Nörgel-Tourismus
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Bulgarienfan wrote:
...Dass es den Werteverfall gibt, sehe ich auch so wie du. Aber daran Schuld sind nicht die bösen Kapitalisten, sondern die 68er.
Das ist nun doch starker Tobak. Den 68ern alles in die Schuhe zu schieben, finde ich ziemlich übertrieben. Genauso wie die Ansicht, dass der Feminismus an allem schuld ist, weil 'ne Frau gefälligst zuhause bleiben soll, um auf die Kinder aufzupassen. Meiner Meinung nach gibt es viele Faktoren, z.B. auch der übermässige Einfluss aus den USA. Diese grässliche HipHop Musik beispielsweise hat mir ihren gewaltverherrlichenden Texten bestimmt keinen guten Einfluss auf unsere Jugend.
Gruss,
Sambal, die sich nun leider aus der Diskussion ausklinken muss, weil sie gleich den Zug zurück nach Belgien erwischen muss... -
@ Sokrates
27!, Herr Kollege, aber ich war damals nicht dabei, deshalb bin ich im Sinne von Bulgarienfan unschuldig.;)
Ich hatte damals andere Interesse, u.a. mein berufliches Fortkommen. Das Interesse für Politik kam später! -
Hallo Bulgarienfan,
daß die 68er so einen negativen Einfluß auf dieses teilweise erbärmliche Verhalten der Unternehmerschaft haben, wußte ich gar nicht.
Vieles von dem, was die 68er predigten, kann ich aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehen, bei anderem wiederum haben sie wertvolle Anstöße gegeben.
Manches, was heute als selbstverständliche Errungenschaft gilt, gäbe es ohne die 68er nicht.Man sollte das, was damals war, nicht überbewerten, vor allem nicht hinsichtlich des Einflusses auf die Zeit 40 Jahre danach!
Manfred, ich wünsche Dir eine schöne Zeit in Bulgarien. Komm' gesund zurück!
Gruß salvamor Wolfgang
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...ich denke auch, es ist ein Gemisch sehr, sehr vieler Faktoren, die für den Werteverfall und die "Mutation" einiger Mit-"menschen" geführt haben.
Letztlich bezahlen wir alle den Urlaub für diese geistigen Defizite mit...
...ein Irrglaube wäre es allerdings, Urlaub würde nach Einführung einer solchen Liste günstiger werden - zu groß ist das Gewinndenken und -streben der Unternehmen...es bestehen allerdings gute Chancen auf eine qualitative Steigerung.Und, ja richtig: Viele Veranstalter, Hotels etc. sollten (und müssen) deutlich(!) diverse Dinge überprüfen und ändern - das Vorhandensein diverser Missstände darf aber im Umkehrschluß niemals bedeuten, das einige Leutchen durch "professionelles Nörgeln und Reklamieren" Refinanzierung von Urlauben betreiben!
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Ich denke daß die Grenze zwischen nörgeln und berechtigter Reklamation nur schwer zu finden sein wird da das von subjektiven Eindrücken bestimmt wird.Wer soll diese Grenze wo bestimmen ? Einer denkt „na ja es war halt billig, was will man erwarten„Der andere denkt aber „ich will ein sauberes Zimmer, einen sauberen Pool, essen ohne krank zu werden „ uswWie Salvamor mal gesagt hat „Dreck bleibt Dreck, egal ob 2 oder 4 Sterne.Und wenn ich Pech habe und dreimal in einem Jahr in einer versyphten Burg lande, bin ich dann ein Nörgler ?
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Hallo Wolfgang,
zunächst mal vielen Dank für die Urlaubswünsche.
Aber jetzt zur Sache: Ich bin doch hier im "Nörglerthread"? Hier geht es um das Verhalten dieser Typen und um die Gründe für deren mitunter hemmungslosen Egoismus. Und hier sehe ich gewichtige Ursachen bei den 68ern. Übrigens für weite Teile unserer gesellschaftlichen Fehlentwicklung. Aber das ist wohl ein anderes Thema.
Ich finde es jedenfalls gut, dass diesen Nörgler-Typen das Handwerk gelegt werden soll und hoffe auf durchschlagenden Erfolg.
Gruß
Bulgarienfan (Samstag Abend gehts los!)
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@Salvamor
Ein ganz dickes Bravo für Dein Fazit, daß die heute so viel gepriesene Ellbogengesellschaft eine Bankrotterklärung des anständigen und sozialen Miteinanders ist. Stehe ich voll hinter !!@Bulgarienfan
Alles kann man den 68-ern nun auch nicht in die Schuhe schieben. Ohne diese hätte es nie ein neues Selbstbewußtsein der Frauen gegeben (paßt wohl einigen Männern heute noch nicht!), Kindererziehung ohne Druck und Schläge und das Bewußtsein für Umweltschutz rechne ich auch dazu. Daß es einige Paradiesvögel wie Langhans, ****** und Obermeier hervorgebracht hat, was solls. Ich gehe sogar so weit, auch die RAF als Folge der 68-er zu sehen, aber die hat sich ja auch schon ganz lange erledigt, weil die nie den Rückhalt in der Bevölkerung erreicht hat, den sie anstrebte. Aber Mord und Totschlag ist nun mal wirklich nicht jedermanns Sache.Zurück zum Thema:
Ich bin doch der Meinung, man kann differenzieren, denn eine berechtigte Reklamation wird niemand mit gesundem Menschenverstand als Nörgelei einstufen. Ich gehe mal davon aus, daß auch die Verantwortlichen nicht ganz blöde sind.
Wenn ich als Urlauber für ganz kleines Geld Urlaub buche, dann erwarte ich einfach keinen Luxus, das geht einfach nicht!!!!
Irgendwo muß ich einfach Abstriche machen.Wenn ich aber für gutes Geld ein gutes Hotel buche, dann erwarte ich einen gewissen Luxus. Wenn ich aber im Katalog lese, daß ich z.B. bei AI im Hotel XY im Land ZZ nationale Getränkeausgeschenkt bekomme, dann kann ich eben kein Jever, Johnny Walker oder Gordons erwarten. Will ich es trotzdem haben, muß ich dafür bezahlen. Ich kann daher keinen Reisemangel ableiten, weil mir eben die nationalen Getränke nicht geschmeckt haben. (Schon mal amerikanischen Kaffee getrunken???
) Ich glaube, hier fangen die Nörgeleien an und nicht, wenn ich vier Sterne gebucht und eine Flohkiste erhalten habe. Das wäre dann eine Reklamation in meinen Augen.Liebe Grüße von Barbara
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Also, über die 68er sollten wir mal gesondert diskutieren. Da habe ich etliches dazu zu sagen, aber kaum etwas Gutes. Abgesehen davon mache ich die nicht für alles verantwortlich.
Aber ich will den Thread nicht sprengen, deswegen schlage ich vor, das mal gesondert zu behzandeln.
Gruß
Bulgarienfan
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Hi Bulgarienfan!
1968 war ich persönlich süße 18 Jahre alt, aber glaube nicht, daß ich machen konnte, was ich wollte, da waren meine Eltern davor.
Da haben heute die Vierzehnjährigen mehr Freiheiten als ich damals. Dies nur am Rande.Zum eigentlichen Thema habe ich mich ja auch noch ein bißchen geäußert.
Liebe Grüße von Barbara
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@ barbara
dass du diese sachen wie oben beschrieben siehst ist ja auch völlig normal. deswegen zählst du ja auch zu den "normalos", die sich nicht über jeden pups beschweren.
aber die nörgler , um die es in diesem thread geht, sehen genau das nicht ein. die sagen sich : wie?kleines geld? ich habe da eine ganze stange geld für ausgegeben, schließlich 700 € für 3 wochen ai mit der ganzen familie. da kann man doch was erwarten.!!!!!!!!!
da wird das ganze problem nämlich offensichtlich:
ab welchem betrag wird ein preis-leistungs-verhältnis so schlecht, dass man berechtigt reklamieren kann.
dafür müßte man so einige sachen betrachten: land, ort , religion, mentalität, jahreszeit, u.s.w.
ich glaube nicht, dass sich das gerecht realisieren läßt -
@ Barbara und profi0807
Ich denke, profi0807, Du hast recht, die Grenzen zwischen berechtigter Reklamation und unberechtigter Nörgelei sind fließend.
Es kommt ganz auf den jeweiligen Standpunkt und die jeweilige Interessenlage an, ob ich eine Reklamation als Nörgelei oder als berechtigt ansehe, und es wird niemanden geben, der das objektiv auseinander halten kann.
Ich halte die Blacklist aber, wie oben schon gesagt, auch aus anderen Gründen für nicht praktikabel. Ein schlechter Scherz: Bevor ich ins Reisebüro gehe und meinen Urlaub buche, rufe ich bei der Zentrale der "Urlaubs-Schufa" an und erfrage meinen Kontostand, ähnlich wie in Flensburg meine Punkte. Das müssen sich irgendwelche nicht richtig ausgelastete Verbandsfunktionäre beim Bier ausgedacht haben. Die überschätzen sich völlig, denn kein Reisebüro läßt sich von Dritten vorschreiben, welchen Umsatz es machen darf und welchen nicht. Die kämpfen nämlich überwiegend mit den Wellen und sind auf jeden Umsatz angewiesen.
Ich halte das alles für einen verspäteten April-Scherz!
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Der Urlaub, die Erholung, nehmen in der Rechtsprechung einen immer größeren Stellenwert ein, wie die Frankfurter Tabelle zeigt. Die Frankfurter Tabelle wird vom Landgericht Frankfurt zur Berechnung von Preisminderungen angewendet. Sie ist für andere Gerichte nicht verbindlich. Trotzdem kann die Tabelle als Richtschnur angesehen werden. Hier einige Auszüge:
Stromausfall/Gasausfall 10-20% vom Reisepreis
schlechte Reinigung 10-20% vom Reisepreis
verschmutzte Tische 5-10% vom Reisepreis
verschmutztes Geschirr 10-15% vom Reisepreis
verschmutzter Strand (beiZusage) 10-20% vom ReisepreisDas waren nur einige Auszüge davon gibt es noch viel mehr. Wen wundert es, daß sich die Reisenden bei dem geringsten Mangel, sofort bei der Reiseleitung sofort beschweren. In der heutigen Zeit, wo den Bürgern immer mehr Geld vom Staat aus den Taschen gezogen wird (ugs.), darf man sich nicht wundern, wenn einige versuchen für einen Bruchteil des eigentlichen Reisepreises Urlaub zu machen (zu Lasten der Anderen). Wenn es den Leuten so leicht gemacht wird, drängt sich mir der Schluß auf (ugs.), der jenige, der sich nicht beschwerd, ist der Dumme (ugs.).
Gruß Werner -
Hallo,
was mir zu diesem Thema ("Nörglerschufa") einfällt:
Wie funktioniert das mit dieser "schwarzen Liste" dann bei einer Anfrage/Buchung im Internet.
Wenn man sich über die diversen Seiten eine Reise aussucht, wird ja eine Verfügbarkeit abgeprüft und erst dann werden die persönlichen Daten (im Falle einer gewünschten Buchung) abgefragt.
Das wäre ja dann so: Reise ausgesucht, Verfügbarkeitsprüfung positiv, Buchung (mit Eingabe der persönlichen Daten), plötzlich Reise nicht mehr verfügbar (aufgrund eines Eintrages in der 'schwarzen Liste)?!?!VG
scrolli -
Mit der schwarzen Liste, glaube ich genauso wie salvamor, daß es sich um einen schlechten Scherz gehandelt haben muß. Rechtlich ist dies überhaupt nicht durchführbar. Sonst wären der Reiseindustrie Tür und Tor geöffnet, sie könnten sich die Touristen aussuchen, die sie gerne hätten. Zu allem ja und amen sagen und immer schön mit dem Kopf nicken.
Wobei wir jetzt bei den 68ern sind, das ist das Einzige positive was aus der Bewegung herauskam, weg mit der Obrigkeitshörigkeit.
Gruß Werner -
Hallo ihr alle!
und DANKE für all eure Beiträge (und die auch noch durchweg in sachlicher Form - Kompliment!)
Das was ihr für einen "schlechten Scherz" einiger "Funktionäre" (denen es wohl wirklich manchmal langweilig ist) haltet...wartet ab, was da noch alles geschieht!
Die Vericherungsnehmer haben damals auch nie gedacht, das die Versicherer mit ihrer blacklist durchkommen - und heute ist sie schon lange Realität!
Eine Frage habe ich:
Was ist denn an einer Kunden-blacklist so schlecht, zweifelhaft - warum ist sie so gefürchtet? Sollte sie nicht sogar im Interesse alle ehrlichen Verbraucher sein?
Ein Anbieter-blacklist soll dagegen selbstverständlich sein ... und mit ebensolcher Selbstverständlichkeit "schwarze Schafe" brandmarken?
Nur mal so ein paar Gedanken und Fragen eines Beteiligten.
VG
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Wie toll die Versicherer sich gegenseitig schützen, zeigen folgende Beispiele:
2 x Steinschlag und neue Windschutzscheibe = Kündigung von der KFZ-Versicherung.
Mehr als 25 Jahre Rechtsschutz nicht in Anspruch genommen, alter Vertrag, alte
Konditionen. Wahlweise Prämienanhebung um mehr als 100% oder Kündigung.Das Fatale daran ist, wenn Versicherung kündigt, ist es fast unmöglich,
neuen Vertrag abzuschliessen, da Neuversicherer fragt, wer hat gekündigt.Was kann man für die Reisebranche daraus folgern ?
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Betreffend dieser Blacklist kann ich nur auf Salvamors Posting verweisen*"*...denn
in der Praxis siegen wird immer der Druck der Einzelunternehmen, Umsatz
machen zu müssen, im Zweifel auch mit einem "Blacklist"-Kunden."Genau so würde es kommen - im Reisemarkt tummeln sich soviele undurchsichtige Unternehmen, die Reisen auch mit geblacklisteten Kunden abschliessen würden. Dies im Hinblick auf den Umsatz und in der Hoffnung, der Kunde habe sich geändert...!
Ein anderer Aspekt resp. ein Beispiel.... Herr XY aus XZ nörgelt und kommt auf die Blacklist. Er will die nächste Reise buchen und erhält ein "No Sir, sie nicht..". Auf zum nächsten Reisebüro und seine Frau bucht... und die wird u.U. nicht auf der Blacklist sein.
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Ich sehe (und teile!) viele eurer Bedenken ...
...aber nochmal die Frage:
Warum sollten blacklistes bzgl. diverser Unternehmen, Branchen etc etwas völlig normales, selbstverständliches, gerne in Anspruch genommenes und immerwieder und verschärfter gefordertes (auch hier im Forum) sein...
...umgekehrt sich Unternehmen und Verbände aber nicht schützen dürfen und v.a. letztlich auch wirklich ehrliche Menschen davon profitieren würden?
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@ S.V.k.P.
Der Plan, eine solche Blacklist einzuführen, hat ja offenbar nicht nur Gegner hier im Forum, sondern auch Befürworter. Das ist eine gute Basis für eine ergiebige kontroverse Diskussion.
Was meiner Meinung nach gegen die Einführung einer solchen Blacklist spricht, habe ich schon ziemlich deutlich, teilweise kraß, zum Ausdruck gebracht. Ich nehme ja an, Holger, daß Du nur darüber berichtet hast und nicht zu den Initiatoren dieses Unsinns gehörst, denn dann wäre ich sehr enttäuscht von Dir.:(
Nein, im Ernst, diese Blacklist ist niemals so zu realisieren, wie sich manche das in der Theorie ausgedacht haben. Es fängt schon damit an, daß die Vorstellung, Reisebüros könnten sich ihre Kunden aussuchen, irrig ist. Die kämpfen nämlich überwiegend um ihr Überleben, sofern sie nicht irgendeinem reichen Touristikkonzern angeschlossen sind, der sie subventioniert. Letztere könnten es sich vielleicht noch theoretisch leisten, auf Kunden zu verzichten. Aber stellen wir uns doch nur mal vor, es gäbe wirklich eine Solidarität unter den etablierten Reiseanbietern (was ich für illusorisch halte) und ein Kunde würde z.B. bei Atlas, DER und Kollegen abgelehnt, weil er sein "Nörgelkonto" überzogen hat. Und wenn er dann zu TUI ginge, passierte ihm das gleiche, ebenso meinetwegen bei ALLTOURS usw. Meinst Du wirklich, der würde dann resigniert auf seinen Urlaub verzichten? Nein, der wird dann, wenn er in bestimmten konzernabhängigen Reisebüros seinen Urlaub nicht mehr buchen kann, in ein unabhängiges Reisebüro gehen oder das tuen, was eh immer mehr Urlauber machen: individuell verreisen! Und wenn er dann mal auf den Geschmack gekommen ist, ist die Reisebüro-Pauschalreisen-Gilde endgültig einen weiteren Kunden los.
Nein, die Gründe für die zunehmende Nörgelei sind zum großen Teil in dem Verhalten der Reiseunternehmen selber zu suchen, und bevor man mit einer zweifelhaften Therapie beginnt, sollte man selbstkritisch einmal prüfen, was man selber falsch macht. Auch darauf ist hier in diesem Thread schon eingegangen worden. Es mangelt einfach an Ehrlichkeit den Kunden gegenüber. Wenn ich dem Kunden in einem toll aufgemachten Prospekt mit vielen bunten Weitwinkelfotos und blumigen Beschreibungen weismache, daß er für wenig input (Geld) einen überragenden output (Leistung) bekommt, wenn ich ihm also wahrheitswidrig den Urlaubshimmel auf Erden verspreche und so seine Erwartungshaltung ins Unermeßliche steigere, dann darf ich mich nicht wundern, wenn der Kunde spätestens dann anfängt, zu motzen, wenn er merkt, daß er nicht im "Himmel", sondern auf der schnöden Erde gelandet ist.
Klar, man sollte auch bei den Kunden ein Minimum an Kritikfähigkeit verlangen. Die ist aber nicht vorhanden, denn die laufen überall dahin, wo sie glauben, ein Schnäppchen machen zu können. Das ist bei Autos, Immobilien, Textilien usw. das gleiche!
Die Reiseunternehmer haben sich ihre Motzer selber erzogen und die Geister, die sie riefen, werden sie jetzt nicht wieder los!
Der Zeitgeist, auch darüber wurde schon gesprochen, tut ein übriges.
Die Reiseunternehmer/Reisebüros sollte sich ihren Plan, eine solche Blacklist einzuführen, noch einmal gut überlegen, sofern es einen solchen Plan wirklich gibt. Die Reisebüros sind keineswegs mehr in der komfortablen Situation wie vor 20 Jahren, als sie ihre Reisen mehr verteilten als verkauften.
Die Pauschalreise-Veranstalter stehen vor ganz entscheidenden unternehmerischen Herausforderungen, ich denke, sie sollten sich darüber intensiv Gedanken machen und ihre Kraft nicht auf einem Nebenschauplatz
vergeuden. -
Die Frage ist doch, wer kommt auf eine solche Blacklist? Der, der sich ständig beim Reiseveranstalter beschwert (und wahrscheinlich nichts erreicht), derjenige, der vor Gericht zieht und verliert oder derjenige, der vor Gericht zieht und zweimal gewinnt? Die Veranstalter wollen ja wohl vor allem die Gewinner nicht haben! Warum nicht? Sind unsere Gerichte so schlecht, dass sie ständig falsche Nörgelurteile fällen? Oder gibt es vielleicht nicht auch berechtigte Klagefälle? Wie will man das jemals abgrenzen? Kommt man dann auch auf eine solche Liste, wenn man z.B. bei Holidaycheck ein Hotel schlecht bewertet? Sicherlich jetzt noch nicht, aber wenn die Liste dann verfeinert und verfeinert wird (siehe Versicherungen)? Also ich habe mich noch beschwert, aber Bedenken gegen eine solche Liste habe ich doch.