist nur einen Tag mit einem Leihwagen.
Und unsere PKW-Rundreise starten wir in Montreal und beenden sie in Quebec.
D. h. von Montreal aus fahren wir mit dem Mietwagen nach Boothbay-Harbour/Maine, das liegt nördlich von Portland. Das ist zwar eine lange Strecke, aber ich denke, wir haben auf dem Schiff genug Erholung gehabt. Von hier aus wollen wir dann einen Tag nach Norden und einen Tag nach Süden fahren bevor wir nach Ogunquit umziehen.
Wir haben 0 Ahnung was uns außer vielen Hummerlokalen da noch erwartet, irgendwo habe ich im Internet ein Schlemmerheftchen gefunden, da sind die ganzen Lokale des Ortes drin enthalten mit ihren Speisekarten, da kann man vor lauter Seafood fast nichts anderes mehr machen außer schlemmen
Das werden wir sicher einige Tage tun.Aber wir wollen auch nach Boston, obwohl wir später mit der M/S Eurodam noch einmal dorthin kommen, wir fahren durch 2 der wohl schönsten Nationalparks dieser Gegend, einmal die White Mountain, einmal den Adirondack Park (mit Lake Placid), dann die Niagarafälle und dann brennt die Zeit, denn wir müssen am 13.10. in Quebec sein, dort wartet am 14. unser 2. Schiff, mit dem wir wieder aus dem St. Lorenzstrom rausfahren.
Ich will mir Mühe geben, mal wieder einen Reisebericht zu schreiben, den darfst du natürlich lesen. Du gibst mir einfach per PN -nach unserer Rückkehr- deine E-Mail-Adresse und dann schließen wir uns kurz. O.K.?
Falls es mit dem Bericht nicht so ganz klappt, gibt es auf jeden Fall gaaaannz viele Fotos, ich habe mir noch eine neue Kamera, eine (Bridge) Nikon Coolpix P 510 gekauft, mit 42-fachem optischen Zoom, das macht Spaß und die Bilder sind brilliant.Also, ich lass dich teilhaben so gut ich kann.
Danke vielmals für deine vielen tollen Tipps. Ich wünsche dir eine gute Zeit bis zum 29.10., dann sind wir ab morgens wieder im Land.
Liebe Grüße Reisemarie
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Hallo,
bevor ihr startet, will ich zu den Mahlzeiten auch noch schnell meinen Senf dazu geben...
Falls Ihr in Quebec nach einem guten Lokal sucht und z. B. auch auf Wild steht: Das "Aux Anciens Canadiens" ganz in der Nähe des Chateau Frontenac ist ganz ausgezeichnet. Da gibt's dann Elch, Karibu, Rentier etc... Allerdings ist es auch nicht ganz billig, und reservieren muss man auch - aber wir lassen das Lokal bei keinem Quebec-Besuch aus...
Und in Lake Placid gibt's mitten im Ort eine nette und auch ganz gute Lokalbrauerei. Den Namen hab ich leider vergessen - es müsste aber trotzdem zu finden sein. Sooo riesig ist Lake Placid ja nun wirklich nicht... :-))
Grüßle und gute Reise
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Hallo Struppi,
von dem Aux Anciens Canadiens habe ich schon mal irgendwo gelesen. Mal sehen, ob noch etwas in die Bäuche reinpasst
Interessiert sind wir schon, mit der Karte habe ich auch kein Problem (je parle francais).
Ich danke dir sehr für deine Tipps.Nun können wir echt schon die Stunden zählen. Ich kann es kaum glauben, so viele Highlights auf einmal. Das Wetter für die Transatlantiküberquerung soll gut sein, dabei habe ich reichlich warme Kleidung eingepackt. Aber ich denke mal, in Kanada können wir sie sicherlich - zumindest abends - gut gebrauchen.
Liebe Grüße Reisemarie
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Reisemarie:
dabei habe ich reichlich warme Kleidung eingepackt. Aber ich denke mal, in Kanada können wir sie sicherlich - zumindest abends - gut gebrauchen.Kann schon sein. Pack aber auch genügend T-Shirts ein. Ich war im vergangenen Jahr Anfang Oktober in Ostkanada und bin fast die ganze Zeit in kurzen Hosen rumgelaufen... Und T-Shirts musste ich nachkaufen, weil ich auch eher auf wärmere Sachen gesetzt habe...
