Insolvenz Thomas Cook
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Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren? Bekommt man da vor der Buchung einen Poolplan mit Koordinaten für die jeweiligen Liegen oder sucht man sich vor Ort eine aus?
Ich frage allerdings nur aus Neugier, das einzige, was ich der Liegenhatz abgewinnen kann, ist das Beobachten der lieben Miturlauber, wenn sie sich anschleichen und vermutlich denken, es habe sie keine gesehen.
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Genau so wirds laufen--sechs Tage vorher gibts nen Link zum Pool-Belegungsplan.
Da sollen dann auch schon Handtücher draufliegen, wenn man kommt...
Ähm--ja
Aber warten wir mal den Test in den drei Kanaren-Hotels erst ab, vielleicht ändert man ja noch was an der finalen Gestaltung...
Viele Häuser sind es ja eh nicht -
Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren? Bekommt man da vor der Buchung einen Poolplan mit Koordinaten für die jeweiligen Liegen oder sucht man sich vor Ort eine aus?
Ich frage allerdings nur aus Neugier, das einzige, was ich der Liegenhatz abgewinnen kann, ist das Beobachten der lieben Miturlauber, wenn sie sich anschleichen und vermutlich denken, es habe sie keine gesehen.
@rumsstein sagte:
Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren? Bekommt man da vor der Buchung einen Poolplan mit Koordinaten für die jeweiligen Liegen oder sucht man sich vor Ort eine aus?
Im Costa Canaria in San Agustin funktioniert es z.B. so:
Zitat aus einer HB:
....Am Pool oder im Garten hat sich das System mit den Karten für die Liegen bewährt. Bei der Ankunft bekommt man pro Person eine Karte, die man an eine freie Liege bindet. Diese ist dann für den ganzen Aufenthalt reserviert. Super....
Die "Liegenkarte" ist unabhängig des RV. -
Super Lösung...

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Im Ifa Duna Mar, war es so, dass man nach dem einchecken zum Pool ging und der Poolboy einem die Liege zugewiesen hat, an dem ein Zettel angebracht wurde mit der Zimmernummer.
Meines Wissens war das Va. unnabhängig -
Genau so wird es auch im Baia Caddinas gehandhabt und findet viel Zustimmung.
@Türkeifliegender
Es ist ein Service, der für den Veranstalter mit Aufwand verbunden ist, diesen lässt man sich bezahlen.
Offenbar hat man die Kunden befragt, welche Komfortupgrades für ihre individuelle Urlaubsgestaltung sie sich wünschen. Ein Ergebnis ist die Liege zum Zimmer.
25€ sind ein Nasenwasser - für jene, die schon mal ein "Gedeck" in Forte Dei Marmi geschossen haben insbesondere ...
Hier sind übrigens die Preise nach Reihen gestaffelt, vielleicht noch eine nette Idee für den Endausbau? -
Im Ifa Duna Mar, war es so, dass man nach dem einchecken zum Pool ging und der Poolboy einem die Liege zugewiesen hat, an dem ein Zettel angebracht wurde mit der Zimmernummer.
Meines Wissens war das Va. unnabhängigMir erschließt sich der Sinn dieser kostenlosen Verfahrensweisen nicht ...
- es gibt genug Liegen für alle - dann brauche ich keine Reservierung.
- es gibt NICHT für jeden Gast eine Liege - was bringt es dann, dauerhaft kostenlos Liegen zu reservieren, die nicht genutzt werden ?
Im Übrigen verdient an einer Kostenpflichtigen Reservierung der RV und sicher auch der Hotelier - aber der Poolboy hat weiterhin die Arbeit und wird garantiert zumindest um einen Teil seines Trinkgeldes gebracht.
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Der Sinn mag u.A. darin liegen, dass in der Beschreibung des Hotels dieses Erwähnung findet und den Kunden animieren soll zu buchen.
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@jlechtenboehmer
Du warst scheints noch nie in einem Reservierer-Bootcamp ...
Belegungen haben mehrfach zu erfolgen, strategisch ausgewählt für die jeweilige Tageszeit. Morgens sind Suhrbiers am normalen Pool, wechseln dort von Ost nach Süd und mittags an den Relaxpool. Für 4 Gäste werden 6 Liegen benötigt (sonst muss man die umdrehen und kann den auch Cappu und die Schwimmflügel nicht ordentlich ablegen!) und zwar auf jeder der 3-4 Positionen.
Demnach belegt Herr Suhrbier jeden Morgen 18-24 Liegestühle, zudem genau auf den Plätzen, die Hoppenstedts schon seit Jaaaahren für sich beanspruchen.
Klingt spaßiger als es ist, ich hab da schon ganz unfassbare Dinge erlebt ...
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@jlechtenboehmer
Du warst scheints noch nie in einem Reservierer-Bootcamp ...
Belegungen haben mehrfach zu erfolgen, strategisch ausgewählt für die jeweilige Tageszeit. Morgens sind Suhrbiers am normalen Pool, wechseln dort von Ost nach Süd und mittags an den Relaxpool. Für 4 Gäste werden 6 Liegen benötigt (sonst muss man die umdrehen und kann den auch Cappu und die Schwimmflügel nicht ordentlich ablegen!) und zwar auf jeder der 3-4 Positionen.
Demnach belegt Herr Suhrbier jeden Morgen 18-24 Liegestühle, zudem genau auf den Plätzen, die Hoppenstedts schon seit Jaaaahren für sich beanspruchen.
Klingt spaßiger als es ist, ich hab da schon ganz unfassbare Dinge erlebt ...
@vonschmeling sagte:
@jlechtenboehmer
Du warst scheints noch nie in einem Reservierer-Bootcamp ...
.... und für solche unerfahrenen Reservierer hat sogar HC extra ein Video mit wertvollen Tipps erstellt.

Bei Klick die Tipps
(Quelle: YouTube) -
Also, ich mach es auch immer so, allerdings nur auf meinem Zimmerbalkon


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Mal ein kleiner Rückblick in den Thread :
Thema: "Meine Sonnenliege"
(Kurz erinnert, man kann in aktuell 50 Hotels der Cook Group seine Liege für einen Preis von 25,-Euro mietenGerade hat die Geschäftsführerin von T.Cook für Zentral und Osteuropa im Gespräch mit der fvw u.a. auch dazu eine kleine Bilanz gezogen.*
Von den angeschriebenen Kunden der Hotels, in denen so eine Liegen-Reservierung möglich ist, haben etwa 5 % der Gäste das Angebot gebucht...(Zur Anzahl der angeschriebenen Kunden wurden keine Angaben gemacht)
Aus dem gleichen Interview:
Deutlich interessanter ist die Conversion Rate bei dem Thema
"Mein Zimmer"
(Kurz erinnert: Man kann bei Cook-gruppenweit - in 300 Hotels --für einen Aufpreis von 30 Euro ein bestimmtes/konkretes Zimmer buchen)
Insgesamt 16 % der angeschrieben Kunden haben davon Gebrauch gemacht und das Angebot gebucht. Auch hier wurden keine Zahlen zum Thema angeschriebene Kunden genannt..*(Das Interview wurde im Zusammenhang mit weiteren Plänen der T. Cook-Group und deren Tochter Condor geführt,es ging also nicht nur um Liegen oder Zimmer--nur zur Erläuterung
)Quelle: fvw Interview/print mit T. Cook
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Meine Meinung: Ein interessanter Ansatz zur Berücksichtigung von spezifischen Kundenwünschen.
Leider trifft er auf die Attitüde, lieber keine Penunsen in die Hand zu nehmen und hinterher über reservierte Liegestühle und unberücksichtigte Wunschzimmermails zu maulen.
Die Airlines haben´s vorgelebt: Für Sonderwünsche eine Bezahlung zu verlangen erzeugt reflexhaft den Vorwurf der "Ab.zocke".
Im Preis versteckt zahlt auch der Unbeteiligte für diese Gimmicks mit - ohne zu maulen! -
Hallo liebe Community,
wir fliegen am 28.09. mit Thomas Cook bzw. Condor nach Lanzarote.
Ich habe vor einigen Tagen meine Reiseunterlagen erhalten, Sitzplätze im Flieger wurden schon bei Buchung reserviert.
Bitte seht es mir nach falls die Frage schon gestellt wurde, aber alle Seiten durchzulesen dauert einfach zu lange.
Bei den Unterlagen war, wie wir es sonst immer bekommen haben, kein Beleg mit Code für den Flug dabei. Bekomm ich die boardkarte erst beim Check-in am Flughafen? Oder muss ich mich vorab drum kümmern? -
Wenn du online eincheckst bekommst du die Bordkarte, ansonsten natürlich erst am Flughafen - das war aber noch nie anders ...

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Vielen Dank für deine Antwort.
Habe irgendwie nicht gerafft, dass das Reservieren der Sitze nicht gleich Einchecken bedeutet. Hätte mir mit ein bisschen überlegen die Frage sparen können, aber danke dass du mir hier wieder auf die Sprünge geholfen hast

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Ist TC wirklich so arg in der Bredouille? Click mich
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Ganz problemlos läuft das wohl sicher nicht, mit T.Cook.
Generell macht jeder Veranstalter im Winter kräftig Minus.Diese Monate sind ertragschwach, auch der TUI geht es da nicht besser.
Vergessen darf man bei der T.Cook Spekulation nicht, dass der chinesische Fosun Fonds Thomas Cook die Stange hält. Die aktuell genaue Beteiligungshöhe an der Cook Group ist nicht bekannt.Ich hab mal von 16 % gelesen.
Fosun hat aber in den letzten Jahren schon gezeigt, dass sie wirklich was draufhaben:
Club Med war ja auch am Boden, diesen hatten sie komplett übernommen, saniert --und heute ist er wieder wirtschaftlich erfolgreich.
Das Thema hatten wir schon mehrfach: Die Renditen der RV im Pauschalreisen-Geschäft sind mehr als dürftig--bei der TUI sind im Moment die eigenen Hotels und TUI Cruises wichtige Ertragsbringer, nicht die Pauschalreise.Und genau das Thema baut die TUI auch extrem aus.
Thomas Cook hat all das eben nicht, die Hotels sind- es mag Ausnahmen geben nur über Verträge gebunden, aber nicht im Eigentum
Keiner weiss genau wieweit der Verkauf von Condor und der T.Cook Airlines momentan ist, das ist aber schon ein Teil des Tafelsilbers.
Hier sollte man nicht zu viel spekulieren-- im Zweifel gibt es ja auch Investoren.