Tipps für Sparen im Urlaub?
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Hallo in die Runde,
ich bin neu hier und habe auch allerhand nützliche Tipps zu günstigen Übernachtungsmöglichkeiten, Flügen etc. gefunden
(stöbere immer mal wieder, mache besonders gerne kurze Städtetrips). Was ich ein wenig vermisse, sind ein paar Tipps darüber, wie man in dem jeweiligen Land sparen kann (was sollte man vermeiden, was ist günstig, was teuer, Eintrittsgelder zum Beispiel, Gutscheine o. ä.). Hat da jemand einen Tipp?Dankeschön
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Überflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort entbehrlich ist.
prima, dankeschön

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Mal ganz ehrlich, wenn man sich schon vor dem Urlaub Gedanken macht/machen muss, wo man dann im Urlaub sparen kann/muss, dann ist es doch am besten, man bleibt gleich zu hause. Gerade im Urlaub will man sich doch mal etwas mehr gönnen bzw. besonderes erleben. Man möchte sich danach doch gerne an die schönen Dinge erinnern und nicht, was und wo alles gespart wurde. Meine Devise ist und war schon immer erst sparen und dann urlauben und nicht umgedreht.
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Solche Tips findet man in jedem Reiseführer, unter den HC-Tips, auf den Städtehomepages etc. Man muss sich eben im Vorfeld überlegen, was man unternehmen möchte.
Sparen heißt ja nicht, den Pfennig dreimal umdrehen.
Aufs Geradewohl loslaufen, z. B. ein optisch ansprechendes Lokal aufsuchen, in dem man vor der Tür womöglich noch angesprochen wird, und dann dumm aus der Wäsche gucken, wenn man in eine Touristenfalle getappt ist, kann man schon vermeiden. -
wieso ist zu Hause bleiben die Alternative? Und warum muss man einem neuen User, der hier eine Frage stellt, gleich unterstellen, dass er sich wohl das Reisen nicht leisten könne? :?
Viele Reisende holen sich vor ihrem Urlaub Tipps, bspw. zur Nutzung von "2 for 1"-Gutscheinen (London), oder erkundigen sich schon vorher, an welchen Tagen sie kostenlos Eintritt in den Louvre bekommen etc. pp. - Beispiele für Sparmöglichkeiten gibt's etliche... Hat m. E. auch weniger mit Geldmangel oder Geiz zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
Ein schöner Urlaub hängt nämlich auch nicht davon ab, möglichst viel Geld verprasst zu haben...

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Malini:
wieso ist zu Hause bleiben die Alternative? Und warum muss man einem neuen User, der hier eine Frage stellt, gleich unterstellen, dass er sich wohl das Reisen nicht leisten könne? :?Stimmt! Der Hinweis, dass man diesbezüglich Tipps in den entsprechenden Länder- und Städteforen bzw. Reisetipps findet, hätte völlig genügt - bzw. hat dieser Hinweis den TO ja zufriedengestellt.
Die HC-Karte hat noch gar keiner angesprochen. Da gibt's doch Kamelgulasch zum Schnäppchenpreis, oder so...

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@nate1: Mag ja sein dass es deine Devise war/ist. Muss es deswegen jeder genauso machen wie du? Dürfen/sollen Menschen, denen weniger Geld zur Verfügung steht, allen Ernstes nicht verreisen? Was ist mit Studenten? Jungen Familien, die vielleicht gerade ein Haus bauen? Alleinerziehende?
Wenig Geld = kein Urlaub? Komische Gleichung.
Schöner Urlaub = viel Geld ausgeben? Auch ne komische Gleichung. -
Die Qualität eines Urlaubs lässt sich bestimmt nicht an der Menge des verbratenen Geldes bemessen! Zumindest aus meiner Sicht nicht.
Als junge Erwachsene bin ich mit Freund an die Cote Azur getrampt mit Zelt und Rucksack. Essen bestand mehrheitlich aus Dosenfutter o.Ä. aus dem Supermarkt und 2 Liter-Bomben Rotwein und Wasser. Dennoch war der Urlaub unbeschreiblich schön!
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Wenn es Sparangebote gibt, warum soll man die nicht nutzen? Ist mein ein schlechterer Mensch wenn man auf Preise und Ermäßigungen achtet? Ich glaube nicht.
Wir nutzen z.B. gerne innerhalb Deutschlands die Gutscheinbuch-Gutscheine. In Düsseldorf (wenn wir beim Großen sind) die Düsselorf-Welcome-Card, mittlerweile als Kleingruppe d.h. 3 Erw. - die kostet nicht mehr als eine Tageskarte für Bus und Bahn.
Weitere, gern genutzte Möglichkeit wenn wir ein bestimmtes Ziel im Auge: Newsletter der Sehenswürdigkeiten. z.B. von Freizeitparks. Oft gibts da Gutscheine für ermäßigten Eintritt. Ist gerade heute einer bei mir gelandet und wurde dankend angenommen, da wir dort Ende Oktober sowieso hinwollten.
Birgit
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ronjaT:
Die Qualität eines Urlaubs lässt sich bestimmt nicht an der Menge des verbratenen Geldes bemessen! Zumindest aus meiner Sicht nicht.Als junge Erwachsene bin ich mit Freund an die Cote Azur getrampt mit Zelt und Rucksack. Essen bestand mehrheitlich aus Dosenfutter o.Ä. aus dem Supermarkt und 2 Liter-Bomben Rotwein und Wasser. Dennoch war der Urlaub unbeschreiblich schön!
Kein Geld der Welt bringt uns unsere Jugend und die damit verbundene Unbeschwertheit zurück.

Wenn ich spontan entscheiden dürfte, ob ich auf einer 4-wöchigen Fernreise 2.500 Euro oder 10.000 Euro verbraten dürfte, würd ich mich natürlich für die teurere Variante entscheiden (so lange es nicht mein Geld ist). Und rein oberflächlich betrachtet, sieht's auch so aus, als könnte man mit 4 mal so viel Geld auch 4 mal so viel Spaß haben. Ich würd sicher nur in den Hyatt Regency's und Mandarin Orientals dieser Welt nächtigen. Und das macht sicher Spaß.

Aber das ist wie gesagt die oberflächliche Betrachtung dieser Frage. Ich finde, man sollte nicht vergessen, dass das wahre Leben außerhalb der Hotelanlagen stattfindet und nix mit Butlerservice, Rolls Royce Shuttledienst und Hummer am Frühstücksbuffet zu tun hat.
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Geld ganz sicher nicht aber unbeschwerte (und machmal auch "kindische" oder jugendliche) Momente hab ich durchaus, z.B. in der High Speed Achterbahn oder beim rumalbern mit Freunden.
Auf was ich eigentlich hinaus wollte ist eher, die Aussage zu wiederlegen "wer nicht über das nötige Kleingeld verfügt solle zuhause bleiben"! Das ist schon harter Tobak! Auch wer über nicht so üppige Geldmittel verfügt und - aus welchen Gründen auch immer - sparen muss, kann, darf und soll einen schönen Urlaub verbringen können.
Die Frage nach Sparmöglichkeiten hat durchaus seine Berechtigung.
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chriwi:
Wenn ich spontan entscheiden dürfte, ob ich auf einer 4-wöchigen Fernreise 2.500 Euro oder 10.000 Euro verbraten dürfte, würd ich mich natürlich für die teurere Variante entscheiden (so lange es nicht mein Geld ist). Und rein oberflächlich betrachtet, sieht's auch so aus, als könnte man mit 4 mal so viel Geld auch 4 mal so viel Spaß haben. Ich würd sicher nur in den Hyatt Regency's und Mandarin Orientals dieser Welt nächtigen. Und das macht sicher Spaß.Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind:
Natürlich würde auch ich die 10.000-€- und nicht die 2.500-€-Variante bevorzugen (müsste ja auch mit meinem Mann teilen) - und würde dann etliche Nächte in Zelten im südlichen Afrika verbringen - und wenn nachts ein unbekanntes Tier am Zelt schnüffelt, so ist das auch ein ziemlich aufregendes, unbezahlbares Erlebnis, was aber keinen Cent zusätzlich kostet...

Der Spaßfaktor wäre in einer Lodge, die pro Nacht etliche hundert Euro kostet, (für mich) auch nicht höher...
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@Malini: Ich mag Natur auch recht gerne, aber ich bestehe auf einer klaren Trennung zwischen ihr und mir: Natur draussen, ich drinnen. Überhaupt nachts. Mit klarer Trennung meine ich nicht eine dünne Schicht Stoff.

Aber wie Du schreibst, Geschmäcker sind verschieden. -
chriwi,
kein Thema!

Bei einer entsprechenden Erhöhung des Budgets wäre ich Lodges gegenüber durchaus auch aufgeschlossen...

Wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen: Teurer muss nicht besser sein (und schon gar nicht im Sinne von erlebnisreicher)...
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Wir sind uns ja im Prinzip einig. Aber der hohle Spruch "Geld macht nicht glücklich!" klingt für mich immer nach dem Trost, den wir arme Würmer uns selber zusprechen. Geld ist sicherlich kein Hinderungsgrund für einen gelungenen, schönen Urlaub.
Mit anderen Worten: Müsste ich wählen, würe ich lieber reich und unglücklich als arm und unglücklich.
