Führerschein, Verkehrsregeln, Mietauto
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Hallo,
für eine Rundreise (Westen der USA) mit dem Auto bräuchte ich einige Tipps und Informationen.
Sind in den USA alle PKW-Führerschein gültig, die auch in Deutschland gültig sind (also z.B. auch ein 30 Jahre alter Rosafarbener-Papier-Führerschein)?
Gibt es bei den Verkehrsregeln in den USA unterschiede zu den Verkehrsregeln in Deutschland, falls ja, welche?Was sollte man beim mieten eines Autos in den USA beachten?
Wieviel kostet ungefähr ein kleineres Mietauto für 2 Wochen?
Vielen Dank schon mal für die Informativen Antworten.
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Hallo Schwabe2011,
die Führerscheine aus der Bundesrepublik Deutschland sind alle noch gültig, selbst der alte graue Lappen. Die Vermieter wollen auch nur den Führerschein sehen.
Es gibt allerdings einige Bundesstaaten in denen man den internationalen Führerschein mitführen sollte (e.g. Florida). Den gibt es allerdings nur in Verbindung mit dem neuen Kartenführerschein. Ich habe den internationalen zwar noch nie gebraucht, aber besser ist es dann wohl im Zweifelsfall. Welche Bundesstaaten den internationalen Führerschein verlangen kannst Du z.B. über den ADAC erfahren.Die Verkehrsregeln sind fast identisch mit denen in Europa. Auffälligster Unterschied ist, das man in den USA an einer roten Amel rechtsabbigen darf, es sei denn dieses ist ausdrücklich verboten. Auch zu den kleinen Unterschieden gibt es Merkblätter bei den deutschen Automobilclubs.
Den Mietwagen solltest Du auf jeden Fall in Deutschland anmieten, da Du sonst mit den vielen verschiedenen sinnvollen und sinnlosen Versicherungen beim Anmieten wuschig gemacht wirst.
Was der Wagen kostet liegt sehr daran wo Du den anmietest (Bundesstaat), ob Du ggf. eine Einwegmiete brauchst (d.h. Anmiet- und Abgabestation sind nicht im selben Bundesstaat) und eie groß der Wagen ist.
So viel schon mal zum Anfang
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Was ist für dich ein "kleineres Mietauto"?
Diese Größe ist sehr relativ...Preise daher auch.
Desweiteren können Preise stark differieren, je nach gewählter Reisezeit.Bedenke bitte auch bei der Autoauswahl, dass du die Koffer für die
Personen Y (wieviele ?) für die Zeit X (2 Wochen, richtig?) vermutlich nicht unbedingt auf dem Rücksitz verstauen willst!
Besser ist es, eine Kategorie größer zu wählen als du zunächst vermutest.
Wichtig ist ( für uns z.B.
), dass man den Wagen aus einer sog. "choice-line" selbst auswählen kann.
So kannst du vor Ort, noch vor Verlassen der Anmietstation testen, welches Modell aus der gebuchten Kategorie für deine Personen-und Kofferanzahl am besten geeignet ist.
...Von wegen- es gibt ja auch diverse Koffergrößen und manche brauchen im Urlaub den halben Hausstand, andere nur eine Zahnbürste....
Dies nur mal so als Hinweis für deine Ideen-Sammlung...
Gruß, Jo.
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Hi Schwabe,
m.E. sind die Ausführungen von 4Traveller zum Führerschein genau zutreffend. Man sollte für den Fall der Fälle den internationalen Führerschein zusätzlich dabei haben, auch wenn er - wenn alles gut läuft - gar nicht vorgezeigt werden muss. Leider gibt es den nur zusammen mit dem "neuen" Kartenführerschein.Zu den Besonderheiten im Straßenverkehr habe ich vor langer Zeit mal einen Reisetipp geschrieben, der heute noch so zutrifft. Hier der Link: HC Reisetipp Verkehr USA
Zum Mietauto:
Nach meinen Recherchen bietet nur noch TUI Cars eine Zusatz-Haftpflicht, die 7 Mio. € abdeckt. Dabei ist TUI Cars auch noch recht preiswert und hat die mit Abstand eindeutigsten Miet- und Versicherungsbedingungen. Fast alle anderen (auch ADAC-Reisen, die ja nicht mehr zu den gelben Engeln, sondern zur REWE-Group gehören ) bieten nur noch 1 Mio $ Zusatz-Haftpflicht.Autos, die Spaß machen, fangen bei "Standard" an, aber besser ist "Fullsize"!
Falls dir jemand erzählt, "Intermediate" reicht, ist seine Info vielleicht veraltet.
Die frühere Klasse "Intermediate" wird seit ein paar Jahren als "Standard"-Klasse vermietet. Was jetzt Intermediate ist, hieß früher "Compact".
Als "Intermediate" werden z.B. folgende Autos angeboten: Nissan Note, Ford Focus, Hyundai Accent (gibt es in den USA noch ) . Stand: September 2014.Eine Choiceline ist gut, sofern Autos verfügbar sind und mindestens eines davon etwas taugt. Choicelines bieten meist Alamo, National und Dollar an.
Hertz ist etwas teurer und bietet meist keine Choiceline. Dafür sind die Autos im Schnitt besser und gepflegter als bei Alamo, Dollar und National. Und die Zubringer-Busse am Flughafen kommen öfter.Bei der Wagen-Übernahme in den USA wird häufig versucht, dir Zusatzversicherungen, ein größeres Auto, einen Maut-Transponder etc. aufzuschwatzen. Teils recht aggressiv und beharrlich.
Problematisch ist dabei wieder einmal Alamo, weil sie einen Teil des Pannenservice aus ihrem Angebot genommen haben und als "Roadside-Assistance" als Zusatzleistung (etwa 5$ am Tag) anbieten. In dieser Roadside-Assistance ist neben einigem Unfug (Benzin alle, Schlüssel verbummelt) leider auch die Hilfe bei Reifenplatzern drin. Ich habe es dieses Jahr abgelehnt, werde es aber vielleicht im nächsten Jahr nehmen. Irgendwann wird Alamo diese Masche wieder abschaffen.
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4Traveller schrieb schon, dass man in den USA bei rot rechts abbiegen darf, so nicht ausdrücklich verboten. Wichtig dabei ist allerdings noch zu erwähnen, dass man natürlich trotzdem erstmal anhalten muss. Also so wie wenn man hier ein Grünpfeilschild hat.
Ansonsten darf man auch rechts überholen.
Zwar gilt auch in den USA grundsätzlich rechts vor links, allerdings haben die meisten Kreuzungen und Einmündungen gesonderte Regeln. Am häufigsten ist dabei wohl der 4-way/all-way stop, d.h. alle müssen erstmal anhalten und dann darf immer der fahren, der zuerst angehalten hat. Das wird strikt eingehalten. Steht dann aber auch auf entsprechenden Verkehrsschildern.
Die meisten Verkehrsregeln sind aber gleich und ich finde Autofahren in den USA sehr entspannt. Viel entspannter als in Deutschland.

Das mit dem internationalen Führerschein sehe ich anders als meine Vorposter, ich werde mir niemals einen zulegen wenn ich nicht in ein Land/einen Staat fahre, wo er vorgeschrieben ist. Aber diese Diskussion hatten wir hier auch schon mehrmals und wer sich damit sicherer fühlt, den möchte ich davon sicher nicht abhalten.
Gruß
Jilly -
Abgesehen von der Gepaeckfrage, wie schon erwaehnt wuerde ich allgemein von einem zu kleinen Leihwagen (wie der Fiat 500) abraten. Die Strecken sind hier lang, also ein gewisser Komfort rentiort sich wenn man 2 oder 3 Wochen unterwegs ist. Zudem kann auf den grossen flachen Strecken oft der Wind ziemlich stark blasen und wenn dann da noch so ein Tripple Bottom Laster daher braust, beutelt das einen kleinen Wagen ziemlich herum (Triple Bottom = Ueberland Laster mit zwei Anhaengern, fuer gewoehnlich nur im Westen zu finden).
Ein SUV wie der Ford Escape oder Edge (Kuga), oder ein Fusion (Mondeo) sind beliebte Reisewagen. Aehnliche Modelle gibt es auch von VW und Chrysler und GM,.
Die Lkw's fahren hier meist sehr zuegig, ueber 100km/h, und der Privatverkehr haelt sich auch ziemlich an die Geschwiondigkeitsgrenze von 75mmh//120km/h, plus oder minus 10 Meilen. Innerhalb dieser Hoeochst Grenze bekommt man selten ein Ticket, darueber schon eher. Man sollte mit Verkehrsueberwachung von der Luft aus rechnen. In Ortschaften sollte man sich mehran die angegebenen Geschwindgkeitsgrenzen halten, vor Allem in den Schulzonen..
Benzin kostet z.Zt. so um $3 pro US Gallone (also 4 Liter), und die neuen Wagen sind keine Benzinfresser mehr Diesel Pkw gibt es kaum als Leihwagen. Klimaanl;age ist in fast allen Wagen, und ist in den heissen Wuestnegbieten von Nevada, Utah und Arizona zu empfehlem. Handschaltung haben meistens nur die Exoten Leihwagen. Automatische Schaltung (A/T) ist in fast allen Leihwagen.Wenn Ihr mit VISA oder American Express Kreditkarten den Leihwagen bezahlt, dann erkundigt Euch vorher bei Eurer Bank ob bei Eurem Kreditkarten Vertrag die Vollkasko Versicherung inklsiv ist. Wenn ja, dann braucht ihr hier nicht fuer den Collisioan Damage Waiver (CDW) zu bezahlen. Das Personal an den Schaltern versucht oft das den Kiunden aufzuschwatzen.
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Kleine Ergänzung zu dem, was Gunnar geschrieben hat:
Nicht nur Tui bietet eine erhöhte Haftpflicht von 7,5 Mio € (nicht 7 Mio), sondern auch Sunnycars.
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In den USA sind die Lichtsignale an Kreuzungen gelegentlich auf der gegenüberliegenden Strassenseite angebracht, manchmal sind die Ampeln mitten in der Kreuzung aufgehängt.
In der Dämmerung könnte man da den richtigen Haltepunkt auch mal verpassen.Es lohnt sich, vor der ersten Reise eine Liste der Text-Verkehrsschilder durchzusehen. Bei "Ped X ing" geht es zum Beispiel nicht um Hunde, sondern um Fussgänger, welche die Strasse queren. "No U Turn" verbietet das Wenden um 180 Grad. Das sieht man gelegentlich auch als graphisches Signal (wie in Europa).
Man sollte sich darüber informieren, wie man sich zu verhalten hat, wenn man durch einen Polizeiwagen mit Sirene und vielen Blinklichtern zum Anhalten aufgefordert wird: Rechts an den Strassenrand fahren, Motor abstellen, Fenster öffnen, NICHT AUSSTEIGEN, Hände auf dem Steuerrad behalten. Ich kann seit diesem Jahr aus eigener Erfahrung davon berichten. Auf der Autobahn hatte ich nach dem Überholen beim Zurückfahren auf die rechte Spur den Blinker nicht betätigt! (Die Belehrung kostete in meinem Fall nichts).
Auch in diesem Zusammenhang meine Meinung zum Führerschein: Ich empfehle, einen alten "Lappen"-Führerschein jedenfalls durch einen Karten-Führerschein zu ersetzen. Der Karten-Führerschein ist auch in Englisch verständlich und entspricht weitgehend dem Gegenstück in den USA. In den USA ist der Führerschein DER Ausweis, viele Amerikaner haben nur diesen Ausweis als "Photo ID". Zum Beispiel beim Einchecken im Hotel zeigte ich immer den Karten-Führerschein als "Photo-ID". Für den Kauf von Alkohol hatte ich einmal die Identitätskarte gezeigt, und da wusste die Kassierin nicht, wo das Geburtsdatum steht.
Zur Wagen-Grösse: In den letzten Jahren hatte ich bei Hertz meistens einen "Intermediate" Wagen gemietet. Der reichte für eine oder auch für zwei Personen. Auch dieses Jahr wurde bei der Reservation ein Toyota Corolla als Beispiel genannt. Ich erhielt dann auch einen Toyota Corolla. Das war diesmal aber die absolut billigste Version! Unter anderem war die Lärmdämmung im Wagen nur minimal, und der Türschlüssel hatte keine Fernsteuerung. Was ich aber erst zu spät bemerkte: Der Wagen hatte leider keinen Tempomat! Und das war dann sehr mühsam bei den grossen Distanzen in den USA! Ich vermute, dass ein "Full Size"-Wagen jedenfalls besser ausgestattet ist. Ein Punkt mehr auf meine Checkliste für die nächste USA-Reise!
Walter
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Hallo,
wir planen momentan für Oktober eine 17-tägige Rundreise im Westen (Las Vegas, Los Angeles und San Francisco)
Jetzt würde mich mal ganz stark interessieren, was ein Mietauto für drei Personen, für diese Dauer ca kostet?Christina
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667,99 €
In etwa.
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Ich bin fast jedes Jahr in Florida und musste noch nie einen intl. Führerschein vorzeigen, meine Plastikkarte war immer gut genug und vor 2 Jahren wurden wir sogar mal von der Polizei angehalten, da ich nicht lange genug am Stopschild gestoppt hatte
. Bei jeder Autovermietung war die Karte wunderbar und ohne Probleme akzeptiert worden. Meine Erfahrung. Wenn man jedoch auf die Frage eines Officers " Driving license, please!" mit " Oh, sorry, i dont have an international......" antwortet, steht Diskussion ins Haus. Wenn man einfach seine Karte reicht - reicht das meist. Nicht erst mit Gewalt "draufhin stumpen".... Weniger Info ist oft mehr....FF
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@Christina,
woher sollen wir bei der Fragestellung wissen, was du für ein Auto mieten möchtest. Außer das wohl ein Cabrio bei 4 Pers. rausfällt, da ihr dann das Gepäck zu Hause lassen müsstet.
Aber Spaß bei Seite, welche Wagenklasse ? Midsize, Compakt, Kleiner SUV, Fullsize-SUV.... wie alt sind die Fahrer? Zuchläge bei One-Way uvm.
Schau dir mal die Seiten wie Alamo, Herz, Surprice ect. an gibt einen Zeitraum an und vergleiche. Wir buchen eigentlich immer Alamo und immer schon in Deutschland, dann hast du die beste Versicherung.
LG
Bine....der Preis von Gunnar war eher ein Scherz. Da du keine Angaben gemacht hast

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Sollte eigentlich ein Scherz sein, ist aber realitätsnah.

Solche Angebote findest du bei TUI Cars. Bei denen buche ich am liebsten, weil sie gute Preise bieten und die Versicherungsbedingungen eindeutig formuliert sind. Und sie bieten 7 Mio. Euro Zusatzhaftpflicht statt 1 Mio US-$.
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Hallo Christina,
das ist doch kein Problem, wir alle helfen hier weiter
Es waren alt sehr wenig Info bei der 1. Frage 
Ein Mittelklassewagen ist für 3 Pers. schon o.k. Viele Urlaub, wir auch, fahren dort gerne mit großen Autos. Die sind in der Regel sehr gut motorisiert und es macht halt sehr viel Spaß. Cabrio ist auch klasse, aber mit 3 Pers. würde ich davon abraten.
Alamo ist gut, oder hier wurde von Gunnar auch Tui Cars mit guten Erfahrungen genannt.
LG
Bine -
Hallo,
also von Hertz würde ich dir (seit meinem letzten USA Aufenthalt 10/2014, wo ich die Firma erstmals und letztmalig versucht habe) abraten, aber von Gunnar wurde dir ja schon eine Alternative empfohlen die ich dann beim nächsten Mal wohl auch testen werde!
Ich was bis jetzt mit Alamo immer zufrieden.Von der Grösse her habe ich (für nur 2 Personen) bisher immer einen MidSize SUV/SUv (wie zB Mitsubishi Outlander, Hyundai Santa Fe etc) gewählt=> bei mir auch eine Spur grösser als wenn ich zB in einer europäischen Stadt ein paar Tage einen Mietwagen brauche.
Ich weiss nicht wie es bei den anderen Usern ist aber, ich nehme den Midsize SUV/das grössere Auto weil er mir persönlich den besten Komfort bietet.
Daheim haben wir unser Auto eigentlich eher für die Garage/für "Notfälle" weil wir meist mit der SBB unterwegs sind,
dann kommt man in die USA und fährt in 2 - 3 Wochen X-tausend Kilometer.
Auch wenn ich in den USA sehr gerne fahre weil die Leute entspannt fahren, man cruisen und die Landschaften geniessen kann, sind es doch andere Distanzen die man da zurücklegt=> zahle ich lieber ein paar Franken mehr und wähle ein komfortableres/grösseres Fahrzeug.lg
Mario -
Hallo,
ich muß doch nochmal fragen.
Hier hatte jemand geschrieben das tui cars gute Angebote und zusätzlich einen hohen Versicherungsschutz bieten würde.
Nun komme ich mit der Seite (im Moment) nicht klar?!
Tui tritt als Vermittler für diverse Autovermietungen vor Ort auf, OK.
Der Preis den Tui angibt und dem Originalpreis weichen nur um wenige EUR voneinander ab.Wann greifen denn die Tui Vorteile Silber,Gold,Platin ??
Und was kostet das extra ?Danke für die Antworten
Christian -
Nr.1:
Hallo,ich muß doch nochmal fragen.
Hier hatte jemand geschrieben das tui cars gute Angebote und zusätzlich einen hohen Versicherungsschutz bieten würde.
Nun komme ich mit der Seite (im Moment) nicht klar?!
Tui tritt als Vermittler für diverse Autovermietungen vor Ort auf, OK.
Der Preis den Tui angibt und dem Originalpreis weichen nur um wenige EUR voneinander ab.Wann greifen denn die Tui Vorteile Silber,Gold,Platin ??
Und was kostet das extra ?Danke für die Antworten
ChristianHi Christian,
ja genau der Versicherungsschutz ist sehr gut und ich bin mit tui cars auch immer zufrieden gewesen. Diese Tui Vorteile greifen immer... sind also nicht extra zu zahlen. Also man hat den Vollkaskoschutz ohne Selbstbehalt, die Haftpflichversicherung, den KFZ Diebstahlschutz inklusive. Immer die Tankregelung full to full ...

und wenn es dann spontan doch irgendwie nicht passen sollte ... einfach stornieren
bis 24 std vor Anmietung ist nämlich für umme !