Radeln ausschließlich auf Radwegen-wo ist das möglich??
-
Ich würde gern einen Radurlaub (ca. 3-5 Tage) am liebsten in der Nähe eines Flusses machen, habe aber das Problem, dass ich aus mehreren Gründen ausschließlich nur auf gut befestigten Radwegen und überhaupt nicht auf Straßen fahren möchte. Vom Bodenseeradweg z. B. war ich masslos enttäuscht, weil z.B. kurz hinter Überlingen (und in Überlingen selbst musste man auch schon ständig normale Straßen benutzen) der "Radweg" lediglich ein ca. 80 cm breiter Streifen entlang einer sehr stark befahrenen Bundesstraße war, der außerdem wegen überhängender Felsen nicht einmal benutzt werden konnte, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen. Für mich (und einige andere Radfahrer) der reinste Horror.
-
Von Reschen ( Südtirol ) nach Meran ...
Am Rhein gibt es sicherlich abschnittsweise Radwege, aber halt nicht duchgängig... -
Danke für erste Infos. An Allgemeinplätzen wie "an Rhein, Lahn. Mosel, Ostsee" usw. bin ich allerdings weniger interessiert; es ist schon klar, dass es überall in ganz Deutschland (und nicht nur da) sehr schöne und gut ausgebaute Radwege gibt, allerdings leider zu oft, wie meine Erfahrung zeigt, eben nicht durchgängig als reiner Radweg ausgebaut, sondern plötzlich auf einer Straße mündend. Wernerkoevers hat das genau richtig formuliert! Wer also Tipps hat, welcher Radweg YX von A nach B durchgängig als reiner Radweg ausgebaut ist, herzlich gern!! Es nützt mir nichts, 30 km entspannt fahren zu können, um dann plötzlich den letzten km irgendwie auf einer Straße überwinden zu müssen. Das bedeutet für mich mehr Stress als es die vorherigen km wert wären.
-
Der Radweg Reschen- Meran ist durchgängig abseits der Straße . Er wurde vor einigen Jahren so angelegt.Besonders interessant finde ich, das man im Prinzip sanft bergab fährt und zurück - zumindest bis Mals- mit der Eisenbahn fahren kann.
-
Man kann sogar noch weiter fahren als Meran.....mindestens bis Trentino.
lg
andrea -
Und schön ist auch der Radweg von Meran ins Passeiertal bis St.Leonard. Dieser führt auch immer an der Passer entlang. Unterwegs bieten sich auch einige Gasthöfe an, die man vom Radweg aus, auf kurzen Wegen erreichen kann. Übrigens mit vielen Südtiroler Leckereien
. Hier klick findest du Info zu den Radwegen im MeranerLand.LG
reiselilly -
Hallo,
ich bin auch Radfan und wir haben schon einige Radwege abgeradelt, vornehmlich an Flüssen in Deutschland. Wir waren am Mainradweg, Altmühlradweg, Saar- und Moselradweg, Weserradweg, Donauradweg, Kocher und Jagst in Baden-Württemberg. Letzte Woche sind wir vier Tage auf dem Kraut- und Rüben-Radweg in Rheinland-Pfalz geradelt.
Also es ist so, dass es sich bei allen diesen Radwegen um ausgeschilderte, meistens mit einem Emblem, Radwege handelt, sie sind durchgängig von Anfang zu Ende. Aber ehrlich gesagt, alle Radwege führen ab und zu auch mal an die Straße. Besonders oft ist es leider an der Mosel, obwohl er landschaftlich sehr schön ist. Man fährt aber nicht auf der Straße sondern auf einem Radweg entlang. An der Saar ist die Autobahn und eine Bundesstraße teilweise in unmittelbarer Nähe, als den Verkehrslärm hört man.
Am Main war es dagegen meistens sehr ruhig, ein ausgebauter Radweg, selten Schotter, immer geteert, landschaftlich und kulinarisch sehr schön. Gefallen hat es mir besonders am Weserradweg von Hannoversch-Münden bis Bremen, man kreuzt mal eine Straße oder ein ausgewiesener Radweg geht da mal 3 km entlang, aber grundsätzlich ist man immer auf dem Land. Kocher und Jagst sind sehr schön, aber sehr anstrengend, da es öfters mal rauf und runter geht.
Letzte Woche waren wir mal auf einem Radweg, der nicht am Fluss entlang läuft, unterwegs, auf dem Kraut- und Rübenweg in Rheinlandpfalz, von Bockenheim bis Schweigen an der Weinstraße. Dieser Radweg ist 140 km lang und davon gehen höchstens 10 km an der Straße entlang, zu Beginn und zwischendurch mal bei Hockenheim.
Donauradweg ist ja der klassische Radweg, da waren alle Radfans, er ist immer noch gut frequentiert. Da ist es z. B. an Weser oder Kocher und Jagst oder auch dieser Kraut- und Rübenweg wesentlich ruher und entspannter, man trifft nicht ständig auf andere Radler oder gar Fußgänger.
Momentan liegt bei mir ein Prospekt von der Fehnroute in Ostfriesland und der Dollartroute - mal nach Niederlande rüber. Diese sind nahezu ohne jegliche Straßen. An die ELBE wollen wir auch baldmöglichst, vor allem auch wegen Dresden.
Den BODENSEERADWEG kennen wir auch. Also warum dieser immer wieder so angepriesen wird, frage ich mich auch. Ich finde ihn grauenhaft, die Bundesstraße von Immenstaad bis Friedrichshafen ist einfach schlimm, und nach Überlingen genauso. Auf dem Schweizer Ufer fährt man zwar nicht auf so befahrenen Straßen, aber öfters mal nebendran. Schön ist jedoch die Strecke von Konstanz bis Stein am Rhein. Also das Radeln am Bodensee macht wirklich keinen Spaß mehr, nicht nur wegen der Straße. Es ist auch einfach zu voll und oft kombiniert mit dem Fußweg. Die Fußgänger können einem da leid tun.
Also es gibt so viele schöne ausgeschilderte Radwege in Deutschland - nachlesen kann man das auch beim ADFC oder den Bike-Linern, den Radbibeln für alle Radler.
Viel Spaß - Radeln und Gepäckradeln macht Spaß.
-
Ich hab noch was vergessen:
Münsterland - das IDEALE Radfahrerland überhaupt. Und da die Schlösserroute. Wunderschön, relativ einsam, immer über Land, außer in den Städten mal eine Kreuzung - also das ist wirklich toll.
Außerdem: Ostseeradweg!
Es gibt auch eine Radtour über die nordfriesischen Inseln. Föhr Amrum Sylt.
Das ist ein Erlebnis für sich und da gibts wirklich Radwege jenseits von jeglichem Verkehr, vielleicht mal eine Ecke auf Sylt.Also ich glaube kaum, dass es in anderen europäischen Ländern so ein gut ausgebautes Radnetz mit zahlreichen ausgewiesenen, gepflegten und ausgeschilderten Radwegen gibt als in Deutschland. Also in unserem Nachbarland Frankreich mit Sicherheit nicht, und da kenne ich mich etwas aus und auch in Italien kaum, ausgenommen zwei-drei Radwege. Vielleicht wird man noch im radlerfreundlichen Land Niederlande fündig. Man muss sich vorher etwas schlau machen, möglichst über ADFC, dann wird man fündig.
Nochmals viel Glück
-
Und hier ist es mir auch passiert, dass ich auf einen alten Thread geantwortet habe, denn dieses Thema ist auch schon über ein Jahr alt.
Irgendwie war bei mir die Freude so groß, dass ich endlich mal ein paar Beiträge zum Radfahren gefunden habe, dass ich übersehen habe, wie alt diese schon sind.
Naja, ich lass meine Antwort stehen, vielleicht interessiert es ja jemand anders.Mir fiel im Forum dieses Thema bisher noch gar nicht auf, werde öfters mal nachsehen und nur noch auf aktuelle Anfragen antworten.
-
Hallo.
Ich kann den Donauradweg von Passau nach Wien wärmstens empfehlen. Dieser kommt ganz ohne Bundesstraße aus.
Alternativ gibt es den Fernradweg "Via Claudia Augusta" von Donauwörth nach Venedig oder altern. Gardasee.
Diesen möchte ich 2018 selbst auch fahren.
Des Weiteren bin ich kürzlich den Schwarzwald Panorama Radweg von Titisee (Schwarzwald) bis nach Pforzheim (Goldstadt) gefahren der ebenfalls sehr empfehlenswert ist.
Zum Abschluss kann ich die Radnavi Seite "Komoot" empfehlen auf der nur Rad & Wanderwege empfohlen werden und, wo man selbst Touren erstellen kann.Grüßle aus der Goldstadt.
-
Dieser Beitrag wurde gelöscht!