Kameradrohne Zoll?
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Jambo,
so, mal was ganz anderes. Wir starten in zwei Wochen Richtung Kenia, Bamburi Beach und Severin Safari Camp. Kenia das erste Mal. Das Ganze für 18 Tage, 15 Tage im Severin Sea Lodge und 3 Tage Severin Safari Camp. Freuen uns tierisch drauf. Haben im Vorfeld quasi das komplette Forum hier auswendig gelernt und sind soweit bestens vorbereitet. Schön, dass es so ein umfassendes Forum gibt. Dafür danke an alle Beteiligten hier.
Aber...meine Frage...hat jemand mal versucht mit einer kleinen Kameradrohne durch den Zoll zu kommen? Ich würde gerne eine Minidrohne...also eher ein Spielzeug ( etwa Hubsan X4 H107C, das Dingen hat etwa die Masse 14 * 14 cm ) mitnehmen um somit Aufnahmen von Strand, Hotel, Sehenswürdigkeiten und natürlich der Safari machen. Soweit man das eben diesem kleinen "Spielzeug" zutraut. Ich denke, was Grösseres lässt sich nicht durch den Zoll bekommen wie etwa Syma X5C...etwa 50 * 50cm.
Hat hier jemand Erfahrung damit? Sind natürlich keine professionellen Drohnen. Aber ich dachte als Gag auf der Safari und spassige Aufnahmen würd ich so'n kleines Dingen gerne mitnehmen.Gruß, Armin
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Jambo,
wenn Du Sie im Koffer hast, sehe ich kein Problem, Kameras und Videokameras müssen nicht mehr beim Zoll deklariert werden.
Auf öffendlichen Plätzen, Hafen, Eisenbahn, Militär verstehen die aber keinen Spaß, da sollte sie nicht fliegen.Solltest Du doch Pech haben und am Zoll sollst Du den Koffer öffnen hilft ein Schein um Stress zu vermeiden ( meißtens )
Gabi 2001 ( Franz )
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Hallo Armin,
um es klar zu sagen - Kameradrohnen sind für touristische Zwecke in Kenia offiziell verboten! (wie in vielen anderen Ländern auch)
In meinen Augen, sorry, ist das auch richtig! Wir haben es in der Mara einmal erlebt, dass jemand erwischt wurde, da war Feierabend.
Bitte denke auch mal an die Tiere, egal wie groß sie ist. Nur um "lustige" Aufnahmen zu bekommen...Auch wenn sie noch so klein ist, werden sie in Ihrer natürlichen Umgebung damit gestört, sowas muss doch nicht sein, reichen normale Kameraaufnahmen nicht aus?
Was der Zoll macht weiss ich nicht, der Kenya Wildlife Service achtet darauf in den Parks.
Letztes Jahr gingen da auch einige Artikel durch die kenianische Presse. Die finde ich natürlich jetzt nicht wieder, aber eine Anfrage an Frau Google hilft auch, da findest Du unter anderem dies:Sorry Franz, aber für etwas was offiziell verboten ist auch noch nen' Schein für den Zoll..."großes Tennis"
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Jambo,
@Stueppi: ok, da haste natürlich recht. Ich möchte nicht Schuld sein, wenn sich eine Giraffe vor Schreck einen Knoten in den Hals dreht

Mal ohne Witz...hast schon recht, zumal es ja keine Profidrohne ist, die in 300m Höhe fliegt und halbwegs unbemerkt filmen kann. Das die Einfuhr solcher Dinger verboten ist, habe ich mir schon gedacht. Um jeglichen Ärger zu vermeiden...Entscheidung gefallen. Keine Drohne. Stattdessen eine Actioncam an die Safarikutsche pappen und in Ruhe die Natur geniessen statt Streß mit den Örtlichen zu bekommen.
Prima. Großes Danke an Stueppi. -
Wie Stueppi schon schrieb, sind private Drohnen in Kenia aus Sicherheitsgründen verboten.
Das private Schutzgebiet Ol Pejeta hatte sich letztes Jahr schon eine Drohne angeschafft und wollte diese zum Schutz ihrer Wildtiere vor Wilderern einsetzen, bekam letztendlich aber keine Genehmigung von der Regierung.
http://mobile.nation.co.ke/news/Government-bans-use-of-drone-to-fight-poaching-in-Ol-Pejeta/-/1950946/2332004/-/format/xhtml/-/1wdq78/-/index.htmlIch weiß auch nicht wie anfällig die Dinger auf Wind reagieren, aber außer in den frühen Morgenstunden, wo am Strand kaum Wind herrscht, stelle ich mir das ziemlich schwierig vor, sie ab 2 bf unter Kontrolle zu halten.
