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Eskalation der Probleme mit Strassenverkäufern

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Mallorca Inside- Bernats Kolumne
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  • BernatB Offline
    BernatB Offline
    Bernat
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Die Situation und das Vehältnis zwischen den afrikanischen Strassenverkäufer mit den deutschen Touristen an der Playa de Palma spitzt sich zu.

    Vor ein paar Tagen kam es zu einer Massenschlägerei bzw. einer Strassenschlacht in der 'Bierstrasse' zwischen den Strassenverkäufern und den Touristen (siehe Video). Dabei gab es verschiedene Verletzte.

    Über die  Ursache dieser 'Schlacht' gibt es verschiedene Versionen und ist somit unklar. Gegen 19.30 Uhr letzten Dienstag kam es im Verlauf eines 'Verkaufsgesprächs' zu Meinungsveschiedenheiten zwischen den Parteien. Es ging wohl um eine zerbrochene  Sonnenbrille. Der Verkäufer behauptete dass der potentielle Kunde diese Brille zerbrochen hätte, der Tourist meinte dies sei nicht der Fall. Die Lautstärke der Diskussion stieg an, der Verkäufer rief seine Landsleute um Hilfe. Man schubste sich anfangs gegenseitig, dann wurde die Sache heftiger. Die Einrichtung (Hocker, Stühle, etc.) der umliegenden Kneipen wurden zu Waffen und flogen plötzlich durch die Luft.

    Kneipenbesitzer riefen die Polizei an die Minuten später erschien. Kaum standen die Polizisten auf der Matte war der Kampf zu Ende. Niemand wusste, angeblich, was passiert war, die Beteiligten - einschliesslich der Verletzten - verdrückten sich 'ungesehen'. Keine der Parteien wollte aktenkundig werden. Es wurde niemand festgenommen.

    Dieser Streit ist, meiner Meinung nach, lediglich ein Zeichen wie zugespitzt die Situation an der Playa de Palma ist bzw. sein kann. Die Aufdringlichkeit der Strassenverkäufer, die Abneigung einer Vielzahl von Touristen die es satt sind 24 Stunden am Tag belästigt zu werden (und der Alkohol?) usw., usw. tragen wohl dazu bei.

    Einen Tag später fand in der Zone des Streits die erste Razzia der Saison statt. Dabei wurden insgesamt 72 Personen (Prostituirte, Strassenverkäufer) identifiziert, 9 davon (3 Prostituirte, 6 Strassenverkäufer) wegen "irregulärem Aufenthalt" in Spanien festgenommen.

    Diesen Sommer sind an der Playa de Palma bis zu 60 zusätzliche Polizisten tätig (23% mehr als im Vorjahr).

    Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen (Abraham Lincoln)

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    • wattenlöperW Offline
      wattenlöperW Offline
      wattenlöper
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Eine solche Eskalation ist wahrscheinlich wirklich dem übermäßigen Genuss von Alkohol zuzuschreiben. Grundsätzlich verstehe ich die Verkaufstaktik der Belästigung aber auch nicht.
      Mir ist auch schon mal die Hutschnur geplatzt, als ich dann zum xten Mal innerhalb einer Stunde angesprochen wurde. Ist man verpflichtet das zu ertragen?
      Wie schafft man es dabei immer freundlich zu bleiben? Natürlich sage ich mir auch jedes Mal, dass die Menschen sich in einer Notsituation befinden und sie mir ja grundsätzlich nichts böses wollen, allerdings habe ich auch schon sehr agressive und beleidigende Reaktionen auf die Ablehnung eines Geschäftes erfahren.
      Vielleicht sollten diese Verkäufer mal darüber aufgeklärt werden ( durch Streetworker oder ähnliches ), dass ihre offensive Verkaufstaktik als eher negativ aufgefasst wird.

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      • WaldschratW Offline
        WaldschratW Offline
        Waldschrat
        Gesperrt
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        was mich ja am meisten an den "Schwarzhändlern" stört,ist,das die im Kernbereich (also bei der kleinen Kirche) alle Bänke belegen.
        Der neue "Masterplan"zur Umgestaltung sieht noch mehr Ruhezonen für Touristen vor.
        Nur,Touristen finden dort gar keinen Platz! Geht mal durch diesen Bereich zwischen 19-20 Uhr (wenn die Pauschaltouristen mit Hp im Speisesaal sitzen) ; dann werdet ihr auf den Bänken NUR Schwarzhändler antreffen,und selbst zum entspannen keinen Platz finden.
        @Bernat,wird dieses von dir benannte Video nicht für die Polizei verwendet? Für mich wäre das Beweismittel genug,um die darauf zu sehenden Täter auszuweisen!

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        • BernatB Offline
          BernatB Offline
          Bernat
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Es sei denn jemand dessen Einrichtung zerstört wurde erstattet Anzeige (was möglicherweise nicht der Fall ist) bezweifele ich dass die Polizei dieser Sache weiter nachgeht.

          Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen (Abraham Lincoln)

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          • DürenD Offline
            DürenD Offline
            Düren
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Was man in dem Video sieht das ist ja schlimm. Die Leute sollte nach Mallorca kommen um Urlaub zu machen und nicht um sich zu schlagen. Was sie auch nicht vergessen sollten, ist, das sie Gäste in dem Land sind und wenn man sich mit der arbeitenden Bevölkerung anlegt, man auch verhaftet und es Platzes/Ortes/Landes verwiesen werden kann.

            Ich habe für die ganze Problematisierung gar kein Verständnis. Wir waren jetzt mehr als 15 Mal auf der Insel um Urlaub zu machen. in den Monaten Mai, juli, August, September, Oktober und Dezember. Die Händler habe ich noch jie als Problem wahrgenommen. Klar kommt schon mal jemand um einem was zu verkaufen. Ich selber möchte nicht groß angesprochen werden und würde nie was kaufen. Ich schüttle dann schon mit dem Kopf bevor der Verkäufer mit dem Verkaufsgespräch beginnen kann und wende mich offensichtlich ab. Ohne grosses Aufhebens. Blickkontakt vermeide ich dabei. Scheinbar ist das die richtige Methode, denn ich habe niemals erlebt das der Verkäufer mich dann weiter belästigt hat. Also sollten die Touristen einfach mal überlegen wie sie es schaffen es gar nicht zu Verkaufsgesprächen kommen zu lassen.

            Davon mal ganz abgesehen gehört auch das Thema Respekt dazu. Die Verkäufer arbeiten und schuften um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie ARBEITEN. Das sollte man so manchen hierzulande mal als positives Beispiel vorhalten.

            Die Leute tätlich anzugehen - hierfür habe ich gar kein Verständnis. Gewalt als Problemlösungsansatz zeigt auch nur ein niederes Intellekt. Mancher meint wohl weils ihm finanziell so gut geht das er in den Urlaub fliegen kann er sich alles rausnehmen darf.
            Daume runter für das Pack was man auf dem Video sieht. So meine Meinung.

            Sie beobachten Dich.........

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            • WaldschratW Offline
              WaldschratW Offline
              Waldschrat
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Düren:
              Die Verkäufer arbeiten und schuften um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie ARBEITEN. Das sollte man so manchen hierzulande mal als positives Beispiel vorhalten.

              Naja, von arbeiten und schuften sind die weit entfernt. Ich habe keine Ahnung,wie du zu Hause dein Geld verdienst,aber ich würde MEINE ARBEIT nicht mit den Schwarzverkäufern auf eine Stufe stellen. Sorry, aber unter "schuften" verstehe ich was anderes.
              Man sollte die Leute dort legal beschäftigen,so nach dem Vorbild der deutschen ABM.
              Es gibt genug Dreckecken auf der Insel,die damit täglich gereinigt werden könnten. In Gruppen in Kleinbusse,jeden Tag eine Aufgabenstellung,die es zu erfüllen gilt,und abends gibt es "ehrliches" Geld.
              Nur,sowas will der spanische Statt offensichtlich nicht bezahlen,da drückt man beim Schwarzhandel lieber beide Augen zu.
              Und,@Düren,selbst wenn ich das Verkaufen als "arbeiten" durchgehen lassen würde,ändert das nix daran,das es illegal ist!
              Denke doch auch mal an die Händler vor Ort: Die brauchen eine Lizenz,müssen Steuern zahlen,Miete zahlen,Löhne für Angestellte usw. Und vor ihrer Nase werden Schwarzhändler geduldet , die mit Billigtrödel (denke gerade an Sonnenbrillen,Uhren,usw.) ihnen die Kunden wegnehmen ?!

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • wattenlöperW Offline
                wattenlöperW Offline
                wattenlöper
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Ich stell die Frage mal hier rein - passt vielleicht nicht ganz 100%ig aber:

                Ist auf Mallorca auch etwas von dem momentanen Flüchtlingsansturm auf Europa zu merken? Liegt ja für die aus Afrika über das Mittelmeer kommenden quasi auf dem Weg.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • ikiukasI Offline
                  ikiukasI Offline
                  ikiukas
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  @Wattenlöper
                  Guck dir mal die Entfernung vom Festland aus an. Auf die Idee kommt kein Flüchtling, mit dem Schlauchboot nach Mallorca zu paddeln.

                  Ich kann auch nett, bringt aber nix...

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • KourionK Offline
                    KourionK Offline
                    Kourion
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Afrikanische Straßenverkäufer gibt's schon seit Ewigkeiten und ganz gewiss nicht nur auf Mallorca. Ich habe sie allerdings bisher in den von mir besuchten Ländern nie als belästigend empfunden. Da gibt's echt Aufdringlicheres in anderen Urlaubsdestinationen.
                    Wie @Düren schreibt: Es reicht ein Nein-Danke, Kopfschütteln, freundlich, desinteressiert - kommt auf die Situation an.
                    Ich bin allerdings auch schon stehengeblieben, um mir die Angebote anzuschauen. Dann wurde auch mal kurz geschnackt. Aber nie wurde ich von afrikanischen Straßenhändlern dumm angemacht, beschimpft - wie's bei Straßenverkäufer anderer Nationalität schon vorgekommen ist.

                    @Waldschrat
                    Und soweit ich unterrichtet bin, sind nicht alle "Schwarz"-Verkäufer. Manche findet man auch auf Märkten wieder. Nicht-Angemeldete erkennt man i. d. R. daran, dass sie beim geringsten Verdacht auf Polizeipräsenz oder sonstige Ordnunghüter ihre Sache zusammenpacken und verschwinden.

                    Aber das weiß @Bernat gewiss präziser als ich in Bezug auf Mallorca.

                    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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                    • Günter/HolidayCheckG Offline
                      Günter/HolidayCheckG Offline
                      Günter/HolidayCheck
                      Admin Experte Fuerteventura
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Bernat hat im Moment viel um die Ohren--sobald er wieder mehr Zeit hat wird er sicher gerne dazu was schreiben.
                      Übrigens -Kourion -decken sich Deine Beobachtungen mit meinen.
                      Ich mach auch gerne mal einen kurzen Halt und schau mir die Fakes an, z.T. entsetzliche Ware-- 😉 aber die Polizei ist diesbezüglich mehr aktiv als früher, gerade in Palma.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • BernatB Offline
                        BernatB Offline
                        Bernat
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Wie Kourion schon richtig schreibt, sind natürlich nicht alle Strassenverkäufer 'illegal'. Und sowohl unter jenen die eine Aufenthaltsgenehmigung haben als auch unter den 'illegalen' gibt es dann jene die gefälschte Markenartikel anbieten und somit eine illegale Handlung begehen (unabhängig ob mit oder ohne Aufenthaltsgenehmigung).

                        Tatsache ist dass die Anbieter von gefälschten Markenartikeln spanienweit zu einem 'Problem' geworden sind. In Barcelona kommt es diese Tage fast täglich zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen diesen Strassenverkäufern und der Polizei. Tatsache ist aber auch dass man an der Playa de Palma (in Palma/auf Mallorca generell) versucht dieser Situation Herr zu werden. Es ist mehr Polizei im Einsatz, es wird mehr Ware denn je beschlagnahmt, es kommt zu Festnahmen.

                        Und nicht nur was die Strassenverkäufer anbelangt. An der Playa de Palma verfolgt man die Strandmasseusen, die Hütchenspieler, etc., mehr als je zuvor. Neue Bestimmungen in Bezug auf Alkoholverkauf- und Verzehr sind im Gespräch. Wie ich meine ist das inzwischen 'auf der Strasse' (und am Strand) schon spürbar. "Ballermann 6" ist - heutzutage - fast 'tote Hose' im Vergleich zu früher (ja. man sagt dass sich die 'Stimmung' jetzt ein Balneario nach oben verschoben haben soll).

                        Das Problem ist immer das selbe: je länger man mit dem Eingreifen bzw. Vorbeugen wartet - aus welchen Gründen auch immer - desto problematischer und komplizierter ist eine 'gute' und einfache Losung. Und an der Playa de Palma hat man erwiesenermassen viel zu lange gewartet sich um eine Lösung zu kümmern.

                        Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen (Abraham Lincoln)

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