Seattle - Yellowstone - Las Vegas
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Hallo zusammen,
ich plane unsere nächste USA Reise und hoffe hier nützliche Tipps von euch zu bekommen.
Dieses mal soll es der Nordwesten sein.
Grob geht es darum eine Route zwischen Seattle und Las Vegas via Yellowstone zu planen.
Reisezeitraum wird wohl der Spätsommer sein und geplant sind ungefähr 3 Wochen.
Rund um Seattle würden mich eure Erfahrungen bezüglich des Olympic National Park und des
Mt Rainier National Park interessieren.
Sind die Parks sehenswert oder eher nichts besonderes?
Was gibt es sonst noch in und um Seattle zu sehen?
Sind 3-4 Ü für Seattle ausreichend um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen?
Danach soll es weiter gehen Richtung Yellowstone National Park.
Da die Fahrt durch Washington,,Idaho, bis zum Yellowstone eher nach irgendwo im nirgendwo aussieht,
bin ich gespannt,ob mir jemand nützliche Tipps bezüglich Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten geben kann.
Da diese Route nicht zu den Standardtouren gehört, finde ich eher wenige Tipps dazu.
Für den Yellowstone NP plane ich 4 Übernachtungen. Reicht die Zeit um die wichtigsten
Sachen zu erkunden?
Danach soll es weiter Richtung Las Vegas gehen.Geplant ist aus dem Weg dahin noch der Bryce Canyon ,
Ansonsten wäre ich dankbar für weitere Inspirationen zwischen Yellowstone-Bryce Canyon und Las Vegas.
Da ich schon in Las Vegas war, plane ich 3 Ü bevor es wieder nach Hause geht.
Nun hoffe ich mal auf viele Tipps von euch.Danke im Voraus...
Gruß
Mr Storm -
Hallo,
zu den Parks kann ich leider nichts sagen, in Seattle selber würde ich auf alle Fälle- eine Fahrt auf Space Needle Observation Deck empfehlen,
- den Besuch des Pike Place Market,
- eine Fahrt mit der Monorail,
- eine "Ride the Duck" Tour neben zahlreichen anderen Rekorden gibt es in Seattle die meisten Hausboote, zugegeben weiss ich nicht mehr ob der USA oder der Welt aber die Tour war spitze

- bei Interesse das EPM (Experience Music Project Museum), uA Jimmy Hendrix und Nirvana kommen aus Seattle und dem wurde durch Paul Allen (Microsoftmitbegründer) Rechnung getragen,
- (leider selber noch nicht gemacht aber beim nächsten Mal bestimmt=> vielleicht hat ja wer Erfahrungswerte?) ein Besuch der Boeing Werke,
mir hat Seattle sehr gut gefallen, wir waren damals nur 2 Nächte und konnten die Highlights abdecken=> 3 sollten meiner Erfahrung nach reichen.
lg
Mario -
Hallo!
Soll die Route mit dem Mietwagen stattfinden? Du weißt, dass da Einwegmiete anfällt?
Wir sind die Tour genau so mal gefahren. Ganz ehrlich: in 3 Wochen würde ich das nie wieder machen und kann dir nur davon abraten. Die Zeit ist viel zu knapp. Für die tolle Olympic Halbinsel brauchst du schon 2 - 3 Nächte, noch mal 3 Nächte für Seattle, 4 Nächte für den Yellowstone. Um dahin zu kommen brauchst du mindestens 2 Tage und auf dem Weg liegt noch der lohnenswerte Glacier National Park. Der Mt. Rainier braucht sicher auch seine Zeit (da waren wir leider nicht). Und vergiss den Grand Teton nicht! Dafür brauchst du auch noch mal 2 Nächte.
Meine Empfehlung wäre: überleg dir, was dir am Wichtigsten ist und plane deine Tour danach. Also entweder Seattle und Olympic Halbinsel mit Mt. Rainier und Glacier NP oder Yellowstone mit Südwesten. Alles miteinander zu verbinden halte ich bei 3 Wochen für sehr schwierig bzw. kaum machbar.
Auf dem Weg zwischen Yellowstone und Bryce Canyon liegen das Dinosaur National Monument und der Fantasy Canyon. Beide sehr lohnenswert. Alternativ könnte man über Salt Lake City fahren und ggf. noch die Bonneville Salt Flats besuchen.
Viele Grüße!
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Liebe MsCrumple,
ich habe eine Frage, die hier hineinpasst:Sieht man auf der Olympic-Halbinsel und in den NP´s rund um Seattle Tiere?
Meine Frau und ich sind seit unserem letzten Urlaub im Juni im Yellowstone ganz versessen auf Tierfotografie.
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Hallo Gunnar!
Wir haben auf der Olympic Halbinsel leider kaum Tiere gesehen.
Wir beobachten und fotografieren auch sehr gerne Tiere, daher suchen wir auch danach. Ein paar Hirsche haben wir gesehen und Fische im See, aber das war's schon.Der Yellowstone ist schon die beste Adresse, um Tiere zu sehen finde ich. Im Grand Teton haben wir auch viele Tiere gesehen (Elche, Wapitis). Im Yosemite Nationalpark haben wir schon Bären gesehen (viel näher, als uns lieb war
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Danke! Den Grand Teton haben wir im Juni nur von Weitem gesehen, der steht jetzt oben auf meiner Liste.
Eigentlich würde ich mir auch mal gerne Seattle ansehen, aber vielleicht starte ich die nächste Tour dann doch lieber von Denver aus. Dazu kamen hier früher schon spannende Tipps.
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Hallo,
es ist ja ungefähr die Planung die bei dem User "Enex" auch als Etappen mit dabei sind. Aber du Mr. Storm hast nur 3 Wochenzur Verfügung. Da ist meiner Meinung nach für Seattle und Yellowstone gar kein Platz. Oder meintest du den Yosemite? Was ist mit den Städten S.F., L.A., dem Zion N.P. und dem Grand Canyon.
Du schreibst du warst schon mal in Vegas, vielleicht hast du die anderen Orte ja schon besucht. Wen dem so ist, würde ich nicht wieder bis Vegas zurück fahren sondern vielleicht bis Denver und von dort zurück fliegen.
LG
Bine -
Hallo,,
erstmal Danke für die zahlreichen Antworten.
Primär geht es mr bei der Tour um den Yellowstone NP und da ich noch nie in Seattle war und
mich die Stadt reizt, dachte ich mir man könnte das integrieren.
Die NPs rund um Seattle sind mir nicht soo wichtig und daher eher zu vernachlässigen bei meiner Planung.
Den Glacier NP und Grand Tenton hatte ich noch nicht berücksichtigt, hört sich aber interessant an.
Las Vegas als Schlusspunkt der Reise habe ich nur gewählt, da ich finde,dass noch ein bisschen Sonne tanken und das" lasterhaften" Leben in Las Vegas zu genießen ein perfekter Abschluss der Reise ist.
Außerdem liebe ich Las Vegas
Das bei einem Wechsel des Bundesstaates eine Einwegmiete anfällt ist mir bekannt ,bei 3 Wochen Mietzeit fällt das aber nicht so ins Gewicht.
Die anderen erwähnten Städte an der Westküste und NPs habe ich mir schon bei einer früheren Reise angeschaut,müssen also diesmal nicht sein.
Nur der Bryce Canyon ist damals wegen Unwetter leider ausgefallen.
Ich denke wenn ich die Gegend rund um Seattle mal außen vor lasse und mich nur auf die Stadt konzentriere,sollte die Tour auch in 3 Wochen gut machbar sein,oder ?
Vielleicht in etwa so:
3Ü Seattle
3Ü Glacier NP
4Ü Yellowstone NP
2Ü Grand Tenton
2 Ü Bryce Canyon
3Ü Las Vegas
Die Restlichen Tage rechne ich als Fahrtzeiten .Ich denke wenn ich mit 7 Tagen plane,müsste das
gut machbar sein,oder?
Dann wäre ich bei ca 3,5 Wochen,was auch OK ist.
Das Dinosaur NM und den Fantasy Canyon sowie die Gegend um Salt Lake City muss ich mir noch mal genau anschauen .
Danke erstmal für die Tipps MsC.Gruß
Mr.Storm -
Jetzt kommt Licht in deine Vorstellungen
da du die angedachten N.P.schon kennst und den Bryce ja jetzt auch indeiner Planung hast.
Und die jetzt zur Verfügung stehenden 3,5 Wochen, machen die Tour dann wohl auch planbar.
Viel Spaß beim weiteren Überlegen und Planen
Bine -
Hi MrStorm,
ich denke, dass du keine sieben Tage für Zwischenübernachtungen benötigst. Deine Zeitplanung gefällt mir sehr gut.Ich war im Juni 2015 im Yellowstone Nationalpark. Wir hatten drei Übernachtungen, was eine ÜN zu wenig war.
Hier mein Reisetipp zum Yellowstone: Yellowstone NPDu kommst vom Glacier NP über das Örtchen West Yellowstone zum Yellowstone NP. Dort bietet es sich an, ein Hotel zu nehmen, da West Yellowstone ein wirklich guter Ausgangspunkt ist. Ich empfehle dieses Hotel: Best Western in West Yellowstone
Vom Grand Teton würde ich nach Salt Lake City fahren. In Salt Lake City lohnen sich durchaus auch zwei bis drei ÜN. In der Stadt selbst ist nicht wirklich viel zu sehen. Ich fand aber das Capitol von Utah sehr sehenswert, und natürlich gehört auch der Salt Lake Temple-Bereich dazu. Eine Überraschung war der schöne State Park auf der Halbinsel Antelope Island. Allerdings habe ich dort zum ersten Mal freilebende Bisons gesehen, was bei mir positiv haften blieb. Vielleicht bietet sich, wenn man gerade aus dem Yellowstone NP mit seinen Bison-Herden kommt, eher ein Ausflug zu den Salzflächen an, wie ja von MsCrumple vorgeschlagen wurde.
Hier mein Reisetipp zu Antelope Island: Antelope Island State ParkUnd hier noch ein aktueller Tipp zum Bryce Canyon NP: Bryce Canyon NP
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Hallo nochmal,
Danke für die vielen tollen Tipps.
@Rosenmayer....deine Seattle Tipps sind sehr interessant und ich werde mich nochmal ausführlich damit auseinander setzen ! Danke dafür.
@ Gunnar & MsC...auch vielen Dank an euch für die nûtzlichen Tipps.
Wie so oft kann man auf Euch und Eure Erfahrungen hier zählen
Ich werde jetzt so langsam mit der Planung anfangen und mich nach Übernachtungsmöglichkeiten
an den verschiedenen Orten umsehen.
Hat ja alles noch etwas Zeit.
Aber mit der Planung beginnt ja schon der Urlaub...Gruß
MrStorm -
Hallo zusammen,
kurz zu der Frage mit den Tieren: ich bin momentan im Olympic NP. Gestern habe ich sehr viel Rotwild beobachten können (Blacktail Deer und Roosevelt Elk), mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen, ich bin nämlich noch ca. weitere 3 Tage hier, allerdings in anderen Abschnitten des Parks.
Zuvor war ich im Mount Rainier NP, da habe ich leider kaum Tiere beobachten können, allerdings habe ich einmal eine wunderschöne weiße Bergziege (Schneeziege) gesehen, leider nur von ziemlich weit weg, aber wegen des Fells fallen diese auch aus der Entfernung noch auf.
Für mich sind Tierbeobachtungen immer DAS Highlight jeder USA-Reise, allerdings kann ich auch z.B. Chipmunks, Squirrel, Seehunde, Vögel usw. stundenlang beobachten, es muß nicht immer das "Besondere" sein. Leider scheinen die meisten Touris dafür kaum Zeit zu haben (mit Ausnahme des Yellowstone Parks), die meisten fahren viel zu schnell an den Tieren vorbei, die man ja manchmal aufgrund ihrer Tarnfarbe erst auf den zweiten Blick sieht.Schreibe ein andermal gerne mehr dazu, hab z.Z. kaum Internetzugang und fahre gleich weiter...
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Letztes Wochenede war ich fuer 4 Tage in Seattle, das vierte mal dass ich in dieser Stadt war. Obwohl Ihr schon viele gure Ratschlaege bekommen habt, moechte ich noch meinen Erfahrungsbericht bezueglich Verkehr und Wetter hinzufuegen.
Wetter:Seattle hat wechselhaftes Wetter. Mann sollte also seine Plaene etwas flexible gestalten. Z.B. Wenn es regnet, die Boeing Werke in Everett und evtl. auch den Pikes Market (unter Dach) besuchen. Bei schoenem Wetter, die Space Needle und deren Park besuchen,wie auch eine Whale Watching Tour oder eine Inseltour per Faehre von Anacortes aus.
Die einzelnenTeile von Seattle sind oft von miteinander verbundenen Seen getrennt; es gibt viele Bruecken, manche sind Maut und manche werden oft fuer Sgelboote etc. geoeffnet..
Das Schnellstrassennetz ist gross, seh rverzweigt und waehrend der Stossverkehrszeiten dicht mit langsamem Verkehr.Also eine gute Strassenkarte, wenn moeglichc mit GPS ist sehr ratsam. Die Schnellstrassen sind aber gut beschildert.Fuer gewoehnloch, wenn wir in Seattle waren, haben wir in einem Hotel im Zentrum gewohnt, haben den Wagen im Hotel gelassen und haben das ausgezeichnete oeffentliche Verkehrsmittel System benutzt. Siehe die drei foilgenden ULR.
http://www.seattle.gov/living-in-seattle/transportation/transit
http://metro.kingcounty.gov/schedules/
http://www.downtownseattle.com/transportation/
Einige von unserer Gruppe (Hochzeitsgesellschaft) machten eine Whale Sightseeing Tour und waren begeistert davon. Ich machte einmal vor ein Jajhren eine ¾ Tagestour mit einer der Seattle Faehren aus dem Hafen Anacortes und besuchte einige der Puget Sound Inseln.Machte auch Spass.
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So,
ich war jetzt eine knappe Woche auf der Olympic Peninsula inkl. 4 Übernachtungen direkt am bzw. im Nationalpark (an 3 verschiedenen Standorten). Und mM nach war dies nicht genug, die Ausmaße dieses NP sind wirklich enorm und man fährt meistens nur außenherum und nimmt dann diverse Stichstraßen in den Nationalpark, der Besuch ist also nicht so einfach wie in vielen anderen NPs, außerdem muß man meiner Meinung nach dort wirklich wandern, damit sich ein Besuch überhaupt lohnt, denn es gibt nicht diese typische kleinere Rundstrecke mit Aussichtspunkten, wie man dies aus vielen anderen Nationalparks kennt. Weite Teile der Peninsula sehen im Grunde nicht viel anders aus als Mitteleuropa, der ursprüngliche Wald existiert dort außerhalb des NPs nicht mehr, man fährt also meistens durch einen wieder aufgeforsteten Sekundärwald, der kaum anders aussieht als bei uns. Das Innere des NPs erreicht man überhaupt nur mit mehrtägigen Wanderungen... Aber den Regenwald kann man auch auf etwas kürzeren Wanderwegen (so 1,5 - 2 Meilen jeweils) ganz gut erkunden und dies ist schon sehr beeindruckend.Tierbeobachtungen waren bei mir auch eher selten. Ich hatte ja schon von dem Rotwild erzählt, dieses hatte ich auf dem Weg zum Hurricane Ridge gesehen oberhalb der Baumgrenze, vereinzelte Tiere auch im Wald.
Alles andere, was irgendwie erwähnenswert wäre, war außerhalb der eigentlichen Grenzen des NPs: eine größere Gruppe Seehunde auf einem Felsen am Cape Flattery ganz im Nordwesten und eine große, beeindruckende Gruppe von Roosevelt Elk (also Hirsche, keine Elche, falls das jemand verwechseln sollte...) am Quinault Lake. Außerdem eine privat gehaltene Herde von Roosevelt Elk auf einer großen Koppel auf dem Weg zum Cape Flattery.
Das war's auch quasi schon, aber die Hirsche sind wirklich sehr schöne, beeindruckende Tiere.Eine weitere Übernachtung hätte ich aber mindestens am Nationalpark benötigt, den Bereich Ozette an der Küste habe ich aus Zeitmangel leider auslassen müssen, auch für die südlich davon gelegenen Küstengebiete, die zum Nationalpark gehören, sind etwas zu kurz gekommen, aber so gibt es wenigstens einen Grund, nochmal hinzufahren.
Im Rainier NP hatte ich 2 Übernachtungen, dort hätte ich auch gerne wenigstens eine mehr gehabt, zumal die Wetterbedingungen dort etwas problematisch sind. Am ersten Tag war es nämlich so nebelig, dass man vom Berg überhaupt nichts gesehen hat, und dies passiert dort nicht selten. Außerdem kommt es aufgrund der Gletscherschmelze, die auch dort massiv voranschreitet, häufiger zu Beschädigungen der Straßen. So war ich vor einigen Jahren schon einmal dort und mußte wieder umkehren, da eine der Hauptdurchfahrtsstraßen durch den NP so kaputt war, dass es ziemlich lange dauerte, bis der NP wieder ohne Probleme zu besuchen war.
Auch in diesem NP muß man meiner Meinung nach recht viel wandern (wozu mir die Zeit fehlte), damit sich dieser NP wirklich lohnt.