Erschlagen am Strand von Mexiko !
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Heute kommt ein kleiner Zeitungsbericht in der Bild Zeitung in dem steht das eine Frau aus Berlin am Strand von Mexiko (Playa del Carmen) brutal zu Tode geprügelt wurde. Die Bild schreibt:
" Urlaubsparadies Playa del Carmen: Iris S. macht Fotos, Raubmörder greifen sie an! Sie drohen mit einem Messer. Die Deutsche wehrt sich, greift nach der Klinge, erleidet tiefe Schnittwunden. Sie kämpft um ihr Leben. Ein Ermittler: ,, Sie zogen der Frau die Ringe von den Fingern. Dann erschlugen sie die Wehrlose mit einem Stein."
Was meint ihr dazu wie sollte man sich in solch einem Fall verhalten ???
Und muss man jetzt Angst haben in solchen Ländern Urlaub zu machen ??? -
Sei mir net böse - aber wenn ich sowas schon höre!!!!
Letztens in Köln, mitten in der Rushhour, belebte U-Bahn-Haltestelle, zückt ein Mann ein Messer und sticht den Typen neben sich nieder.
Letztens in Köln, wieder U-Bahn-Haltestelle, schubst ein Typ ein Mädel einfach so auf die Gleise. Gott sei Dank nix passiert.
Letztens in Köln, in der Türkenkneipe direkt neben meiner Wohnung, geraten sich 2 in die Haare, einer erschießt den anderen.
Letztens in Köln, Schießerei vor einer Diskothek.
ICH GEH NICHT MEHR VOR DIE TÜR!!!!!! HILFE!!!!!!!! -
Hmmm... also da muß ich Christine mal (so traurig es auch ist) wirklich mal beipflichten...
Schau' Dich hier in Deutschland um, und Du wirst feststellen, dass Du demnach eigentlich in einem Land voller Schwerverbrecher lebst.
Außerdem.... hey... es war ein Bericht in der "BILD"... das sagt doch schon alles. Wenn's überhaupt so passiert ist, dann streich' 60% der Worte raus und lass' 95% der reisserischen Wortwahl in dem Bericht weg... dann ist es ein genauso "normaler" Fall, wie er überall woanders auf der Welt leider auch passieren kann.
Gruß
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@sascha.
finde ich auch ein hammer,wenn man denkt, dass es einen selber treffen könnte.
aber wie christine schon andeutete :
zu hause kann viel mehr passieren.so etwas kommt leider leider immer mal vor. aber überleg doch mal, wie gott sei dank selten das vokommt, bei so vielen touristen.....
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Guten Morgen Christine!
...wenn ich's nicht besser wüßte, würde ich jetzt vermuten, Du wohnst in Bagdad

SORRY, falls der jetzt irgendjemand zu "schwarz" war!
Spaß beiseite!
Also, wenn man ein Land ausschließlich nach z.B. o.g. Vorfall und ähnlichen Geschehnissen auf seine "Urlaubsfähigkeit" beurteilt, sind wohl nur noch Butterfahrten in die Eifel 'drin...obwohl, es soll auch militante Heizdecken-Verkäufer geben...
So etwas kann überall passieren und ist keinesfalls typisch für "solche"(?????) Länder.
Ich warte auch schon den ganzen Tag darauf, das, nach dem "Anschlag" in Kairo, jemand zu einem Ägypten-Urlaub-Boykott aufruft.
Wie man sich in solchen Situationen verhält?
Ich bin zwar eher für Zivilcourage, aber Ruhe bewahren ist hier wohl eher angebracht. -
Jaja...
"Sie zogen der Frau die Ringe von den Fingern..:" (gleich mehrere...)
Ach nee...ist es wirklich nötig, in einem armen Land am Strand Schmuck zu tragen?
Reichen die Sicherheitshinweise in den Reiseführern und von den Reiseveranstaltern und von den ortsansässigen Reiseleitern etc. nicht aus?
Und schon wird wieder ein ganzes Land pauschal verurteilt. Schade, wirklich schade.Versteht mich nicht falsch...einen Überfall möchte ich niemandem wünschen, aber man sollte schon selbst zu Präventivmaßnahmen greifen, um das Risiko einzudämmen. Egal, ob man in Deutschland, Mexico oder sonstwo ist.
Wenn man trotz allem überfallen wird, gibt es keine Grundsatzempfehlung - aber wehren ("Sie greift nach der Klinge, erleidet tiefe Schnittwunden..." Ist ja wohl die logische Konsequenz, oder?) sollte man sich lieber nicht. Es ist besser, seinen Schmuck, die Kamera und was man sonst noch unvorsichtigerweise in wenig dafür geeigneten Gegenden mit sich herumschleppt ohne Widerstand abzugeben. Dann passiert einem meistens nichts.
Wenn man nichts wertvoll aussehendes sichtbar mit sich führt, ist das Überfallrisiko schon deutlich geringer. Falls trotzdem plötzlich jemand mit einem Messer vor einem steht sollte man für den Notfall zumindest einen kleinen Geldbetrag (vielleicht 5 - 10 $) dabei haben, denn sonst wird der Täter sauer, weil es nicht zu holen gibt. -
Ach Mexiko, was machst du da!
Ich finds schon schlimm, dass dort wegen ein paar Ringen (!!!) eine Frau getötet wurde, ob sie nun schuld ist oder nicht (vielleicht war es ja auch nur Modeschmuck).
Typisch ist das zum Glück noch nicht für Mexiko, aber ab und zu passiert es halt.
Ich finde den Anschlag in Kairo aber wesentlich schlimmer - sowas würde mich echt davon abhalten dort hinzu fahren.Zu Saschas Frage, wie man sich verhalten sollte: keinen Widerstand leisten - keine gegenwehr - einfach denen das geben was sie wollen (ich hatte immer ein paar Scheine und Münzen in meiner Hosentasche als ich allein in Mexiko war).
Gruß,
Sol
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Liebe Christine-us-Kölle,
wie Recht Du hast! Manchmal fragen wir uns auch, was aus unserem "hillije Kölle" geworden ist. Es vergeht kein Tag, an dem nicht Tankstellen, Kioske, alte Menschen überfallen und beraubt werden, es ist zum Haareraufen! Wo geht das hin?
Wir waren gerade 4 Wochen in Vietnam und haben uns dort, im Gegensatz zu Köln, völlig sicher gefühlt. Wir hatten in Hanoi ein Gespräch mit dem Hotelmanager, er berichtete uns, daß die Zeitungen wochenlang darüber berichten, wenn ein Tourist auch nur bestohlen wurde. Gewaltverbrechen an Touristen sind so gut wie unbekannt. Interessanterweise wurden wir nach unserer Rückkehr von vielen gefragt, ob uns auch nichts passiert sei in Vietnam.
Ich würde mich von solchen Berichten wie dem aus Mexiko nicht davon abhalten lassen, dort Urlaub zu machen. Solche Horrorgeschichten, die man auch über Brasilien hört, muß man relativieren und fragen, wie oft kommt so etwas vor und vor allem auch: gibt es ggf. eine Vorgeschichte zu der Tat.Gruß salvamor
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Dein PS unterschreibe ich jederzeit!
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Hallo an alle!
Dass die Frau ermordet wurde stimmt wirklich. Das ganze war aber schon am 19. März. Soweit ich das in einem amerikanischen Forum nachlesen konnte war die Frau allein an einem abgelegenen Strand hinter dem Gala in Playacar unterwegs. Und wenn das wirklich Nachts war, dann war das natürlich - so leid es mir für die Frau tut - schon ein bißchen dumm. Da kann einem - wie hier schon gesagt wurde - überall etwas passieren. -
Hallo allerseits
Bin auch der Meinung,dass heutzutage überall etwas passieren kann.Man sollte das nicht so pauschal sehen.Wenn man vor die Türe geht,kann man auch von nem Dachziegel erschlagen werden,was aber nicht heißt,dass alle Dachziegel der Stadt lose sind.Das Beispiel klingt vielleicht etwas blöd,is aber so.Da wir eh im Zeitalter des Terrors leben (leider!!! ) ist man heute doch niegends mehr sicher.Wenn man da nach geht,dürfte man so Orte wie Luxor,New York usw auch nicht mehr besuchen.
Leider ist es traurig genug,dass viele Menschen nur wegen ein paar Cent morden.Das kommt sogar in kleineren Dörfern vor.
Das einzigste,wovor ich mich fernhalten würde, wären Kriegsgebiete.Da würde ich mich nicht wohl fühlen.
Wenn man diesbezüglich zu viel nachdenkt,sollte man sich zuhause einschließen,wobei noch lang nicht gewährleistet ist,dass man 100 wird.
Die meisten Ünfälle passieren schliesslich im Haushalt.
Gruß Silke
