Frühstück im Hotel üblich?
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Ihr Lieben,
die Suche klappt hier ja irgendwie nicht, deswegen meine Frage; bieten die meisten Hotels in den USA jetzt tatsächlich Frühstück an? Wir waren zuletzt vor 7 Jahren in den Staaten und da war das recht selten. Da sind wir meistens frühstücken gegangen.
Ein inkludiertes Frühstück würde ja dann die Reisekasse erfreuen
Liebe Grüße,
Clara -
Das inbegriffene Frühstück verbreitet sich in den USA immer mehr, vor allem aber in Motels und 3-Sterne-Hotels. Ich nehme nur noch Hotels mit inklusivem Frühstück.
Man isst meist von Plastiktellern und trinkt aus Pappbechern. Doch das Angebot wächst von Jahr zu Jahr. "Free hot Breakfest" bedeutet, dass man sich unter Umständen frische Waffeln machen kann und es Rühreier oder Würstchen etc. gibt. Sonst stehen fast immer Bagels, Toast, Margarine, Marmelade, Frischkäse, kleine Kuchenstücke und Muffins, Äpfel, Jogurt, verschiedene Cerealien und natürlich Kaffee und O-Saft zur Verfügung.
Mir reicht dieses einfache Frühstücksangebot, weil ich nach dem Frühstück gerne noch mal auf das Zimmer gehe.

Mit einem echten amerikanischen Frühstück hat das natürlich nicht viel gemeinsam. Doch ein amerikanisches Frühstück kostet eben in Hotels auch seinen Preis (eher in 4-Sterne-Häusern).
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Danke, Gunnar.
Mir stößt dabei das Plastikgeschirr doch ziemlich sauer auf...aber wir werden sehen.
Ansonsten finde ich das nämlich richtig gut und uns würde das sicher reichen. Und wenn man dann doch mal Japp auf anderes hat, stehen einem ja alle Möglichkeiten offen
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Hallo,
meiner Meinung nach hat sich nichts verändert in den letzten Jahren:
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in sehr einfachen Motels (meist solche, die keiner Kette angehören) gibt es i.d.R. gar kein Frühstück oder nur kostenlosen Kaffee
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in einfachen Motels (oftmals einfache Motelketten wie Super 8, Days Inn, Travelodge u.a.) gibt es i.d.R. ein sehr bescheidenes inkludiertes Frühstück mit schlechtem Kaffee, "saftartigen" Getränken, abgepackten süßen Teilchen, Bagel, Corn Flakes, Toast, Marmelade (evtl. auch Streichkäse, Joghurt). In manchen dieser Unterkünfte reichen die Sitzplätze im Frühstücksbereich nicht aus und viele nehmen sich das Essen mit ins Zimmer.
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in guten Motels der Mittelklasse (z.B. Best Western, Fairfield Inn, Holiday Inn Express, Hampton Inn u.a.) gibt es i.d.R. ein durchaus gutes Frühstücksbüffet mit besseren Zutaten, zusätzlichem Obst und manchmal auch Obstsalat, Waffeleisen, evtl. auch ein paar warmen Gerichten (meist industriell vorproduziert, aber durchaus eßbar). In diesen Unterkünften findet man meistens auch einen netten, ausreichend großen Frühstücksraum vor.
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ab 4 Sternen gibt es i.d.R. ein Restaurant und man muß das Frühstück zahlen (z.B. Hilton Garden Inn). Manchmal gibt es ein Büffet und man kann alternativ eines aus der Karte bestellen.
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in B&Bs gelten wiederum andere Regeln, da erlebt man ganz viel unterschiedliches, aber generell wird dort viel Wert auf ein schönes - natürlich amerikanisches - Frühstück gelegt.
Wurstaufschnitt oder Schnittkäse (nur Streichkäse wie z.B. Philadelphia ist verbreitet) gibt es aber so gut wie nirgends - über diesbezügliche Beschwerden in Hotelbewertungen kann man daher höchstens schmunzeln. Auch die Brotqualität ist nach wie vor sehr schlecht, aber ich kann mit Toastbrot oder einem getoasteten Bagel auch ganz gut leben.
Das war aber vor vielen Jahren schon genauso! Richtiges Geschirr gibt es dort, wo das Frühstück inklusive ist, ganz selten.
Meiner Beobachtung nach haben sich in den letzten Jahren einige neuere Hotelketten der Mittelklasse verbreitet wie z.B. Hyatt Place (oder z.B. auch neuerbaute oder renovierte Hampton Inns) die einfach schöner gestaltet sind und auch im Frühstücksraum ein schöneres Ambiente bieten.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Z.B. bei der Best Western-Kette gibt es ziemliche Unterschiede, da git es - wenn auch selten - auch Häuser ohne inkludiertes Frühstück oder man bestellt ein einfaches Frühstück aus der Karte, das dann inklusive ist).
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Zitat:
Man isst meist von Plastiktellern und trinkt aus Pappbechern. Doch das Angebot wächst von Jahr zu Jahr. "Free hot Breakfest" bedeutet, dass man sich unter Umständen frische Waffeln machen kann und es Rühreier oder Würstchen etc. gibt. Sonst stehen fast immer Bagels, Toast, Margarine, Marmelade, Frischkäse, kleine Kuchenstücke und Muffins, Äpfel, Jogurt, verschiedene Cerealien und natürlich Kaffee und O-Saft zur Verfügung.
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.....Mit einem echten amerikanischen Frühstück hat das natürlich nicht viel gemeinsam. Doch ein amerikanisches Frühstück kostet eben in Hotels auch seinen Preis (eher in 4-Sterne-Häusern).Soweit hat Gunnar Recht.
Leider ist dieses Pappteller-Frühstück ein Wahnsinns-Müllmacher (schau dir nach dem "Menu" mal die Berge an Plastikmüll an- ganze Riesentonnen voll!) und gesund sind diese Mahlzeiten aufgrund der Industrie-Bagels/Brötchen sowie abgepackten Zucker-Bomben wie Muffins/Kuchen natürlich ebensowenig. Der Joghurt schmeckt muffig und/oder ist eine gefärbte undefinierbare Masse im Plastikbecher, der O-Saft Pulverkonzentrat (wenn man Pech hat mit Chlor-Leitungswasser angesetzt) Marmelade kommt aus Mini-Verpackungen und sieht wie Gummi aus (Jelly Grape)
Und trotzdem isst man es....warum?Das Beste ist noch das Obst- kein Obstsalat natürlich, der kommt i.d.R. aus der Riesendose. Am besten nimmt man sich von der Obstetagere die Banane- die hat nicht jeder angefasst und zurückgelegt, sie hat sozusagen ihre natürliche Verpackung.

Aber, nun ja: was ist in USA schon so richtig gesund am Essen?
Genau- nix!
Die "echten amerikanischen Frühstücke" kann man mal 2 Tage hintereinander essen, dann hängt einem das viele Fett vom Bacon, Ham, Hash Browns, Pommes, Eiern in jeglicher Zubereitungsform, Pancakes und gebutterten Toastscheiben (auch wenn man explizit ungebutterten Toast möchte- es klappt immer erst frühestens beim 2. Mal) etc. auch zum Hals raus.
Unsere Alternative: selbst einkaufen- jeder Supermarkt bietet leckere Deli-Ecken, wo man Wurst/Käse frisch geschnitten bekommen kann, dazu ein "echtes" Bagel vom jüdischen Bäcker um die Ecke, ein Joghurt von der meist recht gut sortierten Kühltheke (leider ein teures Vergnügen pro Becher), eine Auswahl der verschiedensten Obstsorten - ein Kaffee/Tee von der Maschine auf dem Zimmer - so fängt meist unser Tag in den USA an.
Man muss es eben ein wenig voraus planen, Kühlschränke/Mini-Bars hat sowieso jedes Zimmer...Ich finde, das "included full hot breakfast" kann man ganz schnell vergessen.
Mit der Erfahrung von vielen USA-Reisen in 34 Jahren muß ich leider sagen: es hat sich vom Angebot hier absolut nichts gebessert.
Die Qualität möchte man sich nicht wirklich antun. (Es sei denn man ist US-Bürger. Dann kennt man es nicht anders.....) -
In den von mir in New York gebuchten Hotels gab es leider nie Frühstück kostenlos zum Zimmer.
Ich mache es mittlerweile recht unkompliziert und kaufe mir aus dem Kühlregal bei Walgreens oder Duane Reade ein "frisches" Baguette (mit einigen Tagen Haltbarkeit) (z. B. "Hero", "Big Italian Sub" ) oder ein Sandwich, welche mit Salami, Kochschinken oder Truthan gefüllt sind. Dazu einen Becher Kaffee und das ganze auf dem Zimmer gegessen...und der Tag kann beginnen.
Bei "Gristedes" in New York (z. B. 8th Av./Ecke 54. Straße) gab es auch Baguettes, die täglich frisch zubereitet und in einer Hart-Plastikschachtel angeboten werden. Die sind dann auch nur einen Tag haltbar. Jedoch ist der Preis im letzten Jahr etwas zu sehr in die Höhe gegangen und ich habe diese weniger gekauft.
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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, geändert hat sich in den letzten Jahren nichts. Ein Frühstücksbuffet in umfangreicherer Form gibt es erst ab 4/5 Sterne und das ist dann immer kostenpflichtig (so im Bereich von 20 bis 25 Dollar). Teilweise gibt es über Vermittler Angebote, welche das Frühstück inkludieren.
Wir waren kürzlich in Miami und in Hollywood. In Miami hatten wir uns am Vortag Sandwiches gekauft (und im Eiskübel frisch gehalten, da das 4 Sterne Hotel keine Minibar hatte). In Hollywood waren wir im La Quinta Inn & Suites mit Frühstück. Dort war die Auswahl die Übliche inkl. Waffeln. Dazu gab es Äpfel und geschnittene Orangen. Wir hatten uns im Supermarkt noch Bananen und Pfirsiche besorgt sowie eine Packung Müsli. Das dann gemischt mit der angebotenen Milch reichte uns. Ergänzt wurde das Frühstück mal mit einer Waffel oder einem Muffin.
Ronny, auch in NYC gibt es Hotels mit inkludiertem Frühstück. Wir waren anno 2010 im Holiday Inn Express Wall Street (in der Water Street). Wie die HI Website zeigt, haben alle Hotels der Kette HI Express das Frühstück inkludierte (nicht die reinen Holiday Inn Hotels).
Gruß
Carmen
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Hallo, Clara,
letztes Jahr hatten wir in SF das kleinste Frühstück unseres Lebens includiert, am Tresen des Empfangs, Kaffee und Bagel. Naja. In Pismo Beach gabs gar nichts. In San Diego in einem einfachen Motel gabs auf echtem Geschirr ein includiertes Frühstück, was wirklich gut war, mit Obst, Waffeln, Toastbrot und annehmbaren Kaffee, das hat total überrascht. Und in Las Vegas snd wir immer frühstücken gegangen. Auch schon wegen der Abwechslung, was Geldbeutel und Vielfalt anbelangt, sicher der bessere Weg. Ich glaube, dass da jedes Hotel/Motel etwas anderes oder auch nichts anbietet. Verallgemeinern kann man da nichts, da das die Jahre zuvor ähnlich war.
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Großstadthotels sind oftmals etwas anders, ich habe das oben nicht explizit erwähnt, aber v.a. in New York ist natürliches vieles anders als auf dem "flachen Land". Vor allem bei den Unterkünften, die keiner Kette angehören...
Und ja, ich bin der Meinung, man kann verallgemeinern, da das gesamte Hotel- und Gastronomiewesen in den USA unglaublich vereinheitlicht ist, Überraschungen (welcher Art auch immer) erlebt man hier selten, wenn man die verschiedenen Ketten kennt, da deren Angebot i.d.R. fast identisch ist, von Kette zu Kette gibt es natürlich wiederum Unterschiede. Ich wähle inzwischen besonders gerne Hampton Inns, weil mir das Angebot dort gerade beim Frühstück eher zusagt als in anderen Mittelklassehotels. Da weiß man einfach, was man bekommt, egal, wo sich das jeweilige Hampton Inn befindet!
Innerhalb der Kategorien ist das Angebot aber wiederum sehr einheitlich, da gibt es bspw. höchstens mal eine Pancake- statt einer Waffelmaschine (die Waffelmaschine ist aber die Regel). Oder das Angebot an warmen Gerichten variiert von Tag zu Tag ein wenig, wenn auch minimal (z.B. Rührei oder Käseomelett, natürlich alles industriell vorproduziert...).
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Hallo zusammen,
da wir meistens im Westen der USA und auch in Florida Best Western gebucht haben, war eigentlich ein kleines Frühstück immer incl. O.k. es gab mal mehr oder mal weniger. In Florida war es zum Teil recht "mager" dafür haben wir den Kaffee am Pool in der Sonne genossen. Das reicht dann für den 1. Start in den Tag.@ Ronny, wir waren vor einigen Jahren in N.Y. im Lexington Radisson und hatten bei einem tollen Preis im Febr. ein klasse Frühstück a la carte im hauseigenen Restaurant incl. Das war schon genial, das amerikanische Frühstück alleine hätte schon knapp 20 $ gekostet.
LG
Bine -
Herzlichen Dank für Eure interessanten Antworten!
Ich erinnere mich auch daran, dass wir vom amerikanischen Essen, egal ob Frühstück oder Mittag, relativ schnell genug hatten. Sich einiges im Supermarkt zu kaufen, scheint mir eine gute Alternative, das werden wir auf jeden Fall ausprobieren.
LG, Clara
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Wenn wir kein bzw. nur kontinentales Frühstück im Hotel/Motel haben, holen wir uns entweder an der Deli-Theke im Supermarkt ein frisch belegtes Sandwich oder holen uns was bei Starbucks. Oft essen wir morgens auch gar nichts und essen stattdessen was zu Mittag.
Ab und zu gehen wir zum Frühstücken zu IHOP, dann braucht man bis Abends nichts mehr.

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Wenn ihr von "dem Essen" in den USA schon nach kurzer Zeit zuviel habt, legt ihr einfach zu wenig Geld für eure Ernährung an. In den USA gibt es nicht nur mit Käse überbackenes oder gefülltes, fettes Essen, sondern auch sehr viele gute Fischrestaurants, kreative Ristorantes (in denen nicht Käse die Hauptzutat ist ) , traditionelle Chinesen, tolle Steakhäuser, indische Restaurants, Griechen und und und...
Man kommt gut an dem so übermäßig beliebten Schmelzkäse vorbei und den omnipräsenten Burgern.
Einiges schmeckt, anderes nicht. Und immer gilt: You get, what you pay for!
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Sehe ich ganz genauso. Wobei man für gutes Essen aber oftmals tief in die Tasche greifen muß, 50$ und mehr wird man pro Person in einem guten Restaurant schnell los, wobei man ja auch immer die hohen Trinkgelder berücksichtigen muß. Aber bspw. in vielen asiatischen Lokalen findet man häufig sehr gutes und preiswertes Essen.
Ich glaube, manche Touristen gehen nur in die bekannten Kettenrestaurants (die z.T. ja akzeptabel sind, aber mehr i.d.R. auch nicht, und dann wird's auch schnell eintönig), kleine, individuelle Restaurants sind meiner Ansicht nach die bessere Wahl, heutzutage kann man diese ja auch problemlos ergoogeln.
Generell gilt: je ländlicher die Gegend, umso schwerer kann es sein, ein gutes Restaurant zu finden (abgesehen von speziellen Touristen- und/oder Künstlerortschaften), in den Großstädten hat man aber meinstens eine ganz tolle Auswahl. -
OT
Eines der besten "zufällig gefundenen" Restaurants war ein von außen völlig unscheinbar aussehendes "Handtuch-Schlauch-Etwas" (von der Form her gesehen- lang und schmal wie ein Handtuch) mit einer winzigen, schmalen Glasfront ...
Wir waren in einer der vielen kleinen Plazas in Orlando, wo die Gattin einen "JoAnn's"-Laden (für die Nicht-insider: dort gibt es Stoffe und alles mögliche Handwerkszeugs) suchte (hätte lt. Internet-Suche eigentlich auch dort sein sollen....) und plötzlich sehen wir ältere Herrschaften in eben dieses "Restaurant" strömen.
Wir dachten uns, das kann ja wohl nicht sooooo schlecht sein und folgten einfach mal den anderen Lemmingen...Und tatsächlich, von der Atmosphäre her wie eine Bahnhofshalle, aber schon die Menu-Karten waren liebevoll und die Kellnerin hätte meine Omi sein können...
kurzum: das sog. "homemade"- Essen war super-Spitze!!!
Frisch und schmackhaft und ohne Firlefanz, einfach nur gut!
Und dazu noch für einen Appel und ein Ei.
Später haben wir rausgefunden, dass wir in der jüdischen Gemeinde unterwegs waren und die Leute eben noch "wie zuhause" gekocht haben.Wenn ich nur noch wüßte, wie dieser "Rentner-Laden" hieß!
