Delta Air möglicherweise bald Insolvent!
-
Delta kämpft gegen Insolvenz
Die US-Fluggesellschaft Delta hat Berichte über eine drohende Insolvenz bestätigt. Das Unternehmen teilte in Atlanta mit, es könnte sich unter den im US-Konkursrecht vorgesehen Gläubigerschutz stellen. Die Barreserven würden nicht ausreichen, um den Liquiditätsbedarf im zweiten Halbjahr zu decken. Das Unternehmen werde in den sechs Monaten bis Ende Dezember einen beträchtlichen Verlust verbuchen.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4637950_REF4,00.html
Wenn man bedenkt, dass Delta zwischen 2001 und 2004 bereits 20.000 Stellen abgebaut hat ist das schon ein "Schock".
Schaffen es die Airlines denn nie - schwarze Zahlen einzufliegen? -
Das läßt sich nach der Erklärung die ich vor 2 Tagen auf N24 gehört habe aber auch durchaus nachvollziehen.
Ein Analyst hat vorgerechnet....wenn Kerosin 1 Cent teurer wird kostet das Delta im Jahr 25 Millionen zusätzlich....seit Jahresbeginn ist Kerosin aber 35 Cent teurer geworden....macht schlappe 875 Millionen Mehrkosten/Jahr....das kann ja keiner durchstehen und es wird sicherlich noch einige große Airlines treffen, gleich recht da der Verbraucher natürlich immer niedrigere Flugkosten fordert.
Gruß
Heiko -
Droht ein weiterer "Meilenstein" in der Insolvenzgeschichte amerikanischer Luftfahrtunternehmen?
Delta braucht mehr Umsatz oder weniger Kosten, idealerweise beides, um aus der Misere rauszukommen. Ich bezweifle, daß die Probleme des Unternehmens ausschließlich mit den gestiegenen Kerosin-Kosten zusammenhängen.
Delta aus dem Schlamassel rauszuziehen, wäre doch eigentlich eine schöne Aufgabe für einen US-Private-Equity-Fund. Anstatt gesunde deutsche Unternehmen wie Zitronen auszupressen und sie dann mit verheerenden Folgen für die Arbeitnehmer in die Insolvenz zu schicken, könnten sie hier mal etwas positives bewirken und ihr angekratztes Image aufpolieren.
-
...und United Airlines fliegt bereits seit Ende 2002 nur noch unter Gläubigerschutz.
US-Airways hat bereits eine Insolvenzwarnung herausgegeben, auch Northwest gilt als sicherer Kandidat.Die gesamte amerikanische Luftfahrtbranche hat seit Jahren existenzbedrohende Probleme. Diese sind nicht in gestiegenen Treibstoffkosten begründet, sondern haben ihre Ursache in hausgemachten Problemen. Schließlich verzeichnen in Europa die Lufthansa und andere Luftfahrtunternehmen trotz gestiegener Kerosinkosten wachsende Gewinne.
-
Eben, dass sind hausgemachte Probleme bei den U.S. Fluggesellschaften.
Europäische Fluggesellschaften steigern ihre Gewinne auch trotz astronomisch steigender Kerosinkosten, Umweltkatastrophen etc.
Lufthansa verachtfacht sein Gewinn.
Condor schafft in dieser schweren Zeit den Turnover und wird wohl das erste mal seit jahren wieder schwarze Zahlen schreiben
LTU hat sich bestens erholt
u.s.w.
Ich kenne die amerikanische Luftfahrt Philosophie nicht, aber es sind defenitiv nicht nur die kerosinkosten - damit hat jede Fluggesellschaft zu kämpfen.
Schade ist es auf alle Fälle.
Nicht nur wegen der Arbeitsplätze, einfach allgemein als Luftfahrt Fan.
In den nächsten Jahren werden noch viele Marken vom Himmel verschwinden und viele Flieger werden vereinheitlicht.
Wie die Thomas Cook Gruppe
Wie die World of Tui Gruppe
Das sind meiner Ansicht nach nur die Vorreiter...
Da werden bald einige Airlines im Einheitlichen Bild erscheinen