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Das Problem in Kenia ist, dass wohl seitens der Regierung und der Polizei zwar viel Worte bezüglich der Sicherheitslage gemacht werden, aber nicht wirklich viel getan wird. Wenn ich an Westgate denke, wo die Armee mehrere Tage mit Plünderungen beschäftigt war, aber ständig reißerische Nachrichten im kenianischen Fernsehen über Kämpfe kamen. Eher werden noch westliche Staaten beschimpft, wenn sie ihre Bürger ausfliegen. Englische Reiseunternehmen haben erst einmal alle Reisen bis Ende Oktober storniert.
@Whiskypieps, eine Frage: hattet Ihr Euch beim Auswärtigen Amt registriert, wurden da Warnungen versandt ?
Man kann sich beim Auswärtigen Amt unter
https://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action
registrieren lassen. Ist vielleicht in solchen Ländern sinnvoll.
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Nein wir haben uns nicht registriert,hätte auch nichts genützt da wir kein Handy mit Internet haben.Machen eben Urlaub .
Es war eben eine beklemmende Situation.
Bis dahin verlief unser Urlaub auch wie immer.
LG Whiskypieps -
hallo ihr lieben, ich bin neu hier und verfolge aufmerksam eure beiträge. uns geht es ähnlich. wir haben eine reise nach kenia im september gebucht. zwei tage nairobi, eine woche safari und ein pasr tage am diani beach. allerdings ist mir seit ein paar tagen ein bisschen mulmig zu mute, da in kürzester zeit ja schon einiges passiert ist. meint ihr, die flughäfen in nairobi und mombasa sind sicher vor angriffen? oder wie verhält es sich derzeit an der küste, da ja dort im januar ebenfalls eine granate in einer strandbar hoch ging.. oder wisst ihr, wie es sich mit einer reiserücktrittsversicherung verhält? würde diese in kraft treten, wenn eine reisewarnung ausgesprochen wird? ich würde mich sehr über din paar antworten freuen

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Jambo Nussini,
niemand wird dir eine Antwort geben können! Keiner kann "in eine Glaskugel sehn"

Die "Granate" in der Strandbar war KEINE Granate und das hatte nichts mit einem Anschlag zu tun! Freu dich einfach auf deinen Urlaub in Kenya und warte ganz einfach ab... mehr kannst du nicht machen

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Bevor es zu einer Reisewarnung kommt, muss schon arg viel passieren. Diese gab es nicht einmal bei den Unruhen nach den Wahlen 2008.
Normalerweise sollte man als Tourist, wenn man ein paar Sicherheitsdinge berücksichtigt, nicht viel mitbekommen.
Große Einkaufszentren in Nairobi würde ich meiden, Bushaltestellen für den öffentlichen Nachverkehr, Märkte - zur Zeit eher nicht.
Im Nationalpark und in den Hotels ist man eigentlich sicher, abends läuft man ohnehin nicht alleine über die Straßen sondern bemüht besser ein Taxi.Der Bombenanschlag auf die Bar, da waren keine Touristen da, und es ist bis heute nicht wirklich geklärt, wem und warum dieser Anschlag galt. Könnte auch ein Streit unter Barbesitzern gewesen sein.
Stand heute kann man sicherlich fahren, unter den normalen Voraussetzungen. Wenns schlimmer wird, dann nochmal nachdenken

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@Angelika was ist dir passiert in Kenya. Was war fuer eine beklemmende Situation.
Ich bin zur Zeit in Kenya und wuerde als normaler Pauschaltourist wenn man eine Safari gebucht hat mit Hotel jederzeit wieder nach Kenya fliegen. Es wird kein Reiseunternehmnen Touris in ein Land schicken wo es nicht sicher ist. Da ist man doch schon sicherer als wenn man als nicht Touri ins Land reist. Selbst als in Westgate die Katastrophe war, war eine Freundin zur Zeit in Nairobi.
Die Sicherheit ueberall hier wird schon grossgeschrieben, kein Kenyaner will das den Touristen was passiert. Die werden sehnsuechtig erwartet hier.
LG Jasmin
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Jassi, Du hast sicher die Nachrichten nicht verfolgen können...es sind hunderte von Touristen ausgeflogen worden, speziell aus UK. Mehrere Länder haben für Kenia Reisewarnungen rausgegeben, britische Reiseveranstalter haben bis Ende Oktober ihre Flüge gestrichen.
@Nussini 98,
Reiserückstrittsversicherungen zahlen normalerweise hier nicht, da das unter höhere Gewalt fallen würde, dagegen kann man sich nicht versichern. ABER - im Regelfall bieten die Veranstalter kostenlose Umbuchungen und ggf. auch Stornierungen an. Das war mit einigen Veranstaltern auch 2008 der Fall, obwohl es KEINE Reisewarnung gab.
Ich glaube auch nicht, dass Deutschland diese so schnell rausgeben wird...Wartet das ganze erst einmal ab.
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Doch das hab ich alles mitbekommen. ist auch grosses Thema hier und den Leuten. Auch die Australier sind raus und die Franzosen. Komisch mein Flieger war voll mit Amis. Hautsaechlich Volonteure.
In den Nachrichten wird viel berichtet , es gibt Verhandlungen wie es mit dem Tourismus weitergehen soll hier.
Lese hier jeden Tag Zeitung und da ich ja nur mit Kenyanern unterwegs bin bekomme ich viel mit. Mir schon fast zuviel. Es ist einiges in argen hier......es wird viel passieren glaub ich und das nicht positiv.

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Ihr Lieben, ich danke euch für euere zahlreichen Kommentare und werde aufmerksam alles verolgen und mir dann nochmal Gedanken machen, wenn es soweit ist. Dass die Engländer allerdings ihre Touris heim holen, gibt mir schon zu denken..und diese "Explosion" am Diani Beach bereitet mir auch ein ppar Fragezeichen

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Wie schon geschrieben diese Explosion war kein Terror!
Die Englaender haben die Leute rausgeholt aus Verscherungstechnischen Gruenden. Und auch nur aus der Gegend in Mtwapa Schanzu .Wenn du einen Pauschalurlaub planst kannst du einen entspannten Urlaub geniessen. Nur als Rucksacktourist oder Individualreisender wuerde ich nicht uebers Land fahren ohne Reiseleitung.
Gestern sind 300 Deutsche am Flughafen Mombasa angekommen.
LG aus Watamu
Jasmin
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Sorry Jassi, aber das ist nicht richtig, es sind nicht nur Engländer von der Nordküste abgereist. Davon war auch die Südküste betroffen. Frag' mal Angelika wieviele Engländer alleine nur aus dem DSR abgereist sind...Die besagten britischen RV's haben ihre Gäste zurückgeflogen, egal von welchem Küstenabschnitt.
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Die Touristen wurden auch an der Südküste abgeholt, nicht nur Mtwapa und Shanzu.
Das Auswärtige Amt weist auf die Gefahr terroristischer Anschläge in Kenia hin, ohne vor einer Reise dorthin zu warnen. Es rät aber zu "großer Vorsicht und Wachsamkeit", insbesondere "auf öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Bars und Einkaufszentren, an religiösen Stätten, beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter sowie exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten".
Mehr Hotels als üblich schließen gerade:
20 Küstenhotels schließen wegen Terror
Man spricht bereits von 7.000 entlassenen Angestellten und baut auf das Vertrauen in das kenianische Sicherheitssystem. Nun ja, gibt es denn eines, das funktioniert?He said it was surprising that despite the terror attacks witnessed across the globe, the West singled out Kenya for advisories. He warned that the best intervention lies in “making the international community to trust the Kenyan security system.”
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Mir wird bei dem Thema zu oft schwarz oder weiß gesehen. Wer nach Schwarzafrika reist, der war doch noch nie 100%ig sicher. Das ist ein Irrglaube. Es ist auch nicht unbedingt schlimmer geworden. Es gab immer wieder Zeiten, wo es sogar gefährlich war, zwischen Tsavo West und Amboseli oder in die Mara zu fahren. Die Strecke zwschen Malindi und Lamu galt noch vor zwei Jahren als Hochrisikogebiet. Mittlerweile kann man alle Straßen befahren, jedoch gerade in Richtung Amboseli und Lamu nur möglichst im Konvoi oder mit Bewaffnung. Und gerade im Süden rührt die Gefahr ncht von Islamisten her. Kenia hat noch diese Stammeskultur.
Auch Terroranschläge gab es in den letzten 20 Jahren immer. Die derzeitigen Anschläge sind im Verglech zu dem großen auf die US-Botschaft "klein". Und man sollte auch bedenken, dass bisher alle Anschläge den Einheimischen galten - auch Westgate. Direkte Anschläge auf Hotels, Touristen oder Ausländer gab es bisher keine. Und die letzte Wahlen waren ebenfalls wieder friedlich. Wie wurde doch im Vorfeld gewarnt...
Ich möchte das alles nicht verharmlosen, aber etwas in Relation setzen. Kenia ist allein schon aufgrund seiner verschiedenen Religionen und seiner benachbarten Lage zu kaputten Ländern wie Somalia oder Sudan ein nicht sicheres Land. Eine Sicherheitslage wie auf Mallorca oder Teneriffa kann man einfach nicht erwarten.
Das ein paar Länder wie England und Australien ihre Pauschaltouristen zurckgeholt haben, gibt auch mir zu denken, könnte aber auch andere Gründe haben. Ich denke da nur an Kenyatta, der immer noch in Den Haag vorgeladen ist. Außenpolitischer Druck? Wobei der englische Geheimdienst in der Tat wohl mehr wußte. Just nachdem man mit der Aktion begann, waren diese beiden Anschläge in Nairobi.
Meiner Meinung nach ist es so:
Wer nach Kenia als Pauschaltourist fliegt und etwas Strand und Tiere genießen will, der ist vor Anschlägen wohl sicher. Auf Mombasa können diese Touristen ja auch verzichten. Es bleibt nur die Kleinkriminalität und die besser zu meidenden Bars an der Küstenstraße. Aber gerade die Nationalparks sind sicher. Und die Fahrten nach Tsavo usw. auch. Abraten würde ich hier nicht von einer Reise.
Wer aber individuell durchs Land reist, so wie Leute, die oft Afrika oder Kenia besuchen, der sollte SEHR überlegt reisen. Ich würde in keinen Überlandbus usw. steigen (habe ich aber eh noch nie). Genauso würde ich Märkte oder bestimmte Viertel meiden.Insofern ist es für mich ein kalkulierbares Risiko.
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Greno:
Mir wird bei dem Thema zu oft schwarz oder weiß gesehen. Wer nach Schwarzafrika reist, der war doch noch nie 100%ig sicher. Das ist ein Irrglaube.Du solltest Deine Aussage besser auf Kenia beschränken! In Botswana bspw. ist die Situation völlig anders... (Wobei es eine 100 %-ige Sicherheit selbstverständlich nirgends gibt).
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... und weiter geht's mit Preissenkungen. Kenia bald ein Schnäppchen?
Ab 29. Mai 2014 tritt eine Mehrwertsteuerbefreiung für Flugticketbuchungen durch Reiseagenten in Kenia in Kraft, um die Preise wettbewerbsfähiger zu gestalten. Zusätzlich werden mit Wirkung zum 20. Juni 2014 die Eintrittsgebühren für Premium Parks von 90$ auf 80$ gesenkt. Um mehr regionale und internationale Flüge nach Malindi und Mombasa einzuladen, hat die Regierung mit sofortiger Wirkung die Landegebühren um 10% für Malindi und 40% für Mombasa International Airport gesenkt.
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@mayfieldfalls: natürlich ist ein Handgranatenanschlag auf eine Bar immer als "Terror" zu bezeichnen. Was allerdings richtig ist, ist, dass die Hintergründe nicht geklärt sind. Al Shabab gilt, auch wegen der amateurhaften Ausführung, als weniger wahrscheinlich, als ein Anschlag veranlasst durch die örtliche Polizeiführung (wegen der zu der Zeit geplanten Umstrukturierung der Polizeikräfte in der Region), oder mit Hintergrund des Betriebs der Bar Tandouri selbst (Probleme mit Grundstückseigentümer, Probleme mit den Aufsichtsbehörden, Probleme mit den "Sonderzahlungen" an die Polizeiführung, oder, oder, oder...).
Wie auch immer - für den Gast, der zu diesem Zeitpunkt in der Bar war, macht das keinen Unterschied...Was die Meldung über die schließenden Hotels angeht - dem verlinkten Artikel meine ich zu entnehmen, dass der Grund nicht Terrorangst ist, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus vorgenommen wird (ausbleibende Gästeanzahl in Verbindung mit der sowieso schon unrentablen Low Season).
Ansonsten kann ich nur Greno in seinem Beitrag zustimmen.
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Dem ist so - Hotelschließungen während der Low Season gibt es immer, dieses Mal sind es mehr. Die Buchungszahlen sind schlecht, aus Großbritannien und einigen weiteren Ländern soll es in nächster Zeit keine Touristen geben (aufgrund der Terrorangst).
Und wieder mehr Leute in Kenia, die keine Arbeit haben. Endlosschleifen ...

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@Grenco:
Diese Behauptung
Direkte Anschläge auf Hotels, Touristen oder Ausländer gab es bisher keine
kann ich nicht kommentarlos stehen lassen. Ich erinnere mich noch an den Selbstmordanschlag vom November 2002 auf das „Paradise-Hotel“ in Kikambala. Tote und viele verletzte, darunter auch Touristen.
Wilfried