Fotografieverbote
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Hallo allerseits,
Auch auf die Gefahr hin, hier einen Sturm der Entrüstung auszulösen, möchte ich dieses Thema gerne mal ansprechen.
Alle von euch sind wohl bei diversen Besichtigungen im Urlaub schon auf Fotografieverbote hingewiesen worden. Ich nehme an, dass wir alle gerne schöne Momente mit der Kamera festhalten, daher ist wohl niemand von uns von solchen Verboten wirklich begeistert, das ist mir klar.Meine Frage ist jetzt aber eher: hinterfragt ihr die Verbote auch? Findet ihr sie in gewissen Fällen sinnvoll? Was sind so eure Erfahrungen?
Ich persönlich finde es an "empfindlichen" Orten schon in Ordnung, etwa dem Tal der Könige. Es gab aber auch schon Besichtigungen (besonders in London), da fand ich es einfach nur lächerlich.
Hattet ihr vielleicht auch schon mal einen "rebellischen Moment", in dem hier trotz Verbotes mal unauffällig die Handykamera gezückt habt?

Lg Jana
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@Kokospalme4,
ich würde mich an die Verbotsschilder in "Schrift u. Zeichen" halten,es erspart ggfl. ne Menge Ärger
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Ich hinterfrage Verbote grundsätzlich, und wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dann halte ich mich dran. Aber nur dann!
Andererseits brauche ich auch nicht unbedingt ein Verbot. Wenn in einer Kirche gerade eine Hl. Messe stattfindet, dann lasse ich die Kamera stecken. Dass ich aber z.B. in St. Paul's Cathedral generell nicht fotografieren darf, finde ich lächerlich.
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Meines Erachtens ist London sowieso die Hauptstadt der lächerlichen Fotografierverbote.
Habe beispielsweise beim Buckingham Palace vorher telefonisch angefragt, warum man nicht fotografieren darf.
Antwort: "Just because it is inside of Buckingham Palace" - ach, wirklich?!
Lustigerweise kann man jedoch vor und nach der Besichtigung ein Souvenirbuch erwerben, in dem man Fotos aller Zimmer findet - da merkt man schon deutlich, was eigentlich hinter dem Verbot steckt, "Gschäftmacherei" :? -
Bei bekannten Kathedralen wie St Paul's kommt ja noch erschwerend hinzu, dass man ja auch eine nicht unerhebliche Summe an Eintritt bezahlt.
Wie kommen diese ungehobelten Touristen ueberhaupt auf die Idee, ihre Urlaubserinnerung mit einer Kamera festhalten zu duerfen?
Die schlimmste Abzocke finde ich jedoch, wenn bei Attraktionen von mir ein Foto gemacht werden und ich diese dann zu einem Preis erwerben kann, der wirklich an Frechheit nicht zu uebertreffen ist.

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Hallo
ich erlebe es immer wieder das auf Kreta das nach dem Aussteigen das Handy gezückt wird, um ein Foto mit dem Flugzeug im Hintergrund zu machen.
Da in der Durchsage nach der Landung darauf hingewiesen wird das das Fotografieren wegen der militärischen Nutzung des Flughafens verboten ist finde ich dieses Verhalten ziemlich ignorant.
Sollte mal jemand deswegen ins Loch wandern wird das Geschrei sicher ziemlich groß sein.Gruß
Karl -
wukovits:
Sollte mal jemand deswegen ins Loch wandern wird das Geschrei sicher ziemlich groß sein.An Fotografierverbote aus militärischen Gründen halte ich mich natürlich. Das kann sonst recht unangenehm werden. Falls allerdings tatsächlich auf Kreta mal ein Tourist in den Bau müsste, weil er seinen TuiFly Bomber fotografiert hat, fände ich das aber extrem übertrieben. Daraus einen Spionageverdacht zu konstruieren, ist ja extrem lächerlich.
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Das ist ja auch schon eher ein Argument als die Sache mit dem Buckingham Palace. Googlet man nämlich "State Apartments" bekommt man ja auch haargenau die gleichen Bilder - es ist also nicht, als wäre deren Aussehen ein Geheimnis

Generell kann ich mir kaum vorstellen, dass das Fotografieren bei trotz Verboten ernsthafte Konsequenzen haben wird - selbst im Buckingham Palace bin ich nur hoeflich darauf hingewiesen worden, bitte das Handy wegzupacken...
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Also wenn ein Verbot Sinn macht, dann halte ich mcih auch dran. Z.B aus kulturellen Gründen, manche Ureinwohner wollen nicht fotografiert werden, weil sie glauben, dass ihre Seele in der Kamera gefangen wird. Oder den Blitz aus, bei sehr empfindlichen Dingen wie Gemälden.
Wenn man aber an bestimmten Orten nur gegen Gebühr fotografieren darf werde ich da schon rebellisch

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Neuerdings gilt am Strand der Ostseegemeinde Boltenhagen ein Fotografierverbot, angeblich wegen Persönlichkeitsschutz der Badegäste.
Sehr verständlich sind Fotoverbote im Bereich militärischer Anlagen oder (schon genannt) in den ägyptischen Gräbern. Warum im Tal der Könige jedoch auch landschaftliche Panoramaaufnahmen verboten sind, muss man nicht verstehen.
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Also ich war sehr viel in Asien unterwegs, lustigerweise hat niemand etwas gegen Fotos, selbst in kleinen Tempeln oder bei Familien zuhause etc. nicht.
Da wo man Eintritt bezahlen muss und Fotoprospekte und Poster käuflich erwerben kann, dort wird Fotografieren verboten.
Ich denke Rücksicht ist sehr wichtig, allerdings glaube ich, dass es gerade in der heutigen Zeit auch darum geht, dass nicht alle nurnoch auf ihr Handy oder gar Tablet gucken.
Ich habe gerne auchin "Verbotszonen" die Actioncam am Gürtel mitlaufen lassen, und auch mal mit der DSLR aus der Hüfte abgedrückt....
Und ich schäme mich nicht
