Safaris
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Jambo,
ich habe meine Safari (Tsavo Ost & West) über Isaac vor Ort gebucht und habe in der Salt Lick Lodge übernachtet und kann das weiter empfehlen. Es war alles sehr gut organisiert und die Safari war ein unvergessliches Erlebnis.
Die nächste Safari würde ich wieder über Isaac buchen aber von Deutschland aus direkt organisieren; aber dann ist Maasai Mara der Plan
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Hallo,
ich möchte eine Safari in den Samburu machen. Mit welchen Parks verbindet ihr diesen? Nakuru , Sweetwaters, Aberdare? Lewa kommt nicht in Betracht.
Dazu noch die Frage: Ist die Straße vom Naivasha in die Mara wesentlich besser / kürzer als die vom Nakuru? Der Routenplaner gibt eine Zeitersparnis von 15 Minuten aus...
Grüße
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Hi
Wir haben 2008 Mt.Kenya, Samburu, Nakuru und Mara gemacht. Sollte ich es nochmal machen würde ich vermutlich auf den Mt. Kenya verzichten. Es war schön mal dort gewesen zu sein, bei der Gelegenheit in Nanyuki über den Äquator zu laufen, aber für mich reicht das einmal aus. Nakuru würde ich auf jeden Fall machen, in den anderen Parks war ich noch nicht, daher kann ich nichts sagen.
Wir sind 2008 und 2010 von Nakuru aus in die Mara über Narok gefahren, 100%-ig genau weiss ich es nicht mehr, aber ich meine wir hätten an die 6-7 Stunden gebraucht. Die "Straße" - das Wort trifft es nicht, ist alles andere als eine solche, das schlimmste Stück ist ab Narok. Leuten mit Rückenproblemen würde ich definitiv abraten diese Strecke zu fahren. Ansonsten ist es auszuhalten, aber nicht schön. Es ist eine durchgängige "Ruckelpiste" vom feinsten, aber Gott sei Dank mit nicht wirklich viel Verkehr. -
Ein solcher Verlauf schwebte mir eigentlich vor:
- Tag: Nairobi - Samburu (direkter Weg)
- Tag: Samburu
- Tag: Samburu - Nakuru
- Tag: Nakuru oder Nakuru - Mara
- Tag: Mara
- Tag: Mara - Flug Küste
Mount Kenya NP kenne ich und finde ich so naja...
Die privaten Schutzgebiete interessieren mich nicht so stark.Aus obigen Verlauf wurde nun: Nakuru - Samburu - Naivasha - Mara. Diese Route finde ich etwas komisch, da man vor der Fahrt in die Mara im Kreis fährt.
Die Frage bei meinem favorisiertem Verlauf ist, ob eine Nacht im Nakuru ausreicht. Den Nakuru NP kenne ich, meine Frau nicht. Man hätte bei einer zusätzlichen nacht eine "Atempause", was durchaus ein Argument ist, auf dieser "Fahrerei-Safari".
Ich dachte, die Straße zwischen Narok und der Mara wäre neu geteert? Den schrecklichen Zustand kenne ich noch von 2003...
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Ich habe jetzt den Vergleich Nakuru-Naivasha nicht, da ich am Lake Naivasha noch nicht war. 2008 hatten wir eine Nacht in Nakuru (vom Samburu kommend). Da die Strecke auch sehr lang ist und wir am anderen morgen direkt weiter in die Mara sind hätte ich mir dort eine Nacht länger gewünscht. Beim zweiten mal (von Nairobi kommend) hatten wir 2 Nächte, da dachten wir eine Nacht hätte auch gelangt....Ich glaube ich würde vom Samburu an Eurer Stelle doch 2 Nächte machen, ist auf jeden Fall etwas entspannter. Bei einer Nacht hast Du eigentlich nur einen Gamedrive am Nachmittag, da Ihr früh morgens los müsst in die Mara. Viele sagen zwar es langt am Lake Nakuru, mag vielleicht auch sein, aber aufgrund der langen Fahrten vor und nachher wird es etwas stressig. Ist leider immer ein pro und contra.
Würde es für Euch in Frage kommen die Mara noch um eine Nacht zu verlängern? Es ist natürlich immer alles Geschmackssache, wir waren 2008 froh nach diesen doch sehr sehr viele Fahrstunden 3 Nächte dort zu verbringen.
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Wir sind vor 2 Wochen von der Mara nach Naivasha gefahren. Die Straße ab Narok wurde gerade ausgebessert. Also dürften sich die Rückenschmerzen in Grenzen halten.
Am See kann man ein Boot mieten, um den See abzufahren (50 USD/p.P) mit Fütterung vom Weißkopfadler und Halt auf dem Paradies Island. Hier begleitete Führung auf der Insel, und die Möglichkeit einige Tiere (Zebras, Giraffe, usw.) fast berühren zu können.
Nakuru NP haben wir schon mehrfach von NBO aus besucht. Wir machen das aber immer nur als Tagesausflug. Der See ist hauptsächlich für Vogelbeobachtungen interessant. Schön ist der Wasserfalldort. Alles andere kannman auch in anderen NP sehen.
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Hi
Vielen Dank für die Info. Sprichst Du von der gesamten Strecke in die Mara von Narok? Das sind ja mal gute Nachrichten, selbst wenn es nur Teilstücke betrifft!

In der Daily Nation wurde von Zeit zu Zeit immer mal wieder darüber berichtet, aber passiert ist nie was. Fehlende Gelder und angeblicher Zirkus mit den Maissai, andererseits wurde immer wieder geschrieben, dass in diese - für den Tourismus wichtige Strecke - investiert werden muss.... -
Jambo,
wir haben diese Tour so ungefähr jetzt schon dreimal gemacht.
Ich persönlich finde, dass man bei der Route Samburu - Nakuru - Mara auf jeden Fall 2 Nächte als Zwischenstop vom Samburu in die Mara einplanen sollte.
Letztes Jahr im Februar waren wir 3 Nächte im Samburu, 2 Nächte im Sweetwaters (der hat mir trotz aller Kritiken sehr gut gefallen, ich war echt positiv überrascht, da ich jetzt auch kein so großer Fan von privaten Schutzgebieten bin), 2 Nächte am Lake Nakuru (aber im Mbweha Camp) und dann eben noch 3 Nächte in der Mara. Das war dann doch etwas entspannter.Es wäre vielleicht auch eine Idee, dass man eine Unterkunft in der Nähe, z.B. am Lake Elementaita/Soysambu Schutzgebiet mit 2 Nächten einplant. Von dort kann man dann - bei Interesse - eine Ganztagespirschfahrt machen und es ist ein wenig relaxter.
Naivasha haben wir einmal gemacht - okay, die Bootsfahrt bot schon ein paar nette Perspektiven aus einem anderen Blickwinkel, aber das war es dann auch schon. Für Vogelliebhaber ist der Lake Naivasha aber wirklich sehr zu empfehlen.
Die Strecke sowohl vom Samburu zum Lake Nakuru als auch weiter in die Mara ist beide Male ohne wenn und aber immer noch heftig bzw. einfach etwas länger und mitunter auch anstrengend.
Wenn man die 1 Nacht in Nakuru bzw. Naivasha als Zwischenstopp ohne jegliche Pirschfahrten nimmt, dann spielt es wohl keine so große Rolle. Man sollte aber bedenken, dass bei einer Nacht keine großen Pirschfahrten im Lake Nakuru NP möglich sind. Amm Lake Naivasha sind - je nach Ankunftszeit - eine kleine Bootsfahrt oder Wanderung möglich.Viele Grüsse
Chrissy -
Erst einmal vielen Dank für die Antworten. Sie zeigen zumindest eins: Meine Idee ist praktikabel.
Den Lake Naivasha kenne ich (Crescent Island). Die Bootsfahrt ist schön, aber viel bietet der See nicht. Hells gate ist auch nicht das Highlight. Was dort noch schön ist, wäre der Crater Lake (grüner See in einem Krater + Urwald). Aber eigentlich wäre mir dafür die Nacht zu kostbar.
Der Nakuru NP soll eigentlich nur als Übernachtungsstation dienen. Nimmt man die Nakuru Lodge, fährt man zumindest einmal am See entlang und sieht die Flamingo Massen. Mir würde das reichen. Auf einen Abendgamedrive würde ich wahrscheinlich sogar verzichten (ausspannen nach der Fahrt). Daher hatte ich auch nur eine Nacht eingeplant.
In der Mara war ich im Sommer drei Nächte. Ich war etwas sauer, dass ich nur am zweiten vollen Tag einen Ganztagesgamedrive hatte, da wir am ersten Tag auf ein anderes Pärchen warten mussten. War sicherlich mit Pech verbunden, aber eigentlich ist man ja schließlich volle Tage dort, um auch solche Gamedrives zu erleben.
Hinzu kommen Kosten und die Tiermassen wie im Sommer fehlen. Von der Küste aus müssen wir noch einmal extra eine Fahrt in den Tsavo Ost (Elefantenwaisenhaus) machen. Frau will Baby besuchen... -
Hi Greno,
am Lake Nakuru hättet Ihr theoretisch bei einer Nacht auch nur den Nachmittagsgamedrive. Wir sind damals vom Samburu kommend zum späten Mittagessen dort angekommen. Einen Gamedrive nachmittags und am nächsten morgen wieder direkt raus Richtung Mara.
Wenn Euch das nicht zu stressig wird macht es so.
Ich war 2011 am Lake Nakuru was die Flamingos angeht mehr entäuscht, 2008 glich der See fast einem rosa Meer, das sah 2011 leider ganz anders aus. Wie es aktuell ist weiss ich leider nicht.
Schaut Euch alternativ auch mal die Sarova Lion Hill Lodge an. Wir haben sie jetzt beide besucht, fand sie beide absolut ok, würde trotzdem der Lion Hill beim nächsten mal den Vorzug geben. Ich glaube preislich tut es sich nichts. -
Abend Stueppi,
wie gesagt, mir würde eine Nacht und ein relativ kurzer Gamedrive reichen.
Die Menge der Flamingos richtet sich nach dem PH-Wert im See bzw. den Seen in der Umgebung. In der Regel teilen sich die Flamingos auf die Seen des Rift Valleys auf. Steigt oder sinkt der PH-Wert aber, müssen die Flamingos weiterziehen, da es nicht mehr soviel Plankton gibt. Der Nakuru hat den konstantesten Wert. Verändert er sich an den anderen Seen, halten sich extrem viele im Nakuru auf. ist er woanders ähnllich, ist es eben nicht so. Ist also auch wieder (einmal) ein Glücksspiel.
Aber neben den Flamingos bietet Nakuru auch noch viele Nashörner und mit etwas Glück Leoparden. Wobei mich Nashörner nicht so begeistern. Bin eher der Katzenfreund, weshalb es eben auch in den Samburu gehen soll.Wir werden sehen, jedenfalls wird es die Tour so werden.
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Danke für die Aufklärung mit den Flamingos

Ja, es ist immer ein Glücksspiel, wir hatten letztes Jahr am Lake Nakuru zwar nicht viele Flamingos und auch keinen Leo, dafür aber einem ganzen Rutsch Löwen und vor allem - es war das erste mal, dass ich überhaupt welche gesehen habe, und das war auch unser Nakuru Highlight - die Hunting Dogs.
2008 im Samburu sind die Katzen vor uns geflüchtet im wahrsten Sinne des Wortes ;-), es war sehr mau, dafür haben sie uns in der Mara dann fast erschlagen. Ich würde den Samburu jederzeit wieder besuchen, finde den Park traumhaft schön und es gibt eben auch Tiere die man in den anderen Parks nicht sieht. -
Hallo. Ich möchte im März 2013 das erste mal nach Kenia. Ich wollte auch eine Safari machen. Sollte ich beides zusammen Buchen oder lieber getrennt? Und vorallem wo? Wer kann mir Tipps geben wo ich eine günstige Safari oder Pauschalreise mit Safari finden kann.
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Zunächst einmal solltest Du den Zeitraum überdenken - März 2013 sind Wahlen. Bei den letzten Wahlen gab es Probleme. Vielleicht lieber Januar/Februar? Oder dann eben kurzfristig nach März buchen für April?
Und dann solltest Du überlegen,wohin die Safari gehen soll. Tsavo Ost oder West, Amboseli, Massai Mara ....Dann hilft nur, Angebote einholen - unter den Reisetipps finden sich viele Veranstalter. Und dann rechnen und vergleichen

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Hallo zusammen,
Fliege im November das erste mal nach Kenia. Bisher war ich in anderen Teilen der Welt unterwegs.
Habe über das Reisebüro nur Hotel gebucht. Die gute Dame sagte uns, wir sollten lieben vor Ort eine Safari buchen. Das wäre deutlich billiger und besser.
Meine Frage nun, welche Parks wären sinnvoll? Wir hatten so an 3-4 nächte gedacht.
Tsavo oder Amboseli oder doch in den Mara fliegen? Vielleicht hat ja ein kenner einen Vorschlag.
Vielen Dank im voraus
Gruß -
Hallo ckhamm,
dein Reisebüro hat recht: Die Safaris über einen privaten Anbieter sind wesentlich günstiger und einfach auch besser. Ihr könnt entscheiden, mit wie vielen Personen ihr die Safari machen wollt. Bei den großen Reiseanbietern geht das nicht.
Nun zu den Zielen:
Die hängen stark von eurem Geldbeutel ab, und ob euch Autofahrten oder Flüge mit einer kleinen Maschine etwas Sorge bereiten.Bei 3-4 Nächten kommen eigentlich nur drei Möglichkeiten in Frage:
- Tsavo Ost und West
- Flugsafari Mara
- anstrengende Autofahrt Tsavo ost-West und Amboseli.
Eine vierte Variante wäre noch, den Amboseli und die Mara mit dem Flieger zu bewältigen. Das wäre allerdings auch die teuerste.
Die Mara bietet am meisten. In den Tsavos kann man durchaus auch die Big Five sehen. Vor allem hat man die Elefantengarantie. Für alle anderen Tiere braucht man etwas Glück.
Ich weiß nicht, wie trocken jetzt die letzten Wochen waren. Im August waren die Tsavos äußerst trocken, sodass man vor allem im Tsavo West fast keine Tiere gesehen hat. Aber auch alle Flüsse im südlichem Tsavogebiet waren ausgetrocknet.
Ich würde es vom Geldbeutel abhängig machen. Wenn dieser eine Flugsafari in die Mara erlaubt, würde ich eine solche buchen. Das soll aber nicht heißen, dass die anderen Nationalparks schlecht sind. Vieles ist auch Geschmackssache.
Gruss
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Dem stimme ich zu, wenn geldmäßig möglich auf jeden Fall die Mara
. Ich persönlich bin jetzt kein großer Fan vom Tsavo West selbst, bei z.B. 3 Nächten würde ich den Tsavo Ost immer mit einer Nacht Lumo/Taita Hills kombinieren. -
Jambo,
ich bin auch ein absoluter Mara-Fan.
Die Geschmäcker sind - Gott sei Dank - verschieden. Ich würde dem Tsavo West immer wieder den Vorzug vor Lumo bzw. den Taita Hills geben. Ok, wir waren jetzt überall schon mehrmals und da sieht man das auch mit anderen Augen.
Zum Einsteigen finde ich eben den Tsavo Ost ganz gut. Ich kenne jetzt einige, die mit der Mara angefangen haben und dann später von anderen Parks enttäuscht waren.
Mir gefällt z.B. der Samburu sehr gut. Durch die Dürren in den vergangenen Jahren ist allerdings auch die Zahl einiger Tierarten, z.B. Grevy-Zebras sehr zurückgegangen.
Wir wurden letztes Jahr dafür mit sehr vielen Geparden belohnt, das hat mich sehr überrascht.
Erwartungsgemäß gab es wieder sehr viele Elefanten und das Elephant Bedroom Camp hat uns ohnehin umgehauen.Es kommt auch immer darauf an, was einem wichtig ist. Von den Tiersichtungen ist es in der Mara mit Sicherheit am besten, wobei es auch hier nie eine Garantie gibt. Aber genau das macht eine Safari ja auch so interessant.
Der Tsavo West ist landschaftlich wunderschön und wir wurden ja jetzt im August mit einem Leoparden ganz für uns alleine direkt neben dem Auto belohnt, zudem gab es dann noch einen Leoparden am Wasserloch - einfach klasse. Auch sonst sahen wir dieses Mal verhältnismäßig viele Tiere im Tsavo West.
Es war - wie Greno schon schrieb - größtenteils sehr trocken. Dies bedeutete allerdings, dass die vorhandenen Wasserlöcher sehr gut besucht waren.
Mir hat jetzt z.B. Ngutuni auch sehr gut gefallen. Waren das erste Mal dort und ich war echt auch positiv überrascht.
Wie schon gesagt, ich würde das sowohl vom Budget als auch der Reisezeit abhängig machen.
Wir haben mit den Tsavos sowie Taita Hills und Amboseli angefangen. Die Mara kam erst einige Zeit später. Aber uns hat alles sehr gut gefallen und wir möchten keine Safari missen.Viel Erfolg beim planen und bei Fragen - einfach melden.
Viele Grüsse
Chrissy -
Hallo an euch alle,
vielen lieben dank für die Infos. Dann schau ich mir das ganze safari angebot vor Ort mal an und entscheide dann. Mara und Amboseli wären vielleicht meine Favoriten.
Amboseli wäre vielleicht schön, da hat man dann mal die Möglichkeit den Killi zu sehen..
Aber wir schauen einfach mal.
Hätte noch eine Frage, wie macht ihr das mit dem Visum? Hier über die Botschaft oder bei Einreise?
Danke euch schon mal. -
Hi,
Visum bei Einreise, ist kein Problem. Geld aber passend haben.
Ich würde mir vorher Angebote einholen. Schreib' einfach ein paar Anbieter hier aus den Reisetipps an . Du wirst vor Ort, gerade beim ersten Urlaub, von den Angeboten erschlagen. Da ist es ratsam sich vorher schonmal einen kleinen Überblick zu verschaffen, auch bezüglich der Unterkünfte, hier sind sehr viele bewertet.
Wenn Ihr Euch auf 5 Nächte durchringen könnt würde ich 2 Nächte Tsavo Ost, 2 Nächte Amboseli und 1 Nacht Tsavo West machen. Das geht, bei nur 4 Nächten wird es sehr stressig, der Amboseli ist ein ganzes Eck zu fahren, dort würde ich auf jeden Fall 2 Nächte bleiben. Man muss die Parks ja auch genießen können.