akute Notfälle in Griechenland und deren Inseln
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Info und keine Panikmache, - Griechenland -
nach den Medien Report Mainz, Notfallhilfe ist nicht immer aktuell zeitnah gegeben, auf dem Flughafen Athen, wird erst über ein Telefont ein Arzt bei einem
Notfall gerufen, es ist keiner vor Ort. Erste Hilfe ist meist unbesetzt.
Auf einer Insel gab es nur einen Krankenwagen, es dauerte 40 Minuten
bis ärztliche Hilfe eintraf, ein Fluggast, ein Krankenpfleger hat die Erstversorgung
Reanimation übernommen, kein Defi vorhanden.
Griechenland zählt zu Europa, aber man kann nicht die gleiche
zeitnahe medizinische Hilfe wie in Nordeuropa erwarten, was eine bedrohliche Lage
für den Patienten hervorrufen kann. Kommt es noch schlimmer ?
Ich war selbst schon ein Notfall und danke einem helfenden Arzt als Fluggast
für dessen entscheidene und wichtige Hilfe ( LH 511 ). -
Ob dieser Hinweis für Reisende relevant ist oder nicht muss jeder selbst entscheiden.
Spontan kann jeder Reisende ob jung oder alt in eine Notlage aufgrund
Multibelastungsfaktoren kommen und ich wünsche
dem entsprechenden Patienten nicht, dass er den Unterschied zwischen einer
sofortigen Notfallhilfe und einer zeitverzögerten Notfallhilfe kennen lernen muß.
Jedenfalls gibt es am Flughafen Frankfurt am Main und München eine ' Flughafenklinik'
wo Patienten sofort behandelt werden können oder an andere Krankenhäuser
weiter überwiesen oder wieder ' entlassen ' werden. -
Info und keine Panikmache, - Deutschland -
Männl. Patient geht mit Brustschmerzen und Atemnot zum Arzt, dieser verschreibt nach der Untersuchung Beta Blocker und vermutet Stress.
Einige Stunden später kommt besagter Patient ins Krankenhaus.
Diagnose: Spontanpneumothorax!
Und nun, ericmu? :?
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Mam62,
richtig, bei einigen deutschen Inseln z. B. muss man auch erst warten, bis der Rettungshubschrauber vom Festland gekommen ist...
Was passiert, wenn womöglich jemand während eines Sturmes einen Herzinfarkt/Schlaganfall erleidet, kann sich jeder selbst ausmalen...
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Hallo,
man kann nicht unbedingt dünn besiedelte Gebiete mit Urlaubsgebieten wo
im Sommer zwischen 10.000 bis 100.000 Urlaubsgäste sind, vergleichen
Es ist aus der ' Ferne ' leichter zu betrachten als wenn man eine kritische Notlage
selbst schon erlebt hat, sieht man die Sache senibler und vorsichtiger.
Es kommen Klimaveränderungen, raus aus dem Alltag, Medikamente wirken anders,
Speisenumstellung, Infektionen u.a. dazu, oft mehrfach, was zu Problemen führt.
Es soll jeder selbst entscheiden, aber Schwachpunkte kennen.
Viele Notlagen und deren Folgen werden in den Medien meist nicht bekannt gemacht, weil das Reise/ziele/verhalten verändern kann. -
2014 verzeichneten die ostfriesischen Inseln einschließlich Wangerooge über 1,4 Mio. Gäste (Quelle: IHK Emden).
Im Sommer sind die Strände voll, und aufgrund unterschätzter Risiken (Sandbänke, Gezeiten, Strömungen) kommt es immer wieder zu Unfällen...
Soviel also zum Thema "dünn besiedelte Gebiete" und Risikopotenzial.
Und auch die von mir beispielhaft erwähnte krasse Fehldiagnose kam nicht von einem Wald- und Wiesenarzt, sondern von einem "ganz normalen" Hausarzt, mitten in einer Großstadt.