Reisebüros verlieren weitere Provisionen...
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Für viele eigenständige Reisebüros wird es schon wieder schwieriger. Nach Lufthansa prescht jetzt die TUI mit der hauseigenen Fluggesellschaft HLF vor und streicht den Reisebüros die Provisionen für Nur-Flug-Angebote. Näheres unter
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Entschuldigung, daß ich da widerspreche, aber im RB ist es mit Sicherheit genauso wie in vielen anderen Branchen auch.
Ein "Kunde" kommt rein, läßt sich beraten und bucht anschließend zu Hause im Internet seinen Urlaub. Er weiß ja, was ihn erwartet und kann dann schön flockig ein paar Kröten sparen.
Kommt doch in der Elektro/Elektronikbranche alle Nase lang vor.
Man informiert sich im Fachgeschäft und geht dann zu den großen Märkten. Man ist ja nicht blöd und Geiz ist ja bekanntlich auch geil... -
...und in Zeiten des knappen Geldes und der Kaufzurückhaltung ist das Verhalten der Kunden auch völlig normal!
Der Markt wird es richten, so hart das klingt. Die Reisebüros haben wirklich schlechte Karten, sie sitzen nicht nur neben einem Stuhl, sondern zwischen zwei Stühlen: Auf der einen Seite gehen ihnen die Kunden in Scharen laufen und wenden sich vermeintlich günstigeren Buchungsmöglichkeiten zu, auf der anderen Seite erfahren sie von den Veranstaltern keine Unterstützung in ihrer Not, im Gegenteil, die treten ihnen noch zusätzlich in die Hacken, indem sie ihnen die Provisionen zusammenstreichen.
Wie soll das enden? Es gibt Fachleute, die vorhersagen, daß es in spätestens 10 Jahren keine Reisebüros mehr geben wird, bis auf ein paar konzerngebundene. Ich fürchte, es wird vor allem die selbständigen Reisebüros treffen, die sich nicht rechtzeitig der geänderten Marktsituation anpassen, indem sie versuchen, durch Innovation verlorenen Boden gut zu machen.
Mir tuen vor allem die Angestellten der Reisebüros, die durch diese Entwicklung ihre Jobs verlieren, leid! -
Salvamor, wie recht Du hast!!!!!!
Geh doch heute mal durch die Innenstädte. Überall Filialisten großer Konzerne, die kleinen Geschäfte kämpfen mit dem Rücken zur Wand ums Überleben. Du weißt, ich spreche aus Erfahrung.
Meine Oma sagte immer: Erst, wenn man was verloren hat, erkennt man seinen Wert. Nicht so dumm der Spruch, oder? -
Nein, Barbara, der Spruch stimmt haargenau! Fast jede Woche liest man in der Zeitung, daß wieder ein Mittelständler oder kleiner Laden Insolvenz anmelden mußte. Und oft sind es Familienunternehmen, die seit Generationen an einer Stelle existierten. Ich bedauere, daß die Angebotsvielfalt mit den kleinen Familienunternehmen mehr und mehr verloren geht.
Bei den Filialisten stimmt auch oft die Servicebereitschaft nicht, es geht nur noch um Umsatz und Rendite, die Kunden-zufriedenheit bleibt oft auf der Strecke.
Je nach Branche ist ein Gegensteuern gegen eine solche Entwicklung oft nicht möglich, die Strukturänderungen der Märkte sind so tief greifend, daß auch innovative Geschäftsideen nicht mehr weiterhelfen.
In der Reisebürobranche scheint sich auch eine solche Entwicklung anzudeuten. Nach vielen Jahren der positiven Geschäftsentwicklung durch steigende Umsätze begann irgendwann der Abstieg, im wesentlichen durch das Internet und ein geändertes "Verbraucher"-Verhalten bedingt. Das kam eigentlich nicht überraschend, ist aber wahrscheinlich in seinen Auswirkungen von der Branche unterschätzt worden.
Daß nun auch zunehmend die Veranstalter nicht mehr auf das "Pferd Reisebüro" setzen, statt dessen andere Vertriebswege bevorzugen, war in dieser Schärfe auch nicht zu erwarten.
Ich bin aber der Meinung, daß viele Reisebüros durch eine kreative Geschäftspolitik gegensteuern können, denn der Bedarf an Reisen ist nicht entscheidend zurückgegangen. Wenn ich mir ansehe, wie defensiv, teilweise regelrecht lethargisch manche Reisebüros auf diese neuen Entwicklungen reagieren, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Aber darüber ist hier im Forum schon so oft diskutiert worden, deshalb möchte ich das jetzt nicht wieder aufrollen. -
Salvamor hat sich - wie so oft - klar und schnörkelfrei treffend geäußert.
Auch wenn ich mich wiederhole und dafür eine Rüge erhalte, ich muss es sagen:
Ich war gestern am frühen Nachmittag in der Stadt (Bonn war übervoll, warum weiss ich nicht) und : ich bin an drei "kleinen" Reisebüros auf meinem Weg vorbeigekommen, und die waren geschlossen! Im Kaufhof Galeria Reisebüro, den Namen kennt ja jeder, war es rappelvoll, so daß einige von den Wartenden wieder weggegangen sind. Beim Zeitungskauf konnte ich dies beobachten. Also, ich verstehe das nicht ! Aber das ist wohl auch nicht mein Problem.
gruss jürgen -
@ emdebo
Ein wunderbares Beispiel! Da hat sich jemand Gedanken gemacht, wie er sich unterscheiden kann. Vorbildlich!
Warum nicht auch mal "Tag der offenen Tür" oder "Familientag", bei denen den potentiellen Kunden, vor allem auch Kindern, erklärt wird, wie ein Reisebüro vom organisatorischen Ablauf her funktioniert?
Warum nicht mal einen Raum mieten und Diavorträge oder Filmvorträge mit wechselnden Themen zu Zielgebieten anbieten?
Warum nicht Hotelbetreiber, Reiseführer etc. aus den Zielgebieten dazu einladen?
Was spricht dagegen, auf Sonderwünsche von Kunden hinsichtlich Hotel, Ausflügen (was nicht im Katalog steht) einzugehen? Eine Mitarbeiterin eines Baustein-Reisebüros sagte mir unlängst: Wenn Sie ein bestimmtes Hotel ausgesucht haben, was nicht in unserem Angebot zu finden ist, sagen Sie es mir bitte. Wir machen Ihnen dann ein Angebot!
All das würde den Identifizierungsgrad der Kunden mit dem jew. Reisebüro erhöhen.
Jetzt kommen sicher wieder welche, die sagen, daß die einzelnen Reisebüros bei den derzeitigen Margen für solche Veranstaltungen kein Geld haben. Dann sage ich, schließt Euch zusammen! Oder wollt Ihr wehrlos zusehen, wie Euer Geschäft langsam aber sicher den Bach runtergeht? -
@ Salvamor und emdebo
ich finde das auch ein gelungenes Beispiel, daher lassen wir auch den Link ausnahmsweise mal drin:
Viele Grüße
Günter/HolidayCheck
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@Salvamor41 - wie recht Du hast mit Deinen nachfolgend
nochmals zitierten Aussagen"jede Woche liest man in der Zeitung, daß
wieder ein Mittelständler oder kleiner Laden Insolvenz anmelden mußte""....die Kundenzufriedenheit bleibt oft auf
der Strecke." "Reisebüros durch eine kreative
Geschäftspolitik gegensteuern können...","wie defensiv,
teilweise regelrecht lethargisch manche Reisebüros auf diese
neuen Entwicklungen reagieren..."Erlaube mir meine Frage - wo sind die Kunden die diesen
Mehrwert, den man auf den Reisebüros geben sollten resp.
auch geben könnte, bezahlen! Dass dies alles "gratis und franko"
geschehen kann, ist illusorisch.Ueberall werden Provisionen gekürzt, die Reisen sollten nicht mehr
als "ein Apfel und ein Ei" kosten - die Reisefachfrauen und -männer
aber auf höchstem Niveau funktionieren.Wir Konsumenten sollten hier schnellstens umdenken (..ich weiss,
ist auch illusorisch) aber sonst nimmts ein ungutes Ende.Dies sind u.a. Gründe, warum ich all unsere Reisen bei einem
kleineren Reisebüro der Region buche - auch wenns mal ein
paar Franken mehr kostet. Die Beratung etc. ist dafür aber in
jedem Falle hervorragend! -
@ Blues
Das ist schon richtig, was Du schreibst, das Konsumverhalten vieler Menschen hat sich verändert. Zweifellos gibt es zwar immer noch den Luxusbereich, der weiterhin floriert, aber den gibt es sogar in Entwicklungsländern der 3. Welt, der läuft immer. Ich weiß nicht, wie es bei Euch in der Schweiz ist, aber das Gros der Menschen in Deutschland ist zunehmend zurückhaltend beim Geldausgeben, weil die Menschen bezüglich ihrer persönlichen und beruflichen Zukunft verunsichert sind. Allenthalben wird über diese Konsumzurückhaltung geklagt, und sie trägt ja auch die Hauptschuld daran, daß es wirtschaftlich vielen Betrieben in den unterschiedlichsten Branchen schlecht geht. Daß das auch Auswirkungen auf das Buchungsverhalten von Urlaubsreisen hat, ist völlig klar. Und es macht auch keinen Sinn, Du hast es ja auch angedeutet, ein verändertes Verhalten der Verbraucher zu reklamieren. Vielmehr müssen sich die Reise-Anbieter auf diese veränderte Situation einstellen. Und da liegt halt vieles im Argen, das kann wohl niemand bestreiten.
Über die eigentlichen Auslöser der Misere ließe sich trefflich streiten, aber dann müßten wir hier wieder politisch werden, und das wollen wir ja nicht mehr. -
Zu diesem Thema kann ich euch sagen, das z.Z. an diversen Stellen kalkuliert wird und Prognosen erstellt werden was passiert, wenn ein gesamter(!) "Verband" X das komplette(!) Programm eines "Lieferanten" Y als Reaktion auf eine solche Provisionsstreichung aus dem Programm nimmt.
Erste Rechen(!)-Werte deuten darauf hin, das der Verlierer dabei der Lieferant wäre - eine zwangsweise Beschränkung auf die Buchungsoption "Internet" würde bei Weitem nicht zu seinem wirtschaftlichen Überleben ausreichen.
Bedauerlicherweise kommen noch andere (noch nicht, oder gar nicht kalkulierbare) Faktoren hinzu - ansonsten wäre dies ein guter Weg, "großkotzigen" Lieferanten, aber auch ignoranten Kunden einmal Grenzen aufzuzeigen.Schade, das solche Projekte (noch???) u.a. an der Uneinigkeit innerhalb der Verbandstrukturen scheitern müssen.
Nachdenklich, Holger
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Hallo Holger,
das Streichen von Programmen aus dem eigenen Angebotsspektrum halte ich sogar für wirtschaftlich notwendig! Was soll das Ganze, wenn ich nix mehr verdiene an dem, was ich da tue. Von "Selbstbefriedigung" wird keiner satt.
Mir ist das Verhalten des Verbandes allerdings zu destruktiv, wenn nicht gleichzeitig Alternativen aufgezeigt werden.
Ich weiß auch nicht, ob es etwas bringt, Druck auszuüben. Wenn meine "Geliebte" mich verlassen will, bringt es auch nichts mehr, sie unter Druck zu setzen. Sie ist so oder so weg!
Du weißt, wie ich das meine. Es hilft nichts, einer schlechten Sache "gute Nerven" hinterher zu werfen.Beste Grüße
salvamor Wolfgang -
Richtig salvamor!
Bisher gehen "einige Konzerne" aber davon aus (ist dies arrogant?, uneinsichtig?, kurzsichtig?, dumm?...), das ihre "Vertriebsstellen" trotz allem weiter für sie arbeiten, und den fast kompletten Service am Kunden übernehmen. (Ist ja auch verständlich - natürlich würde auch im realen Arbeitsleben jeder Arbeitnehmer liebend gerne unentgeltlich und mit vollem Einsatz für sienen Arbeitgeber arbeiten!)
Sollte es hier aber endlich mal zu einer "Totalverweigerung" seitens der Reisebüros kommen, hätte dies fatale Folgen für die Konzerne
(Anderes Beispiel:
"Wir" lassen uns die Benzinpreise nicht mehr länger gefallen, und verweigern in unserer Gesamtheit eine Woche lang vollkommen den Gang zu einer Tankstelle ... scheitert leider (noch?) an der Uneinigkeit der Verbraucher)"Kunden" müssen sich dagegen aber auch ein paar Fragen gefallen lassen - u.a. ob ihnen bewußt ist, was sie mit ihrem veränderten Kaufverhalten (und ich meine dies nicht(!) in Bezug auf Mengenkennziffern) bewirken (nicht nur in der Tourismusbranche!) ... sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, alsauch in Bezug auf ihre Service-Gewohnheiten, aber auch -erwartungen.
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Aber, lieber Prinzensohn Holger, mir fehlen immer noch die positiven alternativen Ansätze des Verbandes oder Verbundes. Nur mit Verweigerung ist noch nichts gewonnen!
Gruß salvamor
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Das ist ja die Krux - als "Verteiler" hast Du in dieser Hinsicht keine "positiven" Alternativen. Du kannst nur sagen: Bis hierhin und nicht weiter...oder Du machst einen auf Friede-Freude-Eierkuchen und zögerst Deinen Untergang ein wenig hinaus.
Änderungen müssen aber selbstverständlich in anderen Bereichen stattfinden...und zwar zwingend notwendig und sehr kurzfristig!
Kundenservice, verbesserte Beratungskompetenz, angepaßte Öffnungszeiten, Kundenaktionen sind vielgenannt und würden neben einer Menge Aufklärungsarbeit auch schon etwas bewirken.Eine andere Frage ist, ob es dazu nicht schon fast zu spät ist. Denn, wie soll das finanziert werden aus den z.Z. fast durchweg knappen Reisebürokasssen?
Also gilt es nun in einigen Punkten auch einmal "zurückzubeißen" - den Lieferanten der mich ausbeutet, den Kunden der mich ignoriert (aber im Falle eines Falles Hilfe erwartet).
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Holger, Du hast schon Recht mit Deinen Feststellungen zur Lage vieler (nicht aller) Reisebüros. Die Innovationen müssen aber aus der Branche selber kommen, an eine Änderung des Kaufverhaltens zu appellieren und darauf zu hoffen, daß von den Kunden etwas kommt, führt zu nichts. Die Kunden sind nur ganz bedingt zu beeinflussen, sie laufen dahin, wo sie ihrer Meinung nach den besten Gegenwert für ihr Geld bekommen. Daß sie woanders unter dem Strich oft keinen besseren Gegenwert erhalten, ist sicher unbestritten.
Die Kunden bestimmen durch ihr Kaufverhalten, wo es lang geht!
Mir fallen spontan zwei Beispiele ein, wie durch verändertes Kaufverhalten der Kunden ganze Branchen zum Einsturz gebracht wurden, ohne daß auch nur der Hauch einer Chance bestanden hätte, das Unheil abzuwenden.
Ich denke an die Feuerzeugindustrie, in der ich mal beschäftigt war. Noch zu Beginn der 70er Jahre teilten Unternehmen wie Ronson, Rowenta, Ibelo und einige kleinere den Markt sozusagen unter sich auf. Dann warfen die Asiaten den Markt mit Einwegfeuerzeugen zu, und was passierte? Die Verbraucher, die bisher gediegene Produkte der o.e. Marken gekauft hatten, wandten sich ziemlich schnell dem neuen asiatischen Produkt zu, es war damals regelrecht in, ein solches Billig-Feuerzeug zu besitzen. Die etablierten Firmen verschwanden vom Markt (z.B. Ronson, Ibelo) oder verlegten den Schwerpunkt auf andere Sparten (z.B. Rowenta).
Ein anderes Beispiel ist der Lebensmittel-Einzelhandel. Ich kann mich erinnern, daß es in der Ortschaft, in der ich früher wohnte, für ca. 1.200 Einwohner drei kleine bis mittelgroße, privat geführte Lebensmittelläden gab. Dann machten sich Aldi, Plus etc. auf der grünen Wiese breit. Was passierte? Die Kunden der kleinen Einzelhändler, die sich teilweise sogar die Ware heim bringen ließen, liefen in Scharen zu den Discountern über.
Verbundenheit? Solidarität? Fehlanzeige! Die Folgen kennen wir alle, die Tante-Emma-Läden verschwanden zuhauf von der Bildfläche.
Was hätte man tuen können, um gegenzusteuern? In beiden Fällen nicht viel! Es gibt eben Marktentwicklungen, die nicht aufzuhalten sind.
Ähnlich, aber nicht ganz so schnell und dramatisch, ist die Entwicklung bei den Reisebüros. Es wurden viele Gelegenheiten verpaßt, rechtzeitig zu reagieren, da gebe ich Dir Recht. Und wahrscheinlich ist es für viele schon 5 nach 12. Aber ich denke, daß viele auch noch die Kurve kriegen könnten, wenn sie sich zusammenschließen und innovative Ideen realisieren würden.
Es ist schon klar, das alles ist nicht so einfach, wie es sich liest. Als Nichtbeteiligter an diesem Prozess hat man sicher auch gut reden, aber ich meine, es nützt nie im Leben, den Kopf in den Sand zu stecken!
Schöne Grüße nach Solingen
salvamor -
ich glaube, dies passt gut zu diesem Thema.
Expedia und TUI kämpfen jetzt offen um die Marktführerschaft im Online-Buchungsgeschäft europaweit. TUI gibt sich - wie immer- selbstsicher und siegessicher, hoffentlich steigt dann auch der Aktienkurs. Experten rechnen mit Wachstumsraten von über 60% in den nächsten 2 Jahren bei Onlinebuchungen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
PS: Der "Feuerzeugvergleich" trifft den Nagel auf den Kopf, und wie gesagt, es war in, diese billigen Dinger zu besitzen.
gruss jürgen -
Hallo allerseits,
möchte hier mal einen etwas anderen Tenor reinbringen. Selbstmitleid hilft niemandem und ändert nichts. Ich gehöre auch zu denjenigen, die in letzter Zeit fast ausschließlich übers Internet oder vor Ort buchen. Warum?
Zwei Gründe hauptsächlich:
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völlig überteuerte Angebote seitens der Veranstalter (zT ein Mehrfaches des von mir problemlos !!!! vor Ort erzielten Preises). Wo fängt eigentlich Wucher an? (ZB Lateinamerika, Usbekistan, Japan, Südkorea, Tibet...indiv. VIEL preisgünstiger zu bereisen, trotzdem (mit Ausnahme von Tibet mangels Infrastruktur) ist angemessener Standard möglich. Dennoch gehe ich davon aus, dass ich in fast allen o.g. Ländern noch mit einem "Ausländerpreis" beglückt wurde. Trotzdem VIEL preisgünstiger. Die RB werden hier praktisch zu Opfern der Veranstalter. Aus Mitleid hat aber wohl noch kaum jemand etwas gekauft, oder?
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Unqualifiziertes Personal im "kleinen" Reisebüro um die Ecke, zT mit finanziellen Nachteilen für mich (mehrfach passiert), ohne irgendeinen Entschuldigung u.dgl. In letzter Zeit habe ich auch den Eindruck, dass immer mehr RB-Angestellte in Geografie gefehlt haben. Der Horizont sollte über Mallorca hinausgehen.
Hatte zB in der Flugbörse hier in FFM einen HERVORRAGENDEN Mann sitzen, der noch so verrückte Tickets für mich gefunden hat. Ihm traure ich noch immer nach!!!!! Jetzt gehe ich dort nicht mehr hin. Bin zu kompliziert (bzw. meine Buchungen, obwohl sie jetzt ja gelöhnt werden müssen). Nee, also Internet oder Vorsprache bei der jeweiligen Fluggesellschaft. ist hier in FFM meist problemlos möglich!
Die Frage ist doch (wurde hier auch schon gestellt)- was tut das jeweilige RB, um Kunden zu halten? Gilt ja auch für den ewig jammernden Einzelhandel. Hier könnte ich Romane schreiben. Einen Vorteil hat das Nichtangebot natürlich - man kommt endlich mal dazu, ein paar Euros zurückzulegen (auf den Handel bezogen).
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