Anadolu Hospital Side
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@Steffi, Du musst Dich hier nicht verteidigen, Du hast alles richtig gemacht.
Ich bin ehrlich gesagt ein bißchen entsetzt, wie einseitig hier moderiert wird.
Du hast Dein Problem sehr gut geschildert. Dein Kind ist noch sehr klein. Bevor man lange rumwartet, geht man zum Arzt. Kann man nur unterschreiben.
Die Quervergleiche von wegen
- wo anders kann dir das auch passieren
- ich wurde in einem anderen Krankenhaus gut behandelt
- die Mutter eines krebskanken Kindes wäre froh, wenn sie Dein Problem hätte
sind nicht Themen bezogen und eigentlich ziemlich unverschämt. Andere User wurden schon wegen weniger gesperrt.
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Marlena:
Vorab
ich hoffe,es ging eurem Sohn dann zu Hause besser und es ergab nicht schlimmes .Wenn Du den Kommentar von Steffi1979 gelesen hättest, wüsstest Du, dass zu Hause eben nicht alles okay war... :? Aber Hauptsache, mal ein bisschen mitgeheult...
sehr interessant: Meinungen, die nicht genehm sind, sind also unverschämt und die User sollten am besten gleich gesperrt werden... Aha! :?

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@Steffi
Wenn du auf die Vorseite schaust, wirst du sehen, dass ich direkt auf ein Posting von @anjuana geantwortet habe, die dort schrieb:
"Das Krankenhaus nicht einfach und natürlich mit Pass verlassen zu dürfen, ist irgendwie unvorstellbar. Soll nicht heissen, dass ich dir nicht glaube, auch fehlt mir zum Glück jegliche Erfahrung mit türkischen Krankenhäusern."In meiner Antwort gab es keinerlei Wertung - weder bezügl. deiner Postings noch bezüg. der von mit besuchten Klinik. Es war ein Hinweis darauf, dass es anderorts nicht wie in eurem Fall abgelaufen ist und galt @anjuanas Satz: "auch fehlt mir zum Glück jegliche Erfahrung mit türkischen Krankenhäusern"
Wann habe ich deine Schilderung jemals in Frage gestellt ? :?
Lies meine Beiträge doch einfach mal emotionslos. -
Besser hätte ich es nicht schreiben können brigitte.
@ steffi du hast dir wirklich nichts vorzuwerfen das du deine Erfahrung hier geschrieben hast.
Das hier manche aus der Ecke kommen und Erfahrungen anderer User direkt schlecht reden,nach dem Motto "Das kann nicht sein" etc ,hatten wir hier schon öfters.Lass dir also kein schlechtes Gewissen einreden,du hast richtig gehandelt und hauptsache der Kleine ist wieder fit

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Hallo Brigitte,
ich bin ebenfalls entsetzt
Entsetzt darüber, dass hier anscheinend die wenigsten endlich einmal nur etwas zum Thema beisteuern können. Alles andere kann man per PN oder per Meldebutton klären. Aber bitte nicht auch oder zusätzlich diesen Thread dafür nutzen. Einseitig ist es, wenn sich ständig alle im Kreis drehen 
Hier geht es aktuell um Steffis Erfahrungen und Geschichte. Man darf nachfragen, wenn etwas unklar ist, Tipps und Erfahrungen aus eigener Sicht abgeben.....aber bitte in angemessenem Ton und dem nötigen Feingefühl, damit nicht wie schon wieder geschehen, ein Thread derartig ausartet.
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Bitte bleibt nun endlich beim Thema des Threads
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@ Kourion
Soweit ich weiß, ich habe die Unterlagen jetzt nicht griffbereit, steht darauf, dass er beide Male gesund war und das Problem lediglich darin bestand, dass wir ihn vom Trinken fernhielten. Dieses Schreiben wurde dann bereits aus der Türkei heraus an unsere Auslandskrankenversicherungen gefaxt. Die Versicherungen (wir sind im Ausland irgendwie dreifach abgesichert über ADAC, Amex und über unsere PKV) wollten dann für ein reibungsloses Abwickeln und einen ggf. schnellen Rücktransport eine Bestätigung des Hotelarztes bzw. der Klinik, dass sie das Kind nicht weiter behandeln wollen oder können, weil es offenbar ja gesund ist. Das wiederum wollten sie dann aber nicht ausfüllen und damit war es für die Versicherungen rein formal schwieriger, uns zurück nach Deutschland zu holen. Deshalb ist dann einfach die Zusage erfolgt, dass sie alle Kosten tragen werden, die anfallen, wenn wir es sonst wie geregelt bekommen, sofort nach Deutschland zu kommen. Parallel dazu haben die sich aber auch gewappnet, uns da eventuell raus holen zu müssen. Hätte aber eben mehr Zeit beansprucht und wir waren uns nicht sicher, ob die Zeit dazu reicht.
Und deshalb war es wichtig, dass da Hotel da sehr hilfsbereit war. Wir haben quasi mittags gegen 13 Uhr (nach Rücksprache mit unserem KA in Deutschland) entschieden, dass wir nun irgendwie nach Deutschland wollen (das erschien uns einfach die bessere Alternative, als noch ein zweites türkisches Krankenhaus zu konsultieren, weil im Fall der Fälle, dass die ihn auch nicht direkt hinbekommen, das Zeitfenster für eine Ausreise schon zu knapp war). Und abends um 18 Uhr saßen wir im Flieger. Das ging dann wirklich fix, weil dann der Druck auf die Klinik erhöht wurde und zeitgleich eben Flug und alles andere in die Wege geleitet worden ist.
Also wie gesagt, es stand drauf, er sei gesund. Demnach gab es dann ja keine Diagnose.

Es hat zwar nur bedingt mit der Klinik als solches zu tun, aber vielleicht hilft es ja mal jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist. Insofern kann das für mein Empfinden schon auch hier stehen.
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@mabysc
Wenn Du die noch verbliebenen Postings durchliest, wirst Du feststellen, dass der in der Tat grenzwertige "Auslöser" von vS ebenfalls gelöscht wurde. Das nur zur einseitigen "Zensur"!
LG
Sokrates
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Hallo an Alle,
die sich hier mit schlauen Beiträgen zu Wort melden, nun komme ich auch noch daher um meinen "Senf" zu verbreiten.
Sicher kann ich mich in steffis Situation versetzen und kann ihre Panik verstehen.Ein ähnliches Thema gab es aber hier in diesem Forum schon einmal.
Damals habe ich mich gefragt, weshalb die Eltern mit einem 2jährigen Buben unbedingt in die Türkei fliegen wollen.Erstens hat solch ein kleiner Junge doch nur Aua und will geholfen werden, aber in einem Krankenhaus, bei ihm vielen fremden Leuten in Kitteln und mit Instrumenten bewaffnet, rastet fast jedes Kind aus.
Als mein Sohn in diesem Alter war, sind wir höchstens mit dem Auto an die Nordsee gefahren, wir hatten einen geringen Weg nach Hause um ihn evtl. in unser Krankenhaus zu bringen. Ich finde die "Ellbogenmentalität" der heutigen Eltern einfach rücksichtslos, sie denken einfach nicht an das was alles in solchen Touribunkern passieren kann.
Auch kenne ich jetzt die Einstellungen von Personen die vom Tourismus und den doch so reichen Deutschen leben, (Reportage über TUI).
Aber ich kann sicher hier gegen Windmühlenflügel reden, das ist sicher alles vergebens.Dann muß man aber auch diese ganzen Unpässlichkeiten ertragen.
Denkt einmal darüber nach
meint der krollekopp.
p.s. mein Sohn ist heute Niedergelassener Arzt, er fährt mit seinen Töchtern ,die aber älter sind,
höchstens nach Südtirol. -
@ mabysc
relativ spät, da war unser Sohn bereits das zweite Mal in der Klinik und es ging lediglich noch darum, wie wir nach Deutschland kommen. Da kam es dann nochmal zu einem intesiven Austausch zwischen Gästebetreuung des Hotels, Reiseleitung und meinem Mann, allerdings machte die Reiseleitung schnell klar, dass ein Rückflug, den sie für uns organisieren würden, mehrere Tage in Anspruch nehmen würde. Das hat uns also nicht geholfen.
Zum Thema Klinik war da wenig Nützliches beigetragen worden, obwohl wir mit einem namhaften Reiseunternehmen vor Ort waren.
Also die Gästebetreuung des Hotels war da um ein Vielfaches engagierter und pfiffiger.
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Grundsätzlich kann ich dem Beitrag von @krollekopp nur zustimmen. Denn wie von mir bereits dargelegt, haben wir vergleichbare Situationen mit unseren Kindern auch schon in ausländischen (auch italienischen) aber auch deutschen Krankenhäusern erlebt. Insbesondere bestehende Sprachprobleme im Ausland vereinfachen die Situation nicht. Wir haben uns daher vor unseren Auslandsurlauben bei unserer Krankenversicherung über die Standorte deutschsprachiger Ärzte informiert. Der ADAC zum Beispiel bietet einen solchen Service.
Bestand eigentlich eine private Auslandskrankenversicherung?
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@ querenburg,
die bestand, hat Steffi auch geschrieben, hast Du sicher bei der Fülle des Textes überlesen.
Sprachprobleme kann man in der heutigen Zeit eigendlich ganz einfach lösen, man benötigt nur einen Laptop oder ein Pad, die Übersetzungsprogramme sind mittlerweile sehr gut und helfen ungemein.Grüßle Gabi 2001 ( Franz )
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...vor 20 Jahren war die Technik für "Nomalos" noch nicht bezahlbar.
Da ja die Versicherung bestand, hat Steffi1979 die Kosten von 2000 Euro ja nicht aus der eigenen Tasche bezahlt bzw. sicherlich erstattet bekommen.
Der "Fall" zeigt aber auch wieder einmal auf, dass man seine Auslandsreisen -egal wohin- insbesondere mit Kindern sorgfältig vorbereiten sollte. Ein guter Freund von mir (bislang drei alte Herzinfakte) hatte vor zwei Jahren auf einer Urlaubsreise durch England akute Herzprobleme bekommen. Die ihm zugekommene Behandlung war so katastrophal, dass er nie wieder sein Lieblingsurlaubsland bereisen will.
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Aber diese Einstellung: Wie kann man nur dahin reisen mit Kind?! Die finde ich immer irgendwie strange. Schließlich wird die immer nur dann ausgepackt, wenn irgendwas schief geht.
Meine Family ist da auch das beste Beispiel, sind mit uns als Kindern auch in die entlegensten Ecken der Welt bereist, das ganze vor 30 Jahren, als sicher die medizinische Versorgung noch nicht annähernd so gut war, wie heute, haben sich wahrscheinlich nicht mal einen Bruchteil der Gedanken vor so einer Reise gemacht, die wir uns machen, haben auch vor der Reise keine Bedenken, aber als das Kind dann quasi im Brunnen lag, kamen die schlauen Kommentare: Wie konntet Ihr nur? Türkei ist ja auch noch Entwicklungsland... Selbst Schuld... usw..
Natürlich kann ich mit meinem Kind immer schön in Deutschland urlauben. Wem das gefällt, der soll das tun. Aber auch hier kann mir Schlimmes passieren. Dass in Deutschland nichts passiert, da ist die Wahrscheinlichkeit eben nur etwas geringer. Aber die Taktik, am besten nur im eigenen Garten zu sitzen, das erinnert mich an Majestix, der immer Angst hatte, ihm fällt der Himmel auf den Kopf.
Ich fand es toll, dass meine Eltern damals mit uns nicht nur in Deutschland geurlaubt haben. Wie gesagt, die haben sich bestimmt weniger Gedanken gemacht, als wir das heute schon aufgrund der ganz anderen Medienwelt tun. Ich würde ihnen das aber niemals zum Vorwurf machen. Ich will mir aber auch nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn da jemand krank geworden wäre. Ich kann mich an einen Urlaub in Südfrankreich erinnern - es war NUR Südfrankreich - und mein Vater hatte einen ganz seltsamen Ausschlag, den er nie zuvor gehabt hatte - und auch nie danach wieder. Er musste in Cannes in die Klinik und es war eine einzige Zumutung. Das ist 25 Jahr etwa her. Als Kind wäre ich da auch todunglücklich gewesen - obewohl es eben nur Südfrankreich war.
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@Steffi
Bin da vollkommen deiner Ansicht, zudem ist die Türkei - zumindest in der betreffenden Region - ganz sicher kein "Entwicklungsland". Insbesondere die medizinische Versorgung ist auf hohem Niveau gegeben, es gibt sogar einen beginnenden "Medizintourismus", von Augenlasern bis Zahnversorgung.Mit Sicherheit habt ihr mit dem Team in der Klinik großes Pech gehabt.
Leider hat man nirgendwo die Garantie, auf medizinisches Personal zu treffen, das sich ganz und gar auf die Bedürfnisse kleiner Patienten einstellt. Offensichtlich kamen noch einige Missverständnisse und Ungeschicklichkeiten im gesamten Behandlungsablauf hinzu - sollte nicht passieren, kann aber leider.
:?
Ich schildere hier jetzt einmal eine andere Erfahrung mit derselben Klinik:
Vor zwei Jahren erkrankte der Vater eines Bekannten im Urlaub schwer, die Folge jahrelanger Diabetes. Nach zwei Tagen in der Anadolu Klinik fiel er ins Koma. Nicht nur standen die Ärzte in ständigem Kontakt mit den behandelnden Kollegen des Patienten in D, nach einer Woche der schleichenden Verschlechterung seines Zustandes flogen zwei der deutschen Mediziner nach AYT um sich auf Wunsch der Familie zu überzeugen, dass alles Menschenmögliche getan wird. Der Patient war nicht transportfähig.
Aussage der deutschen Ärzte: Die Versorgung ist auf Augenhöhe mit der, die in D geleistet werden könne, der Patient sei in sehr guten Händen.
Leider verstarb der Mann weitere zwei Wochen später, und natürlich blieben einige "Wie kann man nur...?" Sprüche an seine Frau nicht aus.
Hinterher sind immer alle schlauer, der Mann hatte sich den Urlaubs trotz Kenntnis seiner gesundheitlichen Risiken ausdrücklich gewünscht und solche oder die Entscheidung von Eltern für ihre Kinder sollte man tunlichst respektieren.Eure Erfahrung war unschön, ich halte sie aber nicht für "landestypisch" oder gar spezifisch für das Krankenhaus.
Dass die Ärzte in den Hotelpraxen recht schnell eine stationäre Behandlung empfehlen, muss nicht zwangsläufig der Beutenschneiderei angelastet werden, die "Praxisräume" in den Anlagen sind zumeist sehr rudimentär ausgestattet und taugen in echten Notfällen nichts. Man kann sich allerdings auch wehren (auch das eine persönliche Erfahrung) und im Hotel den Fortgang der Genesung abwarten - wird´s schlechter, ist die Dichte an Kliniken erfreulich hoch und man verliert nicht unbedingt wertvolle Zeit.
Dass insbesondere Eltern es schwer haben, in einer solchen Stresssituation einen möglichst kühlen Kopf zu bewahren ist unbestritten, der Grat zwischen medizinsch adäquatem Rat und empfundenem Druck sicherlich schmal - am besten ist, es passiert einem erst gar nicht. Ein guter Rat von @querenburg ist, sich im Vorwege einer Reise möglichst genau zu informieren.
Über solche Erfahrungen kann man sachlich austauschen, verschiedene Ansichten gelten lassen - insbesondere, wenn die Betroffenheit nicht mehr akut ist und "et nomma joot jejange hätt!"

Übrigens ist die Sprachbarriere in der Türkei zumeist kein Problem, da i.d.R. Dolmetscher Legion sind unter dem medizinischen Personal; viele Ärzte haben sogar in D, CH oder A studiert und sind der Sprache mächtig, von Bedingungen eines Entwicklungslandes also auch in der Richtung keine Spur. -
In der Türkei behandeln die Hotelärzte grundsätzlich nicht sondern lassen direkt in ein Krankenhaus einweisen. Jedem Patienten ist zu empfehlen eine medizinsche Zweitmeinung einzuholen, bevor er sich auf eine Behandlung vor Ort einlässt. Berichte über türkische Krankenhäuser können im Internet z.B. you tube krank in der Türkei abgezockt, eingesehen werden, leider keine Einzelfälle.
