Licht und Schatte in der Karibik
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Liebe/r papelbon,
wäre es möglich, in diesem Forum Bilder hinzuzufügen, würde ich sie posten.
Ich bitte das aber alles auf einer sachlichen Ebene zu kritisieren.Würdest Du etwas genauer recherchieren, würdest du unter meiner kürzlich geschriebenen Bewertung vielleicht herausfinden, unter welchen Umständen eine Dominikanerin "nichts besseres" zu tun hatte, als mir etwas von Ihrem Land zu zeigen.
Ich werde dir gerne einige Bilder von den Plastikmüllbergen schicken.
Solltest du für das Gesehene bessere Formulierungen haben, werde ich Sie eventuell bei holidaycheck.de einreichen um den Bericht zu verbessern.Der ältere Herr sprach im Vergleich zu anderen Dominikanern gut deutsch.
Selbst Hotelpersonal konnte manchmal nur mit englisch weiterhelfen, was auch absolut legitim ist.Ich hab zu keiner Zeit gesagt, dass die Bauern vertrieben wurden.
Bitte lies dir die Passage noch einmal durch.
Die Hotels werden die Strandabschnitte wohl irgendwann erworben haben.
Da es verschiedene Tatsachenberichte aus der RD gibt, die Ähnliches berichten, kamen mir die Aussagen der Dame authentisch vor.Und solltest du mich zitieren, dann bitte ich dich volle Passagen zu übernehmen.
Ich bin teilweise der Ansicht, dass Du da vielleicht etwas verwechselt hast.
Das ist nicht weiter schlimm.Viele Grüße,
Buddy -
@doc 3366
Vielen dank für deine Richtigstellungen.
Stelle ich mir einen von Bäumen umgebenen Fluss oder einen Pausenhof vor, sind in meiner Vorstellung weder Plastiktüten, Plastikflaschen, Hausrat, Bauschrott oder Autoteile vorhanden.
Insofern habe ich es als Müllberg definiert.Wie Du schon sagst, gibt es einige ältere schönere Häuser, teilweise in viktorianischem Baustil, oder auch "neuere" Häuschen, die einem schönen EFH gleichen, nur mit Gitterzäunen umgeben sind.
Eine genaue Adresse kenne ich natürlich nicht, aber es liegt ziemlich in der Nähe des Rio de Yuma.Die Rückkehrerin ist die Ehefrau des Mannes, der auch das deutsche Bier in diese Gegend importiert.
Sie ist im Übrigen sehr gut mit dem Reiseveranstalter Günter befreundet, über den ich diese Privattour organisiert habe.Der ältere Mann konnte wie oben beschrieben, im Vergleich zu anderen Dominikanern tatsächlich gut deutsch.
In der sechstletzten Zeile des Absatzes bestätigt sich dann auch deine Vermutung, dass er ehemaliger Angestellter war.Zu der Grundstückserschließung habe ich natürlich keine Fakten in der Hand.
Sollte sich eben, wie Du erwähnt hast, jemand mit den Methoden der Geschäftsleute befassen, wirkt das in meinen Augen auch ziemlich realistisch.Nochmals vielen Dank und ein schönes Pfingstfest.
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buddyr
Die Hotels werden die Strandabschnitte wohl irgendwann erworben haben.Das ist nicht möglich,da Alle Strände "öffentlich" sind ...soll heissen vom Flutsaum aus 50 m Landeinwärst ist der Strand der Marina unterstellt...
In den riesigen Hotelanlagen ist es natürlich nicht leicht für den einfachen Dominikaner Zugang zufinden....die gehen/fahren eh lieber an einen Rio

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Weißt du zufällig, wie es sich mit den an den Strand angrenzenden Grundstücken verhält, auf denen eben die Hotels gebaut haben ?
Da kann ich mich an den Wasserfall El Limon erinnern, wo viele Einheimische gebadet haben.
Ein sehr schöner Wasserfall. -
https://www.facebook.com/buddy.reich.1/posts/816113038401582?notif_t=like
Der selbe Beitrag, nur MIT Bildern.
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@buddyr
Meinst du den Hauptwasserfall, in dem die Einheimischen gebadet haben sollen? Oder einen der kleineren Wasserfaelle? Keiner meiner dom. Bekannten aus El Limon wuerde naemlich nur zum "Baden" zum Hauptwasserfall wandern/klettern, dazu waeren die viel zu faul:-) Teens evtl. nach Laune zum Abspannen von oben-ohne-badenden turistas:-) Weiterhin besitzen viele der Dominikaner dieser Region keine Badehose und werden sich garantiert nicht den Gringos in Unterwaesche praesentieren wollen. Evtl. hast du eine pauschale Ausflugsgruppe z.B. aus Santo Domingo beim froehlichen Bad beobachtet?An den Strand angrenzende Grundstuecke sind meines Wissens nach voll privat - d.h. wenn der Strand nur 20m breit ist, sind die restlichen 30 oder 40m ab Wasserkante tabu und werden auf Samana auch sehr gerne eingezaeunt. Da haben sich vor etlichen Jahren sehr clever Investoren quasi "Privatstraende" gesichert, indem sie in grossem Stil Land um eine Bucht herum aufgekauft und somit saemtliche Zuwege abgeschnitten haben. Z.B die Minibucht zwischen Playas Limon und Moron. Der Weg zur Moron war auch mal versperrt - weiss jemand zufallig, ob dieser Traumstrand wieder zugaenglich ist? Die Playa Colorada
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@ buddy: Welches "Mittelklassehotel" hast Du denn gebucht? Wenn man bei Holidaycheck eine Hotelbewertung schreibt, kann man doch Bilder anhängen. Der normale Dominikaner spricht kein einziges Wort Deutsch. Selbst Hotelpersonal spricht eigentlich nur Spanisch. Der Tourismus in die Dominikanische Republik hat doch erst Anfang der 90ger Jahre angefangen. Und dann hast Du einen "älteren Dominikaner" getroffen mit dem man sich auf Deutsch unterhalten konnte? Tut mir leid, so etwas glaube ich nicht.
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Es war nicht der Hauptwasserfall zum Wandern, es war ein kleinerer etwas weiter unten, ich bin mir bloß nicht sicher, wie die alle heißen, bzw ob die zusammengehören.
Dass das Grüppchen aus Santo Domingo war, hätte gut sein können.
Das mit den Stränden ist schade.
Gerade in Samana sind da herrliche Strände vorhanden.@papelbon:
Ich habe bei Holidaycheck eine Ausflugsempfehlung geschrieben.
Daher bitte ich dich nochmals, dich ordentlich zu informieren und recherchieren.
Diese Touren haben mit dem Hotel rein gar nichts zu tun.da ich von dem Herren keinen Ausweis gesehen habe, kann ich nicht beurteilen wie alt er war.
Sollte er aber Anfang der 90er in einem Hotel gearbeitet haben, könnte er mittlerweile ohne Probleme Mitte 50 sein.
Mittlerweile sind seitdem ja auch 25 Jahre vergangen.Und für den Glauben bin ich hier ja auch nicht zuständig.
Das ist ein Tatsachenbericht, was ich erlebt habe.
Ich bekomme für das Verfassen meines Urlaubberichts weder Geld, noch Preise, noch irgendandere Vorteile.
Allein aus der Überzeugung, etwas bewegen und zum Nachdenken anregen zu können, habe ich beschlossen durch ein Land zu trampen, dass den meisten Leuten nur unter den klassischen Klischees bekannt ist.Sollte dir mein Bericht nicht zusagen, tut es mir Leid.
Ich würde mich freuen, wenn du in den kommenden Monaten bzw Jahren dort hin reisen könntest, und mir deinen Bericht schildern könntest.
Vielleicht entdeckst du wieder ganz andere Sichtweisen für dich. -
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@ soosi:
Ich habe noch nie einen Ausflug gebucht. Wenn ich das Hotel verlasse, dann auf eigene Faust. Meine Erfahrung ist, wenn man sich mit Dominikanern unterhalten möchte, muß man Spanisch sprechen können. Englisch geht vielleicht an der Hotelrezeption und an der Bar, um sich ein Getränk zu bestellen. Eine Unterhaltung auf Englisch ist schon sehr schwierig. Deutsch spricht so gut wie kein Dominikaner, außer vielleicht ein paar aufgeschnappte einzelne Worte. Aber man kann sich mit keinem Dominikaner auf Deutsch unterhalten. Auch nicht mit einem "Fausto" der unter einer Palme lebt. -
Was ich noch schreiben wollte - schon vor Jahren wurde im grossen Stil fuer damals sehr wenig Geld von Investoren und Spekulanten Land gekauft und meist umgehend eingezaeunt. Wenn diese Grundstuecke "zufaellig" saemtliche Wege zum Strand versperrten? Dahinter war System - denn der reiche Immo-Besitzer oder bei Hotelprojekten Urlauber egal welcher Nation soll ja nicht vom dom. Alltag belaestigt werden. Ueber die so schrecklich lauten einheimischen Gaeste wird sich auch gerne in den HB beschwert - was das Handeln der Investoren zu rechtfertigen scheint... Mit welch obskuren Methoden auf Samama Menschen zur Foerderung des Tourismus von ihrem Land vertrieben wurden, gehoert nicht in dieses Forum.
Schon oder gerade Anfang der 1990er Jahre gab es in den Hotels viele Angestellte, die Deutsch lernten umd sprachen, damals war der Anteil der deutschen Gaeste an der gesamten Gaestezahl prozentual auch hoeher - heute sind die Deutschen eine Minderheit. Warum also noch Deutsh lernen? Die Hotelangestellten kriegen Crash-Kurse in der Sprache neuer Gaeste - werden z.b. zukuenftig viele Gaeste aus Italien erwartet, muss italienisch gelernt werden.
LG
Dagmar -
@ papelbon
jetzt langt es aber solche Behauptungen aufzustellen.
Auch uns ist es schon passiert das wir am Strand von Juan Dolio auf deutsch von einem Verkäufer angesprrochen wurden. Ebenso in Santo Domingo.
Es wird sogar an diversen Schulen im Land deutsch gelehrt !Bevor Du hier solche Märchen erzählst soltest Du dich echt mal mit dem wirklichen Leben in der RD befassen. Deine "Erfahrungen" scheinen irgendwo angelesen zu sein. Oder sind es doch nur Vorurteile weil sich mit Dir niemand unterhalten möchte ? Denn auch die Dominikaner sind nicht nur doof.
Ich persönlich glaube den Ausführungen von buddyr jedes Wort, es sind genau meine Erfahrungen in diesem schönen Land.
@ Buddyr,
vielen Dank für Deinen Eingangsbeitrag.ich bin wieder weg ...
schönen Abend noch

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papelbon
@ soosi:
Meine Erfahrung ist, wenn man sich mit Dominikanern unterhalten möchte, muß man Spanisch sprechen können....Da bin ich ja auch bei Dir.......aber zuschreiben "Du" warst nie dort, finde ich schon heftig.
Bin übrigens selbst dort mit dem VHS Espanol oft auf die Nase gefallen....aber das ist eine andere Sache.
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Gerade weil frueher viele Hotelangestellte deutsch lernen mussten und/oder auch wollten - wieso also zweifelst du buddys Beitrag an? Weiterhin leben die Sanquis von ihren Sprachkenntnissen:-) Abseits des Tourismus braucht man Spanisch, da gebe ich dir Recht, aber auch ich habe Ausnahme- Menschen kennengelernt, die gut deutsch oder english sprachen, z.b. in Miches. Wg. eines frueheren Jobs oder familiaerer Beziehungen.
Saludos
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Mir fällt in der Dominikanischen Republik auch immer auf, dass man fast nur junge Leute auf der Strasse sieht. Ältere sieht man ganz ganz selten.
Die meisten ausländischen Gäste kamen immer aus Nordamerika. Die Europäer waren immer in der Minderheit.
Händler reden einen natürlich auf Deutsch an mit ihren auswendig gelernten 2 Worten, aber ein Gespräch auf Deutsch ist doch etwas völlig anderes.
Und noch ein letztes, wenn man als Dominikaner auch der deutschen Sprache mächtig ist, hätte man eigentlich super Chancen im Tourismus irgendwo einen Job zu finden. Solche Leute sind bei den Hotels durchaus begehrt, da muß man nicht unter einer Palme wohnen.

