Safaris
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Hallo Chipsy,
in Namibia war ich nicht, allerdings haben unsere Freunde dort eine 3wöchige Rundreise gemacht. Nach Sichtung unserer Urlaubsphotos waren sie platt.
Weder in der Anzahl noch in der Vielfalt der Tiere konnten sie mithalten.Dieses Paar fliegt nächstes Jahr mit uns nach Kenia

Sowohl in der Mara als auch in den Tsavos kann man schöne Tiersichtungen machen. Ein wenig Glück gehört natürlich dazu, schließlich haben die Tiere keinen Sender um (wie man es von anderen Ländern schon mal hört).
In der Nähe der Gates kann man natürlich Pech haben, dass sehr viele Fahrzeuge da sind. Macht man aber eine längere Safari und fährt tiefer rein, dann ist man mitunter sehr sehr lange alleine unterwegs.
Ihr habt sicher viel Spaß an der Safari, lasst es Euch nicht miesmachen!
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Immer wiederlese ich, dass wenige oder keine Tiere gesichtet wurden und sich auch lange Staus bilden.
Natürlichdifferiert die Dichte an Tierenin den Parks und dort wieder in denverschiedenen Teilen. Welche Tiere man zu Gesicht bekommen kann, hängtdarüber hinaus auch von der Landschaft ab. So findet man in felsigembuschigem Gelände andere Tierarten, als in der offenen Savanne.JedeTierart hat ihr spezielles Habitat, da sieunterschiedliche Lebensbedingungen braucht.
Außerdem ist dieJahreszeit und die damit zusammen hängenden Niederschläge entscheidendfür die Anzahl von Tieren. Gibt es genug Wasser, so verteilen sichdieTiere in weiterem Umkreis. Bei wenig Wasser sind alle auf diewenigen Wasserstellen angewiesen und somit zahlreicher auf kleinererFläche vertreten. Die Beobachtung fällt daher in derTrockenzeit leichter. Zum einen, weil dann das Gras kurz ist und kaum Blätteran den Bäumen, zum anderen wegen der wenigen Wasserstellen die von denTieren aufgesucht werden müssen, da die meisten von ihnen mehr oderweniger wasserabhängig sind.
Generell eignet sichdie Trockenzeit ambesten zur Tierbeobachtung. In der Regenzeit sind viele Wege in denNationalparks oft sehr schlecht oder auch gar nicht mehr befahrbar. InJahren mit besonders viel und heftigem Regen, sind manchmal Teile oderauch der gesamte Nationalpark gesperrt
Mit den erwähnten Staus, dasist wirklich ein Problem. Verschiedenen Guides lernen es einfachnicht sich abzusprechen, wenn etwas Spektakuläres zu sehen ist. Allesprescht hin und die Szenerie erstickt im Stau und Staub. Damit wird manweder den Tieren, noch den Safarigästen gerecht.
Werden z.B. Löwenaufgespürt und ruhen diese, dann besteht kaum Sorge, dass sie sich inden nächsten Stunden weit weg bewegen. Es besteht also kein Grund zurübertriebenen Eile. Sie ziehen sich in der Mittagshitze höchstens in denSchatten zurück. Löwen jagen gewöhnlich am Abend, in der Nacht oder amfrühen Morgen.Oft fahren die Guides auch zu dicht heran und dieLöwen verziehen sich ins Dickicht, da sie sich gestört fühlen. Daher istes wichtig, dass man einen verantwortungsvollen Guidefindet, der sichgut auskennt und engagiert arbeitet. Absprache ist im Safarigeschäfteben so wichtig wie in anderen Bereichen. So hat jeder Safarigast dieMöglichkeit einen guten Blick auf dieTiere zu bekommen und Fotos zumachen. Häufig sind aber auch Safarigäste auf Grund ihres Verhaltensselbst schuld daran, dass sie nicht viele Tiere sehen. Auf einerPirschfahrt ist es wichtig sich leise zu verhalten. Wer in unserenWäldern lärmend unterwegs ist, der wird auch nie ein Reh zu Gesichtbekommen und wenn, nur auf der Flucht.
Aufgrund meinerlangjährigen Safarierfahrungen kann ich sagen, dass jede Safari andersist. Selbst wenn nur wenige Tage dazwischen lagen, traf ich in dengleichen Gebieten häufig eine unterschiedliche Tierdichte an.Ein Nationalpark ist nun mal kein Zoo und das macht doch deneigentlichen Reiz aus. Einfach die Natur geschehen lassen und genießen.Auch ich, obwohl ich sehr oft in den Nationalparks unterwegs bin,habe schon über mehrere Wochen weder ein Nashorn, noch einen Leopardengesehen. Ein anderes Mal habe ich in 2 Stunden 7 Leoparden gesehen. Esgehört auch eine Portion Glück zu einer Safari.
Was die Tierdichte inNamibia, Südafrika, Tanzaniaund Kenia angeht, so muss man klar sagen,dass auch ich Kenia und Tanzania hierin den Vorzug gebe. Andererseitshabe ich in Südafrika Tierbeobachtungen machen können, die mir in Keniaso noch nicht gelungen sind. Auch findet man in Südafrika und Namibiaeine teilweise unterschiedliche Fauna im Vergleich zu Ostafrika. Wasaber letztendlich zählt ist doch Klasse und nicht Masse.
Außer den BIGFIVE gibt es noch so viele andere interessante Tiere, die es lohnt zubeachten. Hier ist der Guide gefragt, der dem Safarigast auf diese Tiereaufmerksam macht und ihm entsprechende Informationen gibt.
Ich wünsche allen viel Spaß auf ihrer ersten oder auch nächsten Safari.Liebe Grüße
Mganga
PS. Bin schon in 3 Wochen wieder im kenianischen Busch
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hallo she1
,dann wünsche ich dir von dieser stelle aus schon mal einen schönen urlaub und vor allem eine besonders, tierreiche safari mit vielen schönen fotos .
ich hoffe, du wirst uns berichten, was du alles so gesehen und erlebt hast
liebe grüsse und njema safari
christaps: leider muß ich noch ein bißchen warten

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Hi mganga,
Wir sind auch in 3 wochen vom 01.09-14.09 auf Safari. Unsere tour ist:
Nairobi-Mt. Kenya-Samburu-Sweetwaters-Lake Nakuru-Masai Mara und wieder zurück nach Nairobi. Wo wirst du dich genau aufhalten ?gruß
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Jambo Vatoloco81 !
Ich bin in diesem Zeitraum im Tsavo-West und - Ost unterwegs. Deine Safari in den angegebenen Nationalparks ist für diesen Zeitraum optimal gewählt und von Nairobi auch gut durch zu führen.
Obwohl viele gerade auf Masai Mara und Amboseli schwören, es ist ja auch wirklich fantastisch dort, liebe ich doch den Tsavo NP am meisten. Er besitzt eine der größten Wilddiversitäten Afrikas und bietet eine fantastische landschaftliche Abwechslung, besonders im Westteil. Dieser wird von Buschland, Felslandschaften mit einzelnen aufragenden Berge, Flußläufen mit üppiger Vegetation, Vulkanlandschaften, offener Savanne, Buschsavanne und Akazienwälder geprägt. Im Gegensatz dazu ist der Ostteil im wesentlichen von Buschsavanne geprägt und zum Norden hin semiarid.
Gerade diese vielen verschiedenen Landschaftsformen mit ihrer unterschiedlichen Vegetation sind entscheidend für diese große Artenvielfalt. Riesige Herden, wie in der Masai Mara oder im Amboseli, wird man hier nicht antreffen. Jedoch findet man in der Masai Mara diese auch nur während der großen Herdenwanderungen im August / September. Die Herden folgen auf ihren Wanderungen dem Nahrungsangebot. Gibt es viel Regen und somit genügend Wasser, ist auch der Amboseli oft wie leer gefegt und die Tiere verteilen sich im umliegenden Buschland und in den Wäldern unterhalb des Kilimanjaros. Aus diesen Gründen ist Masai Mara oder Amboseli nicht immer erste Wahl für eine Safari. Entscheidend ist die Jahreszeit in der man eine Safari machen will, denn sie und der Vegetationsraum sind verantwortlich dafür, welche Tierarten sich wo und in welcher Anzahl beobachten lassen. Die Natur wird nun einmal durch das Zusammenspiel vieler verschiedener Komponenten bestimmt.Ich wünsche Dir eine erlebnisreiche Safari
Liebe Grüße
Mganga
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Jambo an alle,
Einen Hinweis an alle die vor Ort eine Safari buchen wollen, ich habe gestern abend mit meinem Anbieter telefoniert, momentan sieht es für die Mara schlecht aus für Leute die kurzfristig vor Ort buchen wollen. Bis Ende August gibt es von Diani keine Flüge in die Mara , alles voll, ebenso sind die Unterkünfte rappelvoll. Schön für die Kenianer, schlecht für die Touristen, er hat diese Woche 9 Personen wegschicken müssen aus obengenanten Gründen, andere Veranstalter melden das gleiche Problem.
Mfg Gabi2001 Franz )
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Jambo,
der Hinweis ist ganz gut für die, die Kenya und eine Safari in die Mara als lastminute-Option ins Auge fassen.
Es ist aber keine Überraschung. August und Migration - da ist einfach Peak Season in der Mara und das mit den Flügen hatte sich ja bereits ab Mitte Juli schon abgezeichnet.
Das war übrigens schon immer so, ausgenommen vielleicht mal letztes Jahr, aber selbst da gab es Engpässe.Wer unbedingt noch in die Mara will, sollte eventuell ins Auge fassen, dass er über Nairobi in die Mara fliegen muss. Also Küste - Nairobi und von da weiter in die Mara. Da es auch hier nicht mehr so dolle mit den Flügen aussieht, machen es sogar einige schon so, dass sie von der Küste nach Nairobi fliegen und von dort weiter mit dem Fahrezug in die Mara. Na ja...
Auf jeden Fall sollte man sich diesbezüglich vorab erkundigen.Wie gesagt, mich überrascht das nicht, da August einfach der Reisemonat für die Mara ist.
Aber auch im September wird es teilweise schon eng.Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo,
nochmal ich. Man merkt, dass der Tourismus schön langsam wieder anzieht. So betrifft es auch spezielle Unterkünfte z.B. für die Zeit über Weihnachten oder eben auch schon im Februar. Wer eine spezielle Unterkunft ins Auge fasst, der sollte sich lieber mal vorab erkundigen, als auf ein günstiges Schnäppchen vor Ort zu hoffen.
Es dürfte ja vielen noch aus der Zeit vor den Unruhen bekannt sein. Da musste man ja schon lange im voraus buchen, damit man bestimmte Unterkünfte bekam, in Tanzania war hier oft eine Vorlaufzeit von bis zu 12 Monaten erforderlich.
Wichtig ist, zu welcher Zeit man reist. In der low season dürfte es keine Probleme geben, in der high season normalerweise nicht, aber in der peak season wird es teilweise schon eng.
Viele Grüsse
Chrissy -
Hi,
Da ich jetzt schon öfter lesen musste das es die letzte Zeit kaum geregnet hat in Kenia und sehr viele Tiere aus der Mara zurück in die Serengeti gewandert sind mache ich mir gedanken ob ich überhaupt was von der Tierwanderung mitbekomme. Es sollen ca. 20.000 Tiere geblieben sein je Herde. Das hängt alles vom regen ab wann die Tiere wieder in richtung Mara wandern werden. Weiß jemand was neues darüber oder ob es mittlerweile wieder regnet ?
Lg Vatoloco81
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Hallo,
erst mal vielen Dank für eure Info´s.
Bzgl. Malarone werd ich mal versuchen ein Kassenrezept zu bekommen (die BIG sagt alles was empfohlen wird, wird übernommen, u.a. Gelbfieber), dann kostet die Packung bei Doc Morris nur € 3,27.
Das die Mara so voll ist, ist wirklich doof. Ich flieg ja das erste Mal nach Kenia, und hoffe dann trotzdem vor Ort noch was zu bekommen. Was darf den ein Tripp in die Mara (in Jeep) bei 3-4 Tagen als Alleinreisender kosten ?
Hab bei Karibu-kenia was im MARA LEISURE CAMP 5* (3 Tage / 4 Pirschfahrten)für € 689,- bzw. OLOSHAIKI CAMP 4* für € 649,- bzw Mara Safari Club für € 699,- gesehen und wo anders ab € 960,- ?!Freue mich jetzt schon auf eure Antworten.
LG Mike
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Jambo Mike,
habe gestern auf Grund des Telefongesprächs mit meinem Anbieter schnell einen Flug mit Condor gebucht, die hatten ein Sonderpreis 498 Euro hin und zurück. Bis Ende August gibt es keine Flüge mehr in die Mara, ich fliege vom 6-19.9.09. die Safaris in die Mara sind ab 649 nach oben offen zu buchen, je nach Standart der Unterkünfte ( Flugsafaris in die Mara ).
Ich bin auch bei der BIG versichert, Malariamittel wollten die nicht bezahlen, nur die Gelbfieberimpfung, dann bin ich auf Doxy ausgewichen, schau einfach mal in meine Hotelbewertung vom Diani SEa Lodge oder in meine reisetipps, da ist der Anbieter auch beschrieben. Mfg. Gabi 2001 ( Franz )
PS: Gelbfieber dürfen nur die Gesundheitsämter und bestimmte Ärzte impfen, ich glaube kaum das Du da den Impfstoff mitbringen darfst.
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Jambo Mike,
wenn man als Single eine Safari bucht, ist es leider immer etwas teurer. Ich wünsche Dir ganz viel Glück, dass Du noch ein freies Plätzgen bekommst. Ich werde ab dem 22.08. für 3 Tage im Marabush Camp sein und hoffe, dass es dort so toll ist, wie ich es hier im HC gelesen habe.
Bei mir tickt nun die Uhr (viel zu langsam für mich
), noch 6 Tage, dann gehts ab nach Kenia
LG
she1 -
Jambo she1,
du wirst hoffentlich genauso begeistert sein wie wir vor 2 Jahren.
Wir hatten auch 3 Tage Mara Bush Camp auf unserer Tour mit drin und es war einfach toll.
Wir kennen mittlerweile einige Unterkünfte, aber das Safarifeeling (a la Hemingway) haben wir nur dort so extrem super empfunden.
Deshalb sind wir im September 8 Tage dort und freuen uns schon.Dir viel Spass im MBC!
LG
Gerd
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Hallo Gerd,
durch Deine Foto's und Deine Tips, bin ich ja auch auf MBC gekommen. Habe mir natürlich auch noch ne größere Kamera mit 18 zoom gekauft und hoffe, dass ich die Tierchen einigermaßen nah ranbekomme. Ich denke mal, dass ich sicher viel Spass und Freude auf Safari sowie wieder einmal in dem super schönen Land Kenia haben werde. Bin jetzt schon, wie immer, wenns ab nach Kenia geht, ganz nervös
LG
she1 -
Hi Mike
Wie Franz schon schreibt, die BIG zahlt keine Malariamedikamente, jedenfalls
nicht bis Feburar 2009. Finde das völligen Quatsch, auf der einen Seite bekommst
Du am Tel. gesagt sie zahlen alles was angeraten wird und dann übernehmen sie
die Kosten nicht. Das war auch ein Grund für mich, werde demnächst wechseln.
Viele Grüße
Stüppi -
Hallo Stueppi,
wir haben auch gewechselt. Die TK z.B. übernimmt ausser Cholera alles was man für Kenya braucht. Malariaprophylaxe, Gelbfieber, Tetanus sowie Hepatitis A und B!
Die Nachfolgekosten bei einer Behandlung sind ja viel höher.
Schön, dass das einige KK geschnallt haben!Hallo she1,
du solltest mit deiner Linse alles gut draufbekommen.
In der Mara darf man ja, im Gegensatz zu einigen anderen NPs, NRs von den Wegen zum Fotografieren runterfahren.
Also hakuna matata!LG
Gerd
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Hallo Gerd,
danke für Deine Antwort auch bzgl. meiner
Linse. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, was mich dort alles erwartet.Meine KK übernimmer auch alle Kosten der Impfungen bis auf die Kosten der Malariaprophylaxe. Überlege auch , ob ich vor meiner nächsten Kenia-Safari-Reise (2010) die KK wechsle. Ich benötige immerhin 3x12 Malarone-Packungen und diese sind, auch wenn nicht in D gekauft, immer noch recht teuer.
LG
she1
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Hallo she1,
fotografier nur schön alles und maile mir dann die Bilder nach unserer Rückkehr
Meine Digi hat nämlich nur 7-fach Zoom, nur die Videokamera hat 48-fachen. Und wenn ich nicht genügend Tiere fotografieren kann, zeige ich eben allen deine Bilder
Hast du schon Koffer gepackt? Ich bin schon kräftig dabei zu richten und weiß gar nicht, was ich alles einpacken soll für die Safari
LG Andrea -
Hallo, wir werden zum 23.08.2009 in die DSL fliegen und hatten uns schon gefreut eine 3-Tägige Safari in die Tsavo Parks zu machen. wir haben nun zu einem Safari Anbieter Kontakt aufgenommen und dieser hat uns mitgeteilt, dass die Safaris komplett ausgebucht sind. Einizge Möglichkeit wäre, die Safari ganz ans Ende unseres Urlaubs zu legen also einen Tag vor Abflug, was wir eigentlich nicht wollten..was meint Ihr, bestehen vor Ort noch Chancen? Verzichten wollen wir auf eine Safari uaf keinen Fall :?
und ich in 8 Tagen und in 15 Tagen in der Massai Mara! Freue mich schon wahnsinnig