Borreliose - Gefährlich?!
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Die mit Borreliose infizierten Zecken sind viel weiter verbreitet, als die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis). Wenn man die Zecke zeitnah zum Biss richtig entfernt, kann man vorbeugen, dass man sich selber infiziert. Sollte sich aber um die Bissstelle ein roter Kreis oder eine Entzündung bilden, sollte man sich vom Arzt ein Antibioticum verschreiben lassen. Sonst drohen unter Umständen Spätfolgen.
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Eine Borreliose hervorgerufen durch Zeckenbiss ist im Frühstadium - bis jetzt noch - sehr gut behandelbar. Später können lediglich noch die Symptome behandelt und gelindert werden > schwere Arthritis, Gefäßentzündungen um nur einige zu nennen. Daher bei Verdacht auf Zeckenbiss auf jeden Fall zum Arzt und das Blut auf Borreliose untersuchen und behandeln lassen. Verdächtige Rötungen auf der Haut (falls man vom Biss nichts mitbekam) gut beobachten, bei Fieber oder wenn sich Hof bildet, siehe vor. Der kurze Gang (3-4 mtr.) durch halbhohes Gras reichte bei meiner Schwester schon für einen Zeckenangriff aus.
FSME ist kaum behandelbar, dagegen kann man aber impfen. Ich bin geimpft.
Also kann man sich aussuchen was einem lieber ist. Zeckenverbreitungsgebiete nehmen meines Wissens zu.
ginus
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Es ist richtig, was bisher geschrieben wurde, hinzufügen möchte ich, dass Borreliose
sehr gefährlich für den Patienten werden kann, deshalb sofort zum Arzt und die
Symtome beobachten, es kann das Gehirn schädigen wie bei einem Schlaganfall.
Man kann sich nur gegen FSME impfen, was man tun sollte. -
Vollkommen überflüssiges Zitat entfernt. Im übrigen kann man einen Beitrag editieren, sofern noch kein weiterer danach gepostet wurde!
Nachtrag: Ich kenne einen Fall. Der erste Arzt hat die Borreliose nicht erkannt,
erst der 2. es sind wertvolle Tage vergangen, bis die richtige Diagnose gestellt und
entsprechend therapiert wurde, also unbedingt auf die Symtome achten. -
Okay, danke euch für die zahlreichen Antworten. Also erst mal keine Panik! Ich kenne halt eine Person, die das bekommen hat, weil sie den Zecknbiss einfach zu spät erkannt hat und jetzt quält sich die Arme und muss immer Antibiotikum nehmen und hat ab und zu richtige wellenartige "Verhaltensstörungen"

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@CityBoy
so ist es leider - kenne ich seid einigen Jahren (2003).
hinzu können sich dann verschiedene Krankheiten bilden und auch Allergien gegen die Antibiotika entwickelnDann bitte NIE irgendwelche Medikamente einnehmen, auf guten Rat von irgendwem
Vor jeder Urlaubsreise in ferne Länder Tropeninstitut fragen, welche Medikamente man auf keinen Fall nehmen darf oder soll ! (Wechselwirkungen )
Und wenn Medikamente genommen werden müssen, - diese hier kaufen und nicht im Urlaubsland (Fälschung möglich)Ich gehe auf Safaris in Kenia und Tansania
habe immer alle Medikamente Stand By dabei, und hoffe sie nicht zu brauchen!!!!
und als Tipp - eine kleine Zeckenzange habe ich immer dabei in meiner Reiseapotheke -
Und damit sich jetzt niemand in falscher Sicherheit wiegt, weil er nicht in ferne Länder fliegt, eine Zecke, die den Borrelioseerreger in sich trägt, kann man sich auch im heimischen Garten und im Wäldchen in der Nähe einhandeln.
Man sollte also bei Zecken immer wachsam sein. -
stimmt Mam62 !!!
wollte eigentlich noch dazu schreiben , das ein Borreliose Risiko auch in Deutschland / Europa sehr hoch ist. - - Eigene Infektion - Deutschland 2003 -
Es gibt eine Borrelien - Verbreitungskarte -
wenn man Sorge hat , dann bitte raussuchen -
Dann kann man doch auch gleich auf eine solche Karte mit vielen Informationen verlinken.....

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Sorry, aber das ist ein wenig probater Hinweis, da sich die Biester gewöhnlich "unerlaubt entfernen" ...
:?
Bei etwa typischer Symptomatik besonders ggf. verdeckte Areale nach Bissen untersuchen - beispielsweise die Kopfhaut.
Mich hatte eine Zecke im Haaransatz am Nacken gebissen und es erwies sich als sehr mühsam, die Ursache meiner Beschwerden zu finden. -
Abgesehen vom Umstand, dass "Biss" oder "Stich" den wesentlichen Inhalt meines Beitrags nicht grad fundamental ändert, erinnere ich mich an den wiederholt vorgetragenen Wunsch möglichst umgangssprachlich zu formulieren?
Also doch nicht?!?!
Gleich wie:
Die geborgene Zecke ist eine eher zufällige Errungenschaft und insbesondere im Kontext von "nicht erkannt" oder "zu spät entdeckt" einigermaßen unwahrscheinlich.
Ich möchte gerne das Thema und seine Relevanz beachten, anstatt mich mit Eierschaukeln zu verausgaben.
Herzlichen Dank für die Berücksichtigung! -
Fakten zusammen getragen :
** Zecke sticht und verbleibt einige Zeit ( von Minuten bis zu Stunden) am Körper
** bei sofortigem Bemerken die Zecke mit Zeckenzange entfernen (oder geübtem Griff ) in ein Döschen packen und mitnehmen,
** oder ein gutes Foto machen, dann weiß man welche Zeckenart gebissen hat.
Tipp - Foto von der Bissstelle machen, dann erkennt man auch Veränderungen sofort
** Direkt, oder möglichst schnell zum Arzt gehen
** In gefährdeten Gebieten immer Körper untersuchen, wenn möglich durch Mitreisende** Im Durchschnitt tragen ca. 1,5 - 2 % % der Zecken Borrelien mit sich rum
** Von den infizierten Menschen werden ca. 1-2 % erst zu später erkannt und dadurch nicht geheilt . Dann werden leider nur noch Symtome behandelt.
Diese Symtome können alles Gelenke, Organe, Nervensystem befallen . Nicht schön und bei jeder Person anders.Panik ist nicht angesagt - direktes Handeln verhindert schlimmes
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Ob man sich Borrelien eingefangen hat, kann man nicht sofort nachweisen. Die Rötung tritt nicht immer auf.... Erst nach etwa sechs Wochen ist die sichere Diagnose durch eine Blutuntersuchung möglich. Deshalb ist es wichtig, nach dieser Zeit ein zweites Mal zum Arzt zu gehen.
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mabysc wrote:
Noch mal -> Zecken stechen ! -> sie beißen nicht :?
Laut Duden ist Zeckenbiss die umgangssprachliche Variante von Zeckenstich. Da dies hier kein forensisches Symposium ist, hat dieser Einwand keine Relevanz und stört nur den Informationsverlauf.
Zu betonen ist, dass die Zecke wirklich sofort nach ihrem Auffinden am Körper entfernt und nicht etwa auf die Vorstellung beim Arzt gewartet wird. Die Borreliose wird nicht beim Stich übertragen, sondern erst, wenn sich die Zecke mit dem Blut voll gesagt hat und dieses quasi wieder in den Körper des Befallenen "erbricht". Das kann Stunden nach dem eigentlichen Befall sein, man hat bei schnellem Handeln also eine gute Chancen, die Infektion zu vermeiden. Natürlich soll danach der Befallene dem Arzt dennoch vorgestellt werden. -
Klasse Zusatzinfos !!
und vor allendingen auch wichtige Infoswäre froh gewesen, wenn ich die Infos eher gehabt hätte
was mir allerdings egal ist, ob ich nun gebissen oder gestochen wurde
Ein Zeckenbiss / Stich tut nicht weh, das heißt man merkt es nicht sofort
Wenn man die Zecke unsachgemäß entfernt, kann es auch zur Übertragung der Borrelien kommen.richtiges Entfernen der Zecken seht ihr hier:
auf zecken.de
http://www.zecken.de/schuetzen-sie-sich/entfernen-von-zecken/weiß nicht genau, ob ich hier so einfach verlinken darf - wenn nicht , bitte entfernen