Babyfreundliches Hotel = undbedingt notwendig?
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Hallo liebe Reise-Gemeinde,
auf der Suche nach einem schönen Urlaub für mich, meinen Mann und unserem Spross (dann ca. 1,5 Jahre alt) fiel mir auf, dass einige Hotel als besonders babyfreundlich deklariert werden. Sprich: Babybetten, Wickeltische, Buggyverleih, Babysitter, Babyessen, Baybschwimmbecken, Kinderarzt, Babyphon, und sämtliche weitere Babyausstattung...
Ich überlege nun, ob so etwas Sinn macht. Ich würde mich über Erfahrungen pro und contra sehr freuen.
Kann mir jemand sagen, ob speziell auch für babygeeignete Hotels idR teurer sind als 'normale', die damit nicht werben? Es liest sich ja schon gut, was für die Babies geboten wird und was man dann nicht mitschleppen braucht.
Aber Theorie und Praxis liegen ja manchmal doch weit auseinander... ich hoffe, ihr könnt mir etwas weiterhelfen, ob ihr ein Babyhotel empfehlen würdet!
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Hallo,
mit 18 Monaten ist dein Kind doch kein Baby mehr.
Wir waren mit unseren Kleinen (2012 2+3 und 2013 3+4) im Royal Bou Family Club auf Menorca. Da gab es eigentlich alles was wir für die beiden gebraucht haben inklusive Kinderbuffet. Kinderbetreuung ab 0 Jahren .... -
Hallo, danke für die Antwort. 2 Jahre ist schon was anderes als 1,5 ... mit 2 laufen die meisten würde ich sagen und können sich anders beschäftigen als mit anderthalb, wo zB das Laufen zwar meistens aber nicht immer gegeben ist.
Ich kenne die Unterschiede aus Erfahrung von befreundeten Müttern.Darum ging es mir aber auch gar nicht, vielleicht hab ich mich doof ausgedrückt:
Ich wollte wissen, ob Hotels, die grundsätzlich Komfort für Minikinder anbieten (Essenwärmer, Buggyverleih zB - manches kann man gerade unterwegs auch noch für Kleinkinder brauchen...), notwendig sind oder ob es ein normales Hotel auch tut. Ob diese Babysachen nicht nur den Preis hochtreiben? Und ob die wirklich auch genutzt werden - da wollte ich mal gern die Erfahrung haben oder ob die Leute sagen, alles Quatsch, ich brauchte im Urlaub nie Babysitter, Babyessen, Buggy usw.
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Hallo!
Ob sie notwenig sind - weiß ich nicht, aber anscheinend ist die Nachfrage nach solchen Hotels gegeben. Ansonsten würden nicht ganze Ketten davon leben.
Mir persönlich erschließt sich nicht ganz die immer wieder auftauchende Frage nach" Babyclub, Kinderclub usw." Bei Teenager kann ich das ja noch einsehen. Aber wenn man als Familie in Urlaub fährt/fliegt, sollte man den auch so verbringen, zumindest war das" zu unserer Zeit" noch so. Warum sollte ich mein Kleinkind in einem Club abstellen. - Aber das ist ja wohl zu OT.
Lg.
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Wir haben 2 aufgeweckte Jungs (2+4) und sind beide berufstätig (ich Vollzeit, Frau 50%).
Glaube ja nicht das man da mal eine Minute am Tag Pause hat,es sei denn man setzt seine Kinder stundenlang vor die Glotze.
Da wir das nicht machen, freuen wir uns wenn wir die Kinder im Urlaub Stundenweise in den Miniclub abgeben können. Für die soziale und gesellschaftliche Entwicklung der Kinder ist das, bei entsprechender geschulter Betreuung, für die Kinder auch von Vorteil. -
Eisprinzessin:
Hallo liebe Reise-Gemeinde,auf der Suche nach einem schönen Urlaub für mich, meinen Mann und unserem Spross (dann ca. 1,5 Jahre alt) fiel mir auf, dass einige Hotel als besonders babyfreundlich deklariert werden. Sprich: Babybetten, Wickeltische, Buggyverleih, Babysitter, Babyessen, Baybschwimmbecken, Kinderarzt, Babyphon, und sämtliche weitere Babyausstattung...
Ich überlege nun, ob so etwas Sinn macht. Ich würde mich über Erfahrungen pro und contra sehr freuen.
Kann mir jemand sagen, ob speziell auch für babygeeignete Hotels idR teurer sind als 'normale', die damit nicht werben? Es liest sich ja schon gut, was für die Babies geboten wird und was man dann nicht mitschleppen braucht.
Aber Theorie und Praxis liegen ja manchmal doch weit auseinander... ich hoffe, ihr könnt mir etwas weiterhelfen, ob ihr ein Babyhotel empfehlen würdet!
Ich zitiere jetzt mal bewusst die komplette Frage ...
Warum sollten Babybetten, -phones, -pools , -menüs angeboten werden, wenn es kein Interesse daran gäbe?
Wenn es dir sinnvoll erscheint - nutze die Möglichkeiten!
Schleppen gilt nicht für Windeln und Buggy - die einen wiegen nix, der andere ist immer handlich und kostenlos bereit auf dem Flug.
Wie "kontra"? Was sollte gegen einen familienorientierten Service sprechen?
Nein, idR sind grundsätzlich keine Hotels "immer teurer" - also auch nicht die babyphile Fraktion!Die Filter bei HC z.B. bieten reichlich Möglichkeiten zur präzisen Auswahl - mit Baby <2 Jahre würde ich moduliert das Hotel und den Flug einzeln buchen.
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Mir persönlich wären kurze Wege sehr wichtig. Sprich:Das Hotel sollte strandnah liegen oder besser noch direkte Strandlage haben. Somit braucht man seinen Buggy nicht mit allem Gedöns voll packen, sondern geht zur Not rasch zum Zimmer zurück, um Fehlendes zu holen.
Einen Buggy würde ich eh mitnehmen, da man ihn auch im Vorwege der Reise nutzen kann ( z.B am Flughafen).
Was Babaynahrung betrifft, so kann man für ein 1,5 Jahre altes Kind etwas aus dem Buffet zusammenstellen und man benötigt nicht ungedingt Gläschenkost. Hochstühle sind in jedem kinderfreundlichen Hotel vorhanden .
Ebenfalls von Vorteil wäre ein Babybecken, genügend Schattenplätze , Babybettchen , ein kleiner Spielplatz und Sandstrand ( zum Buddeln). Das Hotel sollte im Allgemeinen kinderfreundlich sein, somit triffst Du dort sicherlich auf andere Familien.
Ob die Zimmer in "babyfreundlichen" Hotels Besonderheiten, z.B. einen Wickeltisch anbieten, weiß ich nicht,da ich noch in keinem war. Aber das Wickeln läßt sich für die Urlaubszeit auch problemlos auf dem Bett bewerkstelligen.
Eine kurze Transferzeit vom Flughafen zum Hotel wäre ebenso ein Vorteil. All das findest Du auch in "normalen" Hotels, so dass es nicht unbedingt eines speziellen Babyhotels bedarf. Was Dir persönlich bei der Gestaltung Deiner Urlaubsreise wichtig ist, weißt Du am Besten...Jetzt mußt Du nur noch suchen...Viel Erfolg

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also ich würde erst - unabhängig von entsprechenden baby angeboten - das ziel festlegen.
und zwar ein ziel, das eine kurze flugstrecke entfernt ist, dessen temperaturen und luftfeuchtigkeit nicht besonders "umstellungsbedürftig" ist, wo (idealerweise) gute ärtzliche versorgung vorhanden ist.
leider fällt mir dabei spontan immer wieder nur mallorca ein (nicht, dass mallorca nicht schön ist, aber mir fällt dabei eben keine andere destination ein).wichtig fände ich auch, dass es schnelle und viele rückflugverbindungen gäbe.
ich weiß, dass man oft nicht dran denkt, oder dass es hoffentlich nicht eintritt. aber gerade kleine kiddies fangen sich schnell mal was ein und bekommen hohes fieber.
da fände ich es als (jung-) eltern beruhigend, den nachwuchs gut und kompetent versorgt zu wissen. um den nachwuchs dann nicht zu irritieren und zu ängstigen, fänd ich es optimal, wenn der arzt dann deutsch spräche.
ist aber nur meine meinung, ich wollte das nur zu bedenken geben. -
Nachdem die T.O. nichts über den Reisetermin schreibt, würde ich kein Ziel vorschlagen wollen ... Malle im März? Eher suboptimal!

Die von Nibjnile angeführten Argumente halte ich durchweg ebenso für richtig, wie den Hinweis auf eine gute ärztliche Versorgung. Die findet man aber in zahlreichen Warmwasserzielen, da nich für.M.E. braucht man das ganz große Babyprogramm nicht mehr für ein Kind mit 18 Monaten, da genügen auch die Services, die in den üblichen familienfreundlichen Hotels angeboten werden.
Ausgenommen man möchte reichlich "Paarzeit" verbringen - da ist es dann angenehm, eine Betreuung zu haben ab 0 Monaten, wie sie beispielsweise im Aldiana Zypern angeboten wird.
Die Basisausrüstung von Bettchen bis Babyphone gibt´s bereits in den meisten Familienhotels. Einfach mal bei Service schauen, da steht oft genaueres über die Ausstattung für die kleinsten Urlauber.
Ebenfalls fast obligatorisch in guten Urlaubshotels: Eine Babycorner im Restaurant mit Flaschenwärmer, Mixer und Co ...

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vonschmeling:
Schleppen gilt nicht für Windeln und Buggy - die einen wiegen nix, der andere ist immer handlich und kostenlos bereit auf dem Flug."Schleppen" gilt unter Umständen doch, je nach Reisedauer. Die Windelausstattung für 2 Wochen ist schon recht umfangreich, je nach Kind. Und "schleppen" kann man auch Dinge, die Platz wegnehmen, nicht nur schwere.

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Ihr Lieben,
ich danke euch ganz herzlich für die Antworten, sie haben mir sehr weitergeholfen. Als Erstlingsmama weiß ich nicht so recht, wie das mit einem 18-Monate altem Kind ist, wir waren bisher nur an der Nordsee (mit 6 Monaten) mit ihm, nicht aber im Ausland.
Ihr habt mich darin bestärkt (darauf zielte die Frage eigentlich mehr oder weniger ab), dass ich nicht gezielt nach Babyhotels schauen muss.
Die Reise ist für dieses Jahr geplant und es gibt noch keinen festen Reisetermin, da wir nicht an Ferienzeiten gebunden sind.
Ich dachte an die Kanaren zu einer milderen Jahreszeit, vielleicht Mai/Juni oder September/Oktober? Lanzarote und Fuerte habe ich bisher beim Forschen als relativ "familientauglich" gefunden... was meint ihr? Mallorca im Juni wäre doch auch eine Option?
Wir sind keine Partyleute. Wir müssen auch unseren Kleinen nicht zwangsweise abgeben, ein Babysitter ist auch kein Muss (wobei ich nicht wüsste ob ich ihn nicht doch nutzen würde, wenn zufällig vorhanden
- aber da weiss ich auch wiederum nicht ob ich mein Kind in fremde Hände geben würde). Als wir noch kein Kind hatten, sind wir gern in gehobenere, ruhige Hotels ohne Animation gegangen (das ist wohl eher schwierig bei familienfreundlichen Hotels?! ;-)), uns stört nun aber Party nicht groß, wenn es nicht gerade "Ballermann" und Co. ist. Mit Kind haben wir nicht so viele Ansprüche, ein solides Mittelklassehotel mit Nähe Strand und/oder in einer schönen Naturlandschaft, wo man mal spazieren oder in einen Park kann, wäre sicher nicht verkehrt.Nich weitere Vorschläge vielleicht?
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Auf den Kanaren kann es auch bei milder Witterung sehr windig sein (das gefällt den ganz Kleinen meist gar nicht!) und man fliegt deutlich länger als nach Mallorca, welches im Juni eine ausgezeichnetet Wahl wäre, wie schon von Lexilexi beschrieben.
Sorry übrigens - ich hab deine Frage "pro und kontra" nicht so verstanden, wie sie gemeint war. Meiner Ansicht nach kannst du ohne weiteres auf das ganz große Babyspektakel verzichten, Familienhotels sind überwiegend ausgezeichnet eingerichtet für Kinder mit ca. 18 Monaten.
Da sind die von Nibjnile aufgezählten Kriterien wirklich ausschlaggebender!
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@mabysc
Nutzt ihr a) ein Appartement mit Verpflegungsoption, oder b) versorgt ihr euch selbst?
Falls b) - das muss man auch wollen, denn vor der entspannten Mahlzeit kommt ggf. die weniger entspannte Aufgabe, diese zu beschaffen und zuzubereiten ... imho liegt bei der Frage nach einem Babyhotel der Wunsch nicht sehr nahe.
Ich wüsste zudem nicht, was an einem Frühstück mit Kleinkind in einem entsprechend ausgesuchten Hotel so schrecklich "unentspannt" sein sollte - sieht man mal davon ab, dass die kinderlosen Hotelgäste selbstverständlich generell weniger um die Ohren haben ...
Solang der Nachwuchs mittagschläft, können die Eltern mit Babyphone am Strand chillen und müssen nicht im Zimmer Wache schieben - ausgenommen es ist ihr ausdrücklicher Wunsch. -
Ich kann mich @mabysc nur anschließen. Bei noch kleineren Kindern ist ein Appartement eine gute Wahl. Da man häufig einen eingespielten Rhythmus hat, braucht das Kind sich nicht zu sehr umstellen. Man ist doch unabhängiger, kann Essens- und Schlafzeiten besser einhalten und hat einfach mehr Platz. Das heißt jedoch Selbstverpflegung- auch das muß man mögen...
Die Kanarischen Inseln haben im Mai ein gutes Klima, jedoch solltet Ihr an die doch recht lange Flugzeit denken...
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Appartement heißt doch nicht, dass man/Frau sich zwangsweise selbst mit der unentspannten Aufgabe der Mahlzeitbeschaffung nebst Mahlzeitzubereitung plagen und schinden muss
. Man geht ganz entspannt, entsprechend dem Tagesablauf der Familie und ohne die in Hotels meist festgeschriebene Abfütterungszeiten in eine Gaststätte seiner Wahl 
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vonschmeling:
.....
Ich wüsste zudem nicht, was an einem Frühstück mit Kleinkind in einem entsprechend ausgesuchten Hotel so schrecklich "unentspannt" sein sollte .....
es kommt da wohl sehr drauf an, was für einen rhythmus das kind hat.
als selbstversorger ist man unabhängig von den öffnungszeiten des buffets, und man muß morgends eben nicht mit der ganzen familie geschniegelt und gestriegelt im frühstücksraum aufschlagen.
während papa morgends mit dem nachwuchs zum bäcker geht, kann sich mama vielleicht nochmal im bett umdrehen.
oder auch umgekehrt.ich zum beispiel muß unabhängig von kleinkindern oder ähnlichen hürden morgens erst einmal in aller ruhe einen kaffee haben, bevor ich der welt entgegen trete.
mir wäre persönlich zum beispiel so ein frühstücksbuffet zu viel action am frühen morgen.
da kehre ich lieber auf dem weg zum strand irgendwo ein und bestell mir ein frühstück, wo mich keiner nervt. -
Sowohl als auch !
Auch wenn wir persönlich idR ÜF bevorzugen, gibt es einige Appartementanlagen mit HP und mehr.Ist zwar ein wenig off topic - aber wie muss ich mir das vorstellen mit dem Frühstück?
Es wird kaum im Appartement serviert werden, nicht wahr? Holt man es und nimmt es dann in den eigenen Räumlichkeiten ein? Würde es in einem Frühstücksraum serviert gäbe es ja wenig bei gar keinen Unterschied zum Hotel ...Ansonsten ist Appartement mit Küche etc. sehr einleuchtend als Empfehlung, mehr Flexibilität und mehr Platz.
Ein Frühstück im Restaurant ist - je nach Destination - nicht jedermanns Sache. Ich frühstücke beispielsweise gerne rohes Fleisch - dieser Wunsch sorgt in der Gastronomie zuverlässig für mittelschweres Befremden ...
